Bahnhof Stützengrün in H0e

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    • Bahnhof Stützengrün in H0e

      Ich habe vor, den Bahnhof Stützengrün als zweiteiliges Modul zu bauen. Schon beim ersten Anblick faszinierte mich der hübsch-hässliche Aquaglobus-Wasserturm, ein schönes Objekt für die Modellbahn. Als nächstes werde ich mir Holz für den Unterbau besorgen, und ein paar Glöckner-Weichen, um schon mal einen Gleisplan erstellen zu können.
      Schritt für Schritt eben, mal sehen was dabei rauskommt.
      ...und immer eine handbreit Schiene unter den Rädern!
    • So. Nach einigen Monaten Pause ging es nun weiter mit dem Modulbau. Hauptbeschäftigung war nun die Elektrik. Hat viel Zeit gekostet, was wohl daran liegt, dass ich das so noch nicht gemacht habe und so erstmal mit den vielen Drähten klarkommen musste. Besonders geholfen hat mir dabei die sehr gut gemachte Seite von Christian Danziger: schmalspurbahner.de/index.php
      Die Anleitung für die Elektrik ist wirklich klasse, und ich finde, meine Kopie ist ganz gut gelungen. Das einzige: Beim nächsten mal werde ich wohl weiße statt gelber Kabel verwenden, die sind einfacher zu bekommen, vor allem aber auch die zugehörigen DIN-Buchsen.
      Auch die Gleise liegen mittlerweile.
      Die Gebäude sind mit Corel Draw am PC gezeichnet, ausgedruckt und anschließend zusammengebaut worden. Zur Stellprobe. Die richtigen Gebäude folgen noch.

      Dabei eine Frage: weiß jemand die Höhe des Güterschuppens in Stützengrün? :confused: Mein Dummy kommt mir so hoch vor. Als Referenz für die Höhe (nicht den Grundriss) habe ich den Bausatz des Schuppen 1422 von Busch nach Vorbild Schönheide Süd genommen.
      ...und immer eine handbreit Schiene unter den Rädern!

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    • Hallo Thomas,
      schön, wieder mal was von Dir zu hören.
      Gibts denn auch ein Bild von oben vom Modul?
      Da Du ja schon fleißig Strippen gezogen hast, sind doch schon Gleise drauf oder?

      Zum Gsch. : Was ganz genaues weiß ich nicht (aber bin nach wie vor dran)
      Hab mal im Ledig/Ulbricht Reprint geschaut.
      Dort sind die Umgrenzungslinien drin.
      Würde heißen: circa!!! Traufe 4, 5m über SOK, Rampe 0, 55 m über SOK
      Bei der Dachneigung und resultierender Firsthöhe würde ich mich an ähnlichen Bauten orientieren.
      Eingedeckt war mit Dachpappe.
      Mindestabstand Mauer-Wagen 0, 65m
      Grundfläche Gsch: 8x22m (lt. "WCd-Bibel")

      Hoffe das hilft erstmal weiter.

      Viele Grüße
      Norman

      Tante Edit(h) meint grade, es gibt ein Bild von oben :zwink: .

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von nortim ()

    • Original von nortim
      Hallo Thomas,
      schön, wieder mal was von Dir zu hören.
      Gibts denn auch ein Bild von oben vom Modul?
      Da Du ja schon fleißig Strippen gezogen hast, sind doch schon Gleise drauf oder?

      Zum Gsch. : Was ganz genaues weiß ich nicht (aber bin nach wie vor dran)
      Hab mal im Ledig/Ulbricht Reprint geschaut.
      Dort sind die Umgrenzungslinien drin.
      Würde heißen: circa!!! Traufe 4, 5m über SOK, Rampe 0, 55 m über SOK
      Bei der Dachneigung und resultierender Firsthöhe würde ich mich an ähnlichen Bauten orientieren.
      Eingedeckt war mit Dachpappe.
      Mindestabstand Mauer-Wagen 0, 65m
      Grundfläche Gsch: 8x22m (lt. "WCd-Bibel")

      Hoffe das hilft erstmal weiter.

      Viele Grüße
      Norman

      Tante Edit(h) meint grade, es gibt ein Bild von oben :zwink: .


      Hi Norman,

      War in den Sommermonaten viel mit meiner Gartenbahn beschäftigt, deshalb mussten die kleinen Sachsen erstmal warten. In den letzten Wochen konnte ich aber meine Finger nicht von den Modulen lassen, sodass jetzt endlich Ergebnisse sichtbar sind :zwink:
      Danke für die zusätzlichen Maße! Ich hätte nicht gewusst wie weit der vom Gleis weg sein muss. Werde mir das gleich mal ausdrucken und zu meinen Unterlagen packen.
      Die Maße des Grundrisses habe ich so gefunden, wie du sie beschrieben hast, in dem orangen EK-Buch (WCd-Bibel?). Zuerst hatte ich die Maße aus dem Luftbild bei Google Earth abgenommen und umgerechnet, und lustig: Stimmt fast genau überein.
      Die Wartehalle ist dort (EK-Buch) auch sehr gut beschrieben, die steht jetzt auch schon als Pappmodell. Wenn du genau hinsiehst, erkennst du sogar die Landkarte, die du mir mal geschickt hast :zwink:
      Beim Dachwinkel des Schuppens habe ich den Winkel des Busch-Schönheider Schuppens genommen. Scheint ganz gut zu passen.

      Nächster Schritt (im nächsten Jahr): Auhagenzeug besorgen und basteln, was das Zeug hält.

      Dazu mal eine Frage: wie hast du diese super tolle Alterung bei Stützenheide hinbekommen? Ich würde die Fugen mit grauer Farbe auffüllen und anschließend noch bißchen "Dreckfarbe" rüberpinseln. Kommt das hin?

