Betrieb der Weißeritztalbahn ab 2017

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    • Betrieb der Weißeritztalbahn ab 2017



      Nachtrag vom 4. Dezember: Die Diskussion zu den Betriebs- und Fahrplanthemen wurde aus dem Thema zum Wiederaufbau herausgelöst. Bitte hier zum Fahrplan und Betrieb diskutieren, zum Fortschritt auf den Baustellen bitte den bekannten Thread benutzen


      Hallo zusammen,

      der neue Fahrplan der Weißeritztalbahn (weisseritztalbahn.com/fahrplan-tarif ) ist voraussichtlich bis 31. Januar 2017 gültig. Das klingt nach Hoffnung auf eine Einigung zwischen VVO und SDG.
      Viele Grüße
      Eckhard
    • Hallo,

      ich kann nicht verstehen warum so konsequent am ersten und letzten Zug festgehalten wird. :bahnhof:

      Es wird da doch nur Luft transportiert.

      Schaut man sich den Fahrplan in Zittau an, könnte man denken es wird nach Bedarf gefahren.

      Aber vielleicht ändert sich was wenn die beiden Verkehrsverbünde VVO und ZVON sich vereinigen.
      Gruß Torsten
    • Original von VIK

      Es wird da doch nur Luft transportiert.



      Ja, damit triffst du den Nagel auf den Kopf. Die HK war eine Güterbahn, Reiseverkehr war saisonal sehr unterschiedlich ausgeprägt.

      Auch wenn täglich 4 Zugpaare nach Kipsdorf fahren würden gäbe es keine Fahrgastexplosion. Drei Zugpaare wäre das Optimum, damit sich der Tourismus im Osterzgebirge wieder entwickeln kann. Aber dazu gehört eine Infrastruktur neben der Eisenbahn. Vielleicht muss man abwarten wie sich die Fahrgastzahlen entwickeln. Urlaub in Deutschland ist wieder in die Mode gekommen.

      MfG
      Ein Pseudonym
    • Naja, früher gab es auch noch Arbeiter- und Schülerverkehr und schließlich hatte nicht jeder ein Auto. Nach Spechtritz fuhr nie ein Bus (und tut es auch heute nicht), denn die Leute hatten ja die Bimmelbahn. Es gab daher eine Grundlast, die nicht aus Touristen und Ausflüglern bestand. Aber auch ich kann mich erinnern, dass ich am Ende der 80er Jahre manchmal an Stelle des Busses mit der Bimmel von Freital nach Rabenau gefahren bin. Häufig war ich schon damals allein im Wagen.

      Heute ist die Bahn eine reine Ausflugsbahn. Genau darauf würde ich den Fahrplan ausrichten. Und wenn nur drei Zugpaare am Tag von Hainsberg nach Kipsdorf fahren würden (und sonst nichts), wäre das zwar nicht toll, aber m. E. der beste Kompromiss. Hoffen wir auf eine vernünftige Entscheidung. Kritik wird es sowie geben, egal wie sie aussieht. Aber nur einen Zug bis Kipsdorf am Tag will wohl niemand.
      Viele Grüße
      Eckhard
    • Hallo,

      nun, 3 Zugpaare auf der Gesamtstrecke wäre vielleicht schon akzeptabel aber PLUS ein paar Verstärker zwischen Freital und Dipps.

      Sowohl aus Gründen eines nachfragegerechten Angebots wie auch aus dem Umstand, daß die Finanzierung (zumindest teilweise) aus dem ÖPNV-Topf kommt.

      Nein, wie schon am vielen Stellen beschrieben, das Problem zum Fahrplan ist strukturell angelegt in verschiedenen Facetten plus m.E. einer gewissen Schwäche des VVO (aber auch das hat historische Gründe - war man doch dort seinerzeit mehr als froh, daß die damalige BVO die Strecken übernommen hatte).

      Und übrigens - bei dauerhaftem Ein-Zug-Betrieb auf den beiden Dresden-Bahnen der SDG wären im Grunde auch die wohl angedachten Investitionen (Bau neuer Werkstätten in Radebeul UND Freital) zu hinterfragen.

      Viele Grüße, echtdampf
    • Aber dazu gehört eine Infrastruktur neben der Eisenbahn.

      von Anne

      Ja,Anne, das ist ein wahrer und wichtiger Spruch.

      Wenn die Fahrgäste in Kipsdorf in das derzeit recht tote und unansehnliche Umfeld um den Bahnhof entlassen werden, kriegen etliche einen Schock fürs Leben. Auch so manche Ruinen an der Strecke sind alles, nur keine Blickfänge...

      In der Umgegend haben viele Wirte, Händler usw. viele Jahre darauf gewartet, dass die Bahn und die Gäste wiederkommen. Leider war das aktuell für die meisten einfach zu lange, so dass man grob wieder von Null anfangen muss, um die Gegend wieder attraktiv für Gäste und Urlauber zu machen.

      Die Bahn muss die Region attraktiv machen und die Gegend muss attraktiv für die Bahn sein, anders wird es nicht funktionieren.

      VG Gerd
    • Hallo,


      ja in Kipsdorf gibt es nicht viel, aber schon ein kurzer Spaziergang und man ist in Bärenfels, große gut Ausflugskneipe. Beleuchteter breite Weg zB nur eine Möglichkeit.

      Drei Zugpaare wären völlig ausreichend.

      Tiebwagen kann fahren früh und abendes siehe HSB.

      (Mod-Edit: Bilder hier gelöscht, siehe Wiederaufbau-Thread)
      Gruß Torsten
    • (Noch nichts) neues aus dem Weißeritztal: "Weißeritztalbahn hängt noch in der Luft" in der SZ Online

      „Vernünftig wären aus unserer Sicht zwei Fahrten pro Tag bis Kipsdorf“, sagt er [Richter]. „Wir wollen ja auch ein Stück weit den Tourismus mit ankurbeln.“ Er glaubt, einen ordentlichen Fahrplan hinzubekommen, wenn die SDG zusätzlich eine halbe Million Euro pro Jahr an Zuschuss bekäme.

      Die nächste Woche dürfte spannend werden!

      MfG
      der099er
    • Hallo,

      wenn man mehr Geld bekommen würde, dann ließe sich natürlich auch am Fahrplan noch etwas drehen.
      Muß man jedoch mit den gleichen Mitteln wie bisher auskommen, dann würde ich auf jeden Fall drei Zugpaare über die Gesamtstrecke favorisieren. Da der erste u. der letzte Zug zwischen Hainsberg u. Dipps derzeit wohl ohnehin kaum nachgefragt werden, wäre der Verlust für den unteren Streckenteil nicht einmal so gravierend.
      Hier nochmal mein Vorschlag:

      Hainsberg ab 07.30
      11.30
      15.30


      Kipsdorf ab 09.30
      13.30
      17.30

      Unter den gegebenen Bedingungen mit Ein-Zug-Betrieb für mich die beste Lösung. Zu besonderen Anlässen wie Ostern, Pfingsten, Sommerferien ließe sich vielleicht noch etwas dazwischen schieben.

      Viele Grüße

      Holger
    • Besser wäre es, den ersten Zug ab Hainsberg erst gegen 9 Uhr fahren zu lassen.

      Denn sind wir ehrlich:

      Wer reist zum Wandern im Rabenauer Grund bereits um 7 Uhr bzw. kurz vor 8 Uhr ab Hainsberg?

      Ansonsten zwei Mal Kipsdorf und zum Abschluss noch einmal bis Dipps, ansonsten - wie Holger richtig geschrieben hat - Sonderfahrpläne zu größeren Anlässen und Anstürmen wie bisher zusätzlich dazu.

      Gruß
      Grüße von Vincent

      Auch Holsteiner können Schmalspurfans sein !!!
    • Ich hole mal meinen etwas älteren Beitrag wieder hervor...

      Original von lrt
      Interessanter Fahrplanansatz....

      aber das muß der VVO auch begreifen, denn der Entwurf ist mehr als mager oder ein Zeichen, wie man mit einem ungeliebten Kind umspringt (oder umspringen möchte).

      Zittau hat das ja auch clever gelöst... warum soll das nicht auch hier gehen, Busparalellverkehr gibt es dort ja zu 100%.

      Hier sind aber auch die Komunen gefordert, mal aufzumucken, aber Altenbergs interesse hört ja an der Bobbahn und am Biathlon auf, leider...

      Denkbar wäre auch

      Hainsberg ab ca. 7.30 Kipsdorf ab 9.30
      Hainsberg ab ca. 11.30 Dipps ab 12.30
      Hainsberg ab ca. 14.00 Kipsdorf ab 16.00

      Zumindest als Nebensaison ausreichend, Theoretisch wäre noch eine Dipps-Runde ab 18.00 möglich bei Bedarf.

      Für die Hauptsaison:

      Hainsberg ab 7.30 Kipsdorf ab 9.30
      Hainsberg ab 11.30 Kipsdorf ab 13.30
      Hainsberg ab 15.30 Kipsdorf 17.30

      Dazu entweder den schon erwähnten 19.30 bis Dipps
      All das ist mit einer Lok machbar....

      und /oder Option wär noch für zumindest Teile der Hauptsaison ein dazwischenliegender Pendel während der Badesaison bis Dipps..... Dazu braucht man mal eine 2. Lok!

      VG Gerd


      VG Gerd
    • VVO-PM zum Thema Fahrplan

      VVO-PM: Fahrplan für Weißeritztalbahn beschlossen

      Die Verbandsversammlung hat heute die Verhandlungsbasis für den Fahrplan für die
      Weißeritztalbahn beschlossen. Nach der Fertigstellung der gesamten Strecke, in deren
      Wiederaufbau Bund und Land über 40 Millionen EUR investiert haben, strebt der VVO bei
      der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft (SDG) einen Fahrplan an, der täglich zwei
      Fahrten bis Kurort Kipsdorf und eine weitere Fahrt bis Dippoldiswalde vorsieht. „Wir haben
      die Kritik an einem ersten Entwurf ernst genommen“, erläutert Burkhard Ehlen. „Mit den
      Fahrten nach Kipsdorf morgens und abends möchten wir dem Tourismus in der Region ein
      Angebot machen, auf das er mit weiteren Leistungen aufsetzen kann.“ Darüber hinaus strebt
      der VVO an, den Fahrplan an 12 Fahrtagen mit einem zweiten Zug verdichten und dann
      vier Fahrten bis Kipsdorf anbieten. Die Inbetriebnahme der Gesamtstrecke ist für das
      Frühjahr 2017 geplant. Für die Zukunft bleibt die große Herausforderung beider
      Schmalspurbahnen im VVO, die notwendigen Investitionen für eine zeitgemäße
      Instandhaltung von Lokomotiven und Wagen in Freital-Hainsberg und Radebeul Ost
      finanziell abzusichern.
      Mit freundlichen Grüßen!
      Jan Hübner