Lokwerkstatt Oberwiesenthal

  • Hallo 217 055,

    Danke für die aufklärenden Sätze. Wie du schon schreibst, trotz Großbetrieb eigentlich Manufaktur. Während meiner Armeezeit lernte ich einen Lokschlosser kennen welcher mir bestätigte, dass man bei einer 119er zB. nicht einfach einen Zylinder wechseln könne da die Bohrungen für die Stehbolzen alle unterschiedlich seien.


    Grüße, Mike.

    Hallo Mike! Einen Zylinder, besser einen Zylinderkopf konnte man auch bei der 119 problemlos wechseln, die Loks hatten ja den deutschen Motor 12 KVD A 4 drin. Allerdings bei der Suche nach Wächtern musste man oft "in dieser Gegend" im Motorraum suchen, da gab es verschiedene Stellen wo sie eingebaut waren. Ich bin die Loks lange genug gefahren, oft auch in Doppeltraktion.

    Bei der SDG ist der Personalpool sehr überschaubar, deshalb kommt man dort auch mit den Eigenheiten der Loks recht gut zurecht. Vor meiner Zeit in O'thal war ich ja bei der Harzquerbahn auch auf der 199301 (einem Einzelgänger) und bin mit der Lok auch gut zurecht gekommen.

  • Und das auf beiden Seiten der DW. Es hat Zeiten gegeben da sind Ersatzteile am Tauschlager vorbei direkt aus der Aufarbeitung mit der 102er rüber ins Bw kutschiert wurden. Was ging, weil man ja zusammen gelernt hatte. Man kannte sich, und wenn da manchmal die alten Hasen erzählt haben biste fast vom Stuhl gekippt. Hatte was von Einkaufstour, nur mit Kleinlok und Flachwagen. ^^


    Gruß André

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