Die "Wittow" soll schwimmen!!!

    • Die "Wittow" soll schwimmen!!!

      Moin in die Gemeinde

      Auf der Internetseite des FöV zur Erhaltung der Rügenschen Kleinbahnen ist ein Spendenaufruf für die Aufarbeitung des Rü.K.B. Fährschiffes "Wittow" online gestellt worden.

      Auch wenn es sich dabei um kein Schienenfahrzeug, sondern um ein Wasserfahrzeug mit Schienen handelt, ist die Erhaltung von großem historischen Wert.
      Nach der ausgezeichneten Aufarbeitung der "Puderdose" 99 4652, handelt es sich dabei um das nächste große Projekt des FöV, welches sicher auch mit Geld von Freunden und Liebhabern der Rü.K.B. gut zu unterstützen ist.

      ruegensche-kleinbahnen.de/faehrschiff-wittow.html

      Also das Jahr ist noch Jung und vielleicht noch etwas Geld für eine Spende übrig, damit wir vielleicht schon im nächsten Jahr der "Wittow" immer eine "handbreit Wasser unter dem Kiel" wünschen können!

      Rückfragen gerne!

      Mit besten Grüßen

      Roger Mahler

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    • Hallo Roger,

      nach der hervorragenden Aufarbeitung von 99 4652 ist das wahrlich ein gigantisches Projekt!
      Aber wohin wollt ihr denn mit der "Wittow" schwimmen?
      Die Idee, in Lauterbach einen Fähranleger nachzubauen, u. die Wittow dort zu Wasser zu lassen, ist mit Sicherheit sehr gut, u. wird den Hafen u. den Kleinbahnanschluß in Lauterbach sehr stark aufwerten.
      Aber wozu muß die "Wittow" wieder voll betriebsfähig, u. mit neuer Maschinenanlage ausgestattet werden?
      Klär doch mal bitte einen Unwissenden auf. ;)
      Vielleicht ein zweiter Anleger in Lubmin, u. Umstieg zur KGW ... :hot:

      Viele Grüße

      Holger
    • Fährschiff Wittow

      Glück auf,

      ich finde den Gedanken auch gut, in Lauterbach den Hafen "Wittower Fähre" nachzubauen, das bietet sich ja regelrecht dort an. Und ist gleichzeitig Eisenbahnhistorisch sehr wertvoll und ein wichtiger Zeitzeuge der RüKB.
      Die Frage ist bloß, soll das auch für anschauliche Zwecke live genutzt werden (Wagenübergabe zum Fährschiff) und wie stellt man sich dann den Ablauf vor (die Fähre dreht eine "Runde" und legt dann wieder an, und die Wagen werden wieder abgezogen) ?
      Da bin ich selber sehr gespannt und sicherlich nicht der einzige, auch der Fotografiert und sicherlich auch gerne dafür etwas finanziell beifügen würde.

      Auf jeden Fall wünsche ich viel Glück und gutes Gelingen !

      Grüße,
      die Aufsicht
    • Hallo,

      das ist eine gute Sache! Wenn das FS wieder betriebsfähig wird, dann darf es sicherlich auch Personen befördern. Das heißt, es kann in Lauterbach eine weitere Attraktion im westlichen Teil der RüBB geschaffen werden. Ich zitiere aus dem Text neben dem Führerhaus (richtig benannt?)
      "...sondern betriebsfähig das Trajektieren von Eisenbahnfahrzeugen erlebbar machen. Ein Rostocker Ingenieurbüro erhielt bereits den Auftrag einer Machbarkeits- und Kostenstudie zur Umsetzung und Komplettierung des Fährportals des südlichen Anlegers der Wittower Fähre zum Lauterbacher Hafen, dem heutigen Endpunkt der Rügenschen Bäderbahn (RüBB). Ein unmittelbarer Zusammenhang von Schmalspurbahn und Fährschiff ist somit örtlich gegeben." (Zitat Ende)
      Folglich dürfte dann auch ein Gleis zum Anleger zu bauen sein. Ich bin gespannt, wie man das löst. Aber Achim wird sicherlich wieder ein Bautagebuch führen!

      Hier noch ein paar Bilder vom Anleger in Wittower Fähre aus 2015:






      Euer Stromabnehmer :wink: :wink: :wink:

      PS: Das eröffnet die Möglichkeit nach dem Wiederaufbau von Fährhof - Altenkirchen die Fahrzeuge auf dem Wasserweg nach Lauterbach nach Fährhof zu bringen - jetzt ducke ich mich und bin weg...

