• Hallo in die Runde,


    bei der RüBB sind beide Varianten der Kohlelieferung möglich. Der Großteil der Steinkohle wird nach wie vor per LKW angeliefert. Im Mai erreichte uns aber ein Zug aus 6 Es-Wagen der PRESS mit Lokomotivkohle, der nach und nach entladen wurde. Es werden aber auch weiterhin LKW-Transporte mit Lokomotivkohle durchgeführt.



    Hier hat der erste Wagen Putbus erreicht und wird entladen. Die knappen Platzverhältnisse im Zusammenhang mit dem Bahnhofsfest ermöglichten zunächst aber nur die Zuführung einzelner Wagen. Der Großteil muss noch in Bergen warten. Foto (24.5.2018): Achim Rickelt


    Die Belieferung des Lbf. Göhren mit Lokomotivkohle erfolgt seit Jahren in der gleichen Weise. Dafür wird - fast immer am Freitag - dem P 102 der leere Ow 97-40-32 an der Zugspitze mitgegeben, der dann in Putbus beladen und am Schluss des P 107 wieder nach Göhren gelangt.


    Viele Grüße


    Dampfachim




  • Hallo Achim,


    vielen Dank für die Bestätigung und die Erklärung des ganzen Prozederes. Wir stoppen bald auf dem Weg nach Dänemark für 1 bzw. 2 Nächte bei Sagard, vielleicht finde ich Zeit, um mich dem Kreidezug und hoffentlch auch der RüBB zuzuwenden.


    Viele Grüße
    Julius

  • Achim ich hab da noch eine Frage die ich im Forum stelle weil ich denke das sie doch recht interesannt ist.
    Bei eurer neuen Betriebsmittelrampe in Putbus ist mir letztes Jahr aufgefallen das ihr ja eigentlich keine klappbaren Auflaufschienen dort verbaut habt. Wie löst ihr das eigentlich mit den unterschiedlichen Höhen der Loktransportwagen und der höheren für Wagen bzw IV k Wagen? Oder sind die Schienen mittlerweile nachgerüstet worden?


    Gruß André

  • Hallo André,


    es gibt inzwischen passende Übergänge. Die wurden für die verwendeten Wagentypen eigens in Putbus nachgebaut. Leider hat die DR seinerzeit so unterschiedliche Bauhöhen für ihre Transportwagen ausgeführt. So müssen Übergänge auch teilweise als schräge Rampen gebaut werden, oder wie in Cranzahl die Wagen auf klappbare Schienen gefahren werden. Das Problem bestand schon zu DR-Zeiten an der alten Verladerampe.


    Viele Grüße


    Dampfachim

  • Am 6. und 13. Juli konnte jeweils die "Vollkohle" am P107 mit 99 4011 beobachtet werden, die zugehörigen Fahrten des leeren Wagens paßten nicht in den Familientagesplan.


    Michael

  • Hallo Michael,


    am 6.7. hatte ich die "Leerkohle" am P 102 selbst am Haken. War meine letzte Schicht vor dem Urlaub.


    Viele Grüße


    Dampfachim

  • Aha klar.
    Ja das mit den Auflaufschienen kenne ich ja so von Schönfeld, Cranzahl und auch Meinersdorf hatte das so.
    Also passt ihr das mit den passenden Ladeschienen an oder meinst du mit Übergänge Rampen die ihr auf die Schienen legt?
    Gruß André

  • Hallo André,


    für die langen Wagen (einst für den Wagentransport beschafft), die ungefähr die Höhe der Rampe haben und die am häufigsten dort ent-/beladen werden, gibt es jetzt Auflegeschienen.
    Für den Loktransportwagen, der ja deutlich tiefer steht, mussten Übergangsschienen gebaut werden, die am Wagen in den vorgesehenen Laschen angestöpselt werden und an der Rampe mit Laschen befestigt werden. Die Schienen bilden eine schräge Rampe und die Lokomotive muss entsprechend vorsichtig und langsam ent-/beladen werden. Es funktioniert aber und wurde auch schon praktiziert.


    Gleichwohl werden die meisten Transporte von und zu den Werkstätten auch zukünftig mit dem bekannten gelben LKW abgewickelt.


    Viele Grüße


    Dampfachim