Harzer Schmalspurbahnen zu teuer und unflexibel!

    • Halllo,
      Also ich weis nicht ob man das so glauben kann?
      Wenn ich eine normale Sonderfahrt im Harz direkt bei der HSB buche, so wie ich das die letzten Jahre jährlich mache, eine Fahrt mit dem T1(Schlemmertour ins Selketal) oder Herbstbrunch auf den Brocken(mit z.B. 99.5901 und 4 Traditionswagen), da die max. Teilnehmerzahl mal den Preis pro Person rechne, kann das meiner Meinung nach nicht stimmen und da ist bei der HSB, bei den beiden Fahrten, noch ein reichhaltiges Essen dabei, Fotohalte gab es beim T1 ausreichend und Personal und Reisebegleitung war ja auch dabei. Den Mehrpreis zu einer individuellen Tour kann ich nicht glauben. Ich bleibe da mal bei der HSB, die Preise die ich aus den letzten 25 Jahren kenne sind privatwirtschaftlich kaum ausreichend, den Rest zahlen die Länder und leider u.a. auch die Mitarbeiter(zu geringe Löhne).
      Ein Reiseveranstalter möchte ja auch verdienen, da wäre die Angabe des kalkulierten mindest Gewinnes hilfreich.
      Grüße
      Micha
    • Für eine Ganztagescharterfahrt mit einem Dampfzug, wie im Ausgangspost verlinkt, hätte ich einen hohen vierstelligen Betrag erwartet. Die HSB setzt im Selketal einen Mindestpreis von ca. 2.500€ an hsb-wr.de/mehr-erleben/charterangebote/ . Um so individueller Lok und Wagenpark ausfallen, der gesamte Tag genutzt wird (Personalkosten) und viele Kilometer gefahren werden, kann sich der Basispreis schnell verdoppeln. Der unter dem o.g. Link genannte fünfstellige Betrag erscheint aber auch mir für einen einzelnen Zug deutlich zu hoch.
    • Guten Abend,

      was die Preisgestaltung angeht, so stehe ich auch auf Kriegfuß mit der HSB. Bei einem verlängertem Wochenende im Harz hatten wir auf Grund des schlechten Wetters die Idee gehabt, eine Runde mit der HSB zu fahren. Startpunkt war Eisfelder-Talmühle. Kurz vorher auf der Homepage geprüft, was es kostet. Mit der aufgeführten HarzCard Familie für 34,50 € sogar bezahlbar, dachten wir. Zumal wir sie am folgenden Tag hätten nochmal im Selketal nutzen können. Die Ernüchterung kam dann im Zug. Dort erfuhren wir, dass die HarzCard zwar anerkannt wird, wo man die Erwerben kann, wurde uns nicht konkret gesagt. Im Zug jedenfalls definitiv nicht. Aber dafür durften wir dann irgendwas > 50€ zahlen oder eben bei Regen am Sophienhof aussteigen. Naja, die Laune, dort mitzufahren war dahin, bezahlt haben wir trotzdem. Die Lust, wiederzukommen erst recht. Das heißt, in den Harz werde ich sicherlich noch öfters fahren, schön ist es da ja. Die HSB schaue ich mir dann aber lieber durch das Objektiv an. Ich weiß, davon kann die Bahn nicht leben. Mit deren Preisgebaren kann ich aber nicht leben.

      Wenn man auf der Homepage schon die Tarife angibt, dann sollte man auch sagen, wo man die entsprechenden Tickets erwerben kann. Oder eben, dass diese nicht bei dem Unternehmen selbst erwerbbar sind, sondern nur bei Drittanbietern.

      Gruß Tilo
    • Hallo zusammen,

      bevor hier solche Links veröffentlicht werden, sollte man sich mal genau informieren und nicht mit solchen Überschriften gleich die HSB als unflexibel und zu teuer kennzeichnen und auf Sensation machen ...
      Es geht hier nur im Hören-Sagen ...
      Am schlimmsten finde ich aber die unprofessionelle Aussage des Veranstalters :Da wir Wert auf fotografische Qualität legen, und keine Alibi-Fotofahrten mit 60 Leuten oder mehr anbieten, könnt Ihr Euch selber ausrechnen, wie die Teilnehmerpreise bei 20 oder maximal 30 Fotografen ausgesehen hätte
      Hier werden Fotofahrten anderer Veranstalter - nennen wir sie IG-HSB und FKS - schlecht gemacht und als Alibifahrten bezeichnet.
      Auch mit 60 TN kann es sehr gesittet zugehen.
    • Hallo Rainer,
      das ist doch mal ein cooles Teil :thumbup: Vermutlich sogar bei Schneesturm Brockentauglich.

