Dampflokqualm und Pulverdampf - Militärtransporte bei der Preßnitztalbahn (11.05.2019)

  • Hallo, Seeligstadt ich habe es soeben gelesen.Weil es ein Sonderpreis war taucht es nicht in der Tabelle der Preisträger auf.

    Über das Geschehen war schon mal im Dampfbahnmagazin berichtet worden.Aber das es für so was einen Preis und sogar einen besonderen habe ich bestimmt überlesen.

    So will ich kurz dazu sagen das es unverständlich ist wie man für so was Preise vergeben kann.:gruebel:

    Ich verstehe nicht was an solch blutigen Sachen schön oder darstellungswert sein soll.Eventuell noch das es als Abschreckung dient.Natürlich mit entsprechenden Hinweis darauf.:friede:

    Gruß
    Harald a.F.

  • Guten Morgen,


    was dem Einen ein historisches Theaterstück ist dem Anderen schon zu Militaristisch. Zu diesem Thema gibt es also verschiedene Meinungen die sich nicht vereinbaren lassen.

    Gut so, wir haben das Glück in einem Land leben zu können, in welchem jeder ungestraft seine Meinung haben und kundtun darf!

    Ich respektiere jeden dem das zu sehr nach Krieg schreit, das ist ein sensibles Thema in unserem Land. Aber das hier ist immer noch ein Eisrnbahnforum, behaltet das im Hinterkopf.


    MfG RK3

  • Hallo!

    Man kann es vielleicht nicht direkt vergleichen, aber habt ihr mal gesehen, wie solche Veranstaltungen bei unseren südlichen Nachbarn in Tschechien und der Slowakei aussehen? Hier mal ein Beispiel KLICK!

    Ich denke mal, die Veranstaltung im Erzgebirge war dagegen mehrere Nummern kleiner und die Akteure werden auch keine Kriegsverherrlichung betrieben haben. Man muß solche Events nicht gut finden, aber wie bereits weiter vorn erwähnt wurde ist es schon grenzwertig, dadurch den Veranstaltern und Akteuren eine bestimmte Gesinnung zu unterstellen.

    Außerdem dürfte es heutzutage doch sehr schwierig sein, funktionsfähige Eisenbahnfahrzeuge aus der Mitte des 19. Jahrhunderts aufzutreiben.


    der Rossi

  • So , nun zurück zur Bahn , lenke mal scharf ein und frage in die Runde , ob die I K nach ihrer Hauptuntersuchung die ersten Fahrten problemlos und ohne Mängel/Beanstandungen gemeistert hat ?? Es wäre schön aus dieser Richtung positives zu erfahren , Gruß Knut ! :-))

  • Hallo,


    Harald übertreibt hier wirklich sehr und das scheinbar ohne ausreichend Hintergrundwissen. Und das ist dann nicht unbedingt als Meinungsfreiheit zu verstehen.:sorry:


    Die Veranstaltung in Seeligstadt war als Nachstellung der Übung zum mehrere Tage dauernden Aufbau einer Feldbahn durch Pioniereisenbahner mit Aufmessen, Trassenvorbereitung, Überwindung eines Wasserhindernisses, Gleisbau unter damaligen Bedingungen durch einfache freiwillige Darsteller und deren Unterkünfte und Verpflegung nach historischen Vorlagen und als Hauptpunkt der vorher erst notwendige Wiederaufbau der historischen Fahrzeuge als historisch korrekter zeitlich definierter Zustand aus dem nur noch in wenigen Originalteilen vorhandenen Fahrgestell durch Privatpersonen. Und das wurde eben gewürdigt.


    Es gab keinerlei Darstellung irgendwelcher blutiger Szenen oder gar Kampfhandlungen, allein der Name "Militär" scheint Harald schon abzuschrecken und zu solchen für die Akteure sicher unverständlichen Aussagen zu bringen. Selbst bei der originalen Militärübung, deren Jubiläum in Seeligstadt dargestellt wurde gab es keine Kampfhandlungen sondern nur den erwähnenswerten Besuch des Königs und hoher Gäste bei den Eisenbahnpionieren, die damals in unglaublich kurzer Zeit eine lange Strecke auch über Täler und Flüsse hinweg aufbauten und wieder demontierten. Sonst wäre dieses Ereignis in der Geschichte auch kaum verzeichnet worden.


