Betrieb der Weißeritztalbahn bis Kipsdorf

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    • Hallo Eckhard,
      Deinen Vorschlag habe ich vor Jahren schon mehrmals als Skilangläufer praktiziert.
      Mit dem Holzhauer nach Holzhau, dort in die Loipe springen, (Ich kenne keinen weiteren Bahnhof, der direkt neben einer Loipe endet), dann hoch nach Altenberg, auf dem Kahleberg gequält, von dort rüber nach Oberbärenburg, dann über Serpentinen die Abfahrt zum Kipsdorfer Bahnhof genießen. Die Fahrt mit der Bimmelbahn nach Freital-Hainsberg ist sozusagen der krönende Abschluß.
      Leider war damit 2002 Schluß, der einsetzende Schneemangel hat noch den Rest gegeben.

      Mal sehen, vieleicht klappt es dieses Jahr wieder!
      Gruß Thomas!
    • Hallo Thomas,
      Die Rundfahrt klingt richtig gut, ist aber tariflich unheimlich teuer. Zur Zeit ist die locker auch ohne Bahn möglich.Es fährt stündlich ein Bus von Kipsdorf nach Dresden. Für die Rundfahrt nur mit der Bahn ist ein Sachsenticket für 24 Euro notwendig, sowie eine Ticket für die Schmalspurbahn von 12,20. Zu deutsch 36,20, Bei zwei Erwachsenen bei 53, 40. Die Kosten mit Bus bei zwei Erwachsenen liegen bei 29,00 Euro, bei einen bei 24 Euro. Das ganze ist einfach eine Preisfrage. So wird der Eisenbahnfan den Preis auf sich nehmen. Otto-Normalverbraucher nicht. Übrigens für eine Reise ins Zittauer Gebirge zahle egal ob ich in Plauen,Zwickau, Leipzig, Freiberg, Dresden oder Chemnitz starte , als Einzelperson 29 Euro, zu zweit 39 Euro. Und kann sogar den ganzen Tag beliebig lang Schmalspurbahn fahren. Dort liegt der Hund begraben. Zuerst muß der Tarif angepasst werden, dann Zuganschlüsse in Freital -Hainsberg geschaffen, und schon kommen mehr Fahrgäste. Übrigens das gleiche Problem besteht bei der Fichtelbergbahn.Die Verbindung mit dem Bus kostet im Vergleich ab Chemnitz weniger als die Hälfte zu der mit der Schmalspurbahn. Würde der ein ähnlicher Tarif wie in Zittau angewendet könnte sich Erzgebirgsbahn und Fichtelbergbahn an Wochenenden vor Fahrgästen kaum erretten. So ergeben sich die recht guten Fahrgastzahlen der Fichtelbergbahn aus den dort zahlreichen Urlaubern, bei denen eine fahrt mit der Dampfbahn zum Urlaubserlebnis mit dazu gehört.
      VG Tobi
    • Hallo in die Runde,

      der Ski- und Wanderbus fährt wieder, zumindest im Gebiet rund um Altenberg, zunächst als Ski-Bus bis Ende Februar, was auch Perspektiven für die bessere Anbindung von Kipsdorf eröffnet, wie die Sächsische Zeitung berichtet:
      sz-online.de/nachrichten/alten…artet-skibus-3601220.html
    • Was bis zur Bimmelbahn-Ankunft noch zu klären ist

      Hallo zusammen,

      die Sächsische Zeitung schreibt heute:


      Was bis zur Bimmelbahn-Ankunft noch zu klären ist
      Die Bauarbeiten bis Kipsdorf zu Ende zu führen, ist kein Problem. Die echten Herausforderungen kommen erst noch.

      Von Franz Herz und Mandy Schaks


      Dippoldiswalde/Kipsdorf. Derzeit liegen die Gleise der Schmalspurbahn zwischen Dippoldiswalde und Kipsdorf zum großen Teil noch unter Schnee. Welche Bauarbeiten sind noch zu erledigen, damit die Dampfzüge wieder bis Kipsdorf fahren können? Das ist nicht die einzige Frage, die vor der regulären Fahrt bis Kipsdorf beantwortet werden muss.

