Bauarbeiten beim Molli - Telegraphenmasten etc.

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Hallo Reiner,

      ah, jetzt "dämmert" es!

      Natürlich muss alles bezahlt werden, so z. B. die Abrissarbeiten der Telegrafenleitung! Hier wurde schon gemutmaßt, dass man mit den gleichen Kosten die Erhaltung eben dieser Leitung auf Jahre hinaus hätte bestreiten können, zumal die ehrenamtliche Mitwirkung des Fördervereins bei solchen positiven Projekten gegeben ist.

      Ansonsten glaube ich nicht, dass Maßnahmen wie z. B. das Stehenlassen eines nicht mehr in Betrieb befindlichen Formsignales Kosten verursachen, die die Küstenbus GmbH in den Ruin treiben würden.

      Schöne Grüße
      Klaus-Matthias
    • Hallo Mollifreunde

      .....wie gut, dass sich beim Molli bis jetzt noch keine Dieselpower durchgesetzt hat! Dem Autor Blüm stimme ich voll und ganz zu!

      @KlausM

      Ansonsten glaube ich nicht, dass Maßnahmen wie z. B. das Stehenlassen eines nicht mehr in Betrieb befindlichen Formsignales Kosten verursachen, die die Küstenbus GmbH in den Ruin treiben würden.


      Achtung: die Küstenbus GmbH hat mit der Molli GmbH nichts zu tun, das sind zwei verschiedene Gesellschaften.
      Mir macht es den Anschein, als können die Kosten nicht hoch genug sein, Hauptsache es ist alles beseitigt was irgendwie nach alter historischer Bahn aussieht. Koste es was es wolle, alles bislang Erhaltene muss weg! ...so scheint wohl die neue Firmenphilosophie zu lauten.

      Gruß

      Robert D.
    • Guten Abend liebe Bimmelbahn-Gemeinde,
      meist bin ich ja "nur" Leser im Forum, aber diesmal konnte ich mich eines gewissen Würgens nicht erwehren und muss das auch loswerden.
      Natürlich - auch ich liebe die "gute alte Bimmelbahn" und sehe zu, in regelmäßigen Abständen mit selbiger zu fahren -- aber mit meinen Kindern.
      Und denen sind die Telegrafenleitungen - mein lieber Netz-Kater- tatsächlich Wurst. Da möchte ich mich aber bitte der Kategorie "dümmlicher Touri" erwehren (Sonnenbrille trage ich eh´nie). Wir müssen doch unterscheiden, ob ich eine Museums-Bahn betreibe - und da zieht es mich auch regelmäßig zu den unermüdlichen Freunden im Pressnitztal - oder ob eine Bahn sich ihr Brot im täglichen Einsatz verdienen muss. Da soll auch der Beitrag des Molli : Zugdichte in der Saison wie nie zuvor, langfristige Sicherung des Dampfbetriebes durch Anschaffung einer neuen Lok nach alten Zeichnungen, nicht an den Telegrafenmasten zerredet werden. Bitte bleibt auf dem Teppich. Ambiente zu erhalten, kann sich das Unternehmen nur leisten, wenn dafür auch was "rüberkommt" - und neue Telegrafenmasten, die leider eben nur Fotokulisse sind, lassen sich als Förderobjekt nur begrenzt darstellen. Ich wünsche dem Förderverein die Kraft, soches Ambiente an bestimmten Punkten zu erhalten bzw. wieder zu errichten.
      Ich fahre im Urlaub trotzdem mit dem Molli.
      Grüße J. Uhlig
      JU
    • Hallo Dieselpower,

      Deine Zeilen sind echt schlimm und erschreckend. Hast Du eigentlich begriffen, was Du von dir gegeben hast?

      Bei den dampfbetriebenen Eisenbahnen handelt es sich doch um „Denkmäler“, die erhalten werden müssen! Ich hoffe in diesem Punkt sind wir uns einig.

      Lass uns eine Parallele zu anderen Denkmalobjekten ziehen. Nehmen wir z. B. den Zwinger in Dresden. Was würdest Du sagen, wenn im Zug einer Sanierung die „nutzlosen“ barocken Skulpturen und Plastiken weggerissen werden? Sicherlich: „O Gott, die Dresdner spinnen“.

