Schienenersatzverkehr wegen Personalmangels

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    • Hallo Tilo,

      in der Stellenanzeige ist dies nicht explizit genannt. Nach meiner persönlichen Erfahrung handelt es sich aber eindeutig um eine Vollzeitstelle. Würde auch keinen Sinn machen, Teilzeitstellen für Lokheizer auszuschreiben, wenn 6 Vollzeitstellen fehlen. Wenn man schon Probleme hat, diese 6 Stellen zu besetzen, müsste man bei ausgeschriebenen Teilzeitstellen ja noch mehr Bereitwillige finden.

      @Hobbybahner: Nachmittag fährt Niemand auf den Berg, bei schönem Wetter aber runter. Um die Leute vom Berg zu holen, muss man zwangsläufig einen Zug hochfahren, auch wenn dieser eine quasi Leerfahrt ist. :zwink:

      Freundlichen Gruß, René
    • Vielleicht steckt Potential in diesen sogenannten "Fachkräften", sind doch alles junge gut genährte Kerle, wie man überall sieht. Es müßte geprüft werden, ob die als Heizer geeignet wären, wenn ja, ausbilden oder Leistungen kürzen.

      Zur Anmerkung, ich selber würde die strengen Untersuchungen, die ein Lokführer machen muß, nicht bestehen, wegen Kreislauf und Streßverträglichkeit.
    • Hallo René,

      ich dachte ja nur bei der Bezahlung.... für das Geld sollte sich auch im Harz eine weniger körperlich anstrengende Vollzeitarbeit finden lassen. Aber ich wünsche der HSB viel Erfolg bei der Bewerbersuche - vielleicht finden sich ja ein paar Idealisten, die Ihr Hobby zum Beruf machen wollen und vom Gehalt keine Familie finanzieren müssen.

      Viele Grüße, Tilo
    • Hallo Hobbybahner,

      auch wenn man manche Punkte der Einwanderungspolitik für kritikwürdig halten kann, so muss ich aber festhalten, dass die Personalsituation dem Unvermögen seitens der HSB geschuldet ist, die bisher auf Rotation gesetzt hat: Wenn ein Mitarbeiter nicht mehr will, weil er von Almosen nicht leben kann, dann lassen wir auf Kosten der Agentur für Arbeit die nächste Runde ausbilden. Folge dieser Denkweise war / ist eine spürbare Geringschätzung des eigenen Personals. Nun ist es so, dass die HSB ein regionales Unternehmen ist und in der Region immer mehr bekannt wurde, wie der Hase bei der 'Größten unter den Kleinen' läuft. Hier pfeifen es die Spatzen von den Dächern, was für ein "toller" Arbeitgeber die HSB ist. Nur viele Bahnfreunde wollten diese Entwicklungen nicht wahrhaben. Am Ende dieser Entwicklung ist die Führung der HSB nun angekommen: Sie hat das Vertrauen in der hiesigen Bevölkerung verspielt. Was folgt, sind eben Bewerber, die sonst auf dem Arbeitsmarkt keine Chancen sehen, ihren Lebensunterhalt mit einfacherer Belastung zu sichern, denn auch Idealisten brauchen Wohnraum, Nahrung, gesellschaftliche Teilheibe und Erholung. Bitte also nicht die negative Entwicklung an neuangekommenen Menschen in Deutschland festmachen, wenn die urdeutsche Verwaltung der HSB über Jahre einfach Bockmist gebaut hat.

      Freundlichen Gruß, René
    • Bedauerlich ist außerdem, dass sich beispielsweise die IG-HSB gegründet hat, um Fehlentwicklungen von der HSB fernzuhalten. Nach der Wende wurden eifrig Unterschriften gesammelt, um die Harzer Schmalspurbahnen zu erhalten. Man war sehr aktiv zu jener Zeit, hat den politischen und unternehmerischen Prozess begleitet. Obwohl die derzeitigen Fehlentwicklungen dem Eingeweihten über einen längeren Zeitraum eindeutig bekannt waren, ist die IG dieses Mal nicht aktiv geworden, um diese Entwicklungen aufzuhalten. Es wurde keine Öffentlichkeit hergestellt, sondern sich auf das Durchführen von Sonderfahrten konzentriert. Zu groß ist die Abhängigkeit von der HSB als Unternehmen, so dass auch von dieser Seite keine Wendung zum Guten zu erwarten war. Schade drum!

