Bau einer Bemo VII K

  • Hallo,

    in diesen Thema will ich den Bau meiner ersten Bemo VII K zeigen. Es soll die 99 1774-1 entstehen, im Zeitraum von 1974-1976, welche am Streckenabbau der Stecke Thum-Meinersdorf beteiligt war. Aber nun zum Modell...

    Sie bekommt einen Esu Lokpilot micro v 4.0, soll aber irgendwann einen Loksound mit Powerpack von Esu bekommen. Ebenso erhält sie Licht und bekommt einen offenen Kohlekasten spendiert. Zudem wird noch der Stromschleifer, Schaku und Bodenplatte von Modellbau Veit verbaut.



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    Als erstes wurden die Vor-/Nachläufer montiert.


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    Dann wurden Kleinteile montiert, wie Plantinenhalter, Zylinderblock (noch nicht ganz fertig) und Vorbau.


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    Der Rahmen wurde probehalber montiert und der Gleitbahnträger befestigt. Der Stromschleifer ist fertig gebogen, jedoch noch nicht angebaut.


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    Aufgrund einer Reklamation von mehreren Teilen ging es nicht weiter und so wurde am Dekoder die Kabel an Aux1 und Aux2 angelötet (zum schalten des FZ1 Signals und ebentuell Triebwerkbeleuchtung und Führerstandsbeleuchtung)


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    Ebenso wurde die Rauchkammertür bearbeitet und der klobige Nummernschildhalter entfernt, da bei der 99 1774 das Nummernschild tiefer ist (siehe Thema 99 1774 allgemeine Diskussion) als andere VII K und eh Ätzschilder motiert werden.


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    Dann geht es jetzt an den Gehäusebau und das Auffräsen des Kohlekastens.


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    Das Kesselgewicht wird gekürzt um genug Platz später für ein Powerpack zu haben, der Dekoder kommt direkt hinter die Rauchkammertür.


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    Jetzt wurde die Lok das erste mal aufeinander gesetzt und man erkennt was mal entstehen wird:klatsch:, der Kohlekasten muss noch etwas verschliffen werden.

    Denächst beginne ich mit der Kesselausrüstung und diverse Leitungen werden noch ergänzt.

    Schönen Tag wünscht Gornsdorf.:wink:

  • Danke für den Bericht!

    Könntest du auch mal ein Foto von unten machen? Mich interessiert der hintere Teil, da, wo das Fahrwerk in die Aufnahme am Gehäuse „einrastet“. Ich bin mir nicht sicher, ob das bei meiner richtig ist, es sieht mir so aus, als sei die Auflagefläche sehr klein. Also quasi keine Auflagefläche, sondern als wenn die Teile eher nur aneinander stoßen. Ich hatte die vor 18 Jahren mal angefangen und mittlerweile überarbeiten lassen und weiß jetzt nicht mehr, ob ich da damals was abgefräst habe.

    ...und immer eine handbreit Schiene unter den Rädern!

  • Hallo Taoxe-FM,

    Ich hoffe die Bilder helfen weiter, es fehlt aber noch der Motor und Teil 41 (Zwischenstück für Motor), weggefräst habe ich nur am Kohlekasten.


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  • Vielen Dank für die Bilder!

    Allerdings: ist das Fahrgestell auf beiden Fotos in seiner korrekten Position? Auf Bild 1 sieht es etwas weiter nach hinten (Lücke zwischen den beiden Teilen ist kleiner), und auf Bild 2 entsprechend weiter nach vorne geschoben aus. Ich werde das auf jeden Fall sobald ich zu Hause bin mit meiner Lok vergleichen. Kann dann ja auch mal ein Foto hochladen.

    Abfräsen musste ich damals eventuell was wegen dem Faulhaber-Umbausatz. Mein Bausatz hatte noch den Motor mit drei Ankern (glaube ich, ist wie gesagt schon ne Weile her).


    Gruß

    Thomas:wink:

    ...und immer eine handbreit Schiene unter den Rädern!

  • Schönes Projekt.

    Beim Licht brauchst du bei der Lok auch nur je Seite 2 Laternen.
    Ich kenne aus der Zeit kein Bild der Lok wo sie mal mit oberen Spitzenlicht gefahren ist.
    Und wenn müsste das hintere ja Thum typisch unter das Trittbrett am Kohlekasten.. (Was Bemo ja nie beachtet hat.)


    Freue mich auf weitere Bilder..

    Gruß André

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  • Hallo André,

    das letzte mir bekannte Bild, wo die 74 mit 3. Spitzenlicht fuhr ist glaube ich von 1972 und im Abbauzug ist sie ja sogar mit nur einer Laterne gefahren. Ebenso beachtet Bemo nicht, das die früheren Maschinen keine geteilten Griffstangen am Tender hat, das wird ebenfalls noch geändert.

  • Bei der 1774 von Bemo als Fertigmodell ist es dann aj sogar so das sie zwar die beiden Führerhaus Loknummern ohne Schilder richtig ausgeführt haben, aber eben auch beim Deutsche Reichsbahn auch so gemacht haben. nur hatte die Lok gerade da ein Schild. Gleiches gilt fürs Gattungsschild.

    Das kann man aber zum Glück als nicht so Bausatz affiner Modellbahner glücklicher weise ja noch gut selbst ändern.

    Gruß André

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  • da verwechselst du was. Die Neubaulok wurde von Bemo von Haus aus mit Fauli geliefert. Nur die erste Serie der Einheitslok hatte diesen "Murks"-Motor.

    Hmmm... ist die hier gezeigte nicht eine Einheitslok? Dann hatte ich wohl das Pech noch einen älteren Bausatz mit dem Schrottmotor erwischt zu haben:irre:


    Auf jeden Fall hier mal ein Bild von meiner. Jetzt weiß ich auch, was nicht stimmt. Es ist nicht die rote Motorauflagefläche, sondern die schwarze Aufnahme für das Fahrwerk. Die ist zu kurz. Aber ob ich das damals gemacht habe, oder das jetzt beim Umbau oder wieso die überhaupt gekürzt wurde, ich habe keine Ahnung. Vielleicht, weil das Gehäuse minimal schräg nach vorne unten war, ich das bemängelt habe, und dieser Schritt nun nötig war, um die Lok auszurichten :nixw:

    Aber Danke nochmal, jetzt weiß ich wenigstens, was nicht korrekt ist.

    Das Problem ist halt, dass das Fahrwerk beim Anheben der Lok immer ein oder zwei Zehntel nach unten rutscht, weil es eben keinen Halt hat. Ich denke, ein winziges Tröpfchen Sekundenkleber wird Abhilfe schaffen.


    Gruß

    Thomas


    ...und immer eine handbreit Schiene unter den Rädern!