      (Bitte dringend den Morast im Güterschuppen von Altenkirchen abpumpen!)
      ...die Thüringerwaldbahn - die besondere Bahn auf schmaler Spur!
    • Guten Morgen,

      "Das eröffnet die Möglichkeit nach dem Wiederaufbau von Fährhof - Altenkirchen die Fahrzeuge auf dem Wasserweg nach Lauterbach nach Fährhof zu bringen"

      Lustig, den Gedanken hatte ich beim Lesen auch :D

      Ich werde auf jeden Fall mich daran beteiligen und eine Spende leisten, da mich das Projekt sehr interessiert!

      Aus Gramzow die 99 4503 und die Wagen herbei geholt und dippel, dappel Tour nach Altenkirchen.....

      Ich wünsche Euch für Euer Vorhaben gutes Gelingen!

      Es Grüßt Ronny :wink:
    • Mit einem Blick in die Zukunft ist es sicher besser die alte Fähre aufzuarbeiten als irgendwann einmal festzustellen das es nicht mehr gehr.
      Vieleicht will ja der Landkreis Rügen dereinst wieder die Fähre am alten Ort touristisch nutzen.
      Ich komme auch auf den Gedanken Richtung ... bis Altenkirchen....
      ?
      Und Reste der Strecke werden mit historischen Bussen befahren. So könnte man etwas vom ausflugsliebenden Gästenahverkehr, der immer die Straßen auf Rügen füllt um etwas zu erleben und zu sehen eine kleinen Rundverkehr anbieten.
      Noch ein historischer Zug auf der Regelspur dazu... damit ließen sich einige Entfernungen überbrücken.
      Aber das nur kurz gedacht.

      Schön das der Fährkahn nicht zum alten Eisen kommt oder Ortsfremd irgendwo aufgestellt wird.
      Mit bes-TTm Gruß Frank aus der HaupTTstaTT

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von magisTTer ()

    • Hallo Freunde der Rükb, auch ich bin dafür, finde es echt toll dass dieses wohl einmalige technische Denkmal namens Wittow ein neues Leben eingehaucht bekommt, doch ich glaube hier eine etwas bittere Parallele zum beerdigten Wcd Wiederaufbau zu erkennen. Also wir nehmen an, die Wittow ist wieder voll betriebsbereit, und man findet den wohl langen Atem, um allen Auflagen und Vorschriften zu genügen, baut in Lauterbach Mole die entsprechenden zusätzlichen Gleise wie Stumpf (um versehentl. Zustellen von Fahrzeugen in den Greifswalder Bodden zu verhindern) und Abstell- Umfahrmöglichkeit, Freunde Ihr könnt mich jetzt steinigen, aber ich erkenne kein Verkehrsbedürfnis ausserhalb Museumsbetrieb, wir Eisenbahnfreunde und -fotografen werden das Motiv lieben, so es denn dem hist. Anleger nachempfunden ist, nur was tut die Fähre die restlichen 300 Tage im Jahr? Ich glaube kaum dass das Fährschiff als Personenfähre wenn denn zugelassen eine entspr. Resonanz erfährt denn der heutige Komfort einfach fehlt. Weiterhin kann man das Schiff für die Neben (oder garnicht-) Saison an Land holen, um Korrosion so gut als geht zu bremsen? Die Frage wäre dann, kann man auf Dauer die Kosten für die Unterhalt des musealen Schiffes einfahren und auf welcher Verbindung?
      ganz liebe Grüße aus Chemnitz in Vorfreude auf das einmalige Fahrzeug
      Thomas (auf dem Weg zum Spendekonto) ;)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von schienennagel ()

    • Hallo,
      dazu muss ich mich jetzt einfach mal zu Wort melden, es kribbelte zu sehr in den Fingern.

      Original von schienennagel
      Hallo Freunde der Rükb, auch ich bin dafür, finde es echt toll dass dieses wohl einmalige technische Denkmal namens Wittow ein neues Leben eingehaucht bekommt, doch ich glaube hier eine etwas bittere Parallele zum beerdigten Wcd Wiederaufbau zu erkennen.