      Freundlichen Gruß, René
    • Hallo,
      Der angegebene Lohn ist weit höher als Mindestlohn.Kann ich aus eigener Erfahrung sagen.Würde ich in der Gegend Wernigerode wohnen, würde ich sofort mein Callcenter Shop hinschmeißen, und zur HSB wechseln. Lieber heizen oder Lok durch den Harz fahren für etwa 1400 Euro, als sich sich in bis zu 10 Tage Schichten von Kunden an der Hotline anschreien lassen.Und wenn man Hobby und Beruf verknüpfen kann, was will man mehr. Entweder ist Lohnsituation in Sachsen Anhalt tatsächlich weit besser als in Sachsen.In Erzgebirge träumen die meisten Menschen von solchen Löhnen.
      VG Tobi
      :schein:
    • Hallo Tobi,

      ohne Dir zu nahe treten zu wollen, aber der Job als Heizer ist wahrlich anspruchsvoller, als der Job in einem Call-Center. Ob man telefoniert oder eine potentiell 'rollende Bombe' sicher bedient, ist wohl ein großer Unterschied. Und den Kontakt zur öfters besserwissenden Kundschaft hat man trotzdem. Mache den Job ein paar Monate und Du jubelst nicht mehr, dass der Lohn immerhin höher als Mindestlohn ist. Man muss ja das EVU mit anderen EVU am Markt vergleichen ... und da ist die Bezahlung bei der HSB ein schlechter Witz, noch dazu bei der körperlichen Belastung. Ich weiß auch nicht, wie die Lebenshaltungskosten im Erzgebirge sind. In Wernigerode sind sie zumindest nicht von schlechten Eltern. Wenn Du Dir ne Wohnung mietest und schonmal locker 700 Euro abdrücken musst, ein Auto für die "gelegentlichen" Auswärtsschichten brauchst und und und ... dann viel Spaß! Vielleicht sieht man Dich ja bald auf der Dampflok. Denk aber dran: Nach Feierabend vor dem Bahnhof sitzen und um Almosen bitten, ist nicht so gern gesehen. :zwink: Übrigens die 1400 Euro netto wirst Du definitiv nicht als mtl Grundnetto bekommen (da im angegebenen Betrag schon gelegentliche Sonderzuwendungen inkludiert sind).

      Freundlichen Gruß, René
    • Naja, Einstiegsgehalt 25000/Jahr inklusive aller Zulagen für einen Vollzeitjob?
      Sagen wir mal so, da ist alles drin, Fahrzulage, WE- und Feiertagszulage, Nachtschicht, Urlaubsgeld usw. Dafür arbeitest du dann in der Regel auch nicht nur die angegebenen 38,5 h, sondern eher regelmäßig >50 h/Woche, freie WE und Feiertage sind die Ausnahme und obendrein darfste noch mit dem eigenen Pkw auf eigene Kosten regelmäßig zu den anderen Einsatzstellen Nordhausen und Gernrode pendeln. Und da die nicht gerade ein um die Ecke liegen, kannste schnell mal 10 % deines kargen Netto-Gehalts als Spritgeld einrechnen.

      Ich persönlich habe auch die dunkle Vermutung, bei den 25 k/Jahr hat man seitens der HSB mehr als großzügig mit den diversen Zuschlägen gerechnet. Denn das Grundgehalt liegt meilenweit unterhalb dieser 25 k. Also wie Rekok73 schon schrieb, von 1400 € netto/Monat kannste als HSB-Heizer nur träumen.

      Und tut mir leid, einen Knochenjob wie Heizer und Callcenter-Agent miteinander zu vergleichen, ist schon irgendwie weltfremd!

