Lockwitztalbahn

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    • Lockwitztalbahn

      Hallo Aufsicht,

      Bilder vom Straßenbahnhof mit Zaun gibt es sehr selten. Ich denke er war auch nicht sehr lange vorhanden. Wenn er genau abgebaut wurde, ist mir nicht bekannt.
      Über das Buch sollten wir doch mal sprechen. Bei genügend Mitstreitern wäre es vorstellbar.
      Interessenten können mich ja zur Röhrsdorfer Modellbahnausstellung ansprechen.

      Ich habe noch ein Bild von Opa herausgesucht.
      Ich denke es ist der 2. März 1946- Das 40. Jubiläum der Lockwitztalbahn.



      viele Grüße aus Kreischa.
      S.Z.

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    • Gebäudeanordneung Lockwitztalbahn; Parallele zu anderen Bahnen

      Hallo Aufsicht,

      Bilder von der Wagenhalle gab es hier schon oft. Durch das Zeigen deines Bildes fällt eine Parallele zur Naumburger Straßenbahn auf, denn die Anordnung der Gebäude ist dort ziemlich ähnlich: Post, daneben die Wagenhalle und Einfahrt rechtwinklig zur Straße. Anscheinend eine bewährte Anordnung.
      Original von Aufsichtsbeamter
      ... Ich habe mal in Oma's alter "Fotokiste" gestöbert:


      Straßenbahnhof Kreischa am 27.06.38 mit Tw ? gegen 10.40 Uhr in schönen weinrot. Die Triebwagen besitzen noch Lyrabügel, links das alte Postamt.
      ...
      Grüße,
      die Aufsicht

      Gruß Ballberg
    • Die Lockwitztalbahn

      Glück auf,

      => Ballberg, mit dem Vergleich der Naumburger Straßenbahn gebe ich Dir recht.
      => retter750, mit einem Buch nur über die Lockwitztalbahn, das waren erst einmal so die Gedanken, denn die "31" ist es wert. Das muß aber alles noch abgesprochen/besprochen werden und da werden sicher noch viele Fragen kommen (über Inhalt, Bilder u.a.). Und ich sage mal so, wenn dann mittelfristig. Viele (auch ich) betreten hier wahrscheinlich Neuland und da bleibt es abzuwarten wie es sich alles entwickelt. Auch hier sollte eine Beteiligung jedermann, der etwas zu Berichten hat - aus seiner Kindheit - etwas dazu Beitragen kann, möglich sein. Herr Mario Schatz wäre da sowieso eine absolute Hilfe dabei. Auch die Anwohner vom Kreischa und entlang der Strecke seien natürlich sehr gefragt.

      Derweil etwas Lektüre zum Studieren hier:


      Fahrplan vom Winter 1940/41

      Grüße,
      die Aufsicht
    • Die Lockwitztalbahn

      Hallo Neubaulok,

      Deine Bilder der ehem. Werkstatt in Kreischa von 2007 gehen mir nicht aus dem Kopf.
      War das mal nicht so, daß der Verein die Werkstatt mal haben wollte zwecks Unterstellung der Fahrzeuge ? Aber die Stadt Kreischa sträubte sich und wollte diese weiter als ihr "Salzlager" benutzen ? - Und gab das Nebengebäude deswegen nicht her ? Und jetzt wurde es abgerissen... - Da gibt es doch einen Widerspruch - oder wollte man kein Museum in Kreischa für die 31 haben ?
      Die Werkstatt mit den 2 Gleisen hätte wunderbar für die 2 Tw (853/54) gepaßt und des weiteren für eine kleine Ausstellung. Alles, wie andere Fragen, die wir noch wissen müßten.
      Schön aber, jetzt mal die Gleise zu sehen, auch das 2. mit der Weiche, denn das kannte ich noch nicht, weil ich ja (logisch) nie in dem "Anbau" neben dem Straßenbahnhof gewesen bin und dies immer verschlossen (Tore zu) gewesen war. So das ich leider keine Einsicht hatte. Auch nach der Einstellung 1977, war ich 1979 im Straßenbahnhof bei den Gleisen 2-4, diese waren da schon leer - keine Fahrzeuge mehr. Denn in Kreischa verblieben ja 1977 noch alle Bei- und Arbeitswagen (290 002-010, 725 505, 725 523, 725 525/26) die auch dort verschrottet wurden. Nur der Bw 9 (290 109 "725 501") wurde mit den Tw abtransportiert,
      der kleine Schienenschleifwagen ging nach Schandau.

      Grüße,
      die Aufsicht
    • Hallo Aufsichtsbeamter,
      ja geplant war das alles mal, wie du es schreibst. Der Verein hatte doch schon das Gleis vor der Werkstatt neu gelegt/eingefasst so bin ich der Meinung.

      Aber wer weis was da hinter den Kulissen gelaufen ist? Hinter dem Postamt war doch früher das Kino von Kreischa, das ist ja auch weg...
      Gruß Ingo

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    • Die Lockwitztalbahn

      Ja, Danke für Eure Beiträge.

      Da ist einiges schief gelaufen, zuerst gibt man die Werkstatt (Gleis 1/1a) nicht frei wegen Eigenbedarf und dann reißt man diese ab - da hätte es man doch dem Verein geben können !

      Ich habe mal noch einige Bilder herausgesucht:


      Es ist zwar nicht das schönste, aber es zeigt den ehem. Straßenbahnhof Kreischa im Jahre 1995. Bildmitte noch ein org. Fahrleitungsmast, die Uhr ist auch noch da (Original ?), links das ehem. Postamt. Wo der Eingang vom Markt ist, befand sich davor einstmals die Dreiwegeweiche, die sich heute im Straßenbahnmuseum Trachenberge/Dresden befindet und somit erhalten blieb - das seltene wertvolle Stück - zum Glück.


      Und hier noch die zwei Triebwagen (853/54 oder 240 004-1/240 005-8) in Aufarbeitung 1995.

      Grüße,
      die Aufsicht
    • Hallo zusammen,
      die ehemalige Werkstatt der Lockwitztalbahn ist ein heikles Thema. Wie man vielleicht auf den Bilder erkennt ist die Werkstatt sehr beengt zwischen Fahrzeughalle und Postamt gebaut. Das Bauwerk war meiner Meinung nach, zu Zeiten des Baus schon ein Provisorium. Die Befindlichkeiten die sich im Hintergrund abgespielt haben kann und will ich nicht beurteilen.

      Ich bedaure es sehr das beide Triebwagen aus Kreischa verschwunden sind.
      Sehr schön finde ich aber den Zustand von Tw 854 in Dresden Trachenberge.
      Mich würde auch interessieren wie es TW 853 ergangen ist, weiß da jemand was dazu?

      Mit freundlichen Grüßen aus Kreischa

      Martin Z.
    • Die Lockwitztalbahn

      Hallo Martin Z.,

      der Tw 853 soll wohl als Ersatzteilspender in Erfurt für die dortigen Fahrzeuge sein.
      Sicherlich war es etwas eng in Kreischa gewesen, aber z.B. bei der Kirnitzschtalbahn oder in Naumburg ist es auch nicht anders, aber es geht schon - manchmal so irgendwie.
      Wenn Du schreibst, "es sei ein Provisorium gewesen" - scheint mir aber nicht so direkt - aber dieser sieht eher so als wie ein nachträglicher/zusätzlicher Anbau aus, auch so zu sehen z.B. bei den Heizhäusern der Schmalspur (Jöhstadt, Oberrittersgrün, Wilsdruff usw.). Ich lasse mich da wirklich gerne verbessern. In Kreischa gab es damals wahrscheinlich keine andere Möglichkeit und auch aus Platzgründen hat man das beste daraus gemacht. Und der Bau war doch gut gelungen, wenn man dies von der Straße her (ehem. Gasthof "Erbgericht) sieht. Damit aus Platzgründen ist auch die Dreiwegeweiche gemeint - das hat/hatte nicht gleich jeder !

      Grüße,
      die Aufsicht
    • Lockwitztalbahn

      Hallo in die Runde,

      da die Bilder mit Dach über den Wagen bislang noch nicht gezeigt wurden, hänge ich mal meine einzigen Bilder von der Lockwitztalbahn bzw. den Resten zur Vervollständigung mit dran. Sie entstanden im Oktober 2004, bei der Rückfahrt aus der Sächsischen Schweiz. Da ich durch den Beitrag erst erfahren habe, dass die Wagen schon längst wieder abtransportiert wurden, bin ich froh, damals den Umweg gemacht zu haben.








