Loks altern und reinigen

  • Hallo,

    Ich habe viel bei Youtube gesucht aber nicht wirklich was gefunden.

    Deswegen frag ich nun hier.

    Hat jemand Tipps zum altern und dem reinigen von Loks (vorallem dampflok)

    Ich möchte meiner Roco 50.35 eine leichte Patina geben und wollte die Wash Technik anwenden und mit Pulverfarben anschließent verfeinern.

    Beim Gehäuse ist das ja nicht das Problem aber beim Fahrwerk habe ich gemischte Gefühle.

    Ich bin mir noch nicht sicher ob ich Brünierbeize nehme oder nicht und wie ich das Washen angehe. Hat da jemand Tipps?

    Und das reinigen wird bei denn 2 vorden Kuppelachsen etwas schwierig da man nicht wirklich ran kommt.

    Also ich bin über jeden Tipp sehr dankbar.

    MfG

  • moin,


    an ein Lokfahrwerk würde ich nicht mit Puderfarben rangehen....das gibt in Verbindung mit Öl nur einen überflüssigen Schmierfilm und Kontaktprobleme. Den (abgenommenen) Kessel kann man sicherlich mit Puder altern wollen muss dann aber ja auch irgendwie fixiert werden. Ich habe meine HO Dampfer mit der Airbrush gealtert. Das Fahrwerk jedoch mit Farbe von Revell schwarz glänzend und diese stark verdünnt mit Nitro und dann mit einem Borstenpinsel - nach dem eintunken in Farbe zunächst abstreifen- auf Treib- und Laufachsen erteilt. Das Rot bleibt dabei der Hauptfarbton jedoch je nach Intensität und persönlichem Geschmack deutlich ölverschmiert. Ich stell Dir die Tage mal ein Foto als Beispiel ein, sitze jetzt am Läppie und hab hier keine Bilder drauf......


    zum Reinigen brauchst Du eine Lokliege, Lok auf den Kopf legen, in der Bastelecke sollte Fahrstrom verfügbar sein und dann kannst Du zwei kleine abisolierte Kabel anlegen und schon drehen sich Deine Treibachsen. Mit einem getränkten Qtip (nitro) oder Zahnstocher mit Tempo umwickelt leicht andrücken und die Räder sind wieder blank. Alternativ das nackte Fahrwerk in ein Ultraschallbad legen so ein Gerät gibt es ab ca 20€ ist auch super für alle Wagenachsen.......

    Gruß Reiner

    vom Ende der Emslandstrecke:wink:

  • Ich empfehle den Besuch der Bibliothek, das Studieren der Fachlektüre (Eisenbahnzeitschriften) und nicht YouTube als Allheilmittel.

    Leider scheint die Jugend auf Kriegsfuß mit bedrucktem Papier.


    Helge