Fotografieren bei der HSB

  • Hallo,

    Guru hat die Firmen gezeigt, wo man nach Lust und Laune fotografieren darf.

    das ist aber auch Quatsch, denn bei Stadler fand laut Beschriftung der Alben ein "Tag der offenen Tür" statt. Bei solchen Sonderveranstaltungen darfst du ja auch bei der HSB fotografieren wie du lustig bist (solange du nicht irgendwo rumlatscht wo du das nicht sollst, also im Gleisbereich etc.).


    Gruß Michael

    26305-signatur-def-jpg

  • Hallo,

    das ist aber auch Quatsch, denn bei Stadler fand laut Beschriftung der Alben ein "Tag der offenen Tür" statt. Bei solchen Sonderveranstaltungen darfst du ja auch bei der HSB fotografieren wie du lustig bist (solange du nicht irgendwo rumlatscht wo du das nicht sollst, also im Gleisbereich etc.).


    Gruß Michael

    Hallo

    In dem Fall aber nicht:

    https://www.flickr.com/gp/r_walther/zU4B25

    Hier waren wir Personen vom MRF, die kurz vor Feierabend die Firma unter der Führung eines Ingenieurs von Stadler besuchen konnten. Auf unsere Frage betreffend der Fotografiererei wurde uns gesagt, dass das kein Problem sei, aber die Mitarbeiter nicht fotiert werden sollten.

    Per Zufall lief und auch der Inhaber, Peter Spuler, über den Weg. Keine Einwände. auch von ihm!
    Abgesehen davon, ich habe in den letzten Jahren X Werkstätten besucht und ein Fotografierverbot, war nicht mal in Rumänien und der Ukraine ausgesprochen worden.

    In Meiningen, fast in Sichtweite vom Harz, :-) war das fotografieren bei einer Führung auch kein Problem, wie das letzte Album zeigt.

    Da macht man also eine gläserne Werkstätte und darf nicht fotografieren!

    Meiner Meinung hätte man nicht die Loks, sondern das Kader auf Tournee schicken sollen.


    Gruss Guru


    Hierbei geht es einfach darum, das eigene Mitarbeiter in der letzten Zeit sehr viel Interna in öffentlichen Medien veröffentlicht haben, was aber der Führung mißfällt. Darum die aktualisierung der bestehenden Regelungen. Und damit nicht die Mitarbeiter verärgert werden hat man es noch mal deutlich auch für Besucher deklariert. Ob dieses rigorose Verbot nicht auch mal nach hinten losgeht ist eine völlig andere Sache.

    Vielleicht würde man sich besser überlegen, warum das so ist.

    Und du glaubst wirklich, die Mitarbeiter reden nur, wenn man fotografiert?

    In meinen Augen hat die Unzufriedenheit der MA nichts mit dem Fotografierverbot zu tun!

    Gruss Guru

    2 Mal editiert, zuletzt von guru61 ()

  • Moin zusammen,

    also ich sehe das alles nicht so "dramatisch". Es ist das Recht des Unternehmens zu bestimmen, was erlaubt ist und was nicht. Und wenn grundsätzlich außerhalb "besonderer Veranstaltungen" das Fotografieren nicht gestattet ist, dann ist es nun einmal so. Es gehört sich meiner Meinung nach auch, dass man Verbote oder Regeln, die andere für ihren Bereich aufstellen, respektiert. Die Regeln könnten ja nun einmal so getroffen worden sein, weil zu einem früheren Zeitpunkt vielleicht mit den Möglichkeiten, die es gab, auch "Schindluder" betrieben wurde.

    Und wenn man im Einzelfall Fotos machen möchte und eine Anfrage mit einer ordentlichen Begründung an die Pressestelle gibt, könnte man evtl., vielleicht, möglicherweise, wenn nichts anderes unvorhergesehenes passiert auch eine Genehmigung bekommen. Ich selbst arbeite in einer deutschen Behörde. Sie ist öffentlich zugänglich (Öffnungszeiten) aber selbstverständlich haben auch wir eine Hausordnung, und die untersagt unerlaubtes Fotografieren in den Gebäuden. Bei uns werden Anfragen an die Presstestelle gerichtet, und die entscheidet dann darüber.

    Oder ist hier jemand ernsthaft schon einmal in eine Polizeidienststelle oder Kaserne "gestiefelt" und hat einfach so los geknipst, weil er die Polizei oder die BW so toll findet? :gruebel:

    Gruß

    Johannes

  • Moin zusammen,

    also ich sehe das alles nicht so "dramatisch". Es ist das Recht des Unternehmens zu bestimmen, was erlaubt ist und was nicht. Und wenn grundsätzlich außerhalb "besonderer Veranstaltungen" das Fotografieren nicht gestattet ist, dann ist es nun einmal so.

    Gruß

    Johannes

    Natürlich

    Wenn das Unternehmen aber seit Jahren am Topf des Steuerzahlers hängt, relativiert sich das ein wenig.

    https://www.haz.de/Nachrichten…hn-bald-aufs-Abstellgleis

    https://www.nnz-online.de/news/news_lang.php?ArtNr=257704

    Und anscheinend gehört die Bahn auch den Kommunen und dem Land. Also alles andere als eine private Firma!

    https://www.hsb-wr.de/Unternehmen/Gesellschafter/
    In meinen Augen zeugt das nicht von besonderem Gespür für die "Kundschaft".

    Wenn man Führungen anbietet, so ist es heute sicherlich nicht falsch, wenn man die Zahler Souvenirs in Form von Fotos mitnehmen will.

    Und damit auch Werbung macht, für weitere Zahler.

    Mich würde interessieren, wieviel öffentliche Gelder man seit der Übernahme der Schmalspurbahnen schon ausgegeben hat.

    Gruss Guru

  • Grundsätzlich sollte man mal beachten, dass die HSB keine "Behörde" sondern eine "GmbH" sind. An dieser GmbH sind verschiedene Gesellschafter (die genauen sind der Homepage der HSB-GmbH zu entnehmen) beteiligt. Sie sind BETEILIGT, das bedeutet, dass die Gesellschafterversammlung zwar die Geschäftsführung bestellt und einen "groben" betrieblichen sowie wirtschaftlichen Rahmen festlegt und die Unternehmensziele definiert, diese zu erreichen bzw. durchzusetzen obliegt aber der Geschäftsführung. Auf das strategische tägliche Geschäft haben die Gesellschafter also keinen direkten Einfluss, und das ist auch gut so, denn der "Staat" hat sich in vielen (sicher nicht allen) Fällen als nicht wirklich guter Unternehmer erwiesen.

    Die HSB bekommen Zuschüsse von den Gesellschaftern, ohne die sie nicht "überleben" könnten, das ist richtig. Das ist aber bei vielen anderen Unternehmen ähnlich und nichts besonderes. Der Staat, in der Form von Bund, Ländern, Kreisen, Städten und Gemeinden ist einer der größten "Gesellschafter" in unserem Land. Das Betrifft Krankenhäuser, Strom- und Wasserversoger und viele mehr. Und überall sitzen Geschäftsführer, die nicht auch noch Bürgermeister, Landrat oder Minister sind. Diese sitzen dann in den Gesellschafterversammlungen, und das ist auch dort gut so.


    Wer wissen will, wieviel Zuschüsse die HSB insgesamt bekommen haben, der kann sich die jährlichen Rechenschaftsberichte "reinziehen", ich brauche das jedenfalls nicht.

    Wenn nun die Geschäftsführung betriebliche Regeln aufstellt, dann ist es nicht nur ihr Recht, es ist sogar ihre Pflicht. Ob man als außenstehender damit nun glücklich ist, bleibt jedem selbst überlassen. Ich finde es allerdings nicht richtig hier bei jeder betrieblichen "Kleinigkeit" auf die achso "öffentlichen" HSB einzudreschen. Etwas weniger Emotionen und eine etwas rationellere Betrachtung würden nicht schaden.

    Gruß

    Johannes

  • Guten Abend,


    ich stelle mal ganz emotionslos fest, daß hier unter der Überschrift "Betrieb der Harzer Schmalspurbahnen 2020" schon wieder seitenlang über abseitige Dunkelstellen gestritten wird. Ich mag es schon gar nicht mehr lesen und bitte darum, zum eigentlichen Thema zurückzukehren bzw. den Ordner nur zu füllen, wenn es etwas Passendes zu berichten, fragen usw. gibt.



    Vielen Dank für eventuelles Verständnis

    217 055

    Gruuß

    217 055

  • 217 055 Das sehe ich anders, auch wenn ich deiner Meinung bin das weniger Emotionsgeladen, dafür sachlich diskutiert werden sollte. Aber sicherlich ist die Überschrift Betrieb HSB, aber das auch mir auf einmal aufgefallene Fotografierverbot berührt hier im Forum nicht wenige die den Betrieb verfolgen und selber fotografieren.


    Vor allem der Widerspruch eines Aufbaus einer "Gläsernen Werkstatt" und das Verbot bei Führungen zu fotografieren passt nicht zueinander. Und diese Führungen sind praktisch öffentliche Veranstaltungen welche ich auch bezahle. Personal ist zu dieser Zeit zumindest kaum noch in der Werkstatt.

    Man darf nicht vergessen, die HSB fährt für Touristen und das sind auch wir Bahnfans.


    Insgesamt hätte man diese Floskeln Allgemein weglassen können und sich vor allem auf das unbefugte Betreten von Werk- und Bahngelände beschränken können. Hier ist wohl das größte Problem.


    Aber natürlich freue ich mich jetzt auch mal wieder einen Einsatzbericht, welche Maschinen derzeit unterwegs sind.

    Liebe Grüße von der Havel, Thomas