      Bei öffentlichen Denkmäler wie Zwinger & Co ist es für uns alle selbstverständlich, dass die historische Substanz bei div. Sanierungsarbeiten erhalten bleibt und eventl. Bausünden aus vergangenen Jahren mit beseitigt werden. Warum kann das nicht auch auf den Schmalspurbahnen umgesetzt werden? Sanierungsmaßnahmen müssen nicht zwangsläufig in Modernisierungsmaßnahmen ausarten! Interesse vorausgesetzt, kann der AG bei der Planung, Ausschreibung und Bauausführung noch sehr sehr viel Einfluss auf das zukünftige Erscheinungsbild (historisch oder modern) nehmen. Wohlgemerkt bei Interesse!

      Gruß Jochen
    • Tipp zur eventuellen Problemlösung

      Hallo alle zusammen,

      also ich habe mir das jetzt eine ganze Weile mit angesehen und möchte hier mal eine Möglichkeit erwägen die die den weitere "Zerstörung der heilen Molli-Welt" stoppen könnte.

      Zunächst einmal, die Telegrafenmasten sind weg da kann man bestimmt nichts mehr machen oder ändern. Aber wenn jetzt noch mehr Altes verschwinden soll, wäre es doch bestimmt besser wenn jeder der gegen die weitere Vernichtung der alten Infrastruktur des Molli ist, sich an die Geschäftsleitung wendet. Sei es schriftlich, mündlich oder was weiß ich. Unterschriftensammlungen oder ähnliches haben woanders schon einiges bewirkt. Meiner Meinung wäre das besser als sich hier im Forum immer und immer wieder über Sinn und Unsinn von Modernisierungen, etc. die Köpfe einzuschlagen.

      Ich meine, die Schrankenanlage in Kühlungsborn Ost ist doch in Ordnung und sichert ja auch prima die Straße und Gehwege ab. Da braucht keiner Angst zu haben. Halbschranken die mehr oder weniger durchlässig sind sind nicht so sicher. Und es gibt genug Uneinsichtige die das immer wieder nutzen, wenn nur halb gesperrt ist und wollen noch rüber. Man hört und liest es ja immer wieder dass Unfälle entstehen. Vielleicht kann man das Thema Sicherheit mit ins Speil bringen und so die alten Schranken retten.

      Oder das alte, seit 1995 nicht mehr genutzte, Signal ist auch zu retten. Könnte ganz einfach sein. Man "nutzt" es wieder. Nun soll ja niemand das Signal per Hand bedienen. Ich sage nur Schienenkontakt. Das Signal soll ja denn auch nicht die Einfahrt freigeben sondern vielmehr als Anschauungsobjekt für die Fahrgäste bzw. die Fotofreunde dienen.

      Das sind jetzt einfach nur mal so zwei "Ideen" von mir wie man die "alten Teile" weiterhin nutzen könnte und so einer Modernisierung entgehen könnte. Ist jetzt natürlich so schnell dahin geschrieben ohne dass ich jetzt groß über die Machbarkeit und die rechtliche Lage nachgedacht habe. Vielleicht hat ja jemand noch bessere Vorschläge. Vielleicht kann man das dem Denkmalschutz "schmackhaft" machen und so weitere "Modernisierungs- und Abriß-Gegner" mit ins Boot holen. Ich kann mir auch vorstellen, dass es nicht ohne Kompromisse und Ausnahmeregelungen geht, aber das ist ja momentan erst einmal nebensächlich.

      Denkt / Denken Sie mal darüber nach. Jedenfalls wäre es besser sich mit seiner Meinung direkt an die Verantwortlichen zu wenden anstatt immer wieder solche ellenlangen Diskussionen einzulassen die dann letztlich nichts bringen - außer Frust und Ärger. Vielleicht erreicht man ja dass es bei Molli wenigstens so bleibt wie es jetzt ist - trotzt der angefangenen Modernisierungen. Wobei ich jetzt nichts dagegen habe, dass es hier verschiedene Meinungen gibt und die auch jeder schreiben kann. Aber mich ärgert die Art und Weise wie manche schreiben. Manchmal ist das ganz schön unter der Gürtellinie. Oft wird dann auch nicht mehr über das eigentlich Thema gestrittn sondern vielmehr über den Menschen der dieses oder jenes schreibt. Natürlich muss man auch Kritik vertragen können, aber dann bitte nicht beleidigend. Sachlich und eine entsprechende Wortwahl und Ausdrucksweise sind da ganz gut angebracht. Es gibt doch wirklich genug andere Probleme und Ärgernisse auf unserer Welt. Da will man wenigstens bei seinem Hobby eine angenehme Atmosphäre haben.