      Wie viel Arbeit fehlt noch zur Fertigstellung bis Kipsdorf?
      Wenn das Wetter wieder Bauarbeiten ermöglicht, dauert es noch rund sechs Wochen, um mit allem fertig zu werden. Es fehlen vor allem noch Arbeitsschritte im Bereich Kipsdorf. Im Wasserhaus in Kipsdorf laufen derzeit Installationsarbeiten. An der Brücke über die Weißeritz in Obercarsdorf sind auch noch Nacharbeiten erforderlich. Das hat sich aus der Hochwasserschutzübung mit dem Technischen Hilfswerk ergeben. Einige Platten hatten zu wenig Spiel, um die Brücke bei einer Flut leicht bewegen und anheben zu können. Die Teile gehen deshalb noch einmal auf die Fräse. Auch an Stellen, wo die Winden angesetzt werden, sind noch Veränderungen erforderlich. Das sind Werkstattarbeiten. „Das war Sinn der Übung, dass wir solche Erkenntnisse gewinnen“, sagt Mirko Froß, der Betriebsleiter der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft SDG.

      Kann der Kabelkanal der Bahn auch fürs Breitbandkabel genutzt werden?
      Im Prinzip ist die SDG offen dafür, dass ein Hauptstrang für das schnelle Internet im Kabelkanal der Bahn verlegt wird. Das wurde bereits mit dem Landkreis abgesprochen, der Eigentümer des Bahngrundstücks ist. Weitere Entscheidungen können erst fallen, wenn ein Internetprovider feststeht, der bauen will und die Details mit der Dampfeisenbahngesellschaft abspricht. Der Einbau eines solchen Hauptkabels wird natürlich schwieriger, wenn die Bahn einmal fährt. Ein Kabel ist bereits verlegt, das dient aber nur für Bahnzwecke.

      Wann steht nun endlich der neue Fahrplan endgültig fest?
      Das ist der Knackpunkt vor der Wiedereröffnung der Strecke bis Kipsdorf. Derzeit gibt es nur einen Entwurf. Demnach fahren in Freital 9.25 Uhr und 15.42 Uhr täglich ein Zug nach Kipsdorf ab und 13.22 Uhr einer bis nach Dippoldiswalde. Die Rückfahrten starten in Kipsdorf 11.11 Uhr und 17.28 Uhr, in Dipps 14.20 Uhr. Um die Fahrten bis Kipsdorf finanzieren zu können, fallen auf dem unteren Streckenabschnitt von Freital bis Dippoldiswalde drei Fahrten weg. Die Verantwortlichen halten sich immer noch bedeckt, wie der tatsächliche Fahrplan ab Eröffnung der gesamten Strecke aussehen wird. „Wir werden rechtzeitig informieren“, sagt Froß. Doch dafür ist die Zeit inzwischen zu knapp, wenn man bedenkt, dass Ende April oder im Mai die Züge fahren sollen und beispielsweise touristische Anbieter sich darauf einstellen müssen.

      Wie wird die Bahn in das touristische Angebot der Region eingebunden?

      Allein die Ankunft der Bahn in Kipsdorf wird keine Wunder bewirken. Darin sind sich alle einig. „Das kann nur ein Teil sein“, sagt Roland Richter, der SDG-Geschäftsführer. Gemeinsam mit Vertretern der Tourismusbranche und Kommunalpolitikern wird deshalb überlegt, wie die Strecke bis Kipsdorf für Fahrgäste attraktiv gemacht werden kann. Der Altenberger Bürgermeister Thomas Kirsten (Freie Wähler) will den Skibus, der jetzt erstmals im Februar durchs obere Osterzgebirge fährt, auch als Wanderbus etablieren und dann eine Verbindung zur Weißeritztalbahn nach Kipsdorf anbieten. So können die Fahrgäste zumindest erst einmal weitere Ausflüge in die Umgebung unternehmen.
      Viele Grüße
      Eckhard
    • Hallo zusammen,

      (bitte Kaffeetassen wegstellen und was zu Reinbeißen bereitlegen)

      der Verkehrsverbund Oberelbe hat bei Facebook auf die Frage, ob man nicht langsam mal Klarheit über Eröffnung und Fahrplan bis Kipsdorf schaffen möchte, da der aktuelle Fahrplan ja nur bis zum 30. April gültig ist, folgendes geantwortet:

      Verkehrsverbund Oberelbe schrieb:

      Guten Morgen, auch wir sind an einer schnellen Betriebsaufnahme interessiert, die allen Anforderungen gerecht wird. Daher sind wir weiterhin mit der SDG im Gespräch. Der derzeitige Fahrplan gilt so lange weiter, bis der neue Fahrplan veröffentlicht wird. Wir haben die SDG gebeten, das fehlerhafte Datum "30. April" zu ändern
      Wer also hoffte, am 1. Mai nach Kipsdorf fahren zu können, kann das wohl vergessen.
      Viele Grüße
      Eckhard
    • Hallo,

      es ist einfach nur noch peinlich .... und lässt tief blicken ...

