Wiederaufbau Weißeritztalbahn oberer Teil

  • ... mit einen leicht geänderten Streckenverlauf zwischen Dipps. und Ulberndorf soll noch dieses Jahr Kipsdorf erreicht werden - hoffen wir das Beste !
    Und hoffentlich spielen alle - aber auch alle, auch das Wetter, mit.


    Grüße.
    die Aufsicht

  • Man beachte aber auch: " Derzeit könne aber noch nicht gesagt werden, ob sich das am Ende auch auf den Termin der Fertigstellung der Strecke auswirken wird."


    Mfg
    der099er

  • Hallo,


    diese Diskussion ist nicht neu.
    Vor einiger Zeit wurde vom VVO schon einmal angedeutet, daß die Mittel nur für einige Tage im Jahr reichen.
    Kipsdorf braucht aber täglichen Zugverkehr.


    Viele Grüße aus Kreischa.

    S.Z.

  • Hallo zusammen,


    inzwischen ist wieder ein Monat vergangen und bis zum Jahresende bleiben nur noch reichlich sieben Monate. Hat sich inzwischen beim Wiederaufbau des oberen Teils der Weißeritztalbahn irgendwas getan? Um bis zum Jahresende fertig zu sein, müsste man langsam mal anfangen. Weiß jemand mehr?


    Gruß Eckhard

    Viele Grüße,
    Eckhard

  • Hallo Eckhard,


    ich werde mal ab Dipps in nächster Zeit die Strecke in Richtung Kipsdorf ablaufen - schauen wir mal, wie es so aussieht - Bilder bringe ich dann hier. Du hast recht, viel Zeit ist nicht mehr.


    Grüße,
    die Aufsicht

  • Hallo,


    Zitat

    Original von Eckhard
    Hallo zusammen,


    inzwischen ist wieder ein Monat vergangen und bis zum Jahresende bleiben nur noch reichlich sieben Monate. Hat sich inzwischen beim Wiederaufbau des oberen Teils der Weißeritztalbahn irgendwas getan? Um bis zum Jahresende fertig zu sein, müsste man langsam mal anfangen. Weiß jemand mehr?


    Gruß Eckhard


    keine sichtbaren Aktivitäten, zumindestens an den Stellen die von der Straße aus sichtbar sind...


    Gruß


    Sascha

  • Hallo,
    Es tut sich nichts (seit 13 Jahren !!!) Die einfachste Loesung um den Wiederaufbau voran zubringen ist den Verantwortlichen mit Lohnstreichungen zu drohen.
    Gruss Burkhard

  • Hallo,


    also ich verstehe das auch nicht, es ist das beste Wetter und in einen halben Jahr soll alles bis Kipsdorf fertig sein !



    So sah es noch vor ca. einen Jahr aus - bis heute kaum eine Veränderung ! Blickrichtung Buschmühle, rechts die ehem. Ladestraße von Kipsdorf.


    Wenn das hier mal nicht eine... - um nur den Frieden und Ruhe zu haben, alle haben sich schon so darauf gefreut ! Sollte sich hier eine Enttäuschung herausstellen, dann - na ja...
    Da lobe ich mir die Preßnitztalbahn - hier werden Nägel mit Köpfen gemacht (Erweiterung Bahnhof Jöhstadt) und es werden da die Leute nicht so hingehalten oder gar enttäuscht !


    Grüße,
    die Aufsicht

  • Heute in der SZ zu lesen:


    Warum die Bimmel erst 2016 bis Kipsdorf rollt
    Der ursprüngliche Termin Ende 2015 ist längst nicht mehr zu halten. Und auch jetzt bleiben noch einige Unwägbarkeiten.
    Von Matthias Weigel