      Halt - eine Frage könnte man der Geschäftsleitung auch noch stellen. Warum soll den di e alte Schrankenanlage in Kühlungsborn durch eine neue ersetzt werden und die in Heiligendamm bleibt in alter Form bestehen.

      Nebenbei gesagt mir ist das eigentlich egal was mit dem Umfeld von Molli passiert. Molli steht ja "nur" auf Platz 3 meiner Lieblings-Bahnen und ich war 2005 zum ersten und bislang zum letzten Mal dort. Mit Hilfe meiner Gedanken können aber die "richtigen" Molli-Fans gemeinsam vielleicht etwas erreichen und sich nicht gegenseitig ärgern. Möglicherweise lenkt die Molli-Geschäftsleitung ein und lässt hier oder da an der Strecke wieder den "Ur-Zustand" entstehen. Weiß man ja nicht.

      Gruß

      Christian Hoppe
    • Original von Mucheler
      Hallo Dieselpower,

      Deine Zeilen sind echt schlimm und erschreckend. Hast Du eigentlich begriffen, was Du von dir gegeben hast?

      Bei den dampfbetriebenen Eisenbahnen handelt es sich doch um „Denkmäler“, die erhalten werden müssen! Ich hoffe in diesem Punkt sind wir uns einig.

      Lass uns eine Parallele zu anderen Denkmalobjekten ziehen. Nehmen wir z. B. den Zwinger in Dresden. Was würdest Du sagen, wenn im Zug einer Sanierung die „nutzlosen“ barocken Skulpturen und Plastiken weggerissen werden? Sicherlich: „O Gott, die Dresdner spinnen“.

      Bei öffentlichen Denkmäler wie Zwinger & Co ist es für uns alle selbstverständlich, dass die historische Substanz bei div. Sanierungsarbeiten erhalten bleibt und eventl. Bausünden aus vergangenen Jahren mit beseitigt werden. Warum kann das nicht auch auf den Schmalspurbahnen umgesetzt werden? Sanierungsmaßnahmen müssen nicht zwangsläufig in Modernisierungsmaßnahmen ausarten! Interesse vorausgesetzt, kann der AG bei der Planung, Ausschreibung und Bauausführung noch sehr sehr viel Einfluss auf das zukünftige Erscheinungsbild (historisch oder modern) nehmen. Wohlgemerkt bei Interesse!

      Gruß Jochen


      Auch wenn ich mich unbeliebt mache, ich weiß sehr wohl was ich schreibe! Und eine Skulptur oder Kunstwerk mit einer "banalen" Eisenbahn zu vergleichen zeugt schon von etwas Weltfremdheit.
      Der Molli, wie auch jede andere im täglichen Betrieb stehende Schmalspurbahn ist in erster Linie ein normales EVU. Der Denkmalsschutz dient, wie der Dampfbetrieb, lediglich als Lockmittel für Touris, mehr nicht! Ansonsten müssen diese Bahnen aktuelle Normen und Standards erfüllen wie jede andere Bahn auch.
      Eisenbahnen die im täglichen Planbetrieb stehen, müssen sich zwangsläufig ständig weiterentwickeln und Rationalisierungspotential ausnutzen um kostenseitig konkurrenzfähig zu bleiben, und dazu zählt eben auch die Befreiung von nicht mehr genutzter Infrastruktur. Denn auch deren Vorhaltung verursacht beachtliche Kosten. Im Fall von Molli sind das eben Telegrafenmasten usw. Und auch da macht der Molli auch keinen Unterschiede zu jedem anderen EVU in Deutschland! Fakt ist, eine Bahn auf alten Standard zu konservieren ist nahezu unbezahlbar, schon allein aufgrund der immer strenger werdenden Sicherheitsanforderungen, neuer Normen usw. Das kann man auch nicht einfach mit einem Haus vergleichen! Da werden einerseits alte Schienenprofile nicht mehr hergestellt oder wären in den geforderten Mengen schlicht unbezahlbar, Telegrafenmasten müssen andererseits von Zeit zu Zeit getauscht werden und kosten Geld, obwohl sie keinerlei Nutzen mehr haben. Diese Liste läßt sich da noch beliebig lang fortsetzen! Für eine EVU mit wirtschaftlichen Zwängen, wie es der Molli nunmal ist, ist dies jedenfalls absolut nicht leistbar!
      Wer die heile Welt von damals konservieren will, kann dies bestenfalls mit rein ehrenamtlich geführten Museumsbahnen tun, die keinen wirtschaftlichen Zwängen ausgesetzt sind, siehe Pressnitztalbahn. Und selbst da sind Grenzen bei der "Konservierung" gesetzt, da einfach unbezahlbar.

      Eins ist klar, würden die Schmalspurbahnen eure Anforderungen an eine "Konservierung" erfüllen, dann würden in ein paar Jahren wohl keine Schmalspurbahnen mehr täglich fahren, da sie schlichtweg unbezahlbar wären! und dann wäre das Gejammer noch weitaus größer als über ein paar abgeholzte Telegrafenmasten!

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Dieselpower ()

    • Lieber Dieselpower,

      was den Denkmalschutzgedanken angeht, kann man eine historische Eisenbahnanlage sehr wohl mit einem historischen Gebäude vergleichen. Den Molli als „banale“ Eisenbahnstrecke einzuordnen… Naja, da fehlen mir einfach die Worte!

      Wenn alle in Deutschland deine radikale kaufmännische Sichtweise hätten, dann würde es in ein paar Jahren keinerlei historisches Kulturgut mehr geben.

      Viele Eisenbahnfreunde fordern keine rigorose museale Sanierung à la Pressnitztalbahn, sondern lediglich den Erhalt von noch existierenden historischen Anlagenteilen. Diese tragen ganz entscheiden dazu bei, dass die Bahn auch noch nach der Sanierung einen gewissen historischen Flair ausstrahlt. Dazu gehören nun mal die Telegrafenleitungen, Kilometersteine, Bahnhöfe usw.! Zum Thema Schienen noch soviel. In meinem Freundes- und Bekanntenkreis können alle mit S49-Profilen „leben“.

      Im letzten Beitrag habe ich es schon geschrieben, wenn Interesse seitens des AG am Erhalt von Bestandsanlagen besteht, dann bleiben die Anlagen auch im meisten aller Fälle erhalten und werden „gesund“ gerechnet, im anderen Fall werden die gleiche Anlagen als nicht sanierungsfähig eingestuft und abgerissen. So ist das leider. Ich könnte hier Beispiele ohne Ende aufführen.

      Für die Einen ist das Glas halb leer, für die Anderen halb voll.

      Viele Grüße
      Jochen
    • Hallo,

      Zum Beitrag von Dieselpower, 15.02.2012, 23.36 Uhr zitiere ich aus dem Beitrag von Blüm vom 15.02.2012, 09.50 Uhr:

      Aber mich kotzen diese ganzen "Verräter in den eigenen Reihen" an, die sich hier als angebliche Freunde der Schmalspurbahnen hinstellen und dann noch den Zerstörern eben dieser Schmalspurbahnen das Wort reden, anstatt etwas dagegen zu tun, weil es ihnen in Wahrheit nämlich völlig gleichgültig ist.


      Soweit ich weiß hat man Verräter früher erschossen. Können wir das hier bitte wieder einführen?

      Verzweifelnde Grüße
      Klaus-Matthias

      edit: Satzstellung geändert.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von KlausM ()

    • Original von KlausM

      Aber mich kotzen diese ganzen "Verräter in den eigenen Reihen" an, die sich hier als angebliche Freunde der Schmalspurbahnen hinstellen und dann noch den Zerstörern eben dieser Schmalspurbahnen das Wort reden, anstatt etwas dagegen zu tun, weil es ihnen in Wahrheit nämlich völlig gleichgültig ist.


      Soweit ich weiß hat man Verräter früher erschossen. Können wir das hier bitte wieder einführen?


      Wenn das noch Humor sein soll: armes Bimmelbahnforum und vor allem: Armes Deutschland...

      Ich stimme keineswegs mit der Meinung von Dieselpower überein! Aber über derartige Vergleiche wie oben stehnden und den sicherlich damit verbundenen Wunsch, den User "Dieselpower" aus dieser Diskussion auszuschließen, kann ich nur mit dem Kopf schütteln.
      Wenn hier jede vom "Mainstream" abweichende Meinung als "Verräter" eingestuft und derjenige von der Diskussion ausgeschlossen ("erschossen") werden soll, dann hat dieser Beitragsfaden hier endgültig einen Tiefpunkt erreicht.

      Einige Leute scheinen sich vor lauter "Verzweiflung" wohl doch etwas zu sehr in die ganze Sache hineinzusteigern.

      Kopschüttelnde Grüße,
      Sebastian
    • Hallo Sebastian,

      stimmt, Du hast Recht: So hätte man meinen Beitrag (miss-)verstehen können (oder sogar müssen?). Aber nein, ich bin ein erklärter Gegner von der Einschränkung der Meinungsfreiheit und wünsche keineswegs den Ausschluss Andersdenkender aus diesem Forum.

      Mein Beitrag sollte eher als eine Mischung aus Galgenhumor und Ironie verstanden werden. Es haben nämlich hier schon mehrere profunde Kenner der Hintergründe, auch der ökonomischen, gut verständlich erleutert, warum es sich bei der derzeitigen Zerstörungsaktion beim Molli keineswegs um eine betriebswirtschaftlich unumgängliche Notwendigkeit handelt. Aber scheinbar können oder wollen einige User nicht lesen und wiederholen gebetsmühlenartig immer wieder den gleichen Schwachsinn vom angeblich unausweichlichen wirtschaftlichen Untergang der Betreibergesellschaft, sollte diese sich nicht konsequent von allen denkmalpflegerischen Gedanken frei machen. Was davon zu halten ist, hat Blüm in seinem Beitrag sehr schön analysiert, da ist jede Ergänzung überflüssig.

      Mit Verlaub: Soviel Engstirnigkeit hält auf die Dauer keiner aus!

      Viele Grüße
      Klaus-Matthias
    • Mal wieder etwas vom Thema abgedriftet?

      Original von KlausM
      Soweit ich weiß hat man Verräter früher erschossen. Können wir das hier bitte wieder einführen?

      Großartige Argumentation... auch ich lese da die Ironie irgendwie nicht raus.


      Leute, wir haben jetzt das zweite Thema unter "Bildberichte und Dokumentation", dass nach fünf Beiträgen das Thema dieses Unterforums verfehlt hat.
      In zusammen fast 200 Beiträgen werden mittlerweile immer wieder die selben Argumente für beide Seiten gebracht. Und manche reden hier in einer Art, wo es mir persönlich fast zu blöd ist, über eine etwaige Antwort auch nur nachzudenken.

      Vielleicht können wir ja die Beiträge dieser ewigen Diskussion zumindest ins allgemeine Forum verschieben. Mit einer Dokumentation hat es ja nicht mehr viel zu tun. Und Bilder sehe ich hier nur noch in Form von den Bildern, die der eine User vom anderen hat.

      Wer mit seiner Meinung (egal, ob nun pro oder kontra Modernisierung) die richtigen Leute erreichen will, ist sicherlich besser beraten, wenn er einen höflichen und sachlichen Brief an den Molli schreibt. Das ist bestimmt auch wesentlich weniger nervenaufreibend. Eventuell gibt's ja sogar ein offizielles Statement, dass alles aufklärt. Aber vielleicht braucht der ein oder andere hier auch seine tägliche Portion Streit, damit er ruhig schlafen kann.

      Total ernst und frei von Ironie,
      Philipp
    • Hallo alle zusammen,

      also das mit dem öffentlichen Statement ist eine gute Sache. Wenn wir die Gründe kennen warum es gerade jetzt zu derartigen Aktionen beim Molli kommt, wäre bestimmt der ein oder andere besänftigt und meckert nicht soviel herum. Es wird ja wohl nicht so sein, dass die Molli-Gesellschaft genug Geld hat um dieses unnütz zu verprassen. Denn die Vernichtung der Telegrafenmasten und die laufende Modernisierung wird es nicht umsonst geben. Wenn die Fans denn nun die Beweggründe kennen wird man bestimmt verstehen warum, weshalb, wieso es denn jetzt so gemacht wird. Gut die Verantwortlichen vom Molli werden schon wissen was sie veröffentlichen und was nicht da müssen wir uns wohl fügen. Aber wenn die Geschäftsleitung jetzt in kommender Zeit zu einem bestimmten Thema andauern mit Anfragen, Kritiken und dergleichen konfrontiert wird, dann wird man zumindest eine allgemeinde Pressemitteilung herausgeben. Ich möchte jetzt nicht wieder über das pro und kontra von Modernisierungen herum eiern, aber Ihr / Sie werdet doch bestimmt froh und glücklich sein wenn Molli zwar modernisiert und kostengünstig durch die Gegend fährt anstatt schön alt auszusehehen und Insolvenz anzumelden oder gar nicht mehr fährt. Ich nehme jetzt mal den schlechtesten Fall an. Es hat eben alles sein Gutes und sein Schlechtes. Und der schlechteste Fall für uns Schmalspurnbahn-Freunde ist es doch wenn unsere liebgewonnenen Bahnen "weg vom Fenster" sind. Das sollte man bei jeder Kritik an Modernisierungen bedenken. Aber wie schon geschrieben erst einmal wissen warum und dann kann man handeln - oder auch nicht. Es gibt ja auch Gesetze und Verordnungen die auch die Molli-Gesellschaft zu befolgen hat. Und da können wir machen was wir wollen, Gesetzt ist eben Gesetz und das gilt eben auch für Molli. Soll sich die Molli-Gesellschaft etwa strafbar machen nur weil einige uneinsichtige Fans unbedingt den Zustand von "anno knips" behalten wollen Ich glaube das gefällt niemanden von uns. Natürlich gibt es auch Ausnahmeregelungen aber die müssen auch erst einmal "durch geboxt" werden. Und das kann lange dauern und viel, viel Geld kosten. Also dann doch lieber modern anstatt Pleite. Darüber lohnt es sich nachzudenken...

      Gruß

      Christian Hoppe
    • Baustelle Molli

      Hallo !

      Ich kann jetzt nicht wirklich was sinnvolles beitragen.
      Aber bei Beiträgen wie:" Früher wurden Verräter erschossen" oder so ähnlich, bin ich der
      Meinung, daß das (viel) zu weit geht !!
      Dieses Thema hat sich ziemlich hochgeschaukelt. Wenn hier mal ein nicht mit der Materie Vertrauter mitliest, oh Gott, was wird der denken ? Also kommt mal wieder runter. es geht nur um Eisenbahn.

      DieterB.
      Gleisbauer

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von DieterB. ()



    • Hallo Pilipp, DieterB und Christian Hoppe,

      das habt Ihr wunderbar geschrieben. Ich hätte es nicht besser machen können. Das Lesen der Beiträge, oder bestimmter Beiträge hat schon echt keinen Spaß mehr gemacht. Das schreibe ich nicht als Person die Streiten möchte, sondern als Person die auf dem Gebiet des Molli wenig Ahnung hat und daher sehr gerne interessante, informative und schöne Beiträge ließt.

      Bester Gruß
      Stefan



    • Hallo liebe Schmalspurfreunde,

      habe heute mit dem Herrn Handorf vom Landesamt für Kultur und Denkmalschutz gesprochen, dieser hat mein schreiben erhalten und er willigte ein, den Bahnübergang in Kühlungsborn Ost und das Flügelsignal in Kühlungsborn West, für einen Eintrag in die Denkmalliste zu überprüfen. Ich habe mich für die Unterstützung bei Ihm in Namen aller Schmalspurbahnfreunde bedankt. Um allerdings alles in Angriff nehmen zu können, braucht er einige Daten wie Baujahr, besonderheiten, stillegung, umbauten ... alles wo ihr meint es könne wichtig sein.Desweiteren braucht er Fotos der genannten Objekte. Würde mich um Unterstützung sehr freuen. Wenn ich heute abend noch genug zusammen bekommen könnte,dann würde ich es ihm sofort per mail schicken.

      Ich bedanke mich im voraus.

      Es grüsst euch Stefan