      Wenn ich die vergangenen Diskussionen über die HSB richtig deute, haben die dort wohl andere Sorgen, als für einige elitäre Fotofreunde einen Sonderzug zu fahren. Ich denke der Veranstalter wird auch nicht umsonst arbeiten wollen oder ist er eine gGmbH?

      Gruß Detlef der Pollofan
      Pollofan
    • Moinsen,...

      wie ich schon bei DSO schrieb, ist bei der HSB einiges in die Schieflage gerückt.
      War im August Teilnehmer einer privat organisierten Fahrt und der Preis war im guten mittleren 4-stelligen Bereich,
      wir haben es trotzdem gemacht um eine Person zu Ehren.
      Andere Unternehmen zeigen wie man eine Schmalspurbahn erfolgreich führen kann:
      Beispiel Speisewagen: war im Oktober auf Rügen mit meiner Partnerin ( sind noch nicht so lange zusammen und sie kannte
      mein Hobby in der Art nicht so ) was glaubt ihr wie die erstaunt war, hier gibts Kaffee und Kuchen... bei der 2. Fahrt brauchte ich nicht zu fragen wo wir einsteigen.

      Oder die Triebwagen: der T1 und T3 - wie gerne würde ich damit mal wieder mitfahren. Kann mir keiner erklären, das diese nicht genügend Geld einspielen würden... Sonderfahrten usw.

      Ich hoffe die HSB überlebt und ich werde auch weiterhin als Fahrgast meinen Beitrag leisten und hoffe das die Cheferie begreift, das auch private Fotosonderfahrten bezahlbar bleiben müssen.
      Meint Euer Saarsachse
      IV K - Fan
    • Hallo,
      sicher kann man mit diversen Extras, wie Speisewagen, für zusätzliche Freude bei den Fahrgästen sorgen und Einnahmen generieren. Aber wenn bereits der normale Betriebablauf Probleme schafft, hält man sich sicherlich solche Extrawünsche vom Hals. Soll etwa Personal und Loks von den regulären Zügen abgezogen werden, um die Wünsche einiger Eisenbahnfotografen zu erfüllen? Ich würde das als Chef nicht machen. Auf die Schelte in den Medien vor Ort ist sicherlich keiner scharf.
      Vielleicht war das Angebot der HSB extra so hoch, um die Sache gleich mal abzubügeln. Das ist durchaus üblich, das man einem Kunden absichtlich ein hohes Angebot macht, weil man diesen Auftrag nicht haben will, aus welchen Gründen auch immer. Dann sieht es aber nicht so aus, das man unhöflich erscheint und den Kunden bewusst ignoriert.
      So ist wohl die Marktwirtschaft. Man kann für ein Brötchen 15 Cent oder 10 Euro verlangen. Vorschriften gibt es da nicht, was was zu kosten hat, von der Buchpreisbindung mal abgesehen und die wird auch noch unterlaufen.

      Gruß Detlef der Pollofan
      Pollofan
    • Hallo Saarsachse u. Pollofan,

      auf Rügen knüpft man mit dem Speisewagenbetrieb ja auf eine alte Tradition an. Im alten HaWa-Wagen über die Insel zu fahren, dabei mit Kaffee u. Kuchen, Bier u. Bockwurst verwöhnt zu werden, ist kaum zu toppen. Gerade bei dem derzeitigen Mistwetter.
      Meine Frau war von dem Ambiente auch sehr angetan.
      Gerade so kann man doch Leute, die eigentlich keine Eisenbahnfans sind, von einer Mitfahrt begeistern.
      Damit sollte der Zweck erfüllt sein!

      Beste Grüße

      Holger