MaLoWa: Neuer Arbeitsvorrat an Lxd2

  • Hallo Michael,


    ich vermute, daß man sich zu dem erweiterten Modernisierungsprogramm (einheitliche Fahrzeugbreite, neue Tonnendächer) entschlossen hat, nachdem die Staatliche Plankommission in Berlin dem Ansinnen der Reichsbahn auf Neufahrzeuge eine Absage erteilt hatte. Dann mußte eine längerfristige, rationell herstellbare Lösung her.

    Immerhin sind uns so die offenen Plattformen erhalten geblieben.


    Beste Grüße


    Holger

  • Hallo,


    nach wie vor ein sehr interessantes Thema. Als vor einigen Wochen die ersten Bilder der beiden polnischen L45H auftauchten war das schon eine Überraschung. Den Hintergrund zu erfahren wäre natürlich interessant. Als reines Spekulationsobjekt wird die Malowa die wohl kaum gekauft haben, rostet doch nun schon seit vielen Jahren auch die meterspurige Lxd2-471 dort vor sich hin ohne eine neue Heimat gefunden zu haben. Für eine grundlegende Überholung sehen die Loks aber auch viel zu gut aus. Naja mal sehen wo die wieder auftauchen.


    Zum Thema Fabrikschilder bleibt anzumerken das auch L45H diese kleinen Fabrikschilder hatten. Da wurden wohl keine Unterschiede bei den Baureihen gemacht, sondern es haben alle Typen in einem bestimmten Zeitraum die selben Schilderbauformen bekommen.


    Das Thema L45H Import in die DDR ist immer eine spannende Frage. Die Reichsbahn hatte sicherlich kein Interesse an dem Typ, dafür ist die Lok dann doch wie schon geschrieben leider etwas zu schwach. Doch kenne ich das Gerücht das solche Loks fürs Mansfeld Kombinat im Gespräch waren. Vom Leistungsspektrum her dürften die L45H der perfekte Ersatz für die O&K Dampfloks gewesen sein. In wie fern das aber der Wahrheit entspricht kann ich nicht sagen.

    Dagegen ist die geplante Anschaffung von Loks ähnlich der Baureihe 77 der BDZ für die sächsischen Schmalspurbahnen ziemlich sicher. Hainsberger Personale berichten bis heute dass das Eintreffen der ersten Loks im Jahr 1990/91 fest eingeplant war. Hier wäre interessant zu wissen wie weit das Projekt bereits fortgeschritten war, wie die Loks in Nummernschema eingeordnet werden sollten und wie sie lackiert werden sollten.


    Und zum Thema der importierten L18H (mit 6 Stück gelangten immerhin 60 % der gebauten Exemplare in die DDR) kann ich nur auf den schon etwas älteren Thread bei Kipplore verweisen. Da hatten wir das Thema schon mal ausgiebig durchgearbeitet. Wenn die Wende nicht gekommen wäre halte ich es für sehr wahrscheinlich das es noch mehr Loks von dem Typ in die DDR verschlagen hätte. Für verschiedene Stahlwerke (Brandenburg, Unterwellenborn) und große Ziegelwerke (Zehdenick) wären das die idealen Loks gewesen.


    http://www.kipplore.com/t10207-faur-l18h?highlight=L18H


    Viele Grüße

    Felix

  • Hallo,


    nach http://enkol.pl/L45H#Zestawien…owanych_w_Polsce_.5B13.5D soll sich die Lxd2-471 in Brenntal befinden. Handelt es sich bei dieser Angabe um einen Fehler oder eine Verwechslung?


    Gruß


    Fahrkartensammler

  • Hallo,


    wurden nicht vor einigen Jahren eine Anzahl L45H nach Korsika geliefert? Angeblich als Bauzugloks für die Streckenertüchtigung. Auf den jüngsten Korsikabildern habe ich keine entdeckt. Diese Insel wäre eigentlich auch mal ein Urlaubsziel. Dafür könnte ich sicher auch meine Frau begeistern. Und natürlich rein zufällig, wäre wieder eine Schmalspurbahn in der Nähe ... :thumbsup:


    Beste Grüße


    Holger

  • Hallo Holger,


    die L45H waren nur zum Streckenbau auf Korsika von 2004 an eingesetzt. Die letzte Lok - CFG 60009 - verließ 2012 die Insel.

    Drei Maschinen kamen zur französischen Baufirma TSO und sind seit dem schon in der halben Welt gereist.

    Die restlichen Maschinen kamen zu Colas Rail Frankreich und waren zum Großteil 2017 zum Verkauf ausgeschrieben.


    Gruß Sven H.