Der Bahnhof Filisur der RhB im Jahr 1992

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Der Bahnhof Filisur der RhB im Jahr 1992

      Hallo,

      nach den Bildern aus Thusis möchte ich auch noch ein paar Bilder aus Filisur zeigen. In Filisur zweigt von der Albula-Strecke die Davos-Linie ab. Das erste Bild zeigt das Bahnhofsgebäude von der Gleisseite.



      ... und auch die Straßenseite soll nicht vernachlässigt werden. Wie man sieht ist das Bahnhofsgebäude dienstlich und privat genutzt.



      Nach den beiden Stillleben nun ein wenig Leben auf dem Bahnhof. Während der Schnellzug von Chur nach St. Moritz den Bahnhof erreicht, wendet im Hintergrund der Pendelzug von / nach Davos.




      Und hier ist er wieder, der GmP von Samedan nach Thusis. Für die Zugkreuzungen wurde der Zug auf ein Nebengleis rangiert und das Zugpersonal beobachtet völlig entspannt das Geschehen.





      Ich wünsche viel Freude beim Betrachten der Bilder. Da sich in unmittelbarer Nähe von Filisur der Landwasser-Viadukt befindet, werde ich mal die Bilder raussuchen, die ich dort gemacht habe und bei Gelegenheit hier im Thema einfügen.


      Gruß aus Wernigerode, René
      'Steht das Schwein auf einem Bein, ist der Schweinestall zu klein.' (neue-bauernregeln.com)
    • Hallo Guru,

      über den Wiesener Viadukt bin ich damals nur drüber gefahren, als ich mal einen Abstecher nach Davos gemacht habe. Ansonsten habe ich mich der Albula-Strecke gewidmet (und die ist ganz schön lang). Wenn ich nicht gerade mit dem GmP unterwegs war, bin ich oberhalb Bergün wandern gewesen, habe die Naturschönheiten und die Eisenbahn in der Landschaft genossen. Ich hatte damals als 19-jähriger auch nur eine einfache Spiegelreflex aus DDR-Produktion und hantierte noch mit Belichtungsmesser. Kennt die heutige Smartphone-Generation gar nicht mehr. :zwink: War mein letzter Urlaub mit dieser Fotoausrüstung. Ich wollte nach meinem ersten eigenen Urlaub im Oktober 1991 in Drei Annen Hohne aber unbedingt mal das Albula-Karussel sehen und musste ganz schön sparen, um mir diesen Wunsch erfüllen zu können. In den darauffolgenden zwei Jahren war ich dann in Chur im Urlaub und habe die Arosa-Linie unsicher gemacht. 1994 war dann mein längster Schweiz-Urlaub: Erst eine Woche Chur, dann mit dem Zug nach Zermatt und dort noch zwei Wochen im Schatten des Matterhorns. Das war interessant.

      Gruß, René
    • Hier nun ein Abstecher zum Landwasser-Viadukt. Dann sind hier im Thema beide Viadukte nahe Filisur vereint. Zugegeben sind die Bilder von Guru von besserer Qualität. Wie geschrieben, verfügte ich über eine einfache Fotoausrüstung.

      Das erste Bild zeigt den Viadukt von oben mit einem Zug in Richtung Chur.



      Das zweite Bild entstand bei der Rückfahrt von Thusis nach Bergün aus dem Zug heraus, kurz vor der Einfahrt in den Tunnel.



      Ich habe auch zwei Bilder aus dem Tal mit Zügen auf dem Viadukt. Aber da muss ich die Negative erstmal heraussuchen und scannen.

      Gruß, René
    • rekok73 schrieb:

      Hallo Guru,

      über den Wiesener Viadukt bin ich damals nur drüber gefahren, als ich mal einen Abstecher nach Davos gemacht habe. Ansonsten habe ich mich der Albula-Strecke gewidmet (und die ist ganz schön lang). Wenn ich nicht gerade mit dem GmP unterwegs war, bin ich oberhalb Bergün wandern gewesen, habe die Naturschönheiten und die Eisenbahn in der Landschaft genossen. Ich hatte damals als 19-jähriger auch nur eine einfache Spiegelreflex aus DDR-Produktion und hantierte noch mit Belichtungsmesser. Kennt die heutige Smartphone-Generation gar nicht mehr. :zwink: War mein letzter Urlaub mit dieser Fotoausrüstung. Ich wollte nach meinem ersten eigenen Urlaub im Oktober 1991 in Drei Annen Hohne aber unbedingt mal das Albula-Karussel sehen und musste ganz schön sparen, um mir diesen Wunsch erfüllen zu können. In den darauffolgenden zwei Jahren war ich dann in Chur im Urlaub und habe die Arosa-Linie unsicher gemacht. 1994 war dann mein längster Schweiz-Urlaub: Erst eine Woche Chur, dann mit dem Zug nach Zermatt und dort noch zwei Wochen im Schatten des Matterhorns. Das war interessant.

