[ UA;H:A;UK] Quer durch Europa auf schmaler Spur mal etwas anders

  • Hhallo Gerd,


    vielen Dank für die Infos. Ich lese gerade das Buch 'Heeresfeldbahnen' von Gottwald. Dort ist natürlich auch vielfach von Rehagen Klausdorf und dem großen Übungsgelände die Rede, von daher ist das Thema hier für mich besonders interessant, auch im Hinblick was davon eben noch übrig ist.


    Gruß,

    Rafael

  • Guten Morgen zusammen,


    Eckhard, da wohnte ich 4 Jahre in Freiburg und war seitdem unzählige Male dort......aber das ist mir nie aufgefallen!! Den Bertholdsbrunnen versucht man auch immer wegen des Gedränges und des Lärms der quietschenden Straßenbahnen zu umgehen:crazy1:

    Eigentlich ist die Anlage eine ziemlich praktische Lösung, muss man sagen.


    Danke und liebe Grüße,

    Lenni

  • Diese Art von Weichen hat mich schon früher fasziniert. Hier ein Beispiel aus Kassel Anfang der 80er Jahre. Es sind zwei Weichen hintereinander, eine Vorsortieranlage...

    mit Gruß aus Gernsheim

    Rainer :wink:

  • Hallo miteinander,


    vielen Dank für die tollen Fotos.
    Im Prinzip sind die Gleise der Übungsbahn nichts anderes wie die der Staßenbahnen. Aber einen entscheidenen Unterschied gibt es dann doch: Die Rillenschienen in Rehagen-Klausdorf sind gegenüber der im Planum verbauten Straßenbahngleisen Winzlinge. Die Schienenhöhe beträgt nur 90mm und die Schienenkopfbreite unter 40mm. Solche kleinen Rillenschienen werden meines Erachtens nicht mehr hergestellt. Und daher sind diese Gleisanlagen erhaltenswert und müßten unter Denkmalschutz gestellt werden. Man bedenke, hier sind einst Fahrzeuge wie die Aquarius (die nun wieder in Östereich weilt) oder die großen 1E1-Maschinen unterwegs gewesen. Das Gleismaterial mußte diesen enormen Kräften und Gewichten standhalten.


    Was das Gelände angeht, Sperenberg hat seinen Reitz durch die z.T. alten Gebäude nicht verloren. Ein Museumsverein ansässig in Kummersdorf: https://museum-kummersdorf.de/ organisiert dort gelegentlich Führungen. Offiziell ist das Gebiet gesperrt.

    Von dem ehemaligen Militärgelande Rehagen-Klausdorf ist nicht mehr viel übrig geblieben. Dies wurde größtenteils rekultiviert und mit Eigenheimen bebaut.


    Wer sich mehr dafür interessiert, dem sei außer dem erwähnten Buch Heeresfeldbahnen von Herrn Gottwald noch folgende Literatur empfohlen:

    - Militärgeschichtliche Blätter: Preußische Eisenbahntruppen 1871 - 1945

    - EK-Verlag: Feldbahnen im Dritten Reich

    - ggf. Jung-Lokomotiven Band 2

    und die Internettseite: http://www.heeresfeldbahn.de/


    Soweit für heute.
    Gruß Gerd