Auf Feldbahn-Tour durch die ehemalige DDR

  • Hallo Toralf,

    hallo zusammen,

    Zum Einsatz kamen bis Mitte der 90er Jahre Vorkriegsdieselloks der Firma Jung,

    beide von Dir gezeigten Jung-Lokomotiven tragen an der Front ein seltsames Gestell, welches aus metallenen Profilen hergestellt zu sein scheint.

    Gehe ich recht in der Annahme, dass diese Gestelle, welche sogar mit Lüftungslöchern versehen wurden, dem Schutz vor möglicherweise verrutschender Ladung dienten?


    Fragt, mit freundlichen Grüßen ins Forum,


    Thorsten

  • Exil-Hallenser


    Hallo Thorsten,


    mit der Ladung hat das zu tun, aber nicht mit verrutschender. Gezogen werden die Wagen mit einem Seil, die Lok zieht den letzten Wagen des Zuges, die Ladung der Wagen schiebt die anderen Ladungen der Wagen vor sich her. Die Wagen müssen in den Imprägniertunnel geschoben werden. Dazu werden die Wagen zusammengeschoben und dann Ladung an Ladung in den Tunnel geschoben. Auch die Lok schiebt die Ladung und nicht die Wagen. Das, was da an der Lok vorne dran ist, ist also eine Schiebeblech. Aus dem Imprägniertunnel werden die Wagen dann wieder mit Seil gezogen. Alles etwas schwer zu erklären.


    Viele Grüße

    Toralf


    P.S.: Wenn du das mal in echt sehen willst, im polnischen Czeremcha gibt es ein großes Imprägnierwerk mit der kuriosen Spurweite von 1040mm. Dort sind mehrere Loks im Einsatz. http://www.fotokolej.pl/img-wls50-01-17657.htm



    Hier mal ein Film aus dem Imprägnierwerk Czeremcha, wo man das oben beschriebene beobachten kann. Bilder sagen mehr als tausend Worte. :zwink:



    Viele Grüße

    Toralf

    2 Mal editiert, zuletzt von Toralf750 () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Toralf750 mit diesem Beitrag zusammengefügt.