Bahngeschichte(n) aus Vorpommern

  • Hallo Holger,


    ist gar nicht meine Gegend, man kann sich schließlich nicht überall rumtreiben. Trotzdem habe ich bisher jeden Beitrag dieses Threads mit Interesse gelesen. In einem Thema vielleicht Alleinunterhalter zu sein, bedeutet nicht, dass es keine interessierte Leserschaft gibt. Ich würde mich über weitere Berichte von Dir freuen.


    ... und ein Dank an Daniel für den Link zur besseren Orientierung im Gelände.


    Viele Grüße, René

  • Hallo Daniel u. Rene,


    Danke für Euer Interesse. Der alte Speicher in Penkun ist für mich deshalb so interessant, als er das letzte erhaltene Gebäude südwestlich von Scheune (Szczeciin-Gumience) ist, das aus der Kleinbahnzeit erhalten geblieben ist.
    Die kleinen EG von Casekow u. Penkun sind schon lange verschwunden, die Wellblechbuden an den kleineren Stationen sowieso. Ansonsten führen halt nur kahle Dämme u. Einschnitte ohne jegliche Baulichkeit durch die Natur.
    Die grosse Werbetafel am Speicher zielt auf die nahe Autobahn. Ansonsten verschlechtert sich sein Zustand leider zusehends, u. es ist wohl mit dem Schlimmsten zu rechnen.


    Beste Grüsse


    Holger

  • Hier noch ein Literaturhinweis zur CPO:


    Nach der Wende erschien im transpress-Verlag das "Archiv deutscher Klein- und Privatbahnen".


    Im Band "Schmalspurbahnen in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg" von Rainer und Erich Preuß wird die CPO auf 6 Seiten abgehandelt, (Seite 79 bis 84). Eine Streckenkarte, 3 s/w-Fotos und diverse dampflokskizzen ergänzen den Artikel zur CPO.


    ISBN: 3-344-71023-0


    1. Auflage 1996


    Vmtl. nur noch antiquarisch zu bekommen.


    Der Artikel zur CPO im aus DDR-Zeiten stammenden transpress"Schmalspurbahn-Archiv" von Kieper / Preuß / Rehbein dürfte hier wohl jeder kennen bzw. diese Pflichtlektüre zu den Schmalspurbahnen zwischen Elbe und Oder im heimischen Buchregal stehen haben.


    Grüße


    -railfox-

    Gefährlich wird es, wenn die Dummen fleißig werden!

  • Hallo,


    nach 113 Jahren (!) stellt im September 2020 die Kunstmühle am Peenehafen Jarmen ihren Betrieb ein. Damit schließt zugleich die letzte industrielle Großmühle im Agrarland Mecklenburg-Vorpommern.

    Die Mühle hatte für die Kleinbahnen im Raum Jarmen einige Bedeutung. So wurden große Mengen des zu verarbeitenden Getreides über die GJK u. MPSB angeliefert. Der Abtransport des fertigen Mehls geschah allerdings ab ca. 1930 bereits mit LKW.

    Die Mühle gehört zu dem markanten Gebäudeensemble an der Jarmener Wasserfront.


    https://www.abzonline.de/fokus…schliesst,7069312135.html


    Viele Grüße


    Holger