Wiederaufbau Bahnhof Jöhstadt

  • Auch von mir D A N K E !!! Genau den Blickwinkel hatte ich vermisst und konnte mir keinen Reim drauf machen, was vor dem EG ist. Nun sieht man ja. Nix :)


    Nur unvorstellbar, was das für ein Aufwand und für eine Logistik ist, weil die paar Meter Gleis noch fehlen. Ich hätte eher darauf spekuliert, dass man ein provisorisches Gleis gelegt hat. Nun ist es wie damals in Lohsdorf... da ein Stück und da ein Stück.

  • ... soweit ich gehört habe soll perspektivisch der Güterschuppen auch wieder entstehen ...


    LG Jens

    Beste Grüße carino :)

  • Hallo liebe Forum-Freunde,


    es freut uns natürlich sehr, dass ihr Überlegungen und Schlüsse über die weitere Gestaltung des Bahnhofs Jöhstadt zieht.
    Dass es noch keine Aussage von "offizieller" Seite gibt, hat wie immer verschiedene Gründe (die aufzulisten spare ich mir aber).


    Es ist auch gar nicht unsere Absicht, irgendwas "geheim" zu halten, wir haben mit Sicherheit schon viele Brotkrumen gestreut, woraus sich unsere (Aufbau-)Strategie erkennen lässt. Auch unsere neue Webseite hat schon wieder viele Seiten, bei denen man an diversen Stellen Informationen finden kann und letztendlich ist so ein Foren-Informationsstrang auch ganz interessant anzuschauen, ob denn die richtigen Informationen zusammengefunden werden. Also "Hut ab", ihr seid schon mehrfach auf den richtigen Spuren und Schlüssen unterwegs gewesen. Und manchmal sind solche Diskussionen ja auch durchaus geeignet, bestimmt Gedanken aufzunehmen und weiter zu entwickeln. ;-)


    Im nächsten PK 163 gibts natürlich wieder ein Update zum Projekt.
    ( Eckhard : Sorry, Weiterleitungspanne im Mailserver war die Ursache)


    Beste Grüße
    Jörg Müller


    http://www.pressnitztalbahn.de
    http://www.presskurier.de

  • Hallo,

    Im nächsten PK 163 gibts natürlich wieder ein Update zum Projekt.

    nachdem ich den PK163 heute im Briefkasten habe (vielen Dank an die Redaktion) möchte ich ein kurzes Update geben (nur kurz, wer die Details möchte soll den PK kaufen).


    - weitere Bauabschnitte wird es kurzfristig wohl nicht geben, weil erst mal andere Prioritäten anstehen und das finale Aussehen des Bahnhofs noch der Diskussion unterliegt
    - bevor die Insel an die bestehende Strecke angeschlossen werden kann muss das Thema Parkplätze geklärt sein
    - gespendet werden darf aber gern weiter, da noch Einiges ansteht


    Gruß Michael

  • Danke, Michael, inzwischen gehöre ich auch zu den Abonnenten des PK, der mir heute viel interessantes aus Jöhstadt berichtet hat.

    Viele Grüße,
    Eckhard

  • Guten Abend in die Runde,


    da der Preßkurier 163 am 22.08.2018 erschienen ist, wurden wie üblich die wesentlichen Inhalte der vorherigen PK-Ausgabe auf Presskurier.de zur Verfügung gestellt.
    Somit können wir nun alle online und in guter Auflösung den im PK 162 veröffentlichen Gleisplan studieren und analysieren.


    https://www.presskurier.de/162…oehstadt-auf-nach-sueden/


    Viel Spaß damit!

    mit freundlichen Grüßen aus Frankfurt
    Marcus


    Feldbahnmuseumselektriker

  • Hallo zusammen,


    Es gibt Neuigkeiten: Im aktuellen Eisenbahn-Kurier, Ausgabe November 2018 erläutert André Marks die weiteren Planungen zum Bahnhof Jöhstadt.
    Ganz kurz die wichtigsten Punkte:
    - für die vor dem Empfangsgebäude heute vorhanden Parkplätze muss Ersatz geschaffen werden, dies soll oberhalb des Lokschuppens auf dem Gelände des bisherigen Supermarktes erfolgen. Und es muss eine direkte Fußwegverbindung von dort zum Bahnhofsgelände hergestellt werden. Erst danach kann der bisherige Parkplatz aufgelassen werden. Zeithorizont: mindestens bis 2020
    - der Neubau-Wohnblock ist noch lange nicht bezahlt, erst nach kompletter Tilgung ist an einen Abriss zu denken. Zeithorizont: keine Angaben. Es klingt aber eher nach einigen Jahren.
    - der Aubau mit 4 Gleisen wurde bestätigt
    - neue Gleisanlagen werden nach aktuellen Normen gebaut, also S49 und heute übliche Weichenwinkel
    - auch der Wiederaufbau des Güterschuppens inclusive Gleissanschluss ist Teil der Gesamtplanungen
    - erst nach Abriss des Wohnblocks soll es mit dem Gleisbau weitergehen, ein provisorischer Lückenschluss ist nicht angedacht
    - Ziel ist die Fertigstellung „in den 2020er Jahren“
    ...
    Und langfristig wird noch weiter nach Süden gedacht als bisher - die Strecke könnte also eines Tages Richtung Grenze / Feuerlöschgerätewerk
    weiterführen.


    Ich bin immer wieder beeindruckt, wie langfristig und strukturiert die Preßnitztalbahn plant.
    :thumbup:

    mit freundlichen Grüßen aus Frankfurt
    Marcus


    Feldbahnmuseumselektriker

  • Gerade Gestern war ich am Bahnhof Jöhstadt ist alles sehr schön ,aber erstmal kein Weiterbau???,denn auch mit dem Wohnhaus würde doch ein Verbindung möglich sein wer wohnt denn da noch ??? sieht alles so verlassen aus ob sich das lohnt noch mal lange zu warten bis der Letzte da auszieht?Es ist sicher auch eine Geldfrage aber stehenlassen bring auch nichts

  • Nesi,
    eventuell gibt's hier aufrechte Mietverträge
    eventuell darf erst nach Tilgung abgerissen werden
    eventuell würden Gleisanlagen beim Abtrag (ist ja nicht was kleines) stören,
    all das könnten Gründe sein, die völlig Nachvollziehbar wären, auch unter dem finanziellen Aspekt.
    Ein Lückenschluss mit nur einem Gleis, im derzeitigen Stand von Jöhstadt würde aber auch spürbare Verluste an Parkplätzen bringen.


    Auf jeden Fall eine tolle Sache was die Preß hier vor hat, denn man darf auch die laufenden Kosten für die Instandhaltung der Fahrzeuge und Infrastruktur nicht vergessen. Hut ab!


    Viele Grüße
    Thomas

    Viele Grüße
    Thomas

  • Hallo nesi,
    auch ich war am 3.+6.10 in Jöhstadt und habe mir die Situation angeschaut. Wir als Besucher, Fans & Benutzer der Bahn haben sicher unsere Vorstellungen und Träume, die jedoch selten mit den konkreten Plänen etwas zu tun haben. Aufmerksames Studium der Veröffentlichungen der IG Preßnitztalbahn der letzten Zeit sollten doch jedem klar machen, wie die Pläne aussehen. Zum Wohnhaus, so wenige scheinen es wohl doch nicht zu sein. Es gibt ein deutsches Mietrecht und Mieterschutz da sind Geduld und sozialverträgliches Auftreten gegenüber den verbliebenden Mietern notwendig, will man nicht als „Vermieterhai“ auffallen. Die IG macht das, glaube ich, schon sehr richtig. Abschließend, wer soll das den alles bezahlen? Der Betrieb läuft weiter, die Infrastruktur muss intakt gehalten werden und so weiter.

    mit Gruß aus Gernsheim

    Rainer :wink: