Lokwerkstatt Oberwiesenthal

  • Hallo,

    Das klingt doch gut!

    Hoffe das 99 734 wieder nach Hainsberg kommt.

    Da gehört sie ja auch hin!

    99 741 kömmte ich mir vorstellen Radebeul, oder Hainsberg. Wäre aber nicht nötog da 762 und 793 und 608 dort stationiert sind.

    Wird sich zeigen

    MfG

  • Guten Abend,


    Vielen Dank für die aktuelle Lagemeldung!


    Daß die LWO über eine Radsatzdrehmaschine verfügt, dürfte sich rumgesprochen haben.

    Aber wird das Aufschrumpfen des Radreifens auch selbst vor Ort oder extern durchgeführt?


    Nochmals ein großes Lob und Anerkennung an die LWO und ihr Kollektiv. Ihr macht das richtig!

    :ok::ok::ok:


    Liebe Grüße,

    Peter

  • Hallo,


    Hutzel: Danke für die schnelle Info. Das mit den "in Arbeit" war ohne Hintergedanken. Ihr macht gute Arbeit :thumbup: . Was man von anderen Werkstätten... naja, lasen wir das. Freut mich das die 713 bald zur Reperatur geht.


    @Cevin: um es nochmal zu sagen: es geht nicht um "welche Nummer wo cool" ist, sondern darum das die Züge von A nach B kommen. Nicht mehr und nicht weniger.


    Ich plane 2021 auch mal wieder ein Besuch der CW.

    Meine 10er-Karte muss noch genutzt werden, bevor sie verfällt ;) .


    MfG TRO

  • Neubereifung müssen wir zu unserem Leidwesen bis auf weiteres fremd vergeben.

  • Hallo André,


    wie ist das mit Spurkranz Aufschweißen vor dem Profilieren? Wird ja wohl UP-geschweißt. Könnt Ihr das, macht Ihr das, oder dreht Ihr gleich alles so weit hinunter?

    Und könnt Ihr Achsschenkel schleifen? Ich meine jetzt nicht mit Schmirgelleinen. ;)


    Viele Grüße


    Dampfachim

  • Hallo zusammen,


    Und könnt Ihr Achsschenkel schleifen?

    Eine interessante Frage, die ich gern noch etwas erweitern möchte.


    In meiner Lehrzeit im Bw DD-Friedrichstadt erzählte mir damals ein Ausbilder, der noch in der Dampflokinstandhaltung tätig war, dass das Schleifen der Achsschenkel nicht ausreichen würde, da die zu erreichende Rauhtiefe noch zu groß wäre. Aus dem Grund folgte wohl noch ein weiterer Bearbeitungsschritt, das Prägen oder Prägepolieren. Harte zylindrige Körper, die eine entsprechend hohe Oberflächengüte besitzen, werden unter hohem Druck an den sich drehenden Achsschenkel rangestellt. Neben einer spiegelblanken Oberfläche wird auch die Randschichthärte durch Verfestigung erhöht.

    Bei einem Besuch in Meiningen habe ich so eine Vorrichtung an einer Radsatzdrehmaschine dann auch mal gesehen:



    Meine zusätzlichen Fragen gehen dahin, ob so eine Vorrichtung in der LWO auch angewandt wird, oder ob sich dieser Bearbeitungsschritt bei "modernen"Schleifkörpern erübrigt. Die Hürde, so eine für Gleitlager brauchbare Oberfläche zu erzielen müssten nach meinem Verständnis ja auch andere Firmen nehmen, die Radsätze für gleitgelagerte Fahrzeuge bearbeiten (MaLoWa, BMS Ostritz usw.).

    Wie werden Kuppelzapfen am komplett gefügten Radsatz bearbeitet?

    Die seitlichen Anlaufflächen werden einfach nur gedreht?



    Ich bin gespannt.


    Gruß Lars

  • Hallo André,


    auch von mir ein Dankeschön für die aktuellen Neuigkeiten aus dem fernen Oberwiesenthal. Ist immer interessant zu erfahren, was bei Euch gerade so passiert.


    Viele Grüße

    Stefan

    Die „dienstälteren“ Forumsnutzer erinnern sich möglicherweise noch dunkel an mich, seit einigen Jahren vor allem stummer Leser hier... ;)

  • Hallo,


    wir prägepolieren natürlich die Achsschenkel ebenfalls. Die seitlichen Anlaufbünde werden nur überdreht. Spurkranzschweißen können wir nicht, vergeben diese Arbeit aber bei Bedarf und Sinnhaftigkeit fremd. Kuppelzapfen am fertig gefügten Radsatz zu bearbeiten ist aufgrund der Exzentrizität relativ anspruchsvoll. Wenn die Zapfen nicht aufgrund einer Hub- und Winkelberichtigung sowieso ausgepresst werden müssen, und das ist sehr häufig der Fall, kann man das aber auf einem Bohrwerk ausführen. In Meiningen gab es dafür und für Kropfachsschenkelbearbeitung früher eine große Schleifmaschine welche aber leider bereits in der 70ern verschrottet wurde.


    Gruß André