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  • Hallo Lenni,,


    Peter kam mir mit seinem Text gerade zu vor, auch ich finde Deine Grundierung viel zu dick.


    Und - von wem hast du des eigentlich - ein Modell in diesem Zustand zu spritzen, das ist doch Grund verkehrt!


    Wenn ich solche Modelle spritze, besser gespritzt habe, habe ich folgendes gemacht:


    GUNDIERUNG in mehreren wohlgemerkt dünnen Schichten - ein bis zwei mal.


    - Gehäuse einzeln,

    - Fahrwerk "ohne Radsätze" einzeln, ... beides auf eine entsprechende Vorrichtung gebastelt und nicht mehr mit den blanken Fingern anfassen, da gibt es ja so schöne dünne Handschuhe

    ...

    dann werden zumindest bei mir BEMO-Radsätze nicht grundiert,

    nur mit etwas verdünnter Farbe/(Du nimmst ja die von Humbrol) in der Farbe des Fahrwerkes -rot- gestrichen mit nem feinen Pinsel.


    Nach der Grundierung spritzt man die Teile wieder einzeln - Gehäuse schwarz und das Fahrwerk rot.


    Noch etwas zum Spritzvorgang, immer außerhalb des zu spritzenden Teiles beginnen, denn über das Modell

    und außerhalb wieder enden usw. usw in dieser Reihenfolge - okay?!


    ... Wenn Du Peters und den meinigen Rat befolgst - "abwaschen" - denn Teile trennen und bei den Radsätzen sehr aufpassen,

    da es ja Kunststoff-Radscheiben sind.


    Dann noch ein Tipp zu Deiner Life Color-Farbe schwarz, probiere erst an einen anderen Stück aus, ob Du den Glanzgrad erreichtst,

    denn Du Dir vorgestellt hast, diese Farbe ist zumindest bei mir sehr heimtückisch, da konnte mir nicht mal der Vertreiber weiterhelfen,

    aber dazu vielleicht mal später etwas per PN.


    Machs gut, viel Erfolg nun wünscht


    HGW

    ..... mit besten Grüßen

    von Hans-G.

  • Danke Euch sehr, alles klar, dann kommt die Grundierung nochmal runter.


    Die Lok habe ich natürlich nicht in zusammengebautem Zustand lackiert:vogel:das ist ja klar.


    Zum Testen hatte ich ja eine kleine Draisine und einen Schlosser-Wagen genommen, die sind super geworden. Da sie aus Messing sind, sieht man einfach viel Besser den dünnen Farbauftrag. Bei dem Weißmetall ist es, wie ich finde deutlich schwieriger.


    Nun bruache ich wieder einen Tipp....wie kriege ich die Grundierung wieder runter.....?


    Viele Grüße,

    Lenni

  • Hallo Lenni


    Zum Entfernen der Grundierung nimmst Du entweder Verdünnung und einen fuselfreien Lappen(alter Baumwollbettbezug) oder Du schleifst mit einem Dremel oder anderen gleichartigen Werkzeug , die Grundierung wieder herunter .Du musst natürlich aufpassen, daß Du keine Riefen ins Weißmetall schleifst.


    Glück auf

    Armin Ahlsdorf

  • und das Ganze am Besten an der frischen Luft! von wegen der Gesundheit... glaube mir, ich rede aus Erfahrung. :sing:

    mit Gruß aus Gernsheim

    Rainer :wink:

  • Oh was hast Du denn angestellt?? Da ich Profi-Flötist bin, achte ich bei solchen Sachen definitiv auf möglichst geringe Belastung der Atemwege!! Alles andere könnte ich mir nicht leisten....


    Armin, Deine Laternen sind unterwegs!


    Viele Grüße

  • Nun bruache ich wieder einen Tipp....wie kriege ich die Grundierung wieder runter.....?

    Hallo Lenni


    Bevor Du anfängst zu schrubben oder gar zu schleifen...und (womöglich irreparable) Schäden der Oberfläche an der Lok verursachst, die nur mit erheblichen Aufwand zu beseitigen wären...


    Versuche mal, die Farbe mit ganz normalem Desinfektionsmittel herunter zu waschen.

    Ich hoffe mal, man kann das lesen, wenn man dort nicht angemeldet ist...

    --> http://ddr-modellbau.aktiv-for…acken-von-modellen#118517

    Was für teure und filigrane Kunststoffmodelle geht, sollte auch für die Lok gehen und die Radsätze nehmen sicher auch keinen Schaden dabei, wenn das "Zeug" die teuren Plastikmodelle verschont und nur die Farbe entfernt.

    Die Ergebnisse der Automodellbauer sind zumindest recht viel versprechend, was das entfernen der Farbe angeht.


    Edit:

    Nee, man kann es ohne Anmeldung nicht lesen, wie ich nach löschen meines Browserchaches bemerkte.

    Ich zitiere dir mal die wichtigsten Passagen.