      Nein, ich kann hier keinerlei Parallele erkennen, da hinter dem Projekt "Wittow" jemand steht, der weiß was er tut und sicher keine Luftschlösser baut, wie es beim WCd-Projekt der Fall war.

      Original von schienennagel
      Also wir nehmen an, die Wittow ist wieder voll betriebsbereit, und man findet den wohl langen Atem, um allen Auflagen und Vorschriften zu genügen, baut in Lauterbach Mole die entsprechenden zusätzlichen Gleise wie Stumpf (um versehentl. Zustellen von Fahrzeugen in den Greifswalder Bodden zu verhindern) und Abstell- Umfahrmöglichkeit, Freunde Ihr könnt mich jetzt steinigen, aber ich erkenne kein Verkehrsbedürfnis ausserhalb Museumsbetrieb, wir Eisenbahnfreunde und -fotografen werden das Motiv lieben, so es denn dem hist. Anleger nachempfunden ist, nur was tut die Fähre die restlichen 300 Tage im Jahr?

      Geht es bei der Erhaltung eines technischen Denkmals (ich nenne es einfach mal so) darum ein Verkehrsbedürfnis zu erfüllen? Nein. Sondern vielmehr darum an eine längst vergangene und sicher nicht mehr wiederholbare Zeit zu erinnern. Ich persönlich kann mir auch hier nicht vorstellen, dass ein Luftschloss gebaut wird. Die Möglichkeiten einen solchen Anleger in Lauterbach zu bauen wird es geben - sonst hätte man diese Möglichkeit sicher nicht in Betracht gezogen.

      Original von schienennagel
      Ich glaube kaum dass das Fährschiff als Personenfähre wenn denn zugelassen eine entspr. Resonanz erfährt denn der heutige Komfort einfach fehlt. Weiterhin kann man das Schiff für die Neben (oder garnicht-) Saison an Land holen, um Korrosion so gut als geht zu bremsen?

      Ein Ausflugsdampfer war und wird das Schiff nicht sein - wie auch? Es wurde für einen ganz anderen Zweck gebaut, wer damit fährt wird auch wissen auf was er sich einlässt. Auch um einen entsprechenden Korrosionsschutz wird man sich gekümmert haben um das Schiff so lange es geht zu erhalten, ein Trockendock sollte ja sicher aufzutreiben sein.

      Original von schienennagel
      Die Frage wäre dann, kann man auf Dauer die Kosten für die Unterhalt des musealen Schiffes einfahren und auf welcher Verbindung?

      Sicher wird man das können...ob nun durch Spenden oder durch Fahrten damit. Ich denke schon, dass sich das Schiff zu großen Teilen selbst finanzieren kann.

      Für mich persönlich ein klasse Projekt, dem ich auch ein paar Euros zukommen lassen werde und den Verantwortlichen viel Erfolg wünsche.

      Gruß,
      Hendrik
    • Ich finde das Projekt sehr mutig, allerdings bleiben auch einige Fragen offen. Ich welcher Form soll die "Wittow" zugelassen werden? Als Fahrgastschiff? Als Traditionsschiff? Oder als "Freizeitschiff"? Als "Freizeitschiff" wäre es am preiswertestes, aber damit ist eine Beförderung gegen Entgelt ausgeschlossen. Einen regelmäßigen Einsatz als Fahrgastschiff kann man ausschließen, da dann alle Sicherheitsanforderungen an die Schifffahrt eingehalten werden müssen. Das ist baulich mit dem alten Kahn nicht machbar. Bleibt also die Zulassung als Traditionsschiff übrig. Hier sind die Anforderungen in der Vergangenheit auch massiv angestiegen. Aber nur so wäre es möglich gelegentlich Geld mit dem Schiff zu verdienen, ohne alle Anforderung der Berufsschifffahrt zu erfüllen. Und das Schiff muss Geld verdienen, da nicht nur der Wiederaufbau Geld kostet, sondern auch der Unterhalt. Eine Dampflok kann man auf einen Gleis abstellen, wenn das Geld für eine Fristverlängerung etc. nicht vorhanden ist. Bei einem Schiff sieht es schon etwas anders aus. Es muss regelmäßig gedockt werden. Im Winter müssen Leute vor Ort sein, die sich bei Eisgang um das Schiff kümmern. Der Nachbau einen Anlegers ist da die kleinste Herausforderung.

      Allerdings haben solche Schiffe ihren Reiz. Schauen wir mal zu Rügens kleiner Schwester - der Insel Møn. Dort gibt zwei ähnliche Fährschiffe, die das Publikum begeistern. In Stege liegt das kleine Fährschiff "Møn". 2002 wurde dort ein Verein gegründet, um die alte Autofähre zu erhalten. Dieser Verein hat ca. 400 Mitglieder und eine große Sponsorenliste, um das Schiff flott zu halten. Von Juni bis August werden regelmäßig Fahrten angeboten. So z.B. eine Fahrt nach Kalvehave. Dort existiert noch ein Fähranleger. Wer mehr wissen will, kann hier mal nachschauen: faergenmoen.dk/index.php

      Eine andere Fähre in unmittelbarer Nähe ist die Autofähre "IDA", die in den Sommermonaten zwischen Stubbekøbing und Bogø pendelt. Hier können sogar Autos noch befördert werden. Olsenbanden-Fans ist die Fähre bestens bekannt, da Egon dort den Möbelwagen gegen ein Fährticket getauscht hat. Auch diese Fähre wird durch einen Verein betrieben. Dieser Verein hat sogar 600 Mitglieder. Mehr Informationen: bogoe-stubbekoebing.dk/

      Was will ich damit sagen? Wenn die "Wittow" wieder in Fahrt kommen soll, dann helfen keine kurzfristigen Spenden, sondern nur langfristiges Engagement und eine dicke Liste von Sponsoren aus der Wirtschaft.

      Ich bin gerne für zu einer Spende bereit, allerdings ist mir das Konzept des FöV noch nicht schlüssig genug, um einen langfristigen Erhalt der "Wittow" zu sichern.

      VG

      Stefan

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    • Wiederaufbau Wittow

      An sich finde ich die Idee, das Fährschiff wieder in Gang zu bringen nicht schlecht.

      Allerdings stellt sich mir auch die Frage des Unterhaltes bzw. täglichen Betriebes.
      Die Finanzierung der Aufarbeitung ("HU") wird sicher irgendwie zu stemmen sein - aber dann?

      Ich sehe hier durchaus auch Paralellen zum Dampfbetrieb. Eine HU Für eine Dampflok (gleich ob Schmal- oder Normalspur) macht nur dann Sinn wenn das Fahrzeug ständig läuft und Geld einspielt. Eine Dampflok zu unterhalten nur um 2 oder 3 Sonderfahrten im Jahr zu machen lohnt nicht bzw. es kommen nicht genügend Gelder für den Unterhalt und die nächste HU ein. Und bei einem Schiff ist es durchaus ähnlich. Nur 1 x im Monat "Schau-Fähr-Verladungen" vorzuführen wird nicht lohnen.
      Sorry, aber so verlockend und toll ich die Idee auch finde - wirtschaftlich wird das nicht darstellbar sein.

      Viele Grüße von Peles
    • Nur optisch "schick machen" reicht da nicht. Wichtig ist die Erteilung der Schwimmfähigkeitsbescheinigung. Diese muss in regelmäßigen Abständen erneuert werden. Nicht ohne Grund wurde die Wittow 2005 in Barth an Land gesetzt. Dazu ist zwar nicht immer zwingend ein Werftaufenthalt notwendig, aber wenn ein Mangel gefunden wird, dann wird es ernst und meist richtig teuer.

      Und einen Liegeplatz am Rassower Strom halte ich für illusorisch. Warum? Mag zwar historisch korrekt sein, aber dort fehlt es an der nötigen Infrastruktur, um das Schiff auch nutzen zu können. Vorstellen könnte ich mir z.B. ein klassisches Konzert an Bord. Aber dazu braucht man auch Gastronomie und WC. Aber war noch mehr gegen den Liegeplatz spricht, ist das Wetter. Am Rassower Strom kann ein recht raues Lüftchen wehen und dann braucht man Leute vor Ort, die die Festmacher kontrollieren und ggfs. anpassen. Nicht ohne Grund haben damals die Fährleute direkt neben dem Fähranleger gewohnt. Das hatte nichts mit kurzem Arbeitsweg zu tun, sondern im Ernstfall sofort reagieren zu können. Daher ist nur ein Liegeplatz in einem relativ sicheren Hafen sinnvoll. Wobei die Kontrollen trotzdem durchgeführt werden müssen. Es gibt genug Beispiele, wo so etwas nicht gemacht wurde und die Kähne dann abgesoffen sind. Die "Vagel Grip" (ehemals "Seid Bereit" - gehörte zum Pionierschiff in Rostock) ist da so ein Beispiel. 2x abgesoffen und dann abgewrackt. Da zweite Mal hätte der Kutter nicht absaufen müssen, wenn die Eiswache funktioniert hätte.

      Neben Lauterbach könnte ich mir auch Wiek als Liegeplatz vorstellen. Da lag die "Wittow" ja auch schon mal auf, bevor die Fähranleger fertiggestellt waren. Mit der sanierten Kreidebrücke würde dort ein gewisser maritimer Flair rüberkommen. Falls man die "Wittow" wieder betriebsbereit bekommt, kann man dann im Sommer Fahrten zum alten Fähranleger oder nach Hiddensee anbieten.

      Das ist ein historisches Schiff - egal in welcher Form - selbst finanziert, ist illusorisch. Da schaffen nicht einmal diejenigen, die ständig Fahrten anbieten. Das Segelschiff "Greif" (ehemals "Wilhelm Pieck") braucht aktuell einen jährlichen Zuschuss von 300.000,- €.

      VG

      Stefan

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von V10C ()

    • Hallo,

      Ausflugsfahrten mit einem Eisenbahnfährschiff kann ich mir so gar nicht vorstellen. Auf Deck ist doch rein weg gar nichts, was man als "Dach über dem Kopf" bezeichnen könnte, außer dem Steuerraum des Kapitäns. Bei schönem Wetter ist das alles ja noch spaßig. Da kann man auch bequem frei auf Deck sitzen. Aber unser norddeutsches Wetter ist leider nicht sehr beständig.
      Ich denke das Schiff taugt eher was als Demonstrationsobjekt oder Freilichtmuseum mit festem Liegeplatz oder gar gleich auf Land legen. So ließe sich auch der Sinn des Schiffes demonstrieren. Der Betrieb eines Schiffes scheint ja auch so kompliziert zu sein wie bei einer Dampflok. Ich glaube Aufwand und Nutzen stehen ziemlich krass gegenüber. Das mit einem betriebsfähigen Fährschiff Geld eingefahren wird sehe ich nicht.

      Grüße
      Detlef der Pollofan
      Pollofan
    • Hallo Leute,

      eines verstehe ich nicht: Hier wird ein wirklich großartiges Projekt vorgestellt und die meisten Beiträge drehen sich um die Fragen der Wirtschaftlichkeit und Finanzierung. Die Initiatoren dieser Sache sind ja nun wirklich "alte Hasen" im Schmalspurbereich und haben schon haben schon unheimlich viel für die Eisenbahnwelt geleistet. Das Projekt "Wittow" wird vom Förderverein z. E. d. Rü.K.B. verfolgt und der Vereinsvorsitzende wird mit Sicherheit wissen, was er tut. Seht es doch mal so, dass hier Idealisten eine tolle Sache mit Herzblut realisieren wollen und die Touristen und Fans alle ebenfalls davon profitieren. Nach dem selben Prinzip arbeiten doch eigentlich die meisten ehrenamtlichen Vereine. Und wenn es Personen gibt, die in Spendenform die Finanzierung sicherstellen (ob Vereinsmitglied oder nicht), stellt sich die Frage nach der Wirtschaftlichkeit doch nicht primär.

      Auf die näheren Details des Bau- und Betriebskonzeptes bin ich natürlich auch sehr gespannt. Schießlich wird der Bf Lauterbach Mole (ist es eig. ein Bahnhof, z.Z. ganz ohne Weichen?) ja auch interessante Veränderungen erfahren.

      Vielleicht könnten ja drei Zweiachser-Personenwagen an Deck das nötige "Dach über dem Kopf" für Hafenrundfahrten bieten, hier kenne ich die Sicherheitslage in diesem speziellen Fall nicht, ob die Wagen mit Personen besetzt werden dürfen, wenn sie ausreichend gegen Abrollen gesichert sind (Handbremse angezogen, Hemmschuhe vorgelegt, beweglicher Gleisabschluss auf dem Fährschiff). Aber vorstellen kann ich mir das schon ganz gut.

      Ich freue mich sehr auf die Wittow und wünsche viel Erfolg bei der Realisierung!

      Beste Grüße,
      Christian