    Fast auf den Tag genau vor einem Jahr, mitten im Wahlkampf, startete der damalige sächsische Verkehrsminister Sven Morlok (FDP) in Obercarsdorf symbolträchtig den Wiederaufbau der Weißeritztalbahn im zweiten Bauabschnitt. Zwischen Dipps und Kipsdorf sollten 2015 die Züge wieder auf der von der Flut 2002 zerstörten, elf Kilometer langen Strecke rollen. Doch wie das Ministerium gestern der Presse erklärte, sind Baubeginn und Fertigstellung erst im Jahr 2016 zu bewältigen. Dass inzwischen ein SPD-Mann das Ministerium führt, hat damit nichts zu tun. Die SZ zeigt, wo die Probleme liegen.
    Brücke für Hochwasser zu niedrig
    Der Wiederaufbau war seit dem Spatenstich erheblich ins Stocken geraten. Viel mehr als ein paar vorgezogene Arbeiten an vier Brücken bei Obercarsdorf und Schmiedeberg gab es nicht. Wenigstens die werden jetzt im Juni abgeschlossen, erklärt Roland Richter, Chef der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft SDG, die die Strecke betreibt. Probleme machte laut Ministerialdirigent Bernd Sablotny vor allem eine Brücke bei Obercarsdorf. Hier habe es nach dem Hochwasser 2013 neue Berechnungen gegeben – mit dem Ergebnis, dass die Brücke zu niedrig sei. Da sie am Anfang des Bauabschnittes liegt, hätte das Problem den ganzen weiteren Verlauf infrage gestellt. Nach zähem Ringen ist nun eine Lösung da. Laut Sablotny werde man die Brücke vorerst so einrichten, dass sie bei Hochwasser angehoben werden kann und das Wasser den geforderten Platz hat. Möglicherweise bleibt das auch die Dauerlösung.
    Freistaat will Kosten genau überwachen
    Ein Großteil der Verzögerungen hat bürokratische Ursachen. Beim ersten Bauabschnitt zwischen Freital und Dipps – die 15 Kilometer sind seit 2008 wiederhergestellt – gab es erhebliche Mehrkosten und bis heute Streit um deren Finanzierung. Das will man nun vermeiden. Schon im Bau will der Freistaat parallel die Kosten prüfen – statt üblicherweise erst nachher. Das soll Ärger sparen – kostet aber viel Zeit. Laut Sablotny sei die Planung der SDG inzwischen geprüft. 70 strittige Punkte wurden dabei vonseiten des Freistaates ausgemacht. Bei der Hälfte ist man sich inzwischen einig. Die andere Hälfte ist in Klärung mit den vielen beteiligten Behörden. Im Juni, rechnet Sablotny, soll das Ergebnis vorliegen. Dann könne man auch verbindlichere Fakten nennen und die Ausschreibung starten. Mit Fristen und Winterpause sei ein Baustart 2015 aber kaum zu machen. Die Finanzierung der 15 Millionen Euro bleibe aber gesichert. Das Geld steht im Doppelhaushalt 2015/16 des Freistaates.
    Immer noch Streit um ersten Abschnitt
    Wie erwähnt, streiten sich SDG und der Freistaat immer noch um Mehrkosten des ersten Abschnittes. Der hat mit 22,3 Millionen rund 3,5 Millionen Euro mehr gekostet. Die SDG war immer der Ansicht, die Kosten habe der Freistaat zu tragen, da sich die Mehrleistungen aus dem erforderlichen Hochwasserschutz ableiteten. Der Freistaat pochte jedoch bislang auf Kostenübernahme durch die SDG. Er bemängelte vor allem die unzureichende Dokumentation und fehlende Nachweise. Inzwischen einigte man sich, das Verfahren neu aufzurollen. Die SDG muss Punkt für Punkt mit Hilfe von Behörden und Protokollen dokumentieren, was warum erforderlich war und wer das veranlasst hat. Bei 70 Aktenordnern ein extremer Aufwand. Anhand des Ergebnisses will der Freistaat dann Kosten erstatten. Roland Richter bleibt aber dabei, dass die 3,5 Millionen Euro berechtigt waren. Das habe sich auch nochmals beim Junihochwasser 2013 bestätigt, wo es nur verhältnismäßig geringe Schäden gab. „Unsere lückenlose Dokumentation liegt beim zuständigen Landesamt“, sagt Richter. Man warte auf dessen Entscheidung.
    Betriebskonzept weiterhin offen
    Mit der verspäteten Fertigstellung gibt es nun etwas Luft, was das Betriebskonzept für den zweiten Abschnitt anbelangt. Mit dem derzeitigen Budget würde es dort nur für einzelne Fahrten reichen und zu Kürzungen im unteren Bereich führen – wogegen sich aber Widerstand formiert. Allerdings wird derzeit beim Bund über die Gelder für den Nahverkehr der Bundesländer verhandelt. Ob es mehr gibt und wie das dann vom Freistaat verteilt wird, ist allerdings offen. Günstigenfalls herrscht in einem Jahr Klarheit, rechtzeitig bevor der Abschnitt bis Kipsdorf in Betrieb geht.

    Gruß Torsten