"Lokgesang & Hörnerklang" in Magdeburgerforth

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    • "Lokgesang & Hörnerklang" in Magdeburgerforth

      Liebe Bimmelbahner,

      am vergangenen Wochenende fand in Magdeburgerforth das von langer Hand vorbereitete Fest "Lokgesang und Hörnerklang" statt. In Kooperation mit den Jagdhornbläsern Magdeburgerforth wurde ein umfangreiches Programm von Freitag bis Sonntag auf die Beine gestellt. Sicher war das keine Veranstaltung, die den hart gesottenen Bimmelbahnfotografen hinterm Ofen vorlockte (dazu zum Endes des Beitrags noch ein Hinweis). Dennoch konnte das 200-Seelen-Örtchen an Gästen ein Vielfaches seiner Einwohner begrüßen, was eine entsprechende Logistik erforderte. Das "Lumpenstadion", unweit vom Endpunkt der Museumsbahn entfernt, wurde der Parkplatz für die Besucher eingerichtet und ein Zubringerverkehr zum Festgelände mit durch die KJ I organisiert.

      Bereits am Freitagabend fand ein Konzert des Gospelchors Wolmirstedt in der Kapelle von Magdeburgerforth statt. Diese befindet sich unweit des künftigen Hp. Lindenstraße, so dass durch den Kleinbahnverein die kulinarische Versorgung nach dem Konzert u.a. durch die "fahrende Zapfanlage" 973-001 sichergestellt wurde. Unser Rundgang in Bildern beginnt am Samstag morgen zu Dienstbeginn. Da ich mit der Betreuung unserer Gäste bestens ausgelastet war, müssen an dieser Stelle Handyfotos genügen ;)


      Eigens für das Fest entworfen und als Ansteckknopf produziert: das Festlogo "Lokgesang und Hörnerklang" 2016.



      Machen wir uns mit dem Dienstpersonenzug auf zum Lumpenbahnhof.



      Noch herrscht Ruhe vor dem Ansturm, es werden letzte Details besprochen und es bleibt Zeit für ein Foto. Am Lumpenbahnhof wurde mit dem "Organisationsbüro" auch ein Fahrkartenschalter aufgestellt, der den Ablauf spürbar verflüssigte.



      Eine der zehn erwarteten Jagdhornbläsergruppen hat im Laufe dees Vormittags den Lumpenbahnhof erreicht und möchte zur Bühne gebracht werden.



      Einige gut ausgelastete Fahrten später hat sich das Festgelände gefüllt. Der vorm Lokschuppen abgestellte Zug dient der Dekoration der dahinter befindlichen Bühne.



      Während der Mittagspause bleibt ein wenig Zeit, das Festgelände zu erkunden, welches mit zahlreichen Ständen und Buden gesäumt war. Natürlich war auch die Feldbahn in Betrieb - hier ein Eigenbau unserer Jugendlichen auf dem Abstellgleis.



      Überhaupt kümmert sich unsere Jugendgruppe rührend um die Feldbahn - und hat kürzlich den Endpunkt "Gartenbahn" mit weiteren Details ausgestaltet. Kann sich sehen lassen, oder? :)



      Wenn wir schon einmal vor Ort sind: eine Runde mit den Gartenbahnern geschnackt. Hier wird das auf Funkbetrieb umgebaute Harzkamel nach "Martinshausen" geschickt.



      Zahlreiche Eigen- und Umbauten drehten ihre Runden auf der Anlage.



      Die Verladeanlage lädt auch die kleinen Besucher zum Spielen ein. Die zahlreichen aufgestellten Pavillons sind zwar nicht übermäßig fotogen, haben sich aber während der kurzzeitigen Wetterumschwünge als äußerst hilfreich erwiesen.



      Ns1 "Günter" steht zur Abfahrt bereit.



      Vor dem Lokschuppen und der künftigen Wagenhalle wurde die Bühne errichtet. Zeitweise war es unmöglich, dort noch einen Sitzplatz zu bekommen.



      Einer der Anlässe für das Fest war der 30. Geburtstag der hiesigen Jagdhornbläser-Gruppe. Die Ns3 wurde entsprechend als Geburtstagsbote neben der Bühne geschmückt. Im Hintergrund kommt der Museumszug mit den nächsten Gästen vom Lumpenbahnhof.



      Der Chef gibt den Ton an: Uraufführung des "Gloinetaler Jägermarschs". Ob die Henschel 22619 alias 99 4721 während ihrer Zeit im Süden auch so viele Jagdhornklänge zu hören bekam?



      Immer wieder passiert der Museumszug die Bühne. Diese recht ungewöhnliche Perspektive wurde erst durch die wochenlangen Vorbereitungen möglich, bei denen auch aufwendige Entwässerungsarbeiten rund um den Lokschuppen und die Wagenhalle abgeschlossen werden konnten.



      Die Kinder konnten sich bei einer Rallye messen und wurden anschließend mit kleinen Preisen belohnt.



      Am Abend erstrahlt die Bühne in einem anderen Stil - ein Konzert der Gruppe "Ostwind" begleitet den Abend. In der Konzertpause fand eine Mondscheinfahrt statt - der Vollmond wurde dabei nur um wenige Tage verpasst. Leider blieb die Tanzfläche auf Grund von anhaltendem Regen zunächst leer. Glücklicherweise hatte Petrus ein Einsehen und später am Abend wurde doch noch das Tanzbein im Mondschein geschwungen.



      Bester Laune und ausgeruht: unser Lokführer am nächsten Morgen. Mit dem letzten Tag des Fests wurden unsere traditionellen Zuckertütenfahrten verbunden. Vor allem die Wagen wurden entsprechend für unsere kleinen Gäste geschmückt.



      Am Lumpenbahnhof erwarten die ABC-Schützen neben den obligatorischen Zuckertüten... (Foto: CM)



      ...auch einige Basteleien und das Glücksrad. (Foto: CM)



      Hat sein Fahrtziel fast erreicht: der nächste Zug zum Lumpenbahnhof. (Foto: CM)



      Nach einem weiteren langen Betriebstag wurden alle Fahrzeuge wieder an ihre angestammten Positionen rangiert. Dazu musste auch die Dampflok bewegt werden, wobei sich diese seltene Perspektive bot.


      Damit ist eine der größten Veranstaltungen zu Ende gegangen, die wir in den letzten Jahren ausgerichtet haben. Was bleibt sind zahlreiche Eindrücke, die noch ein paar Tage nachwirken werden. Pause machen wir aber nicht - denn nach dem Fest ist vor dem Fest: unsere Neubaustrecke zur Magdeburgerforther Lindenstraße steht langsam aber sicher vor ihrer Fertigstellung. So ist die Frequenz der Arbeitseinsätze entlang der neuen Gleise aktuell besonders hoch.


      Derzeit noch etwas ganz Besonderes, aber so ähnlich bald Museumsbahnalltag: "Lotte" 199 041 bei einem Bauzugeinsatz am Haltepunkt Lindenstraße.

      Das Bild muss als Appetizer für heute aber reichen ;-)

      In diesem Sinne viele Grüße,
      Benjamin
    • Hallo Benjamin,

      danke für deinen Bildbericht. In der Tat ist die Kombination von Jagdhörner und Schmalspurbahn etwas gewöhnungsbedürftig. Aber warum nicht, wenn es ankommt.
      So kann man sicherlich auch so manchen normalen Menschen für euer Projekt begeistern, der sonst kaum den Weg zu euch gefunden hätte und vermutlich auch mal wiederkommt. Nur Eisenbahn ist nicht jedermanns Sache. Etwas anders verpackt bringt neue Kundschaft.

      Gruß Detlef der Pollofan
      Pollofan