      Wenn du aus deinem Job als Callcenter-Agent weg und hin zur Eisenbahn willst, dann bewirbt dich irgendwo als KiN, also umgangssprachlich Schaffner. Im Vergleich zum Dampflok-Heizer ein echt easy Job ohne jegliche betriebliche Verantwortung oder schwere körperliche und dreckige Arbeit. Der schnelle Seiteneinstieg ist nach 2 Monaten Ausbildung möglich. Und nebenbei verdienst du netto locker 30 - 40 % mehr wie der HSB-Heizer und auch den HSB-Lokführer läßt du gehaltsmäßig locker hinter dir. Nur mal so als Tip!
    • Egal in welcher Branche....

      Wenn der Laden erstmal als Taubenschlag verschrien ist, ist es sehr sehr schwer, dieses Image wieder los zu werden!!!!!

      Noch zumal aktuell überall nach Leuten, besser nach guten Leuten gesucht wird, sollte man da mal erkennen, das diese nicht vom Himmel fallen und ohne das nötige attraktive Salär nichts läuft....

      Da nutzt auch der beste "Grüßaugust" nichts, dessen letzter Gruß wird dann irgendwann die Begrüßung des Insolvenzverwalters sein, wenn man da nichts rumgerissen kriegt.

      VG Gerd
    • Gab es diese Pendelei schon früher oder wurden in den Einsatzstellen (auch die geschlossenen, wie Hasselfelde oder Benneckenstein) nur "einheimische" Personale eingesetzt, Urlaubs- und Krankheitsvertretungen ausgenommen. Als ich mal vor einigen Jahren von Hasselfelde aus nach Alexisbad gefahren bin, war der Tf vom Dialekt her ein Nordhäuser (Thüringisch), sicher fuhr/fährt er nur VT (oder dazu noch die Duo-Straßenbahn?) von Nordhausen aus, vielleicht auch mal von Gernrode, ich fragte mal im ehemaligen IG-HSB-Forum, es gibt Lokführer, die können nur VT fahren und keine Dampflok.
    • Hallo,

      genauso, wie von Michael beschrieben, ist es. Zur anderen Fragestellung: Es gibt bei der HSB auch Tf, die nur Triebwagen fahren dürfen. Der allgemeine Werdegang ist: Heizer - Kesselwärter - Triebwagenführer - Dampflokführer. Die Tf-Führerscheine werden aber von (zumindest einigen) EVU im normalspurigen Bereich nicht in Gänze anerkannt, weil zuviele Ausbildungsinhalte fehlen: Signale, PZB usw. usf. Insofern müssen Tf von der HSB, die zum EVU wechseln, wo ich tätig bin, nochmals einen größeren Teil des Crashkurses für Tf-Quereinsteiger absolvieren.

      @99 246: Ob KiN, Fahrgastbetreuer (oder wie auch immer) im normalspurigen Bereich ein Easy-Job ist, möchte ich aus eigener Erfahrung bezweifeln. Tobi hat ja schon Probleme mit Kunden, die ihn am Telefon anschreien. Willkommen in der Welt, wo einem diese Kundschaft von Angesicht zu Angesicht gegenüber steht, mit zur Faust geballten Händen. Einige der Kollegen meiner Einsatzstelle wurden schon tätlich angegriffen. Frauen die Faustschläge in die Magengegend erhalten, Messer, die zur Bedrohung eingesetzt werden usw. usf. Willkommen in der Welt von alkoholisierten Fußballfans, Volksfestbesuchern und einfach grundlos zugedröhnten Zeitgenossen. Zumindest sagen unsere Tf alle: 'Der Job als Fahrgastbetreuer wäre mir bei der heutigen Kundschaft (im geringen aber prägenden Prozentsatz ... meine Anm.) viel zu anstrengend.' Zusätzlich darf man sich mit dem ständig neu erfundenen Tarifwahnsinn auseindersetzen: Vom Lidl-Ticket, Schnupper-Ticket, Currywurst-Ticket zum 'Immer wieder Sonntags'-Ticket (überspitzt ausgedrückt), wobei natürlich jedes Ticket andere tarifliche Bestimmungen hat und dazu jeder Verkehrsverbund andere Regelungen. Diesen Wahnsinn muss man dann vor den Fahrgästen vertreten, notfalls auch durchsetzen. Ob man von diesem Easy-Job täglich tiefenentspannt nach Hause kommt, möchte ich Deiner Bewertung überlassen. Recht hast Du allerdings, dass man vom monatlichen Entgelt durchaus den Lebensunterhalt bestreiten kann.

      Freundlichen Gruß, René
    • Hallo

      das ist das Problem hier im ehemaligen Ostdeutschland. Alle jammern über fehlenden Nachwuchs, aber keiner ist bereit entsprechende Löhne zu bezahlen. Wir hatten in meinem Betrieb viele Praktikanten.
      Nicht einer davon wollte eine Ausbildung beginnen als sie erfuhren mit welchem Gehalt sie rechnen können.
      Allerdings scheint es das Problem fehlendes Personal auch bei anderen Bahnen zu geben....

      waz.de/staedte/essen/der-perso…-behoben-id210323997.html
      Gruß Michael
      Gruß Michael
    • Hallo Michael,

      bei "meinem" EVU wurde bei der letzten Betriebsversammlung kundgetan, dass der Bedarf an Tf knapp gedeckt werden kann und zumindest die Stellen immer wieder besetzt werden können, die durch Mehrverkehr zu den Fahrplanwechseln (zusätzliche bestellte Züge) entstehen. Große Probleme bereitet hingegen die Aquise von Fahrgastbetreuern, weil viele Interessenten nach Schnuppertagen oder Ausbildungsbeginn den hier s.g. Easy-Job schnell wieder hinschmeißen. :zwink:

      Was die Verdienstmöglichkeiten z.B. im Harzkreis betrifft, sieht man jeden Morgen und Nachmittag auf der B6n, wenn hunderte Pendler auf den Weg in bzw. aus Richtung Salzgitter / Wolfenbüttel / Braunschweig unterwegs sind, während die jeweilige Gegenrichtung nahezu frei von Fahrzeugen ist.

      Wir bleiben trotzdem in Wernigerode wohnen, weil wir sonst zwei Autos benötigen würden, die Kinderbetreuung in Wernigerode einfacher zu organisieren ist und Wernigerode einfach eine schöne Stadt ist.

      Freundlichen Gruß, René
    • rekok73 schrieb:

      Bedauerlich ist außerdem, dass sich beispielsweise die IG-HSB gegründet hat, um Fehlentwicklungen von der HSB fernzuhalten.
      Das mag vielleicht am Anfang so gewesen sein. Aber in der heutigen Zeit und Jahrzehnte später? Ich glaube auch nicht, das sich das Unternehmen HSB von irgendwelchen dahergelaufenen außenstehenden Personen wie der IG in unternehmerische Entscheidungen reinreden lassen wird. Dazu hat die IG HSB auch kein Recht. Nur von politischer Seite könnte Druck auf die HSB ausgeübt werden. Dem wirtschaftlichen Druck unterliegen sie ja sowieso im allgemeinen. Aber jetzt erst Recht weil sie keine Leute finden mit den unpopulären Folgen. Das wird vieleicht mal die Politik aufhorchen lassen und beschäftigen wenn das ein Dauerzustand wird.
      Gruß Thomas
    • Hallo Thomas,


      Thomas Rose schrieb:

      von irgendwelchen dahergelaufenen außenstehenden Personen


      ... da vergisst Du aber, dass ein ganzer Teil des Vorstandes der IG bei der HSB abhängig beschäftigt ist. Und da liegt eben das Dilemma. Warum sollte eine Interessengemeinschaft nicht das Recht haben, auf Missstände aufmerksam zu machen? Ob die HSB dann auf kritische Betrachtungen reagiert, ist ein ganz anderes Thema. Wenn aber eine Interessengemeinschaft nicht in der Lage ist, die Vor- und Nachteile von Entwicklungen aufzuzeigen, wer braucht dann die Interessengemeinschaft, deren Ziel es ja ist, die Harzer Schmalspurbahnen in ihrer Gesamtheit zu erhalten? Wenn dieses Ziel seitens des Unternehmens gefährdet wird, ist es nicht Recht, wohl eher schon satzungsmäßige Pflicht seitens der IG darauf hinzuweisen. Wenn die IG aber letztlich nur ein Anhängsel des Unternehmens HSB ist, dann kann der Gf der HSB auch gleich in Personalunion den Vorsitz des Vorstandes der IG übernehmen. Oder? ... wenn ich es mal überspitzt ausdrücken darf.