    Zitat

    Moin,

    ich belebe das Thema einmal neu.

    Bekanntlich bin ich mir auch für das riskante experimentieren nicht zu schade und so habe ich bei den sehr empfindlichen Brekina Modellen einen Versuch gewagt.

    Brekina Kunststoff reagiert ja sehr auf Dowanol oder Lux, schon geringste Mengen entziehen dem Kunststoff sofort den Weichmacher und führen zu irreparablen Beschädigungen.

    Nun also der Versuch mit etwas neuem, mit Sterillium.

    Bild dazu "Sterillium"


    Zitat

    Vorweg, es funktioniert hervorragend!

    Oben entlackt und unten das Ausgangsprodukt!

    Bild dazu


    Zitat

    Also Sterillium in ein Glas, Modell rein und 10-15min arten und dann abpinseln-fertig.

    Bild dazu


    dazu auch ein Bildchen


    Zitat

    Sterillium (registrierte Marke-also sollte es da nicht soviel Auswahl geben) Hände Desinfektionsmittel.


    Hier der Link zum Produkt

    https://produktkatalog.bode-ch…kte/haende/sterillium.php


    Aber bitte nur das nehmen, keines der anderen Mittel mit Zusätzen.



    Ich hoffe mal, das geht so in Ordnung mit den Zitaten.

    Quelle: DDR Modellbauforum - Christian Schulz

    NeTTe Grüße vom Toni :wink:
    (der ja eigentlich Thomas heißt :zwink: )


    Meine Beiträge enthalten manchmal Spuren von Witz und Ironie. Wer das nicht versteht, befrage mich bitte dazu, bevor er sich zur Sache äußert :zwink:

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  • Hallo Lenni,


    hier fiel der Hinweis zum Farbe abwaschen. Kann man natürlich machen. Ich weiß nun nicht auf welcher Basis deine Grundierung war. Falls es auf Nitro war wie zum Beispiel bei Weinert, dann löst die Verdünnung ggf. den Sekundenkleber an und auch ab nach etwas längerer Einwirkung.


    Zur krisligen Oberfläche, das nennt sich Sandpapiereffekt. Fehlerbeschreibung wäre, die Düseneinstellung hat nicht zur Konsistenz der Farbe gepasst. Sprich die Düse war zu fein eingestellt und die Farbe war zu dick dafür. Bei dieser Konstellation trocknet bereits die Farbe auf dem Flug zum Modell und schlägt dort als Brocken auf. Die Farbe muss nass auf der Oberfläche ankommen. Sie muss noch die Fähigkeit haben verlaufen zu können. Natürlich nicht zu Nasen.

  • Danke Euch,


    das sind ja tolle ipps, die ich von Euch bekomme. Das mit dem Sterillium klingt sehr gut, das werde ich ausprobieren!!! Natürlich erst mal an einem Testexemplar. Sehr guter Tipp, danke!


    Auch Dir Thomas herzlichen Dank, Du hast in wenigen Zeilen zusammen gefasst, was mir irgendwie klar war, aber irgendwie doch ncht bewusst. Ich hatte die Farbe schon 50/50 gemsicht, aber das scheint dann bei einer 0,2er-Nadel noch u dick zu sein....vielleicht auch wegen des warmen Wetters?

    Zudem hatte ich mal gelesen, dass die Farbe quasi trocken auf dem Modell landen soll....das scheint also eine Fehlinformation gewesen zu sein.


    Danke Euch allen, ein neuer Versuch wird in Angriff genommen!!!

    Liebe Grüße,

    Lenni

  • Moin...

    Ich denk mal, der Versuch mit dem Händedesinfektionsmittel richtet den wenigsten Schaden an bzw. gar keinen an und auf alle Fälle sind dann die Hände, das Werkzeug und die Lok dann steril und "piksauber" :lol:

    Nee, Scherz bei Seite...


    Die Version würde ich als erstes mal testen, denn die Automodellbauer, die "schwärmen" mittlerweile regelrecht davon, weil ihre "Heilgtümer" das unbeschadet überstehen und die Farbe auf den gekauften Autos ist ja bekanntlich auch oft sehr hartnäckig und lässt sich meist mit herkömmlichen Mitteln nicht ohne Beschädigung abbekommen.

    Von daher lohnt sich der Versuch auf alle Fälle, denk ich mal...

    Es sollte halt nur das oben verlinkte Mittel sein, was keine rückfettenden Zusätze hat, denn sonst hast Du hernach wieder riesen Probleme mit der Lackierung oder muss erst wieder mit reichlich Aufwand entfetten.


    Müffeln tut das Zeug auf alle Fälle nicht übermäßig, eher angenehm nach "Schnapus", wo man dann bei ungenügender Belüftung ne "Dröhnung" oder auch eventuell Appetit auf das eine oder andere Schnäppsel bekommen könnte :sing:

    NeTTe Grüße vom Toni :wink:
    (der ja eigentlich Thomas heißt :zwink: )


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