Betrieb der Müglitztalbahn

  • Ja, in dem Artikel steht letztlich das selbe wie in der Pressemitteilung der Kanzlei. Man wolle den Betrieb vorläufig wiederaufnehmen bis die Notvergabe seitens des VVO durch ist, was noch einige Wochen dauern kann. Der Vermieter der Triebwagen unterstütze dies. Und die Zahlung der Gehälter der Beschäftigten sei für die nächsten 3 Monate gesichert.

  • Hallo Johannes,


    die Aufgabe des Insolventsverwalter ist es, die Sanierungsfähigkeit der Sächsischen Städtebahn zu prüfen und gegebenenfalls eine Sanierung durchzuführen und nicht dem VVO den A... zu retten (ist ja keinesfalls sicher, ob das Notvergabeverfahren im Sinne des VVO ausgeht). Deshalb steht in der Pressemitteilung von Pluta auch nicht "bis die Notvergabe seitens des VVO durch ist", sondern "bis eine endgültige Lösung gefunden ist".

    Warten wir mal ab...


    Viele Grüße

    Joachim

    2 Mal editiert, zuletzt von John ()

  • Ich konnte heute sehen, wie sich der SEV zur RB 34 auf der A4 mit in den Stau in Richtung Dresden einreihen durfte, also gab es das typische Autofahrererlebnis heute auch gratis für den "Bahnreisenden". Es wird also Zeit für eine Lösung auf Schienen...


    Wenn alle beteiligten Unternehmen mitspielen, klingt der Plan des Insolvenzverwalters plausibel. Er hat dann gesicherte Einnahmen, ist die Altschulden los und wird den Teufel tun, den Vermieter hinzuhalten. Die Lohnkosten werden dem Arbeitsamt aufgedrückt als Insolvenzgeld. Bleibt also etwas Zeit, einen potentiellen Investor oder Käufer für die SBS oder das was davon noch da ist, zu finden. Da es eine Fortführungsprognose gemäß erwähntem Plan gibt, ist es die Aufgabe des Verwalters, diese auch umzusetzen.


    Bis jetzt deutet nichts auf ein Verfahrensausgang mangels Masse hin. Aber das werden wir bei der Eröffnung des Insolvenzverfahrens in einigen Wochen erfahren. Ja und ohne Geld macht der Verwalter sowieso nichts, also wird auch Masse da sein und was sich sonst noch zur Masse hinzuziehen läßt.


    VG Gerd

  • Hallo Joachim,


    so steht es aber sinngemäß im Artikel der SZ. Dort wird von Seiten des VVO gesprochen, und der sagt, für die Übergangszeit wäre denkbar, dass die Städtebahn vorläufig wieder fährt, sofern sie dazu „in der Lage ist“ (so sinngemäß im Artikel), bis das Notvergabeverfahren „durch ist“ - man kann auch sagen abgeschlossen. Denn daran will der VVO festhalten, den Verkehr auf den Strecken per Notvergabeverfahren zu vergeben.

  • Hallo Johannes,


    ich wollte nur darauf hinweisen, dass in der Pressemitteilung von Pluta eben nicht das selbe steht, wie in dem Zeitungsartikel der SZ.

    Der vorläufige Insolvenzverwalter wird seine Formulierungen sicher nicht ohne Grund so gewählt haben ;).

  • Lieber Gerd,

    ich glaube nicht das die SBS "Masse" hat.

    Es gibt kein Eigentum an Fahrzeugen, Immobilien oder an Finanzen...

    Letzterer waren ja der Grund, warum die SBS ins straucheln kam und ich vermute mal, dass der SBS schon vorher die liquiden Mittel nicht unbedingt im erforderlichen Maße zur Verfügung standen.

    Wenn man sich einmal die Vertragszeit anschaut, gab es immer wieder Probleme,

    man hat diese immer nur anders begründet. Aber da wird es ja auch ein juristisches Nachspiel geben.

    Liebe Grüße von der Havel, Thomas