      Beste Grüße

      Wolfram
    • Hallo Aufsicht,
      ja das Gebäudeensemble machte wirklich vom Haußmannplatz aus gesehen einen sehr guten Eindruck. Nur sah es in der Werkstatt wirklich sehr mies aus. Ob die Bauweise schon immer so einfach ausgeführt war oder zu DDR Zeiten kaputt repariert wurde, kann ich nicht beurteilen. Aber in den letzten Jahren war es mehr ein großer desolater Schuppen als irgendetwas anderes. Die Wände waren teilweise nur einfache Bretter. Die Statik wird aber das größere Problem dargestellt haben. Nach heutigen Baurecht sicher ein Dinge der Unmöglichkeit so etwas Kostenbewusst zu erhalten. Leider habe ich dazu keinerlei Bilder.

      Der alte Straßenbahnhof an sich sieht da gegen ja sehr gut aus. Und hat mit Bibliothek, Veranstaltungssaal und unseren Clubräumen eine sehr gute Verwendung.

      Mit freundlichen Grüßen

      Martin Zschüttig

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von MartinZ. ()

    • Lockwitztalbahn

      Hallo,

      ich konnte diese Woche leider nicht an der Diskussion teilnehmen, da ich in HH arbeiten war. Heute noch einige Bemerkungen von mir. Das Kino ist jetzt noch vorhanden. Es war und ist in Privatbesitz. Die Bausubstanz der Werkstatt war so schlecht, daß nur ein Neubau in Frage gekommen wäre. Dafür fehlte das Geld.
      Nun noch einige Bilder vom Ende der 31.
      Die Beiwagen wurden Alle in Kreischa verschrottet. Dazu wurden sie mit dem Traktor der Gemeinde von der Wagenhalle in die Werkstatt rangiert.







      Viele Grüße aus Kreischa.
      S.Z.
    • Hallo Schmalspursachse,
      wo war/ist den das Kino? Es ist halt so lang her. Ich dachte immer es wäre in dem Gebäude an der Straße/Ecke "Zur Post/Rosenstraße" gewesen? Ich kann mich nur noch daran erinnern, das wir die Straße Zur Post den Berg hoch gelaufen sind, und uns oben auf der Rosenstraße rechts gehalten hatten. Sollte das Kino doch etwas weiter hinten gewesen sein, also eventuell hinter dem Cafe Lehmann? Wie gesagt, es ist ja schon ne Weile her.
      Was war das für ein Gebäude unmittelbar hinter der Post, an der von mir oben genannten Straßenecke?
      Danke für das zeigen der Bilder von der Verschrottung, welche ich selber das erste Mal sehe. Ich kann mich noch an den Schrotthaufen(war es Schrott?) vor dem Depot schwach erinnern, wovon ich mir noch ein Rücklicht eines Beiwagens gesichert hatte....
      Gruß Ingo
    • Lockwitztalbahn

      Hallo Ingo,

      das Kino befindet sich direkt hinter dem Straßenbahnhof auf der anderen Seite der Rosenstraße. Es wurde leider Anfang der 90er Jahre geschlossen. Das Haus an der Ecke Poststraße/ Rosenstraße hinter der Post war Werkstatt und Wohnhaus. Im UG befanden sich die Maschinen und oben haben Angestellte der Bahn gewohnt. Zwei Bleche vom letzten Beiwagen befinden sich bei mir in der Garage. Ein Holzsitz ist auch noch vorhanden.

      Viele Grüße aus Kreischa.
      S.Z.
    • RE: Lockwitztalbahn

      Original von Schmalspursachse

      Nach dem Rangieren in Niedersedlitz





      Hallo Schmalspursachse,

      vielen Dank für die interessanten Aufnahmen die Du hier zeigst.

      Wenn ich mich nicht irre, beträgt die Spurweite der Dresdener Straßenbahn 1450 Millimeter und die der Lockwitztalbahn betrug 1000 Millimeter.

      Kannst Du bitte für einen nicht ortskundigen kurz die Gleissituation in Niedersedlitz beschreiben. Wie ist der Übergang von 1450 auf 1000 mm gestaltet? Gibt es eventuell ein Bild welches meine Fragen beantwortet?

      Vielen Dank!

      Beste Grüße nach Kreischa sendet
      Stephan Häupel
    • Lockwitztalbahn

      Hallo Stephan,

      mit den Spurweiten liegst Du richtig. Der Übergang war direkt hinter den Bw 9 (links im Bild). Hier noch ein Bild vom Übergang von der Bahnunterführung aus aufgenommen.



      Die Haltestelle war direkt unter der Bahnunterführung. Die Ausweichstelle befand oberhalb, ungefähr in Höhe des Straßenabzweiges zum Güterbahnhof.
      Ich hoffe ich konnte Deine Fragen beantworten.

      Viele Grüße aus Kreischa.
      S.Z.

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