Wiederaufbau Weißeritztalbahn oberer Teil

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    • Hallo,

      ich finde es außerordentlich lobenswert, daß solch kleine EG wie in Naundorf überhaupt erhalten u. saniert werden. Das kann man garnicht hoch genug würdigen. Sicher hätte man sie auch abreißen, u. durch eine gläserne Wartehalle ersetzen können.
      Aber so bleibt der unverwechselbare Eindruck jeder Station erhalten. Einfach sehr schön!

      Viele Grüße

      Holger
    • Hallo Micha,
      danke für die Bilder! Bei aller Kritik, ich finde hier ist etwas großartiges geschaffen worden, dass seinesgleichen sucht. Ich glaube nicht, dass es das in Deutschland nochmal geben wird.
      In ein paar Jahren wird auch das, was jetzt knallbunt wirkt, durch Verwitterung verschwunden sein.
      Ich freue mich!
      Viele Grüße
      Thomas!
    • rekok73 schrieb:

      Hallo,

      ein klein wenig gewöhnungsbedürftig finde ich den Anblick, dass die 'Bahnsteigkante' direkt bis zur Schiene geht, somit also keine Kante ist. Wo soll hier der Sinn sein. Sollten Reparaturen am Gleis nötig werden, erschwert man sie sich doch, weil der Bahnsteig auch mit betroffen wäre. Verstehe ich ehrlich gesagt nicht, hab ich so nach meiner Erinnerung auch noch Nirgendwo gesehen. Danke für das Zeigen der Bilder.

      Gruß, René
      Hallo rekok73,

      die Ausführung des Bahnsteiges als ungebundene Decke bis an die erste Schiene heran war früher die mit Abstand am häufigsten angewendete Bauform bei den sächsischen Schmalspurbahnen. Ich finde es ausgesprochen positiv, daß im oberen Abschnitt der HK bei mehreren Stationen diese Bauform wieder gewählt wurde und man damit an diesen Stellen weitgehend den ursprünglichen Charakter bewahrt. Auch bei anderen Bahnen hat man bei neu errichteten Bahnsteigen auf diesen Aspekt geachtet, z.B. in Schönheide Süd und Lohsdorf.

      Die Grenze des Gefahrenbereiches wird übrigens durch den auf den Bildern deutlich sichtbaren gepflasterten Streifen gekennzeichnet, also alles in Ordnung.


      Viele Grüße

      Michael
    • Ich Ahnungsloser. :weg: Auf dem Bild aus der 'Vogelperspektive' sah es so dunkel wie geteert aus. Deshalb habe ich die Frage gestellt. In der 'Renne' kann man es auch nur noch am 'Hausbahnsteig' erkennen. Am Gleis der bergwärts fahrenden Züge liegt die Schienenoberkante ziemlich deutlich über dem Niveau des 'Bahnsteigs'. Danke Michael für die Erklärung. Die sächsischen Schmalspurbahnen sind nicht mein Fachgebiet. :zwink:

      Gruß, René

      ... übrigens Reiner: Daran :alk: habe ich mich nach Feierabend in der Umkleide nie beteiligt.
    • Bautenstand am 27. Dezember 2016 (m39B)

      Hallo zusammen,

      am 27. Dezember hatte ich die Gelegenheit, mir den Bautenstand zwischen Dipps und Kipsdorf anzuschauen. Leider regnete und schneite es etwas, so dass es ziemlich dunkel war. Ich will die Fotos, die ich schon bei Facebook gezeigt habe, auch hier noch nochmal zeigen. Diese dienen nur dokumentarischen Zwecken und erheben nicht den Anspruch, künstlerisch wertvoll zu sein.

      Das Empfangsgebäude in Kipsdorf - wahrscheinlich das schönste der gesamten Strecke:



      Einige Bilder vom Gleisbereich in Kipsdorf:



      Das Fdl-Häuschen trägt jetzt signalrot, schade, dass die Türen nicht andersfarbig gestrichen wurden:














      Es gibt jetzt einen Zugang von der Straße ohne Stufen:

      Der Bahnsteigzugang ist noch nicht fertiggestellt:


      Der Prellbock von Gleis 4 hofft auf Reparatur:







      Der frühere Güterbahnhof von Kipsdorf - links das Gleis zum Heizhaus, rechts das Streckengleis:


      Die Zufahrt zum Heizhaus:


      Blick zum Heizhaus - hier muss wohl der Schotterpflug nochmal ran:



      Buschmühle

      Auch das EG in Buschmühle erstrahlt in Signalrot. Die Fenster sind noch reparaturbedürftig:


      Der Bahnsteig wurde als ungebundene Decke ausgeführt:


      Blick in Richtung Kipsdorf:



      Schmiedeberg


















      Auch hier scheinen die Gleisbauarbeiten noch nicht ganz fertig zu sein, einige Stöße müssen noch verschweißt werden und der Schotterbesen muss auch noch mal ran.


      Schmiedeberg-Naundorf








      Obercarsdorf














      In Dippoldiswalde fand ich noch die Stopfmaschine von Metrico und den Schotterpflug vor:


      Viele Grüße
      Eckhard
    • Neu

      Hallo Micha und alle anderen hier.

      Ich, der Dagvuchel bin neu hier, lese aber als Gast hier schon lange Zeit mit.

      Ich danke allen, die hier so fleissig schreiben und Bilder einstellen. :ok:

      Micha, ich habe mir mal eben Dein letztes Bild vom Beitrag 28.12.16 "reingezogen".

      Da könnte man meinen: Wie auf der Modellbahn - leider hatten die wohl keine
      Flexgleise mehr.... :sing:

      Gibt es wohl auch ein Foto aus der gleichen Perspektive aus dem Zeitpunkt
      vor dem Neubau?

      Kann mir jemand aus der Gemeinde evtl einen Link dafür zukommen lassen?
      Danke schon mal im Voraus.

      Und übrigens - Schön, dass es bald in Kipsdorf Dampfloks zu hören und sehen gibt.

      Meine Planung für das Frühjahr für einen längeren Besuch in Dresden ist schon fertig.

      Schönes Wochenende vom Dagvuchel und :weg:
    • Wiederaufbau Weißeritztalbahn

      Neu

      Hallo,

      Heute kam im MDR Sachsenspiegel ein Bericht vom Heben der Brücke.Meine Meinun dazu die abgegebenen Kommentare sind logisch.Mit derartigen Methoden habe ich früher manchmal hoch auf wackligen Gerüsten und Anlagen(manchmal nicht ganz Arbeitsschutz gerecht)auch gearbeitet.Es war zwar eine Schinderei aber hat genu so funktoiniert wie im Film gezeigt.Genau nach dem Motto-warum kompliziert wenn es auch einfach geht.Ich gebe zu das ich gerätselt habe wie die Hebung gelöst werden wird,darauf gekommen wäre ich nicht.
      Der Beitrag kann über die Mediathek abgerufen werden.
      Gruß
      Harald a.F.
    • Neu

      Na da sind die Jungs ganz schön ins Schwitzen gekommen.... bloß gut, dass gleich nebenan der Müller-Bäcker und der Gasthof ist zwecks Stärkungsmöglickeit vor Ort. Mal sehen, ob die beiden ins Notfallkonzept mit einbezogen werden bei der recht rustikalen Methode des Anhebens.

      Ob das auch im Ernstfall auch so wie geplant funktioniert und vor allem schnell genug erledigt ist, das ist eine wirklich spannende Frage...
      Und wird die Brücke dann auch in der angehobenen Stellung bleiben, wenn wie 2002 das halbe Osterzgebirge als Treibgut mit talwärts will????

      Den Brückenträger im Notfall zur Seite zu heben mit einem Kran, wäre da wohl die sicherere Möglichkeit, denn ich möchte nicht dran denken, wenn angestautes Treibgut die angehobene Brücke talwärts schiebt.....

      VG Gerd
    • Wiederaufbau Weißeritztalbahn

      Neu

      Hallo,

      Ein neuer Zeitungsbeitrag(Sächsische Zeitung) berichtet von der Anhebung der Brücke.
      Wasser als Strömung hat unheimliche Kraft.Das habe ich schon dreimal hautnah erleben müssen und deswegen glaube und hoffe ich das die Brücke hochgenug angehoben wird.Ich konnte auch schon beobachten das Arbeiten zum Schutz vor Treibgut getroffen wurden(Entfernungt von Bewuchs aller Art)an den Gewässerufern.Im Rabenauer Grund führte die Abholzung von Bäumen und ähnlichem vor JAHREN zu Protesten und Demos.Nun ratet mal von wem.
      Ein bekannter Kunstschaffender hat sich sogar geschämt mit seinen Gästen im Rabenauer Grund spazieren zu gehen.Ich habe bis heute von diesem Bürger nichts zum heutigen Grünbestand dazu gehört.
      Also ich denke mann hat aus den Situationen gelernt(bis auf die Versiegelung von Bodenflächen wie z.B.Bahnsteigen).
      Also möge es gelingen!
      Gruß
      Harald a.F.
    • Neu

      Gut dass die Planer so eine sehr konventionelle Möglichkeit der Durchflusserweiterung
      mit eingeplant haben. Ich hätte je eher an hydraulische Heber gedacht. Aber andererseits
      geht eine Hebewinde immer, egal wie schlecht die Umstände sind.

      Auch dass auch ein Echter Test durchgeführt wird und nicht nur ein theoretischer
      "Trockenschwimmkurs".

      Interessant wäre es einmal zu zeigen, wie die Brücke in "Hochlage" abgelegt
      und gesichert wird.
      Nur auf zwischengelegte Zwischenlagen ( Doppel -t-Träger?)?
      Wird die Brücke in diesem Zuschand mit dem Fundamwent wieder fest verbunden.
      Als Sicherung gegen Querverschub ( Wasserdruck und Schwemmgut).

      Ich hoffe das so eine Aktion nie im Ernstfall erforderlich wird.

      Viele Grüsse vom Dagvuchel :weg: