Wiederaufbau Weißeritztalbahn oberer Teil

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    • Wiederaufbau Weißeritztalbahn oberer Teil

      Hallo zusammen,

      ich habe hier mal einen neuen Thread zum Wiederaufbau der Weißeritztalbahn begonnen. Heute soll der Wiederaufbau des südlichen / oberen Teils offiziell mit dem Bau der Brücke über die B171 in Unternaundorf beginnen. Es wäre schön, wenn wir diesen Thread hier für alle News rund um den Wiederaufbau des zweiten Teils benutzen könnten. Es wäre toll, wenn die Ortsanässigen hier immer mal ein paar aktuelle Bilder zeigen könnten.

      Aktuelles gibt es immer unter www.news.weisseritztalbahn.de und www.aufbau.weisseritztalbahn.de

      Viele Grüße
      Eckhard



      Sächsische Zeitung, 16. Mai 2014:

      Bundesstraße dicht wegen Bahnbau
      Der nächste Schritt für den Wiederaufbau der Bimmelbahn beginnt. Den Autofahrern bringt das eine Vollsperrung.

      Von Franz Herz

      Ein großer Autokran wird am Montag auf der Bundesstraße 171 am Abzweig Sadisdorf aufgestellt. Deswegen ist die Straße den ganzen Tag gesperrt. Der Kran hebt den stählernen Überbau heraus, auf dem die Weißeritztalbahn über die Straße führt. Die Umleitung für die Bundesstraße führt über Hennersdorf nach Schmiedeberg und umgekehrt.

      Auch die Regionalbuslinien 365 und 378 von Schmiedeberg über Hennersdorf nach Hermsdorf/Erzgebirge können nicht ihre normale Tour über die B171 durch Sadisdorf nehmen, wie der Regionalverkehr Dresden informiert. Sie werden von Schmiedeberg über Niederpöbel nach Hennersdorf und weiter nach Frauenstein umgeleitet. An den Haltestellen in Schmiedeberg-Naundorf, Sadisdorf Mitte und Abzweig Reichstädt halten die Busse an diesem Tag nicht.

      Der Autokran soll die Brücke herunterheben, die dann verladen und zum Bahnhof Obercarsdorf transportiert wird. Dort lässt die sächsische Dampfeisenbahngesellschaft die Stahlkonstruktion zusammen mit zwei anderen Überbauten reinigen, überprüfen und renovieren. Danach ist ihr Wiedereinbau geplant. Weil dies ein wichtiger Schritt ist beim Wiederaufbau der Bimmelbahn, guckt sich das wieder mal ein Politiker mit an.

      Sachsens Verkehrsminister Sven Morlok (FDP) wird am Montag um 14 Uhr an die Baustelle kommen. Er wird von Roland Richter begleitet, dem Geschäftsführer der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft, die die Weißeritztalbahn betreibt.
      Viele Grüße
      Eckhard
    • Wiederaufbau Weißeritztalbahn – Start der Bauarbeiten am 2. Bauabschnitt

      SMWA - Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
      19.05.2014

      Verkehr


      Wiederaufbau Weißeritztalbahn – Start der Bauarbeiten am 2. Bauabschnitt


      Heute beginnt in Schmiedeberg der Wiederaufbau des zweiten Streckenabschnitts der Weißeritztalbahn von Dippoldiswalde bis Kurort Kipsdorf. Staatsminister Sven Morlok hat gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft mbH (SDG), Roland Richter, die Arbeiten offiziell gestartet. Für den Wiederaufbau des zweiten Streckenabschnitts stellt der Freistaat insgesamt rund 15 Millionen Euro zur Verfügung.

      „Angesichts der touristischen und historischen Bedeutung der Schmalspurbahn lohnt sich diese Investition. Wir setzen uns natürlich auch weiterhin mit ganzer Kraft für den raschen Wiederaufbau des zweiten Streckenabschnitts von Dippoldiswalde bis Kurort Kipsdorf ein und gehen davon aus, dass Ende 2015 die komplette Strecke wieder befahrbar ist“, so Verkehrsminister Sven Morlok.

      Mit dem Herausheben des Stahlüberbaus der Brücke über die B 171 in Schmiedeberg beginnen die Bauarbeiten. Die weiteren Bauwerke zwischen Dippoldiswalde und Schmiedeberg sollen im Spätsommer folgen. Bis Ende des Jahres sollen die Arbeiten an den Brücken abgeschlossen sein. Bei bauoffenem Wetter sollen im Frühjahr 2015 die Arbeiten auf dem gesamten Streckenabschnitt beginnen. Insgesamt müssen fünf Brücken, 24 Stützbauwerke saniert bzw. neu errichtet werden. Auch die Gleisanlagen inklusive der Bahnübergänge und der Unterbau muss auf der gesamten Streckenlänge von elf Kilometern komplett erneuert beziehungsweise instand gesetzt werden. Die so genannte „Baufeldfreimachung“ (Rodungs- und Abholzungsarbeiten) ist bereits abgeschlossen. Auf Initiative des SMWA wurden auch Lösungen für die komplizierten wasserrechtlichen Genehmigungen gefunden.

      Hintergrund:
      Ein Großteil der Strecke wurde durch das Hochwasser im August 2002 zerstört. Seit Dezember 2008 ist der 1. Abschnitt der Weißeritztalbahn zwischen Freital-Hainsberg und Dippoldiswalde wieder in Betrieb. Auch die starken Regenfälle im Mai 2013 und das Juni-Hochwasser des vergangenen Jahres hatten Schäden hinterlassen. Wegen Ausspülungen an den Schienenwegen und Ablagerungen von Geröll- und Schlammmassen auf dem Fahrweg musste der Fahrbetrieb nach dem Hochwasser eingestellt werden, konnte aber bereits nach rund zwei Wochen wieder aufgenommen werden. Nach den ersten schnellen Reparaturen zur Wiederherstellung der Befahrbarkeit wurden weitere Maßnahmen ergriffen, um die Betriebsanlagen der Weißeritztalbahn vor erneutem Hochwasser zu schützen. Die Instandsetzung wurde mit knapp 636.000 Euro gefördert (100 Prozent Förderung).
      Viele Grüße
      Eckhard
    • Hallo zusammen,

      Fotos von der Demontage der Brücke gibt es bei Facebook:

      facebook.com/IGWeisseritztalbahn?fref=ts

      Gruß Eckhard

      PS: Ich muss Hans-Christoph Thiel rechtgeben, der bei Facebook anmerkt, dass die Brücke, die heute als Symbol für den Wiederaufbau des zweiten Teils herhalten durfte, gerade nicht vom Hochwasser betroffen war, sondern einfach nur alt ist.
      Viele Grüße
      Eckhard

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Eckhard ()

    • Glück auf,

      ja, richtig - die Brücke und der Streckenabschnitt war nicht vom Hochwasser zerstört oder so beschädigt worden.
      Und auch richtig - alles vor der Wahl !
      Als wenn wir alle ein bischen blöde wären - könnte man denken...
      Aber Hauptsache ist die, daß es nun endlich los geht und hoffendlich nicht nur "heiße Luft" ist, die in wenigen Monaten wieder vergeht und keiner will mehr davon etwas gewußt haben ! Denn veralbern können wir uns alleine !

      Grüße,
      die Aufsicht
    • Original von der099er
      facebook.com/Zastrow

      Zitat:

      Holger Zastrow
      vor 8 Stunden · Bearbeitet
      "Was für ein Moment! 10 Jahre haben wir gekämpft und heute war es endlich soweit: Der Wiederaufbau des letzten Abschnittes der Weißeritztalbahn..."

      :tock:

      MfG
      der099er

      Kämpft die sächsische Landesregierung jetzt schon gegen sich selbst? Oder meint er, er habe dagegen gekämpft, aber schlussendlich verloren?
      Viele Grüße
      Eckhard
    • vor der Wahl heißt es, Wiederaufbau. Nach der Wahl heißt es, mit dem Abriss wurde begonnen!


      Na, hör mal! In Sachsen (wie überhaupt im Osten Deutschlands*) wurde seit 1990 kein einziger Schmalspurkilometer stillgelegt. Es sind sogar einige Strecken und Museumsprojekte wieder hinzugekommen. Kannst ja mal nach Polen schauen, da fährt demnächst die letzte planmäßige Schmalspurbahndampflok. Oder nach Österreich, da wird eine bedeutende Strecke abgerissen.

      Ich finde, dass da die Sachsen eine beachtliche Leistung erbracht haben.

      GL

      *Ausnahme: Industriebahn Halle.
    • Glück auf,

      das ist es ja, es sollen bei uns nicht die gleichen Fehler wieder gemacht werden, die schon in den 60er - 80er Jahre gemacht wurden, die andere heute noch machen und nichts daraus gelernt haben.
      Im erweitersten Sinne muß man auch die Radeburger Anschlußbahn Schamottewerke und die in Wilischthal mit dazu zählen - als Verlust - die erhaltenswert gewesen wären...
      Und nicht zu vergessen sei die Verbindungsbahn Hainsberg - Potschappel, mit den schönen Dreischienengleis - mehr als schade !

      Grüße,
      die Aufsicht

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Aufsichtsbeamter ()

    • Hallo,

      es sollen bei uns nicht die gleichen Fehler wieder gemacht werden, ok hoffen wir mal es ist so und es bleibt so.

      Genau wie der Dieselbetrieb zur Zeit auf der WtB, als Sensation hingestellt wird," Verkettung unglücklicher Umstände" das alle drei Dampfer defekt bzw in Wartung.

      Kann schon mal passieren.
      Gruß Torsten
    • Ja, hoffen wir, dass dies nicht mal wieder nur ein medienwirksamer Aktionismus war, der das letzte befahrbare Stück zwischen Dipps und Kipsdorf auch noch zerstört hat, sondern das dies der Beginn tatsächlicher Bauarbeiten auf diesem Stück ist.

      Was allerdings richtig ist, ist die Tatsache, dass in Sachsen wenigstens über Wiederaufbau geredet wird und hoffentlich auch bald wieder gebaut wird. Und ja, die FDP hat sich immer dafür stark gemacht, dass kann man nicht leugnen. In Sachsen wurde eine historische Lok nur durch Spenden nachgebaut, viele Vereine kümmern sich liebevoll um den Erhalt des Erbes. Sicher kann man über die Betriebsführung sowie die Art und Weise des Wiederaufbaus mancher Bahn streiten, aber trotzdem ist Sachsen das Schmalspurbahnland. Darauf können wir stolz sein und das soll auch so bleiben - und zwar mit Volldampf!
      Viele Grüße
      Eckhard
    • Hallo, da es nur eine Partei hier gab welche sich für den Wiederaufbau eingesetzt hatte,
      und diese, wenn sich die Entwicklung weiter so fortsetzt, nicht mehr im Landtag ist.

      Wird der begonnene Abbau nach der Wahl weiter gehen. :frust:
      Denn Verträge gelten nur solange, wie beide Partner da sind. :lies:
      Gruß Torsten
    • Glück auf,

      ja richtig, man hört ja gar nichts mehr vom geplanten Wiederaufbau nach Kipsdorf und da sollen doch die Züge schon nächstes Jahr (2015) fahren. Oder habe ich etwa auch etwas verpaßt ? Ich war jetzt so mit dem Wiederaufbau der Strecke nach Wermsdorf (b. Oschatz) beschäftigt...
      Denn die Zeit wird lansam etwas knapp, wenn man den erzgebirgischen Winter mit bedenkt, da ist nicht so viel mit Gleisbau. Und es gibt noch sehr viel Arbeit an der Strecke und dem Bf. Kipsdorf.



      Auch wird es dieser Jahr ja nun leider nicht die beliebten Nikolausfahrten zwischen Obercarsdorf und Schmiedeberg geben, oder wurde die Brücke bei Naundorf etwa schon wieder eingebaut ? - Wohl nicht.
      Mal sehen, welche Strecke nun zuerst fertig ist/wird, die nach Kipsdorf oder die nach Wermsdorf ?
      Sollen Wetten abgeschlossen werden ? - Als Bonus darf die I K den Eröffnungszug für den Sieger fahren...(?)

      Grüße,
      die Aufsicht

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Aufsichtsbeamter ()

    • Immer ruhig Blut, das geht dann mal ganz rasch.
      Das war beim Wiederaufbau des Teilabschnitts der Selketalbahn Straßberg-Stiege auch so.
      Als es bekannt wurde dachte man auch, "es tut sich ja nichts" und dann innerhalb ein paar Monate war das gröbste geschafft. Der zweite Parallelfall war die Streckenerneuerung der Brockenbahn welche lange entgegengefiebert wurde und dann innerhalb eines halben Jahres geschafft war.


      Beste Grüße Reiner