Besuch bei Pollo – auch ohne Dampflok ein Erlebnis (m34B)

  • Es muß nicht immer Dampf sein, um Pollos ureigenes Flair zu erleben. Der recht authentische Kleinbahnbetrieb, die vorzüglich restaurierten Fahrzeuge, die weite, teils urtümliche Landschaft, die Geselligkeit – das alles macht die Museumsbahn Mesendorf – Lindenberg so einzigartig und zieht seit Jahren unzählige Eisenbahnfreunde vor allem in der Himmelfahrtswoche in die Prignitz. Obwohl diesmal keine Dampflok zur Verfügung stand, ließen sich einige „echte Pollo-Freunde“ nicht vom obligatorischen Jahresbesuch in der Prignitz abhalten.


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    Bild 1: Immer wieder schön ist es, mit der Werbener Elbfähre in die Prignitz einzureisen, runterzuschalten und den Urlaubsmodus einzulegen.



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    Bild 2: Am 25. Mai eröffnete der Verein feierlich sein neues, weitgehend originalgetreues Mesendorfer Stationsgebäude mit separatem Toilettenhäuschen (links).



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    Bild 3: Der gemütliche Aufenthaltsraum mit Küche ist das Reich von Andrea, der Frau des am 17.9.2012 verstorbenen Vereinsvorsitzenden Stefan Hoeppner.



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    Bild 4: Schmökern in alten Pollo-Unterlagen



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    Bild 5: Ohne Wolfgang Brockmann, dem ehem. Pritzwalker Bürgermeister, wäre der Aufbau der Museumsbahn undenkbar gewesen.



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    Bild 6: Größte Aufmerksamkeit herrscht sowohl auf der Lok als auch auf dem letzten Wagen. Der Lokführer – ein Enkel von Rainer Knurbien, dem Urgestein des PKML e.V. – absolviert derzeit eine Ausbildung in der RüBB-Werkstatt in Putbus.



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    Bild 7: Unverzichtbar und schon „an die 80 Jahre alt“ (wie sie sagt) sorgt sie stets für Stimmung im Zug.



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    Bild 8-9: Im Dienstabteil des Packwagens



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    Bild 10: Bürger Max bekommt vom „VEB Schwellenschutz“ eine Ermahnung, Lokführer Christian schaut aufmerksam zu und Stationsleiter Wolfgang möchte einfach nur, daß der Zug endlich abfahren kann.



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    Bild 11: Es wird gemunkelt, daß die Deutsche Reichsbahn im Jahre 1962 dem Bw Wittenberge eine Neubaudiesellok des Babelsberger Typs V10C zur Erprobung zugeteilt habe und die Einsatzstelle Perleberg die als „V 10 101“ beschriftete Lok in einem Eintagesumlauf auf der Strecke Perleberg – Lindenberg – Pritzwalk einsetzen würde. Eine allfällige Umrüstung des Wagenparks auf Druckluftbremse habe einen langfristigen Einsatz in der Prignitz aber ökonomisch unvertretbar erscheinen lassen. Hier nähert sich die Lok eines Morgens mit einem Gmp dem höchsten Punkt des Schmalspurnetzes.




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    Bild 12: Es war purer Zufall, daß just bei der Einfahrt in den Hp Klenzenhof eine Schar alter Lkw aus DDR-Produktion vorbeikam.



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    Bild 13: Vorbei am Neigungswechselanzeiger im Klenzenhofer Forst.



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    Bild 14: An der ehem. Ladestelle in km 6,4 gab es während des Wiederaufbaus kurzzeitig einen Baustofflagerplatz mit Nebengleis.



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    Bild 15: Beim Dieselbetrieb ist eine solche Aufnahme möglich, doch an Dampftagen steht der Tüchener Weg im Hintergrund voller Autos.



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    Bild 16: In Brünkendorf hat Christian alle Hände voll zu tun. Bauer Lukas will verreisen, vielleicht seine Verwandten in Ribnitz besuchen.



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    Bild 17: Über den Cederbach hinweg geht es weiter.



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    Bild 18-20: Im Wald zwischen den Uhlen- und den Elsenbergen



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    Bild 21: Lindenberg ist in Sicht



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    Bild 22: Seltene Begegnung in Lindenberg – der Arbeitszug mit der V 10 102 trifft ein



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    Bild 23: Der Nachmittagszug hat Klenzenhof erreicht, aber die Bauern Lukas und Max sind so sehr im Gespräch vertieft, daß sie ihn noch gar nicht bemerkt haben.



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    Bild 24: Im Klenzenhofer „Bogen“, wie die Eisenbahner sagen.



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    Bild 25: Im Gefälle geht es geruhsam auf Brünkendorf zu.



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    Bild 26: Wer hat denn da den Mast zersägt? Der Beton-Freileitungsmast, der jahrelang den Fotografen im Bild stand, existiert nicht mehr.



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    Bild 27: Schichtwechsel – für Christian ist jetzt Feierabend (er muß noch für die Lokführerprüfung pauken).



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    Bild 28: Max und Lukas müssen wieder schwer schuften.



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    Bild 29: Opa Ribnitz kann sich jetzt ausruhen und die Landschaft genießen!



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    Bild 30: Aller Abschied ist schwer!



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    Bild 31: Die Cederbachbrücke am Abend



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    Bild 32-33: In der Abendsonne vor Vettin



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    Bild 34: Für Max und Lukas war es ein anstrengender Tag.

    Anschließend gab es ein gemütliches Beisammensein, aber nur für aktive, leider nicht für passive Vereinsmitglieder – schade.

    Also hieß es Abschied nehmen von einem mal wieder erlebnisreichen und geselligen Besuch bei Pollo und seinen rührigen Aktiven.

    Einmal editiert, zuletzt von Ludger K ()

  • Danke Ludger für diese wirklich tollen Bilder. Mir gefällt besonders, dass Du es schaffst, neben der Bahn auch die Menschen so toll einzufangen!


    Sehr schöne Bilder!

  • Danke Ludger für diese wirklich tollen Bilder. Mir gefällt besonders, dass Du es schaffst, neben der Bahn auch die Menschen so toll einzufangen!


    Sehr schöne Bilder!


    Hallo Lenni!

    Das ist ganz einfach. Bei einer solchen Szene mit Personen mache ich an die 10-20 Bilder. Hinterher suche ich mir jene Bilder aus, wo die Körperhaltungen, Gesichtsausdrücke etc. am besten passen. Also kein Zufall.

    Demnächst erscheint eine Neuauflage Zell - Todtnau.

    Viele Grüße

    Ludger