    Was der Hintergrund der im Preßnitztal mit historischen Kostümen gezeigten Militärtransporte war oder sein sollte weiß ich nicht, aber ebenso wie im Lößnitzgrund wo an diesem Wochenende wieder das Karl-May-Fest stattfindet und ebenfalls diverse sich früher feindlich gegenüberstehende Völker gemeinsam an die Zeit der Unterdrückung der indianischen Ureinwohner erinnern und diverse Darstellungen dieser Zeit inkl. Eisenbahnüberfälle und deren Zurückschlagung als Schauspiel einfach dazugehören ist hier keine kriegstreiberische Absicht oder gar brutale Darstellung und Zurschaustellung zu finden. Und die Eisenbahn als Mittel zum Zweck hat es immer auch in diesem Zusammenhang gegeben, warum sollte die dann nicht als Mittel für die "spielerisch" historische Darstellung genutzt werden, wenn es für die Zuschauer "irgendwie" passt, denn die zahlen ja meist Einritt oder fahren mit, um eben den Darstellern oder den Eisenbahnvereinen eine finanzielle Unterstützung zu ermöglichen, die sonst eben nicht da wäre.


    Viele Grüße,

    Danilo

  • Hallo


    Wa ist denn übertrieben.

    Es ist erstaunlich wieviel Zeilen Gegenargumente geschrieben werden können.

    Klingt so nach mein Hund will doch nur spielen der beißt nicht.

    Und wenn ich was gegen Militär habe(das war nicht immer so)dan nehme es bitte zur Kenntnis.

    Und wenn es übertrieben wirkt ist es so.Und wenn ich irgendwo irgendwas freiwillig unentgeldlich in meiner Freizeit mache oder gemacht habe mache ich kein Geschrei oder will gelobhudelt werden. Und wenn ich meine für eine Sache einige Cent geben zu müssen dann mache ich das einfach so ohne zu sagen das war aber teuer oder billig und es muß auch nirgendwo von irgend wem erwähnt werden.Es sei denn ich will es.Und das freiwillig.

    weil es bei mir von innen kommtn.Aber mann kann und sollte über alles reden.

    Und was Geschichtsschreiber in dem Moment den sie beschreiben für wichtig halten kann Jahre später eben anders gesehen werden.Auch das Thema kann endlos ausgedehnt werden.

    Auch ich war jahrelang regelmäßig in Radebeul dabei .Als US Marshall mit Waffe und echt angezogen.Ich hatte sieben Kerben im Griff des Colts.Die Militärtruppe dort waren Südstaatler .Wir haben uns manchmal unterhalten und ihren Vorführungen zugeschaut.In ihren Camp war immer was los.Sie waren aus Kaufbeuren. Damals war so etwas für uns doch ziemlich neu.Ebenso das die Schmalspurbahn mit einbezogen wurde.

    Bis ein echter Häuptling durch seine Erklärungen in Wort und Bild auch im Fernsehen mich die Waffe niederlegen lies.Den Stetson habe ich aber noch.Zu dem Fest bin ich bis heute nicht mehr gegangen.Mann kann seine Meinung überdenken und ändern das machen andere auch so und ist keine Schande.Aber die Geschichte der USA zu behandeln würde sicher zu weit gehen.

    Was mich faßt sprachlos macht ist die Tatsache das ich hier kaum Zustimmung für meine Meinung bekomme das die I K nicht für solche Zwecke eingesetzt werden darf.Wenn so eine Lok Privateigentum wäre könnte kaum was gemacht werden außer mit dem Kopf schütteln.Aber so?

    Wenn die Eigentümer das anders sehen sollten ist es eben so und dürfte sicher wieder zum Nachdenken anregen.

    Ich habe auch gelesen das manchen der Rummel um die Lok ziemlich unverständlich ist und das getue abgelehnt wird was ich nur zum Teil verstehen kann.Im Forum hier ging es auch schon mal um die Lok wegen dem Preis glaube ich.

    Und dann kam noch das Argument die Fotografen brauchen immer neue Motive.

    Militärübungen schön zu reden nur weil keine blutigen Szenen dargestellt wurden gefällt mir auch nicht.

    Ich schlage vor weitere Dispute per PN oder Telefon damit sich andere über das Ende der Diskussion hier im Forum freuen können.:klatsch:Viele Daumen bitte:)und heute trotzdem ein paar:cheers::cheers:

    Gruß
    Harald a.F.

  • ...mein Einlenken zum eigentlichen Thema mit der Frage zum ersten Einsatz der I K nach der HU hat noch nicht so richtig funktioniert , ich versuche es ein 2. Mal : Gibt es Infos darüber , ob der Einsatz problemlos funktioniert hat oder sind etwaige Probleme aufgetreten , kann jemand dazu etwas sagen ?? Würde mich freuen , und bitte nur "bahnbezogene Antworten" - alles andere nervt langsam ! Gruß Knut ! :crazy: