Auf Feldbahn-Tour durch die ehemalige DDR

  • herrlich, ist den keinem aufgefallen, dass der Lokführer bei ca. 1:03 die Lok verlässt um Weiche zu stellen? Vom Feinsten!


    Grüße jan h.

  • Wer mehr über dieses Feldbahnnetz erfahren möchte, dem empfehle ich das Buch "Die Feldbahnen der Zehdenicker Ziegelindustrie".


    Ebenfalls empfehlenswert ist das Buch "Feldbahnen in der Ziegelindustrie".


    Mit etwas Glück gibts die Bücher noch bei Ebay zu vernünftigen Preisen.


    Ansonsten gibts ja noch die Reihe "Die Feldbahn" von Zeunert.


    Gruß

    Toralf

  • Hallo

    Wenn ich so die langen Lorenzüge sehe stellt sich mir die technische Frage wie das eigentlich mit den Achsen Lagern der Loren und einer eventuellen Schmierung Ölung oder wie auch immer war oder ist.Denn es heist doch wer gut schmert der gut fährt.Ich habe darüber noch nie nachgedacht und habe auch wie einige andere hier die Feldbahnen besonders im Blick gehabt.

    Gruß
    Harald a.F.

  • Hallo Harald,


    die Achslagergehäuse der großen 1,75 m³-Loren enthalten hochwertige Rollenlager, die meisten davon liefen auch ohne Wartung recht lange. Bei den kleineren Loren war das etwas anders, die haben entweder Einzelrollen oder Rollenkäfige, die innen direkt auf dem Achsschenkel und außen im Gussgehäuse liefen. Ohne regelmäßige Schmierung (meist Fett) konnte es da schon passieren, dass die Bestandteile irgendwann völlig ausgeleiert waren. Aber öfter als einmal im Jahr hat man da wohl auch kaum was dran gemacht. Gleitlager gab es natürlich früher auch, aber in den letzten Jahrzehnten nur noch vereinzelt. Die müssten dann öfter geölt werden. Was für den Rollwiderstand übrigens auch nicht ganz unerheblich ist, ist der Zustand der Laufflächen und Spurkränze. Scharf gelaufene Profile klemmen unheimlich im Gleis und die Entgleisungsneigung steigt ebenfalls. Viele Grüße,


    Marian Sommer.

  • So eine V10C ist schon das ganz große Kaliber für eine Feldbahn. Für eine 750mm Museumsbahn braucht man eben ein wenig mehr. Nach einer Ns3 aus Mildenberg gelangte so auch eine weitere V10C als "Arbeitsvorrat" in die Prignitz.

    gf9o8yac.jpg

    LKM250425 beim improvisierten Auflagen in Mildenberg

    Grüße aus dem Bremer Exil

    Jan