Betrieb der Weißeritztalbahn ab 2017

    • Hallo Eckhard,
      Deinen Vorschlag habe ich vor Jahren schon mehrmals als Skilangläufer praktiziert.
      Mit dem Holzhauer nach Holzhau, dort in die Loipe springen, (Ich kenne keinen weiteren Bahnhof, der direkt neben einer Loipe endet), dann hoch nach Altenberg, auf dem Kahleberg gequält, von dort rüber nach Oberbärenburg, dann über Serpentinen die Abfahrt zum Kipsdorfer Bahnhof genießen. Die Fahrt mit der Bimmelbahn nach Freital-Hainsberg ist sozusagen der krönende Abschluß.
      Leider war damit 2002 Schluß, der einsetzende Schneemangel hat noch den Rest gegeben.

      Mal sehen, vieleicht klappt es dieses Jahr wieder!
      Gruß Thomas!
    • Hallo Thomas,
      Die Rundfahrt klingt richtig gut, ist aber tariflich unheimlich teuer. Zur Zeit ist die locker auch ohne Bahn möglich.Es fährt stündlich ein Bus von Kipsdorf nach Dresden. Für die Rundfahrt nur mit der Bahn ist ein Sachsenticket für 24 Euro notwendig, sowie eine Ticket für die Schmalspurbahn von 12,20. Zu deutsch 36,20, Bei zwei Erwachsenen bei 53, 40. Die Kosten mit Bus bei zwei Erwachsenen liegen bei 29,00 Euro, bei einen bei 24 Euro. Das ganze ist einfach eine Preisfrage. So wird der Eisenbahnfan den Preis auf sich nehmen. Otto-Normalverbraucher nicht. Übrigens für eine Reise ins Zittauer Gebirge zahle egal ob ich in Plauen,Zwickau, Leipzig, Freiberg, Dresden oder Chemnitz starte , als Einzelperson 29 Euro, zu zweit 39 Euro. Und kann sogar den ganzen Tag beliebig lang Schmalspurbahn fahren. Dort liegt der Hund begraben. Zuerst muß der Tarif angepasst werden, dann Zuganschlüsse in Freital -Hainsberg geschaffen, und schon kommen mehr Fahrgäste. Übrigens das gleiche Problem besteht bei der Fichtelbergbahn.Die Verbindung mit dem Bus kostet im Vergleich ab Chemnitz weniger als die Hälfte zu der mit der Schmalspurbahn. Würde der ein ähnlicher Tarif wie in Zittau angewendet könnte sich Erzgebirgsbahn und Fichtelbergbahn an Wochenenden vor Fahrgästen kaum erretten. So ergeben sich die recht guten Fahrgastzahlen der Fichtelbergbahn aus den dort zahlreichen Urlaubern, bei denen eine fahrt mit der Dampfbahn zum Urlaubserlebnis mit dazu gehört.
      VG Tobi
    • Hallo in die Runde,

      der Ski- und Wanderbus fährt wieder, zumindest im Gebiet rund um Altenberg, zunächst als Ski-Bus bis Ende Februar, was auch Perspektiven für die bessere Anbindung von Kipsdorf eröffnet, wie die Sächsische Zeitung berichtet:
      sz-online.de/nachrichten/alten…artet-skibus-3601220.html
    • Was bis zur Bimmelbahn-Ankunft noch zu klären ist

      Hallo zusammen,

      die Sächsische Zeitung schreibt heute:


      Was bis zur Bimmelbahn-Ankunft noch zu klären ist
      Die Bauarbeiten bis Kipsdorf zu Ende zu führen, ist kein Problem. Die echten Herausforderungen kommen erst noch.

      Von Franz Herz und Mandy Schaks


      Dippoldiswalde/Kipsdorf. Derzeit liegen die Gleise der Schmalspurbahn zwischen Dippoldiswalde und Kipsdorf zum großen Teil noch unter Schnee. Welche Bauarbeiten sind noch zu erledigen, damit die Dampfzüge wieder bis Kipsdorf fahren können? Das ist nicht die einzige Frage, die vor der regulären Fahrt bis Kipsdorf beantwortet werden muss.

      Wie viel Arbeit fehlt noch zur Fertigstellung bis Kipsdorf?
      Wenn das Wetter wieder Bauarbeiten ermöglicht, dauert es noch rund sechs Wochen, um mit allem fertig zu werden. Es fehlen vor allem noch Arbeitsschritte im Bereich Kipsdorf. Im Wasserhaus in Kipsdorf laufen derzeit Installationsarbeiten. An der Brücke über die Weißeritz in Obercarsdorf sind auch noch Nacharbeiten erforderlich. Das hat sich aus der Hochwasserschutzübung mit dem Technischen Hilfswerk ergeben. Einige Platten hatten zu wenig Spiel, um die Brücke bei einer Flut leicht bewegen und anheben zu können. Die Teile gehen deshalb noch einmal auf die Fräse. Auch an Stellen, wo die Winden angesetzt werden, sind noch Veränderungen erforderlich. Das sind Werkstattarbeiten. „Das war Sinn der Übung, dass wir solche Erkenntnisse gewinnen“, sagt Mirko Froß, der Betriebsleiter der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft SDG.

      Kann der Kabelkanal der Bahn auch fürs Breitbandkabel genutzt werden?
      Im Prinzip ist die SDG offen dafür, dass ein Hauptstrang für das schnelle Internet im Kabelkanal der Bahn verlegt wird. Das wurde bereits mit dem Landkreis abgesprochen, der Eigentümer des Bahngrundstücks ist. Weitere Entscheidungen können erst fallen, wenn ein Internetprovider feststeht, der bauen will und die Details mit der Dampfeisenbahngesellschaft abspricht. Der Einbau eines solchen Hauptkabels wird natürlich schwieriger, wenn die Bahn einmal fährt. Ein Kabel ist bereits verlegt, das dient aber nur für Bahnzwecke.

      Wann steht nun endlich der neue Fahrplan endgültig fest?
      Das ist der Knackpunkt vor der Wiedereröffnung der Strecke bis Kipsdorf. Derzeit gibt es nur einen Entwurf. Demnach fahren in Freital 9.25 Uhr und 15.42 Uhr täglich ein Zug nach Kipsdorf ab und 13.22 Uhr einer bis nach Dippoldiswalde. Die Rückfahrten starten in Kipsdorf 11.11 Uhr und 17.28 Uhr, in Dipps 14.20 Uhr. Um die Fahrten bis Kipsdorf finanzieren zu können, fallen auf dem unteren Streckenabschnitt von Freital bis Dippoldiswalde drei Fahrten weg. Die Verantwortlichen halten sich immer noch bedeckt, wie der tatsächliche Fahrplan ab Eröffnung der gesamten Strecke aussehen wird. „Wir werden rechtzeitig informieren“, sagt Froß. Doch dafür ist die Zeit inzwischen zu knapp, wenn man bedenkt, dass Ende April oder im Mai die Züge fahren sollen und beispielsweise touristische Anbieter sich darauf einstellen müssen.

      Wie wird die Bahn in das touristische Angebot der Region eingebunden?

      Allein die Ankunft der Bahn in Kipsdorf wird keine Wunder bewirken. Darin sind sich alle einig. „Das kann nur ein Teil sein“, sagt Roland Richter, der SDG-Geschäftsführer. Gemeinsam mit Vertretern der Tourismusbranche und Kommunalpolitikern wird deshalb überlegt, wie die Strecke bis Kipsdorf für Fahrgäste attraktiv gemacht werden kann. Der Altenberger Bürgermeister Thomas Kirsten (Freie Wähler) will den Skibus, der jetzt erstmals im Februar durchs obere Osterzgebirge fährt, auch als Wanderbus etablieren und dann eine Verbindung zur Weißeritztalbahn nach Kipsdorf anbieten. So können die Fahrgäste zumindest erst einmal weitere Ausflüge in die Umgebung unternehmen.
      Viele Grüße
      Eckhard