[HU] Kindereisenbahn Budapest

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    • Hallo Rene,
      bei entsprechender Vergrößerung der Karte, häte ich es auch erkennen können. ;)
      Bist du denn schon einmal im "Bw" gewesen?
      Wenn die Kinder dort im Internat leben kann es ja nur in der Ferienzeit stattfinden.
      So eine Art Ferienlager mit sinnvoller Beschäftigung. Warscheinlich versucht die MAV so auch Nachwuchs zu finden.

      Grüße
      Detlef der Pollofan
      Pollofan
    • Hallo Detlef,

      ich bin noch nicht im Bw gewesen, nur am Eingang und konnte im letzten Jahr einen Blick auf den historischen Triebwagen und die Dampflok erhaschen. Leider hat die Dampflok derzeit keine Zulassung für die Strecke, fuhr letztes Jahr nurmal im Bw auf und ab.

      Die Kindereisenbahn wird ganzjährig von Kindern betrieben. Die Anlagen sind ähnlich, wie ein Ferienlager gehalten. Auf der Karte ist es die grünliche Fläche mit den Gebäuden neben den Bw-Gleisen. Wie das im Einzelnen geregelt ist, kann ich auch nicht sagen. Ich denke, dass die Kinder und Jugendlichen bei der Kindereisenbahn auch Unterricht erhalten und deshalb für die Zeit von ihrer Schule freigestellt werden. Ich werde mal bei einem ungarischen Freund nachfragen, wie das funktioniert.

      Gruß, René
    • Hier noch ein Bild von einer umsetzenden Lok. Der Zug hatte etwas Verspätung. Trotzdem hielt die Lok für ein kurzes Gespräch mit dem Bahnhofspersonal. Die Lok hatte wohl auch ein paar kleinere technische Probleme, denn man hörte den Motor schon lange vor der Ankunft röhren und auch auf der Rückfahrt musste der Zug mehrfach auf der Strecke kurz anhalten. Trotzdem sind wir gut in Hüvösvölgy angekommen.



      Mit 199 018 befindet sich ja eine Schwesterlok dieser Baureihe bei der Schmalspurbahn in Zittau. :spos:

      Gruß, René

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    • Mit 199 018 befindet sich ja eine Schwesterlok dieser Baureihe bei der Schmalspurbahn in Zittau. :spos:


      ... und eine in Othal, eine in Hainsberg und eine in Radebeul!

      Ich hatte keine Probleme ins Depot zu kommen! Mich hat niemand gehindert und auch das Werkstattpersonal hat mich ungeschoren gewähren lassen!

      Hier noch ein paar Fotos aus dem Depot/Werkstattbereich.

      Vor dem Werkstattgebäude wartete MK45-2006 auf neue Aufgaben


      Blick in die Werkstatt: Gut aufzunehmen Mk45-2003. Ganz links am Rand zu erkennen ist die Mk49-2006 um die es ja ursprünglich ging.


      Vor Mk49-2006 stand Dampflok 490.056. Die Lok kenne ich noch von Balatonfenyves her, wo sie bis ca. 1999 Dampfzüge zum Thermalbad nach Czisztapuszta zog


      Sehr interessant auch dieses Schienenfahrzeug aus dem Hause Skoda.


      Dieser Wagen stand zwar im Depotbereich der Kindereisenbahn, er ist jedoch normalerweise bei der Nagycenk-Museumsbahn (bei Sopron) zu Hause.


      Ein Zug der Kindereisenbahn hat soeben das Einfahrsignal des Endbahnhofs Széchenyi-hegy passiert


      Blick auf das Abstellgleis im Depot der Zahnradbahn an der Talstation Városmajor


      Hüvösvölgy ist nicht nur als Endpunkt der Kindereisenbahn interessant. Hier endet auch die Straßenbahnlinie 61, auf der Tatras vom Typ T5C5 zu erleben sind


      Ich hoffe, den Beitrag verfolgt noch jemand bis hierher! ;-)

      Gruß, Olaf
    • Hallo Olaf,

      also ich verfolge den Beitrag auf jeden Fall. :cheers:

      Ich habe ja nicht geschrieben, dass ich nicht ins Depot durfte, sondern dass ich es nicht betreten habe. Grund hierfür ist eher, dass meine Frau und kleine Tochter immer mit auf Tour sind ... und da wollte ich nicht im Depot rumstöbern. ;) Insofern finde ich gerade die Bilder von Dir aus dem Depot sehr interessant.

      Ich fahre auch nicht immer zur Kindereisenbahn, denn wenn ich Budapest sage, antwortet meine Tochter mit Zoo. Und schon finde ich mich Kattas streichelnd auf der anderen Seite der Stadt wieder. ;)

      Es gibt in Ungarn so viel anzuschauen, da steht die Eisenbahn nur an wenigen Tagen im Vordergrund, da ich mich auch für die Umgebung interessiere. Toll ist auch immer eine Fahrt mit der historischen Metro-Linie 1 oder mit den kurzen IKARUS-Bussen in Ursprungsausführung vom Burgberg zum Moskauer Platz (ich weiß, der wurde umbenannt).

      Wie ich allerdings sehe, hast Du die bessere Kameraausrüstung. Solche Bilder kriege ich leider nicht zustande. Trotzdem hoffe ich, dass meine Beiträge lesens- und sehenswert bleiben. Ich fotografiere gerne die Interaktion von Mensch und Eisenbahn. Aber dies konnte man bestimmt schon erkennen. ;)

      Was bei der Linie 61 sehr schade ist, dass diese wunderschönen historischen Haltestellenhäuschen, die auch den Reiz dieser Linie ausmachen, fast allesamt von Sprayern verunstaltet worden sind. :-/

      Gruß, René

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    • Ich mache mal weiter mit dem Bild eines abfahrbereiten Zuges in Széchenyi-hegy mit dem Fernsehturm im Hintergrund, den man markant schon aus dem Budapester Umland erkennen kann:



      Und nun mal ein Abstecher zur anderen Seite der Stadt ... in die Nachttierabteilung des Budapester Zoos, wo das Tier lebt, welches meine Tochter total faszinierend findet. ;) Beim letzten Besuch war gerade die Tierpflegerin vor Ort und meine Tochter, aufgeregt wie sie dann war, quatschte die Pflegerin auf Deutsch an. Sie verstand natürlich kein Wort, aber ahnte instinktiv, was meine Tochter gerne wollte und schloss die Tür nochmal auf, damit ein direkter Kontakt möglich wurde: Aug in Aug mit dem Erdferkel. :-D Die Ungarn sind eben immer wieder sehr freundliche Menschen!



      Für mich hat Budapest einen der schönsten Zoos der Welt. Gleich nebenan wurde der alte Freizeitpark mit in das Gelände integriert. Dort befindet sich ein riesiges Kinderkarussell, welches schon über hundert Jahre alt ist ...



      ... und natürlich die Holzachterbahn aus dem Jahre 1926, eine der wenigen Achterbahn der Welt, die auch heute noch auf Eisenbahnschienen fährt und mit einem Bremser besetzt ist, also keine automatischen Bremsen besitzt.

      Dies war zwar mal etwas Beiwerk, aber es sei mir bitte gestattet. ;)

      Gruß, René

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    • Und wenn man schonmal am Bahnhof János-hegy ist, sollte man auch aussteigen, um ein wenig die Umgebung zu erkunden. Von hier erreicht man in ein paar Minuten Fußweg die Bergstation des Libegö (des Sesselliftes). Es ist toll, sich an einem warmen Tag bei der Fahrt den Wind um die Nase wehen zu lassen und den Anblick von Budapest zu genießen.



      Wie man sieht, suche ich mir für die Fahrten nach Budapest im Sommer eher die etwas bedeckten Tage aus. Es macht mit Familie nämlich keinen Spaß bei 35 Grad drückender Hitze in der Großstadt etwas zu unternehmen. Also lieber Tage, wo mal ein paar Wolken der Sonne die Strahlkraft rauben. ;)

      Nach der Fahrt mit dem Sessellift kommt man von der Bergstation in steilem Aufstieg zum eigentlichen Gipfel des János-hegy, der 527 Meter über dem Meeresspiegel gelegen ist. Dort befindet sich mit dem Erzsébet kilató eine der touristischen Topattraktionen von Budapest. Der Aussichtsturm wurde im Jahr 1910 eröffnet und bietet einen herrlichen Blick über Budapest. Im Erdgeschoss befindet sich nach schweißtreibenden Aufstieg ein kleines Bistro in kühlen Räumlichkeiten, wo es erstmal einen 'Presszó', also einen Espresso, gab.



      Danach ging es wieder zum Bahnhof der Kindereisenbahn zurück, um mit dem Zug weiter in Richtung Hüvösvölgy zu fahren.

      Gruß, René

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    • Hallo René,

      welche Spurweite hat der Sessellift? :confused:
      Das hast du vergessen zu schreiben.

      So allmählich glaube ich daran, das Ungarn doch eine Urlaubsreise wert wäre. Blos wenn ich da an die Entfernung denke, scheidet es fast gleich wieder aus. Mir steckt noch die 16 stündige Autofahrt von vor zwei Jahren von Schwerin an den Idro See (links neben dem Gardasee versteckt in den Bergen) in Italien in den Knochen. Frage mich heute noch, wie ich das überlebt habe. Meine Familie brauche ich wegen so einer Autofahrt auch nicht mehr ansprechen. Aber da gab es auch was interessantes eisenbahntypisches zu sehen. Auf einer Burg stand ein Dampflokdenkmal! Leider keine Schmalspurlok. Den Sinn konnte ich auch erst nicht erkennen, da mein italienisch gleich Null ist. Zufällig entdeckte ich dann aber nicht weit von der Lok entfernt den leider verschlossenen Eingang zu Räumlichkeiten eines Modellbahnvereins. Jedenfalls schloss ich das aus einigen ausgestellten Fotos. Warscheinlich haben die sich die Lok dort hingestellt.
      Am Südzipfel des Gardasees gibt es an einem Parkplatz noch ein Dampflokdenkmal. Die Lok hat so den Verschnitt einer P 8 gehabt, also wieder nicht Schmalspur.

      Grüße
      Detlef der Pollofan
      Pollofan

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    • Hallo Detlef,

      die Frage mit der Spurweite des Sesselliftes war ein Scherz? Ansonsten kann ich sie nicht recht deuten. Also sag ich mal: Schmalspur ... damit ich kein Ärger mit Olaf bekomme, weil es weniger was mit Eisenbahn zu tun hat. :-D

      Egal, ich mache mal weiter mit einem Bild vom Bahnhof János-hegy: Ein Zug in Richtung Széchenyi-hegy taucht aus dem Dunkel des Waldes auf und fährt in den Bahnhof ein.



      Gruß, René

      Ich glaub, ich muss meine Tastatur mal mit neuen Batterien versorgen ... die will beim Tippen die Buchstaben nicht erkennen. :-/

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    • Zwischen den Stationen Szépjuhászné und Hárshegy hat man vom Zug diesen Panoramablick auf die Innenstadt.

      Im Zentrum des Bildes sieht man das Hochhaus am Városmajor (wo die Schwabenbergbahn ihre Talstation hat) und oberhalb der Gebäudespitze befindet sich der Gebäudekomplex auf dem Burgberg mit der Matthiaskirche und dem Königspalast.

      Der rechte in Richtung Donau vorspringende Berg ist der Gellértberg auf dessem Bergrücken sich die Zitadelle befindet, welche von 1850 bis 1854 errichtet wurde.

      Ab dem 17. Jahrhundert bezeichnen deutsche Auswanderer, welche sich in Pest angesiedelt hatten, den Berg als Blocksberg, welcher der Treffpunkt für Hexen wäre. Diese Sage wurde vom deutschen Blocksberg, dem Brocken, übernommen.



      Und hier folgt nun ein Sprung von der Bahnstrecke weg und ein Blick vom Gellértberg auf das Stadtzentrum mit dem Burgberg, der Kettenbrücke und dem Parlament.



      Gruß, René
    • Hallo Renè,

      da sind wir schon bei der nächsten (für mich) interessanten Bahn. Ist die dunkle Schräge auf dem letzten Foto zum Burgberg die Standseilbahn?

      de.wikipedia.org/wiki/Budav%C3%A1ri_Sikl%C3%B3

      Ich muß zugeben, daß Du endgültig mein Interesse geweckt hast.

      Zum Gardasee, ca 1100 km von Mahlsdorf entfernt, fahre ich (mit Pausen) ziemlich exakt zwölf Stunden. Wir sind mal um 09.45, nach dem Frühstück, in Limone abgefahren, u. um 21.45 stand mein "Focus" vor meiner Mahlsdorfer Hütte.
      Auf der Hinfahrt habe ich mal in Österreich (Jenbach, Tirol) u. mal in Bayern (Oberaudorf) übernachtet. Das dürfte also auch für einen Endfünfziger noch zu schaffen sein.
      Wahrscheinlich würde ich in Tschechien übernachten, um das Ganze erträglicher (Hallo Detlef) zu gestalten.

      Viele Grüße

      Holger
    • Hallo Holger,

      ich fahre mit Pausen die 1100km von Wernigerode bis Tata meist auch in 12 Stunden. Ich fahre immer über Hermsdorfer Kreuz, Hof, Regensburg, Passau, Wien.

      Die Schräge ist ein Teil der Burgmauer und nicht die Standseilbahn. Diese befindet sich direkt gegenüber der Kettenbrücke, also ein Stück weiter hinten.



      Budapest ist definitiv DAS Eldorado für Verkehrsfreunde. Hier findet man eine Schmalspurbahn, eine Zahnradbahn, eine Seilbahn, Trolleybusse, IKARUS-Busse im Planeisatz, Tatra-Straßenbahnen und die historische Metrolinie 1 aus dem Jahre 1896 und die Vorortbahnen, mit den nun auch schon historischen Fahrzeugen.


      Gruß, René

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    • Ich hab jetzt auch die Antwort aus Ungarn bekommen, wie die Kindereisenbahn organisiert wird. Die Kinder verrichten an zwei Tagen im Monat ihren Dienst bei der Eisenbahn. Hierfür werden Kinder aus dem ganzen Land genommen. Dafür werden die Kinder von der Schule freigestellt. Das von mir genannte Internat ist dann tatsächlich ein Ferienlager, denn in den Ferien werden die Kinder natürlich über einen längeren Zeitraum eingesetzt ... und sind dann im Ferienlager untergebracht. Außerdem findet sich dort vor Ort auch noch eine Jugendherberge. Das wusste ich so auch nicht, da ich bisher nur in den ungarischen Sommerferien vor Ort war, welche zweieinhalb Monate lang sind. Dafür haben die Kinder dort keine Winter- und Frühjahrs-/Pfingstferien. In den langen Sommerferien ist natürlich ein ganz anderer Einsatzzeitraum möglich.

      Ich danke Ferenc aus Tokod für diese Informationen. :spos: ;)

      Gruß, René