      Abgesehen vom unsäglichen Fakt an sich, ist eine Formulierung "sind weiterhin mit der SDG im Gespräch" im Grunde sehr erhellend.

      Mensch, der VVO ist Gesellschafter der SDG, also übersetzt er ist (nicht unwesentlicher) Miteigentümer !!!!


      Aber was soll´s.

      Manche Dinge sind wie sie sind.


      Viele Grüße, echtdampf
    • Hallo,

      die Meldung würde bedeuten, dass der VVO mit sich selbst im Gespräch ist, da er an der SDG beteiligt ist. Da die Strecke aber dem Weißeritzkreis gehört (so ist zumindest meine Kenntnis) und die SDG nur die Betriebsführung übernimmt, wird also der VVO als Miteigentümer der SDG mit dem Weißeritzkreis bezüglich der Fertigstellung des Bauvorhabens im Gespräch sein. Natürlich kann die SDG die Betriebsführung nur aufnehmen, wenn der Kreis an seiner Strecke mit den Bauarbeiten fertig ist. Insofern könnte man die Facebook-Aussage eventuell unter der Rubrik 'postfaktische Fake-News' abtun. :rolleyes:

      Freundlichen Gruß, René
    • Hallo,

      nicht ganz falsch, aber Bauherr ist nicht der Kreis sondern die SDG (sie beauftragt die Arbeiten und ist auch Empfänger der öffentlichen Mittel seitens des Bundes/Landes für den Wiederaufbau).

      Insofern ist der Kreis hier eher nur am Rande beteiligt und im "operativen Baugeschehen" (abgesehen von planungen, Genehmigungen wie bei jedem anderen Vorhaben) eher nicht.

      Viele Grüße, echtdampf
    • Hallo,

      was für ein Konstrukt. Die SDG ist also Bauherrin und muss die Verwendung von Fördergeldern der öffentlichen Hand umständlich gegenüber der öffentlichen Hand des Landkreises als Eigentümer nachweisen? Da wäre es doch einfacher gewesen, der Kreis als Eigentümer wäre selbst als Bauherr und Empfänger der Fördergelder aufgetreten. Dies hätte mit Sicherheit einiges an Verwaltungsaufwand eingespart. So muss die SDG die Fördermittel verwalten und gegenüber den Geldgebern deren Einsatz nachweisen, während die Verwaltung des Landkreises als Eigentümer zusätzlich auch die Nachweise über die ordnungsgemäße Verwendung verwaltet. Ähm ja ... so oder so ähnlich. Hört sich für mich nicht nach dem einfachsten Weg an. :zwink:

      Freundlichen Gruß, René
    • Naja, die Fördergelder kommen nicht vom Landkreis, sondern sind Mittel zur Flutschadensbeseitigung, die nach meiner Kenntnis vom Freistaat Sachsen ausgereicht wurden. Und natürlich ist es nicht selten, dass der Eigentümer (hier VVO) mit einem ihm gehörenden Unternehmen (hier SDG) im Gespräch zu einem Thema ist. Und dass diese nicht immer gleicher Meinung sind, ist auch nicht selten. In diesem Fall war die Erwartung des VVO, dass die SDG mit den gleichen Geldern wie bisher auskommt. Aber das haben wir hier ja schon diskutiert.

      Die Antwort des VVO zeigt aber, dass immer noch keine finale Entscheidung über Eröffnung und Fahrplan gefällt wurde. Damit könnte die Befürchtung wahr werden, dass die Strecke wiederaufgebaut ist, aber trotzdem nichts fährt.

