[AT] Betrieb bei der Pinzgauer Lokalbahn (PLB)

  • Von mir gibt es noch ein paar Bilder zum gestrigen Transport der Triebwägen VTs 12, 16 und 17:


    VTs16 wird gehoben:


    VTs12 ist bereits in Position, damit sich in wenigen Minuten der Transporter der Pressnitztalbahn unter dem Triebwagen schieben kann:


    Einige Bilder von VTs17 beim Transport:






    Begegnung zwischen Postbus und VTs17 im Gemeindegebiet von Wald im Pinzgau:


    Ein Danke an die Pressnitztalbahn für den Transport, an Felbermayr für die Kranhübe und an MARE Sondertransportbegleitung aus Tirol für die Begleitung!


    Viele Grüße

    Thomas

  • VTs13 befindet sich aktuell in der PLB eigenen Werkstätte. Neben der Adaptierung der bestehenden Türen analog VTs17 (elektr. Antriebe statt Druckluft) wurde ggst. Fahrzeug auch neu lackiert.


    Viele Grüße

    Thomas


  • Danke für die ergänzenden Bilder. Gibt es einen besonderen Grund wieso zuerst der mittlere VT gehoben wurde?

    Servus Florian,


    weil sich so die Kräne besser positionieren konnten. Beim Triebwagen links ist das Bahnhofsgebäude davor, beim Triebwagen rechts der Güterschuppen.


    Viele Grüße

    Thomas

  • Servus miteinander,


    ich "quetsche" mich einfach mit ein paar nicht ganz aktuellen Bildern (Stand ca. 05.09.2021) in dieses Thema. Wenige Kilometer nach dem aktuellen Wendebahnhof Niedernsill sieht es so aus:



    Aufgefallen sind mir einige "Probegrabungen"(?). Da derzeit kein Betrieb, trieb die Neugier zur näheren Betrachtung:



    Das Zeug, das das Schotterbett durchsetzt hat, ist unwahrscheinlich fein (und für das Schotterbett wohl unwahrscheinlich hinterhältig):



    Auch in Wald i. P. waren solche Probegrabungen zu sehen, obwohl dort für mich als Laien eigentlich nur ein paar Wurzeln im Schotterbett lagen:



    Auf dem Weg zur Gerlosplatte ging es an einigen Stellen vorbei, an denen sich ehemals grüne Wiesen in graue Mondlandschaften verwandelt hatten:



    Da sind aber schon etliche "Fuder" des abgelagerten Gletscherschliffs abgefahren worden.



    Angehalten habe ich auf meinem Weg zur Gerlosplatte noch in Vorstadl bei Neukirchen, Rosental am Großvenediger und natürlich Krimml. Ist schon der Wahnsinn, was dieser eigentlich so unscheinbare Bach ...



    ... für eine Gewalt entwickeln konnte und welche Geschiebemengen er über den kleinen Haltepunkt (Verklausung unter der Brücke?) verteilt hat:



    Nicht wirklich besser sah es oberhalb von Rosental aus. Direkt an der Brücke scheint es so, als ob "nur" das Schotterbett verunreinigt ist, auch der Radweg scheint nichts "abbekommen" zu haben:



    Ein paar Meter weiter sieht man dann aber die Wucht, mit der Wasser und Geschiebe die Betonbegrenzung des Schotterbettes weggedrückt und an einigen Stellen zerbrochen haben:






    Ganz verkneifen konnte ich mir einen Abstecher in den Bahnhof Krimml dann doch nicht. Blick auf das Auszieh-/Abstellgleis Richtung Streckenende (rechts die Straße vom Bahnhof nach Krimml):



    Einfahrtbogen nach Krimml mit total verschlammten Kabelkanälen:



    Der kurzfristig entstandene "See" zwischen Straße und Hang hat sich ja unter Mitnahme von etlichem Material der Bahntrasse seinen Weg wieder zurück ins Flußbett gesucht:



    Von der Gerlos-Bundesstraße aus bietet sich ein trauriger Überblick (mit unterschiedlichen Brennweiten) auf das Geschehen in Vorderkrimml:



    Viele Grüße

    Thomas

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  • Servus Thomas,


    zu den "Löchern" - es handelt sich hier um Probebohrungen bei jenen Stellen, welche "behandelt" werden müssen. Diese wurden rund alle 70m gemacht, wo nun das Material untersucht wird. Anhand der Ergebnisse werden dann die Entsorgungs- bzw. Reinigungsauflagen erstellt.


    Viele Grüße

    Thomas

  • Das ist durchaus ein logischer Grund. Wusste doch das es einen Sinn hat, kam nur nicht drauf.


    Gruß Florian

  • Servus miteinander,


    habe noch einmal in meinen Bildern gekramt und stelle den jetzigen Zustand des Bahnhof Krimml dem Zustand vor dem Murenabgang gegenüber.


    Der Foto-Standpunkt des ersten Bildes wurde wohl von der Mure komplett nieder gemacht:



    Und so hat das Abstell-/Ausziehgleis vor der Mure ausgesehen:



    Der Baum hinter den Blunzenwagerln ist im unteren Bild am linken Bildrand "wiederzuerkennen", lässt aber auch Rückschlüsse zur Überlagerung mit Geschiebematerial zu. Die Betonsteinabstützung des Fuß-/Radweges am Streckenende scheint beim Vergleich mit dem aktuellen Zustand nicht mehr vorhanden zu sein. Auch die vierflammige Lampe ist auf einem Bild in Thomas' Beitrag zum Murenabgang zu sehen - jedenfalls die obere Hälfte mit baumelnden Leuchteinsätzen. Der Baumbestand jenseits der Krimmler Ache ist ebenfalls nicht mehr existent.



    Ist schon der Wahnsinn, welche Naturgewalten da entfesselt worden sind ... :(

    Viele Grüße

    Thomas

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  • Nebst intensinven Planungen zur weiteren Verbesserung des Hochwasserschutzes (Anhebung der Dämme, mehr definierte Überströmbereiche usw....) gibt es auch am Fahrzeugsektor positives zu berichten. Unabhängig von der aktuellen Situation standen für den heurigen Herbst die Neulackierung der ursprünglich allerersten Wendezuggarnitur mit Steuerwagen VSs101, Zwischenwagen VBs201 und Vs81 an, wobei durch den verkürzten Betrieb gleich beide Wagen gleichzeitig behandelt werden können.


    Im Bild VSs101 im Grundlack, welcher ein wenig an die einstige ÖBB Lackierung erinnert, mit der er nie unterwegs war, jedoch seinerzeit im Jahr 2007 von ZOS noch so vorgestellt wurde (Messe Brünn):


    Viele Grüße

    Thomas