      Gruß, René
      Hallo Rene
      Meinst du, wir hätten wesentlich anders fotiert? :-)
      Ich habe Ende der 80er Jahre noch einem Kollegen eine Pentax Ausrüstung aus den 60ern, alles mit Schraubgewinde, abgekauft. Alles Festbrennweiten, aber besser als alles von Minolta 7'000. Wenns Spitz auf Spitz ging, dann waren die unschlagbar. Später habe ich mir dann noch ein Russentele gekauft, das ich heute an der Sony Systemkamera noch brauche:


      So schlecht ist das nicht.
      Seit ich massenhaft Dias einscanne, habe ich herausgefunden, dass die Schwachstelle beim Scanner liegt, nicht bei den Negativen oder Dias.
      30'000 Franken für einen wirklich guten Scanner kann ich mir nicht leisten.
      Auf alle Fälle werfe ich nichts weg: Vielleicht gibt's in 10 Jahren plötzlich eine neue Technologie, die eine wesentlich bessere Qualität hervorbringt.
      Ja, und wegen dem Wiesener Viadukt: Mir gefällt er einfach besser, weil er, in meinen Augen, ästhetisch besser gelungen ist. Das ist keine Herabsetzung des Landwasserviaduktes.
      Ach ja: Ich sollte mal wieder an die Sonne: Vielleicht geh ich am Wochenende mal wieder dort hin :-)
      Gruss Guru
    • Hallo Guru,

      sicher kann man auch mit einfacher Technik gute Bilder machen. Aber wie schon geschrieben: Zur damaligen Zeit fand ich die Mitfahrten, das Wandern auf dem Bahnparallelweg im Albulatal und die Gespräche mit den Bahnern viel interessanter. Die Bilder hatte ich damals eigentlich für eigene Erinnerungszwecke angefertigt und deshalb nicht so sehr auf fotografische Qualitätsaspekte geachtet.

      Heutzutage ist mir die Schweiz als Urlaubsland mit Familie fast schon zu "preiswert". Seit einigen Jahren fahre ich nun jedes Jahr mit meiner Familie 2mal nach Ungarn, wobei dabei nicht der finanzielle Aspekt der Auslöser ist. Außerdem möchte 1mal im Jahr die Nordseeküste besucht werden. Der Urlaub auf dem Bauernhof auf Eiderstedt ist ein 'Must have' für meine Tochter. Das schönste deutsche Mittelgebirge (im Verbund mit Eichsfeld, Hainich und Kyffhäuser) haben wir sowieso für mannigfaltige Aktivitäten direkt vor der Haustür. :zwink:

      Gruß aus Wernigerode, René
    • Hallo,

      das alte EG von Filisur begeistert mich! Wie ansprechend man doch früher für die "Beförderungsfälle" gebaut hat. Wieviele Ecken u. Plätze zum Unterstellen u. Verweilen bietet doch dieses tolle Gebäude!
      Wie mag es dort heute aussehen?

      Bilder vom Landwasser-Viadukt kannte ich schon als Kind. So ca. 1968, als Zehnjähriger, dürfte ich die erste Aufnahme bewußt registriert haben.
      Der unvermittelte Übergang vom Tunnelausgang an einer senkrechten Felswand auf einen schwindelerregenden Viadukt läßt mich heute noch erschaudern. :schock:
      Leider war ich noch nie in der Schweiz.

      Beste Grüße

      Holger
    • Hallo Holger,

      ich hatte mir nach Einführung der D-Mark eine VHS über die Albula-Strecke gekauft und war derart fasziniert, dass ich sofort anfing, für einen Urlaub in Bergün zu sparen. Guru hat recht: Der Wiesener-Viadukt ist schöner. Beeindruckender empfand aber auch ich die unmittelbare Verbindung von Viadukt und Tunnel. Das Spektakel des Albula-Karussels aus Perspektiven der Mitfahrt und des Wanderers hat mich auch sehr beeindruckt. Trotzdem fuhr ich in den darauffolgenden zwei Jahren zur Arosa-Strecke. Die Mitfahrt mit den Gleichstrom-Triebwagen mit ihrer Geräuschkulisse auf dieser Bergstrecke und vor allem die Stadtdurchfahrt Chur fand ich wahnsinnig spektakulär. Damals gab es ja die Pläne, diese Stadtdurchfahrt in einen Tunnel zu verlegen (was später nicht realisiert wurde) und der Umelektrifizierung (Anpassung auf Wechselstrom des Stammnetzes).

      Gruß, René
    • rekok73 schrieb:

      Die Mitfahrt mit den Gleichstrom-Triebwagen mit ihrer Geräuschkulisse auf dieser Bergstrecke und vor allem die Stadtdurchfahrt Chur fand ich wahnsinnig spektakulär. Damals gab es ja die Pläne, diese Stadtdurchfahrt in einen Tunnel zu verlegen (was später nicht realisiert wurde) und der Umelektrifizierung (Anpassung auf Wechselstrom des Stammnetzes).


      Gruß, René
      Hallo René
      Zwei Fahrzeuge haben auf der Chemin de Fer de la Mure überlebt:
      Depot Saint-Georges-de-Commiers , 12. September 2010:









      Was allerdings daraus wird, nachdem die Bahn unterbrochen ist, weiss man nicht.

      Gruss Guru
    • rekok73 schrieb:

      In den darauffolgenden zwei Jahren war ich dann in Chur im Urlaub und habe die Arosa-Linie unsicher gemacht.
      Hallo René,

      das lese ich gern und möchte freundlich anfragen, ob du eventuell mir das ein oder andere Foto (oder auch allen) zeigen möchtest. Mein Interesse gilt der Stichstrecke Chur - Arosa. Meine segmentierte Modellbahnanlage mit feststehender Mittelkulisse stellt auf 1,2 x 6 m die Teilstrecke Litzirüti - Arosa dar. Mit den Höhepunkten Überführung Kantonsstraße in Litzirüti, Frischbetonwerk Arosa, Anschnitt Isel-Stausee und fast 1:1 Umsetzung Endbahnhof Arosa. Derzeitig werden die zahlreichen Gebäude für Arosa erstellt. Das sind 9 große bis sehr große Gebäude. Da sind Fotos immer willkommen. Mein Umsetzungszeitruam ist September 2013, dass war mein erste Besuch in Arosa. Zu dem Zeitpunkt war der Umbau noch nicht abgeschlossen und die alte Wagenremise in den Betriebsablauf einbezogen.

      Gern zeige ich Bilder vom aktuellen Bautenstand.

      Freundliche Grüße aus "Arosa"
      Daniel S.