      Die SDG beeilte sich gestern zu betonen, dass am letzten Freitag noch keine Abnahmefahrt, sondern nur eine Besichtigungsfahrt durch den LfB stattgefunden habe. Wahrscheinlich, damit niemand auf die Idee kommt, die Strecke sei fertig.
      Viele Grüße
      Eckhard
    • Hallo Eckhard,

      ein Zitat von wikipedia: 'Entsprechend der Beschlüsse des Verkehrsverbundes Oberelbe (VVO) vom 4. Juni 2007 erwarb der Weißeritzkreis die Strecke und die SDG übernimmt den Betrieb. Gleichzeitig beteiligte sich der VVO mit 35 % an der SDG ...'

      Die SDG ist also gerade nicht die Eigentümerin der Strecke, sondern sie gehört dem Landkreis. Die SDG führt nur den Betrieb auf der dem Landkreis gehörenden Strecke. Der VVO ist Miteigentümer der SDG. Spricht er also mit der SDG, dann spricht er in gewisser Weise mit sich selbst.

      Das die Fördergelder nicht vom Landkreis bereitgestellt werden, ist klar. Gehen die Fördergelder für den Bau aber an die SDG, dann muss die SDG einerseits dem Geldgeber die Verwendung nachweisen und natürlich auch dem Eigentümer der Strecke, also dem Landkreis. Wäre der Eigentümer der Strecke selbst als Bauherr aufgetreten, dann wären die Gelder direkt an ihn als Eigentümer geflossen und es wäre nur ein Nachweis an den Geldgeber erforderlich gewesen, also eventuell etwas weniger Bürokratie. Aber das ist nur mein Gedankengang als Laie. Letztlich scheint zumindest beim Wiederaufbau das liebe Geld keine größere Rolle zu spielen, dafür hapert es dann beim Betrieb (Fahrplan). Zumindest drängt sich dieser Eindruck dem Betrachter aus der Ferne auf. :zwink:

      Freundlichen Gruß, René
    • Hallo,
      Ich glaube die Wahrheit liegt wo anders. Jede Woche weniger bedeutet, eine Woche weniger Verluste für den VVO. Daher wird der Inbetriebnahme Termin immer weiter verzögert.Die Touristische Infrastruktur im Weißeritztal und Kipsdorf ist einfach nur traurig. sehe da recht schwarz für die Zukunft.Ohne Fluthilfegelder wäre die Bahn nie wieder aufgebaut. Hoffe ganz sehr das sich dort alles zum guten entwickelt und ich nicht recht behalte.
      VG Tobi
    • Moderator: Die folgenden fünf Beiträge wurden aus dem Wiederaufbau-Thread hierher verschoben.

      Nachdem ich für meinen Urlaub Mitte Mai schon etwas vorplanen möchte, habe auch ich den VVO kontaktiert, mit der erhaltenen Antwort:

      Leider gibt es zum jetzigen Zeitpunkt noch kein Fahrplankonzept für die Gesamtstrecke. Es ist weiterhin nur die Fahrt bis Dippoldiswalde möglich.
      Für weitere Fragen, Anregungen, Hinweise und Kritik stehen Ihnen die Mitarbeiter unserer Mobilitätszentrale gerne zur Verfügung.
    • Ich versteh die SDG und den VVO nicht. Da hat man nun 15 Jahre gebraucht, um die Strecke wieder aufzubauen und auf der Zielgeraden haperts dann. Eigentlich sollte das doch ein freudiges Ereignis sein bei dem man mit Spannung der Eröffnung entgegenfiebert. So etwas kündigt man doch lange im vorraus an, damit sich die Leute entsprechend darauf vorbereiten können. Aber irgendwie erweckt es eher den Eindruck, dass man genervt sei, nun die paar Kilometer weiter nach Kipsdorf fahren zu müssen. Und dann auch noch eine Eröffnungsfeier - so viel Arbeit. Am liebsten wäre denen wahrscheinlich, wenn einfach ab einem Tag X, am besten unter der Woche in der Nebensaison der Zug bis Kipsdorf fährt. Und dann jammern wundern, weshalb die Züge leer sind.

      Als positives Beispiel würde ich gern mal die Waldeisenbahn in den Raum werfen. Die Vision wurde lange Zeit angekündigt, dann wurde aktiv über den Baufortschritt berichtet und schließlich die Strecke feierlich zu Ostern eröffnet. Mit viel zeitlichem Vorlauf, so dass man auch ein Besuch in der Gegend langfristig einplanen konnte.

      Lassen wir uns überraschen, ob es weitere 15 Jahre dauert, bis ein planmäßiger Zug nach Kipsdorf fährt.