      Freundlichen Gruß, René
    • rekok73 schrieb:


      ... da vergisst Du aber, dass ein ganzer Teil des Vorstandes der IG bei der HSB abhängig beschäftigt ist.
      Wenn diese IG-Mitglieder abhängig beschäftige (sprich Mitarbeiter) bei der HSB sind, dann müsste auch die HSB ohne die IG die Missstände kennen. Sollte man zumindest von ausgehen. Diese IG-Mitglieder sind vermutlich aber keine Entscheidungsträger bei der HSB. Wäre ja zu einfach. IG erkennt Missstand und ein Vereinsmitglied mit Entscheidungsgewalt bei der HSB setzt das dann gleich um bei der HSB zu Zufriedenheit der IG. Das würde aber so nie sein. Der Interessenkonflikt des Mitarbeiters und Vereinsmitgliedes wäre zu groß.

      Das Dilemma besteht meiner Meinung darin, das es nicht sein kann das ein IG-Vorstand, die auch teilweise gleichzeitig HSB-Mitarbeiter sind, nicht das Unternehmen HSB kritisieren können. Öffentlich schon gar nicht. Eine derartige Vorstandskonstellation gehört abgeschafft für eine freie und unabhängige Arbeit der IG. Aber das muss die IG selbst erkennen und regeln. Sonst bleibt die IG nur das 5 Rad am Wagen der HSB.

      Übriges, die IG bewirbt auf ihrer Seite eine Mitgliedschaft im Verein. Aber eine Satzung lässt sich nicht finden auf der Seite. Ist die Satzung vielleicht eine geheime Verschlusssache?
      Gruß Thomas
    • Hallo Thomas,

      Thomas Rose schrieb:

      Das Dilemma besteht meiner Meinung darin, das es nicht sein kann das ein IG-Vorstand, die auch teilweise gleichzeitig HSB-Mitarbeiter sind, nicht das Unternehmen HSB kritisieren können.
      ... ähnlich wollte ich das mit meinem Beitrag ausdrücken. Die IG ist somit zwangsläufig zum Stubentiger der HSB geworden.

      Ich bin seit einigen Jahren zahlendes Mitglied bei der IG. Zumindest mir liegt die Satzung somit vor. Allerdings bin ich es eher noch aus nostalgischen Gründen. Es ist schön, dass es die Schmalspurbahn in Wernigerode gibt, ist ja auch ein beliebtes Fotoobjekt meiner Tochter geworden, aber mein Blickwinkel hat sich abgewendet, da ich gänzlich andere Ziele im Leben verfolge. Eine emotionale Bindung ist kaum noch vorhanden. Das sehe ich aber als Möglichkeit der nüchternen Reflektion, wenn es auch Manchem nicht passen mag. Jeder kann es sich in seinem Lummerland nach eigenem Gutdünken einrichten. :zwink: Man muss hierbei auch ausdrücklich erwähnen, dass ich mit 'die HSB' niemals die Mitarbeiter im Fahrdienst, in den Fahrkartenausgaben, in der Werkstatt und der Gleisinstandhaltung gemeint habe, denn die machen einen aufopferungsvollen Job und leiden auch unter falschen Richtlinienkompetenzen. Leider! Letztlich wird es schon wieder irgendwie laufen, weil das Basispersonal wieder über sich selbst hinauswächst und der Verwaltung buchstäblich den Arsch rettet, um es salopp zu formulieren. Diese wird sich dann selber feiern, wie toll man es doch wieder hingekriegt hat und Diejenigen, welche die Hauptlast getragen haben, werden vergessen. Aber vielleicht hat man auch eine Erleuchtung und beachtet die wirklichen Leistungsträger des Unternehmens fortan. Es wäre ihnen zu wünschen! ... womit für mich dieses Kapitel endet. :wink:

      Freundlichen Gruß, René