Betrieb der Harzer Schmalspurbahnen 2019

  • Hallo Holger

    Ich kann Dir nur beipflichten und bestätigen, daß es hoffentlich immer mehr Menschen gibt , die die Realität anerkennen und auch ein Herz für Mitteldeutschland gewonnen haben .

    In meiner Firma bin ich der "Quotenwessi" und komme sehr gut damit zu Recht und verbringe auch meinen Urlaub im Freistaat Sachsen, denn hier kann ich abschalten und bin zufrieden. Wer heute noch Begriffe aus der Zeit von vor 1949 benützt und sich nicht einsichtig zeigt, der sollte sich allein in ein Kämmerlein verziehen und uns unserem Hobby Bimmelbahn fröhnen lassen . Die Entscheidung bei einem Betrieb in Sachsen anzufangen habe ich nicht bereut und fühle mich wohl , aber meine Heimat bleibt immer da wo ich aufgewachsen bin und wenn ich nicht zu Hause bin , so ist mein Dom als Hintergrundbild auf dem Smartphone da wo ich bin .

    Glück auf

    Armin

  • Hallo

    Gut das wir in einem Land mit Meinungsfreiheit leben , doch andere Teilnehmer im Forum nur zu kritisieren und keine diskussionswürdige Beiträge zu bieten , ist in meinen Augen ein Irrweg . Die HSB ist ein Verkehrsbetrieb in einer strukturschwachen Gegend wie viele in anderen Regionen in der Bundesrepublik Deutschland und hängt am öffentlichen Tropf , doch mein Eindruck ist , daß man auf den richtigen Weg ist und die Offiziellen der HSB auch mitlesen und nicht jeden Mist glauben was so gepostet wird . Mit Schritt für Schritt wird es in die richtige Richtung gehen und auch viele Zweifler mitnehmen.

    Gruß

    Armin

  • Moin in die Runde,

    da signalisieren die Länder, dass sie sich zur HSB bekennen und deutlich tiefer in die Tasche greifen wollen - und vor Ort soll es an 10% Beteiligung scheitern?! :wall1:Selbst wenn man sich in Wernigerode als strukturschwach ansähe (was ich angesichts einer Arbeitslosenquote von unter aktuell unter 5% mal so im Raum stehen lasse) oder aus welchen Gründen auch immer der Haushalt keine Kohle hergäbe: der erforderliche Beitrag entspräche bspw. einer Erhöhung der Kurtaxe, die ohnehin schon bei 2,80 liegt, um etwa 10ct. Da kann es doch keinen wichtigen Grund mehr dagegen geben, die Tourismusattraktion Nr. 1 der gesamten Region endlich auf sichere(re) Füße zu stellen?! ;)

    Dass das trotz Verdopplung der Zuschüsse durch WR noch ein guter Deal ist, hat man auch vor Ort erkannt und bereits vor einer Woche den Oberbürgermeister ermächtigt, bei der Gesellschafterversammlung der HSB grünes Licht zu geben. Mal schauen, was von den anderen HSB-Gesellschaftern kommt.

    Viele Grüße,

    Benjamin

  • Hallo,

    ich sehe das Problem eher bei den Kommunen Harzgerode und Oberharz die einerseits im Harz drin zum Teil nicht so viel vom Tourismus in Wernigerode oder Quedlinburg haben und aktuell auch nicht so riesig viel vom Dampfbetrieb der HSB sehen. Der aktuell einzige Dampfzug in Harzgerode (OT Harzgerode) ist die erste Verbindung des Tages, da fährt frühestens ab Harzgerode runter nach Quedlinburg jemand mit (habe das Zugpaar schon mal auf ganzer Strecke benutzt und weiß wovon ich rede).

    Man wird gerade im Selketal nicht umhin kommen neben der eigentlichen Zugfahrt etwas zu bieten damit der Dampfbetrieb der HSB hier nicht zum wenig genutzten Selbstzweck verkommt, das kann dann aber nicht an der HSB allein hängen.

    Dafür benötigt man aber zuerst einmal genug einsatzbereite Fahrzeuge und da kommt wieder das liebe Geld ins Spiel.

    Gruß Michael

    26305-signatur-def-jpg

  • Hallo

    Das sind ja ganz gute News und lässt hoffen , daß man mit geballter Kraft am Seil zieht und auch nur in eine Richtung . Die Kräfte, die noch zweifeln müssen noch überzeugt werden und ich hoffe , daß man für alle Seiten ein positives Ergebnis erzielt. Zu meiner Schande muss ich eingestehen , daß mein letzter Besuch bei der HSB 1996 war und somit recht lange zurückliegt. Deshalb bin ich bestrebt dieses Jahr mein Defizit auszugleichen und etwas für die Bimmelbahnerseele zu tun . Wenn die Nachrichtenlage so bleibt , dann freue ich mich auf eine Fahrt mit der HSB.

    Glück auf

    Armin Ahlsdorf

  • Hallo,

    ich kann nur jedem das aktuelle Heft des "Modelleisenbahner" empfehlen. Der Artikel, den ich sehr gut geschrieben finde: "HSB am Scheideweg?".

    Fahrt Frei Frank

    Hallo Frank!

    Ich habe den Artikel ebenfalls gelesen. Für mich eine auf den Punkt gebrachte - teils vernichtende - Kritik!

    Bedenklich halte ich vor allem diese Aussage:

    Zitat

    Denn zugunsten einer "korrektiven Instandhaltung" wurde die Vorhaltung von Ersatzteilen, vermeintlich totes Kapital, zurückgefahren. Die Wartungsintervalle wurden durch den Wegfall von Zwischenuntersuchungen gestreckt.

    MfG!

  • Hallo,

    so ist es doch überall, wenn dynamische Jung-BWLer, die von Eisenbahn keine Ahnung haben, angebliche Einsparmöglichkeiten auflisten. Nachdem sie den dritten Betrieb zugrunde gerichtet haben, dürfen sie sich dann ^erfolgreicher Sanierer^ nennen.

    Wer kein Eisenbahner ist, oder zumindest Herzblut für die Bahn bewiesen hat, der hat in den Vorständen von Eisenbahngesellschaften nichts zu suchen!

    Ich hoffe sehr, die HSB kommt endlich wieder aus den Negativschlagzeilen.

    Beste Grüße

    Holger