Wiederaufbau Weißeritztalbahn oberer Teil

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    • Hallo,

      ich finde es außerordentlich lobenswert, daß solch kleine EG wie in Naundorf überhaupt erhalten u. saniert werden. Das kann man garnicht hoch genug würdigen. Sicher hätte man sie auch abreißen, u. durch eine gläserne Wartehalle ersetzen können.
      Aber so bleibt der unverwechselbare Eindruck jeder Station erhalten. Einfach sehr schön!

      Viele Grüße

      Holger
    • rekok73 schrieb:

      Hallo,

      ein klein wenig gewöhnungsbedürftig finde ich den Anblick, dass die 'Bahnsteigkante' direkt bis zur Schiene geht, somit also keine Kante ist. Wo soll hier der Sinn sein. Sollten Reparaturen am Gleis nötig werden, erschwert man sie sich doch, weil der Bahnsteig auch mit betroffen wäre. Verstehe ich ehrlich gesagt nicht, hab ich so nach meiner Erinnerung auch noch Nirgendwo gesehen. Danke für das Zeigen der Bilder.

      Gruß, René
      Hallo rekok73,

      die Ausführung des Bahnsteiges als ungebundene Decke bis an die erste Schiene heran war früher die mit Abstand am häufigsten angewendete Bauform bei den sächsischen Schmalspurbahnen. Ich finde es ausgesprochen positiv, daß im oberen Abschnitt der HK bei mehreren Stationen diese Bauform wieder gewählt wurde und man damit an diesen Stellen weitgehend den ursprünglichen Charakter bewahrt. Auch bei anderen Bahnen hat man bei neu errichteten Bahnsteigen auf diesen Aspekt geachtet, z.B. in Schönheide Süd und Lohsdorf.

      Die Grenze des Gefahrenbereiches wird übrigens durch den auf den Bildern deutlich sichtbaren gepflasterten Streifen gekennzeichnet, also alles in Ordnung.


      Viele Grüße

      Michael
    • Ich Ahnungsloser. :weg: Auf dem Bild aus der 'Vogelperspektive' sah es so dunkel wie geteert aus. Deshalb habe ich die Frage gestellt. In der 'Renne' kann man es auch nur noch am 'Hausbahnsteig' erkennen. Am Gleis der bergwärts fahrenden Züge liegt die Schienenoberkante ziemlich deutlich über dem Niveau des 'Bahnsteigs'. Danke Michael für die Erklärung. Die sächsischen Schmalspurbahnen sind nicht mein Fachgebiet. :zwink:

      Gruß, René

      ... übrigens Reiner: Daran :alk: habe ich mich nach Feierabend in der Umkleide nie beteiligt.
    • Bautenstand am 27. Dezember 2016 (m39B)

      Hallo zusammen,

      am 27. Dezember hatte ich die Gelegenheit, mir den Bautenstand zwischen Dipps und Kipsdorf anzuschauen. Leider regnete und schneite es etwas, so dass es ziemlich dunkel war. Ich will die Fotos, die ich schon bei Facebook gezeigt habe, auch hier noch nochmal zeigen. Diese dienen nur dokumentarischen Zwecken und erheben nicht den Anspruch, künstlerisch wertvoll zu sein.

      Das Empfangsgebäude in Kipsdorf - wahrscheinlich das schönste der gesamten Strecke:



      Einige Bilder vom Gleisbereich in Kipsdorf:



      Das Fdl-Häuschen trägt jetzt signalrot, schade, dass die Türen nicht andersfarbig gestrichen wurden:














      Es gibt jetzt einen Zugang von der Straße ohne Stufen:

      Der Bahnsteigzugang ist noch nicht fertiggestellt:


      Der Prellbock von Gleis 4 hofft auf Reparatur:







      Der frühere Güterbahnhof von Kipsdorf - links das Gleis zum Heizhaus, rechts das Streckengleis:


      Die Zufahrt zum Heizhaus:


      Blick zum Heizhaus - hier muss wohl der Schotterpflug nochmal ran:



      Buschmühle

      Auch das EG in Buschmühle erstrahlt in Signalrot. Die Fenster sind noch reparaturbedürftig:


      Der Bahnsteig wurde als ungebundene Decke ausgeführt:


      Blick in Richtung Kipsdorf:



      Schmiedeberg


















      Auch hier scheinen die Gleisbauarbeiten noch nicht ganz fertig zu sein, einige Stöße müssen noch verschweißt werden und der Schotterbesen muss auch noch mal ran.


      Schmiedeberg-Naundorf








      Obercarsdorf














      In Dippoldiswalde fand ich noch die Stopfmaschine von Metrico und den Schotterpflug vor:


      Viele Grüße
      Eckhard
    • Hallo Micha und alle anderen hier.

      Ich, der Dagvuchel bin neu hier, lese aber als Gast hier schon lange Zeit mit.

      Ich danke allen, die hier so fleissig schreiben und Bilder einstellen. :ok:

      Micha, ich habe mir mal eben Dein letztes Bild vom Beitrag 28.12.16 "reingezogen".

      Da könnte man meinen: Wie auf der Modellbahn - leider hatten die wohl keine
      Flexgleise mehr.... :sing:

      Gibt es wohl auch ein Foto aus der gleichen Perspektive aus dem Zeitpunkt
      vor dem Neubau?

      Kann mir jemand aus der Gemeinde evtl einen Link dafür zukommen lassen?
      Danke schon mal im Voraus.

      Und übrigens - Schön, dass es bald in Kipsdorf Dampfloks zu hören und sehen gibt.

      Meine Planung für das Frühjahr für einen längeren Besuch in Dresden ist schon fertig.

      Schönes Wochenende vom Dagvuchel und :weg:
    • Was bis zur Bimmelbahn-Ankunft noch zu klären ist

      Hallo zusammen,

      die Sächsische Zeitung schreibt heute:

      Was bis zur Bimmelbahn-Ankunft noch zu klären ist
      Die Bauarbeiten bis Kipsdorf zu Ende zu führen, ist kein Problem. Die echten Herausforderungen kommen erst noch.

      Von Franz Herz und Mandy Schaks


      Dippoldiswalde/Kipsdorf. Derzeit liegen die Gleise der Schmalspurbahn zwischen Dippoldiswalde und Kipsdorf zum großen Teil noch unter Schnee. Welche Bauarbeiten sind noch zu erledigen, damit die Dampfzüge wieder bis Kipsdorf fahren können? Das ist nicht die einzige Frage, die vor der regulären Fahrt bis Kipsdorf beantwortet werden muss.

      Wie viel Arbeit fehlt noch zur Fertigstellung bis Kipsdorf?
      Wenn das Wetter wieder Bauarbeiten ermöglicht, dauert es noch rund sechs Wochen, um mit allem fertig zu werden. Es fehlen vor allem noch Arbeitsschritte im Bereich Kipsdorf. Im Wasserhaus in Kipsdorf laufen derzeit Installationsarbeiten. An der Brücke über die Weißeritz in Obercarsdorf sind auch noch Nacharbeiten erforderlich. Das hat sich aus der Hochwasserschutzübung mit dem Technischen Hilfswerk ergeben. Einige Platten hatten zu wenig Spiel, um die Brücke bei einer Flut leicht bewegen und anheben zu können. Die Teile gehen deshalb noch einmal auf die Fräse. Auch an Stellen, wo die Winden angesetzt werden, sind noch Veränderungen erforderlich. Das sind Werkstattarbeiten. „Das war Sinn der Übung, dass wir solche Erkenntnisse gewinnen“, sagt Mirko Froß, der Betriebsleiter der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft SDG.

      Kann der Kabelkanal der Bahn auch fürs Breitbandkabel genutzt werden?
      Im Prinzip ist die SDG offen dafür, dass ein Hauptstrang für das schnelle Internet im Kabelkanal der Bahn verlegt wird. Das wurde bereits mit dem Landkreis abgesprochen, der Eigentümer des Bahngrundstücks ist. Weitere Entscheidungen können erst fallen, wenn ein Internetprovider feststeht, der bauen will und die Details mit der Dampfeisenbahngesellschaft abspricht. Der Einbau eines solchen Hauptkabels wird natürlich schwieriger, wenn die Bahn einmal fährt. Ein Kabel ist bereits verlegt, das dient aber nur für Bahnzwecke.

      Wann steht nun endlich der neue Fahrplan endgültig fest?
      Das ist der Knackpunkt vor der Wiedereröffnung der Strecke bis Kipsdorf. Derzeit gibt es nur einen Entwurf. Demnach fahren in Freital 9.25 Uhr und 15.42 Uhr täglich ein Zug nach Kipsdorf ab und 13.22 Uhr einer bis nach Dippoldiswalde. Die Rückfahrten starten in Kipsdorf 11.11 Uhr und 17.28 Uhr, in Dipps 14.20 Uhr. Um die Fahrten bis Kipsdorf finanzieren zu können, fallen auf dem unteren Streckenabschnitt von Freital bis Dippoldiswalde drei Fahrten weg. Die Verantwortlichen halten sich immer noch bedeckt, wie der tatsächliche Fahrplan ab Eröffnung der gesamten Strecke aussehen wird. „Wir werden rechtzeitig informieren“, sagt Froß. Doch dafür ist die Zeit inzwischen zu knapp, wenn man bedenkt, dass Ende April oder im Mai die Züge fahren sollen und beispielsweise touristische Anbieter sich darauf einstellen müssen.

      Wie wird die Bahn in das touristische Angebot der Region eingebunden?

      Allein die Ankunft der Bahn in Kipsdorf wird keine Wunder bewirken. Darin sind sich alle einig. „Das kann nur ein Teil sein“, sagt Roland Richter, der SDG-Geschäftsführer. Gemeinsam mit Vertretern der Tourismusbranche und Kommunalpolitikern wird deshalb überlegt, wie die Strecke bis Kipsdorf für Fahrgäste attraktiv gemacht werden kann. Der Altenberger Bürgermeister Thomas Kirsten (Freie Wähler) will den Skibus, der jetzt erstmals im Februar durchs obere Osterzgebirge fährt, auch als Wanderbus etablieren und dann eine Verbindung zur Weißeritztalbahn nach Kipsdorf anbieten. So können die Fahrgäste zumindest erst einmal weitere Ausflüge in die Umgebung unternehmen.
      Viele Grüße
      Eckhard
    • Hallo zusammen,

      nachdem der Schnee wieder verschwunden ist, gehen die Bauarbeiten weiter. Bei Facebook ist ein Foto des Schotterpfluges zwischen Buschmühle und Kipsdorf zu sehen. Falls jemand von euch an der Strecke noch Bauarbeiten beobachtet, sind wir hier für Berichte und Fotos dankbar!

      Nachtrag: Ein Foto vom Aufgleisen des Schotterpfluges in Schmiedeberg gibt es auch bei Facebook.

      PS: André war einen Moment schneller!
      Viele Grüße
      Eckhard