Aktivitäten bei der Schwarzbachbahn 2019

  • Hallo zusammen,


    Zeit für neue Bilder:


    Heute, kurz nach Mittag hat der Bagger sein Ziel erreicht. Bis zum talseitigen Brückenkopf sind jetzt alle Stümpfe gerodet. Der im Bild zu sehende Stock bleibt vielleicht stehen. Das werden die späteren Arbeiten am Widerlager zeigen.


    Nun geht´s schon Rückwärts. Mit dem Böschungslöffel wird abgezogen und dann zum 2. mal verdichtet. Sieht schon ganz gut aus.
    Auf der so hergestellten Trasse werden ab morgen dann Wurzeln mittels LKW zum Containerstandplatz gefahren, da die Wege mit dem Bagger zu lang werden würden.




    In der Abendsonne. Zeit für das Feierabendbierchen. Morgen ist auch noch ein Tag.



    Bilder von morgen gibt's vielleicht erst nächste Woche.


    Sonntag freuen wir uns auf unsere diesjährige Vereinsausfahrt. Ziel ist die Döllnitzbahn und das Feldbahnmuseum in Glossen ;)


    Kommt gut ins Wochenende,


    Marko

  • Hallo zusammen,


    das große Aufräumen ist geschafft. An den letzten zwei Wochenenden wurden die am Bahndamm angrenzenden Wiesen gründlich abgeharkt. Das waren immerhin ca. 8000 m² Fläche. Wurde auch höchste Zeit, denn das Wachstum des Grases ist nicht mehr aufzuhalten. Die von den Wiesen zuvor abgefahrenen Baumkronen warten derweil leider immer noch auf den Hacker. Da haben die Sturmtiefs im März leider für Verzögerungen gesorgt.



    Am Bahndamm konnte im Zuge der Aufräumarbeiten gleich noch die Böschung hübsch gemacht werden.



    Die Entsorgung der Baumwurzeln ist fast abgeschlossen. Inzwischen sind gut 120 Tonnen abgefahren worden. Der Vorschlag mit der Hecke konnte mangels geeigneten eigenem Grundstück und der kürze der Zeit leider nicht umgesetzt werden. Wird aber im Hinterkopf abgespeichert.



    8 Wochen noch Beginn der Arbeiten sieht es doch schon recht ordentlich aus. Der Bahndamm ist wieder gut als solcher zu erkennen. Uns bleibt nun eine Woche Zeit uns auf den Saisonstart zu Ostern vorzubereiten und kurz durchzuatmen.



    An dieser Bachbiegung steht nun zunächst der Einbau großer Wasserbausteine an um Bahndamm und BÜ vor weiterem Ausspülen zu schützen.



    Euch allen einen guten Wochenstart,


    Marko

  • Hallo Marko,


    ich wiederhole mich da gerne: Es ist einfach klasse, was ihr dort leistet beim Wiederaufbau!:klatsch::ok:

    Grüße Erik


    Alles, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch!

  • Hallo Zusammen,


    der Eine oder Andere folgt uns vielleicht bei Facebook und hat schon neue Bilder gesehen. Auf Grund der zurückliegenden Fahrtage, die sehr gut besucht waren, musste ich meine Berichterstattung aus zeitlichen Gründen einschränken. Hier jetzt ein neues Update:



    Nach einer kleinen und ich denke verdienten Verschnaufpause geht es wieder rund. Am Montag konnte endlich der Berg mit den Baumkronen gehackt werden. Zeitgleich rollten 3 LKW im Pendelverkehr den ganzen Tag mit Frostschutz auf die Baustelle.





    Kaum wurde ein Lkw entladen wurde das Material für das Planum verteilt.

    Kurzfristig wurde die Idee geboren auf die Rüttelplatte zu verzichten und statt dessen ein etwas größeres Gerät zu organisieren.



    Das sollte sich als sehr gute Idee erweisen. Mit 3.000kg Masse rüttelt diese Walze sehr ordentlich. Das Ergebnis der Verdichtung ist sehr gut. Jetzt heißt es warten auf Regen und dann noch einmal die Walze bemühen.




    Neben dem Planum sei an dieser Stelle auf den zwischendurch noch erledigten Wasserbau hingewiesen. Die Steine und den dazu nötigen Bagger hat uns freundlicherweise die Fa. Sebnitztalbau gesponsert. Die Arbeiten führte ein mit uns befreundeter Mitarbeiter der Firma in seiner Freizeit aus. Sieht sehr gut aus finden wir.


    Am Wochenende, wenn es zwischenzeitlich regnet und das Planum nochmals verdichtet ist, werden die Höhen eingemessen und ggf. das erste … oder zweite... Gleisjoch gebaut. :cheers:


    Viele Grüße,

  • Hallo

    Hoffentlich ist der Prallhang für Wassermassen stabil genug.Ich bin bei solchen Bildern skeptisch geworden weil ich mit eigenen Augen gesehen habe was Wasser anrichten kann.Ich habe aus einem meiner Fenster die Weißeritz sehen können wie diese sich Uferteile holte an denen kurz zuvor gearbeitet wurde.Also ich denke seitdem solche Stellen nicht so stabil wie nötig sondern so stabil wie möglich zu bauen. Um zu sehen was aus so einem mickrigen Rinnsal werden kann dazu braucht man nur im Internet Berichte abzurufen.Das schreibe ich nicht als Panikmache sondern weil ich nicht wünsche daß jemand solche Erfahrungen machen muß.Und die Sprüche das konnte niemand ahnen und einhundertprozentigen Schutz gibt es nicht, habe ich zur genüge gehört.Nur die Sprücheklopfer waren hinterher so was von winzig geworden oder waren ganz abgetaucht und nie(bis heute)wieder gesehen.

    Und ich sage dazu schlicht und einfach denkt vorausschauend.Klingt einfach ist aber mehr.

    Also möge alles gut gehen und der Bau weitere Fortschritte machen.

    In diesem zusammenhang möchte ich auch das"Grünzeug"aller Art an um neben Bahnanlagen

    nicht unerwähnt lassen.Wildwuchs gut und schön aber entfitze(entferne)mal solches Zeug nach einem größeren Hochwasser.

    Also wieder vorher denken und handeln.Es ist immer wieder interessant zu erkennen wie die Altvorderen mit einfachsten Methoden und Mitteln Bahnanlagen geschaffen haben und wie diese gepflegt wurden.Teilweise mit enormer Muskelkraft das stimmt aber wo es ging und nötig war wurde Technik eingesetzt.:kaffee::rolleyes:

    Gruß
    Harald a.F.

  • Hallo Harald a. F.


    der Prallhang ist mit großer Sicherheit ausreichend dimensioniert. Sollte der Bach über die Ufer treten, dann würde er gerade quer über die Wiese abfließen. Parallel zum Bahndamm verläuft auch noch ein Mühlgraben in Fließrichtung des Wassers, welcher einen großen Teil des Wassers schon Bahnfern abführt. Der Bach macht am Einlauf des Mühlgraben einen Bogen im rechten Winkel zur Seite. Insgesamt ist der Bahndamm höher als die Wiese. Danke trotzdem für den Hinweis!


    Viele Grüße, Marko


  • Hallo


    Ich wünsche Euch das alles so funktioniert wie Du es erklärt hast und die Bauarbeiten störungsfrei weitergehen können.

    Gruß
    Harald a.F.

  • Hallo zusammen,


    auf der Anlage des Vereins schlängelt sich unsere kleine Bahn schon mal Richtung Ehrenberg ...





    ... ja, und irgendwann ist ja auch wieder Weihnachten. (Aufnahmen Vereinsanlage Dezember 2008 im Stadtmuseum Meissen).


    Viel Glück kleine Bahn - und - wer noch etwas über hat - im Spendensäckel für den Streckenbau ist noch Platz ...


    Freundliche Grüße vom Thomas.

  • Hallo und schöne Pfingsten in die Runde.


    Gut 5 Wochen sind schon wieder vergangen seit meinem letzten Beitrag. Zeit, die wir intensiv genutzt haben um unter anderem unseren Rungenwagen aufzuarbeiten. Der gesamte Rahmen und die Drehgestelle sind mittlerweile entrostet, grundiert und teilweise bereits lackiert. Vor den Anstrichen erfolgte eine Befundung aller Bauteile. Die Bremsanlage wurde demontiert und ebenfalls aufgearbeitet. So langsam wurde der Rahmen mit erneuerten Teilen vervollständigt.



    Bei der Arbeit mit dem Druckluft Nadler




    Die Grundierung ist aufgetragen.



    Drehgestelle und Federnpakete wurden untersucht und werden aktuell grundiert.



    Erste Neubauteile wurden bereits angebaut.



    An der Gleisbaustelle wurde unterdessen alles eingemessen und 10 cm Schotter auf den Bahndamm aufgebracht. Kommende Woche sollen nun Schienen mittels Lkw an die Baustelle gefahren werden, weil sich die Aufarbeitung des Wagen doch etwas zieht. Es soll ja schließlich ordentlich gemacht werden. Im Bahnhof liegen schon Schienen bereit. Die Löcher für die Laschen sind bereits gebohrt, das spart dann Zeit an der Baustelle.



    Im Vereinsheim gab es einen Mieterwechsel. Im Zuge der Neuvermietung wurde der Einbau fünf neuer Fenster im 1. OG erforderlich. In Zusammenarbeit mit dem Denkmalschutz wurden diese Fenster den noch erhaltenen originalen Fenstern nachgebaut. Optisch und energetisch eine weitere Aufwertung des alten Bahnhofsgebäudes.





    Im Erdgeschoss sind noch originale Fenster erhalten. Im Obergeschoss und auf der Bahnsteigseite wurden diese zu DDR Zeiten durch damals moderne Fenster ersetzt.


    Die Fahrtage mit Dieselzug im Mai und 1. Juni waren ein großer Erfolg, mit durchschnittlich je 350 Besuchern. Dadurch konnte die sich mittlerweile recht gelehrte Baukasse wieder etwas aufgefrischt werden. Ein großer Dank zwischendurch auch an die vielen Spender, welche in sehr kurzer Zeit schon eine beachtliche Summe zum Bau beigetragen haben.

    Ebenfalls erfreulich sind die schon recht vielen Anfragen zu Sonderfahrten. Sogar zwei kleine Reisegruppen aus England nahmen das Angebot bereits an.


    Mit diesem kleinen Ausschnitt aus dem Vereins Geschehen im Mai verabschiede ich mich für heute.


    Viele Grüße, Marko

  • Hallo liebe Schwarzbachbahner,


    Eure Hier und auf FB dokumentieren Baufortschritte sind wirklich beeindruckend.

    Zwei Schotterwagen vor Ort, der Rundenwagen im Aufbau, der aktuelle Bauabschnitt komplett planiert und mit Frostschutz versehen, eine erste Lage geschottert und mindestens 5 Joche liegen auch schon, wenn ich richtig gezählt habe.

    Und dieses Wochenende dürften bestimmt weitere Joche dazugekommen sein, richtig?


    Man könnte fast vermuten, daß Ihr vorhabt, bis zum Bahnhofsfest mit irgendwas :wink:fertig zu sein - ist das so?


    Und wenn ich schon neugierig bin, bin ich so frei und frage mal weiter:

    Auf Eurem FB-Auftritt habt Ihr Bilder des Brückenträgers gezeigt, den Ihr direkt oberhalb des baldigen Gleisendes verbauen wollt.

    Wo war das gute Stück denn vorher verbaut? Passt das Ding genau oder müsst Ihr noch Anpassungen vornehmen?


    Besten Dank vorab für Eure Antworten und weiterhin alles Gute beim und für den Wiederaufbau

    Marcus

    mit freundlichen Grüßen aus Frankfurt
    Marcus


    Feldbahnmuseumselektriker