      Weitere Bilder werden folgen :rp:
      ...und immer eine handbreit Schiene unter den Rädern!

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    • Original von Saarländer
      Hallo Thomas

      Schön das es bei dir wieder etwas Neues gibt.
      Bist ja ganz schön voran gekommen mit den Modulen.


      Unter anderem auch wegen deiner tollen Beratungen am Telefon :zwink:
      In den letzten Wochen habe ich kaum was anderes gemacht, als zu bauen. Habe dabei sehr viel gelernt, auch wie man die Arbeit ökonomischer und mit weniger Stress bewältigen kann. Z.B. einfach das Werkzeug auch mal stehen lassen und nicht jeden Abend wieder einräumen.

      Als nächstes kommen die Gebäude. Vor der Landschaft graut es mir jetzt schon, da habe ich noch nie was ordentliches hinbekommen. Bin aber zuversichtlich, zumal ich ja auch dazu lerne. Dazu kommt noch allerlei Literatur, z.B. "Bauen wie Brandl 1 + 2", Hilfe im Forum und diverse Internetseiten, und ich werde mir wohl auch ein Elektrostaat kaufen oder leihen.

      Deine Module dienen mir dabei sehrwohl als Vorbild, habe auch schon deine neuesten Fortschritte begutachtet ;)
      ...und immer eine handbreit Schiene unter den Rädern!

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    • Hallo Thomas,

      ich meinte das rot/blaue Jacobi-Buch , aber egal, beide ergänzen sich recht gut.

      Du hast die Alterung ja schon gut umrissen.
      Zuerst weiß/graue Farbe auftragen und wieder abwischen.
      Dann bleibt diese nur in den Fugen zurück.
      Man kann (sollte) zuvor noch ein paar Ziegel leicht!!! farblich hervorheben, um den
      Mauerverband etwas lebendiger zu gestalten.
      Hinterher noch etwas abdunkeln mit Schmutzfarbe.
      Am besten Du schaust Dir das mal im Original an.
      In Deiner Umgebung gibt es doch bestimmt paar Gründerzeitfabriken oder
      deren Ruinen.
      Ich weiß, man kann alles übertreiben, aber es gibt doch viele Feinheiten bei der
      Alterung zu bedenken. Einfach "Eindrecken" verdirbt ein sonst schönes Modell.
      Bsp. Schmutzwasser läuft rechts und links der Solbänke runter, also ist es da dreckiger.
      Unter der Traufe wettert es nicht so arg ran, also hier weniger Schmutz.
      Manche (ungeheizte) Hausecke "säuft ab", hier darf es also auch ein wenig grün schimmern...
      Eisenteile, die aus der Wand stehen, hinterlassen Rostspuren und so weiter und so fort....

      Du kannst Dich also richtig austoben :D

      VG
      Norman

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    • Hallo :wink:
      Bin wieder einen sichtbaren Schritt weiter. Ich habe jetzt die Gleise rosten lassen. Als Farben verwendete ich Acrylfarben (wasserlöslich), überwiegend von Revell.
      Beim Farbton entschied ich mich für diesen recht hellen ockerfarbenen Rost, so wie es auf vielen Farbfotos des Vorbildes zu sehen ist. Gemischt habe ich die Farbe aus Ocker, Rostbraun, weiß, bisschen Panzergrau (weil kein Schwarz zur Hand) und, für den rostigen Eindruck, Orange. Ich hoffe, es lieget nicht nur daran, dass die Vorbild-Fotos schon ein wenig ausgeblichen sind, dass das so hell aussieht.

      Zuerst habe ich versucht das mit dem Pinsel zu machen. allerdings wollte die Farbe einfach nicht auf den Schienenfuß gehen. auch ein bisschen Spüli zum Spannung lösen brachte nichts. Und bei dickerer Farbe hatte ich die Sorge, dass ich die Schienenprofile zukleister. Daher als zweiten Farbauftrag dann die umständliche Methode mit Abkleben und Airbrush. Ich bin zufrieden mit dem Ergebnis :winner:
      Achso: die Schwellen zwischen den Schienen habe ich noch mit der Drybrush-Technik und hellem Grau ein wenig von der Sonne ausbleichen lassen (Danke, Timo!)
      Was meint ihr dazu?


      Vor dem Rosten:


      Abgeklebt


      Fertsch'
      ...und immer eine handbreit Schiene unter den Rädern!
    • Da ich ja öfter mal übern "Tellerrand" schaue und auch gern in div. Abteilungen der Schreibwarenhandlungen Material für das Basteln suche, da habe ich vor einiger Zeit für den Zweck der Schienenreinigung auch etwas brauchares entdeckt.
      Ähnlich der bekannten Fallminenbleistifte gibt es Radierer, wo an Stelle einer Schreibmine ein zylinderförmiger Radiergummi steckt.
      Gut, bei so viel Farbe, wie bei den "Rostarbeiten" aufgebracht wurde, da wird er sicher nicht genügen, aber bei nur mäßigen Verschmutzungen kann man damit prima den Dreck wegrubbeln. Es/er macht auch keine Kratzer, die später den Dreck ja regelrecht wieder anziehen...
      Für die engen Ecken der Gleisanlagen ist so ein Teil recht gut geeeignet...
      Und... es kostet auch fast nix ;)
      Wenn dann die Spitze etwas abgenutzt ist, dann wird einfach nachgeschoben und weiter gehts.



      NeTTe Grüße vom Toni :wink:
      (der ja eigentlich Thomas heißt :zwink: )

      Meine Beiträge enthalten manchmal Spuren von Witz und Ironie. Wer das nicht versteht, befrage mich bitte dazu, bevor er sich zur Sache äußert :zwink:

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Toni ()