Vor genau 25 Jahren - der erste Wagen für den Förderverein

  • Hallo liebe Freunde der schmalen Spur,


    heute jährt sich ein Tag zu 25. Mal, der im Vereinsleben des Fördervereins zur Erhaltung der Rügenschen Kleinbahnen eine Zäsur darstellte. Es ist kein großes Jubiläum und sicher auch kein Anlass, ein großes Fest zu feiern (wenn es denn erlaubt wäre). Aber es ist wohl wichtig genug, hier einmal daran zu denken.


    Der Förderverein zur Erhaltung der Rügenschen Kleinbahnen e.V. konstituierte sich am 15. Juni 1991, um die Kleinbahn, den Rasenden Roland, als Ganzes zu retten. Mit der Wende geriet die Bahn in den Strudel der Marktwirtschaft. Ein langfristiger Bestand war zu dieser Zeit äußerst fraglich. Mehr noch, die Deutsche Reichsbahn als Betreiber stellte den Weiterbetrieb massiv in Frage. Die Kleinbahn brauchte eine Lobby, nachdem der Modellbahnverband DMV sich im Vorjahr aufgelöst hatte und jetzt keine Vereinigung solcherart Aufgaben übernehmen konnte.

    So fanden sich vor allem Eisenbahner und Eisenbahnfreunde im neuen Förderverein zusammen, um den Fortbestand der Bahn sichern zu helfen.

    An die Sammlung von Fahrzeugen, an einen Museumsbetrieb oder das Ausrichten von Sonderfahrten dachte damals keiner. Es ging schlicht um das nackte Überleben.

    Anfang 1995 stand endlich fest, dass die Kleinbahn als NE-Bahn weiterbestehen würde. Es wurde in einer Ausschreibung ein Betreiber gesucht, der in Form der Karsdorfer Eisenbahn auch gefunden wurde und im Februar konstituierte sich ein neuer Vorstand des Vereins, dem ich als stellvertretender Vorsitzender dann bis 2001 auch angehörte. Nachdem die bisherige Hauptaufgabe nun erst einmal erfüllt war, das 100 jährige Jubiläum der Rügenschen Kleinbahnen für den Juli 1995 bevorstand und vorbereitet werden wollte, rückte ein Wunsch der Eisenbahnfreunde wieder ins Blickfeld, der schon in den 80ern in ersten Ansätzen gehegt wurde.

    Der Förderverein wollte einen Zug aus Originalfahrzeugen im Stil der Rügener Nordstrecke aufbauen. Als mögliche Zuglok, wenn dieser Zug einmal fahren würde, wäre nach damaliger Sachlage auf jeden Fall die Nicki+Frank S geeignet. Die war zwar blau lackiert, aber schon damals erhofften wir die Zustimmung Walter Seidenstickers, die Lok dann passend zu den Wagen schwarz/rot lackieren zu dürfen, wie es dann 2005/2006 auch befristet geschah.


    Anfang der 90er gab es bei der Kleinbahn nur noch einen zweiachsigen Personenwagen. Das war der Wagen 971-210, der 1995 gerade eine betriebsfähige Aufarbeitung im Werk Görlitz erhielt.

    Es gab auf der Insel Rügen aber noch eine beachtliche Anzahl von Wagenkästen, die 1970 ohne Fahrgestell an Privatleute oder Betriebe verkauft worden waren und neben etlichen Güterwagenkästen noch immer in mehr oder weniger brauchbarem Zustand erhalten waren. So begaben sich einige Vorstands- und Vereinsmitglieder Anfang 1995 auf Spurensuche, unterstützt von Hinweisen einiger Freunde und bewaffnet mit einer handschriftlichen Verkaufs- bzw. Verbleibsliste des Stralsunder Eisenbahnfreunds Walter Bauchspies.

    In der Hoffnung, möglichst viel Originalsubstanz im Rahmen der angedachten Aufarbeitung erhalten zu können, konzentrierten wir uns bei unseren Bemühungen um Wagenkästen, vor allem auf etwas besser erhaltene Kästen. Leider hatten die Eisenbahner vor dem Verkauf 1970 ihr Schrottsoll sehr vorbildlich erfüllt, so dass an fast allen Wagen die Bühnen abgeschnitten waren. Uns war schon klar, dass die Aufarbeitung des Fahrzeugrahmens dadurch erschwert werden würde. So rückten einige Wagen in unseren Fokus und es wurden mit den Eigentümern erste Verhandlungen aufgenommen. Leider habe ich damals die meisten der Wagen nicht an ihrem Ursprungsstandort fotografiert.


    Nach einem Hinweis entdeckten wir in einem landwirtschaftlichen Betrieb am Ortseingang von Trent den Kasten des Gepäckwagens 975-101. Der Wagen war 1895 von der Aktiengesellschaft zur Fabrikation von Eisenbahnmaterial Görlitz an die Rügensche Kleinbahnen AG geliefert und hier unter der Nummer 8 als kombinierter Personen- / Gepäckwagen in Dienst gestellt worden. In der Ursprungsform besaß er neben einem Gepäck-Dienstabteil mit kleiner Toilette zwei Sitzabteile mit je 6 Plätzen 2. bzw. 3. Wagenklasse. Durch die Rü.K.B. wurde er in der Gattung BCPw geführt.

    Die Deutsche Reichsbahn setzte ihn als reinen Gepäckwagen bis zur Betriebseinstellung 1969 auf der Strecke Bergen Ost - Altenkirchen, bzw. Bergen Ost - Wittower Fähre ein und verkaufte ihn 1970 an die Jagdgesellschaft Trent. Er stand am Rande eines LPG-Geländes in Trent. Als Geräteschuppen hatte der Wagen eine komplette Stirnwand mitsamt Tür verloren. Diese Stirnseite war durch ein einfaches zweiflügeliges Garagentor verschlossen. Ansonsten machte der Wagenkasten noch immer einen recht soliden Eindruck. 1995 gab es die Jagdgesellschaft schon längst nicht mehr und der Landwirt übereignete den Wagenkasten dem Förderverein. Im Gegensatz zu allen später geborgenen Wagenkästen besaß dieser Fahrzeugrahmen noch immer beide Bühnen.


    Nach Abschluss aller Vorbereitungen war es am 4. April 1995 soweit. Der Kasten konnte nach Putbus geholt werden. Eine Spedition wurde beauftragt. Beim Aufladen war der Landwirt mit seiner Technik behilflich. Etwas ruppig wurde der Wagenkasten mit einem Radlader über das Gelände geschleift. Aber das funktionierte sehr gut, weil der komplette Hauptrahmen den Wagenkasten sicher trug. Der Lader hob dann auch ein Ende des Kastens an, so dass der Tiefladehänger der Spedition Stück für Stück unter den Wagenrahmen geschoben werden konnte. Mit dem Radlader konnte er dann perfekt positioniert werden. Es blieb alles ganz und wir konnten stolz unseren ersten Wagen nach Putbus überführen. Da jede helfende Hand gebraucht wurde, konnte ich in Trent keine Fotos machen.


    In Putbus wurde der Kasten von einem ADK 125/3 der Deutschen Bahn auf zwei Drehgestellen der Wagenwerkstatt abgestellt, die dort ansonsten als Hilfsgestelle Verwendung fanden.



    Nach der Ankunft in Putbus entstand am 4. April 1995 in Putbus ein erstes Foto von unserer Neuerwerbung. Hier ist das Fehlen der Stirnwand gut zu erkennen. Die nachträglich eingefügten Garagentore hatten wir für den Transport ausgehängt. Der Wagen war innen ausgeräumt, besaß aber noch das Schreibpult, an dem die Zugpersonale einst ihre Schreibarbeiten erledigten. Der Kran war etwas verspätet und so ergab sich etwas Wartezeit, die auch ein Redakteur der Ostsee-Zeitung für ein Interview und einige Fotos nutzte. Er behauptete in dem darauf gedruckten Artikel, dass dieser Wagen am 21.7.1895 nachweislich im Eröffnungszug der Rü.K.B. lief. Das war ganz sicher nicht der Fall. Der Wagen entstammt sozusagen einer zweiten Lieferserie aus diesem Eröffnungsjahr.



    Der Kran ist da und zügig wird der Wagenkasten auf bereitgestellten Drehgestellen abgesetzt.



    "Alles stabil?" Für diese Arbeiten halfen dem Förderverein die Beschäftigten der Putbuser Lok- und Wagenwerkstatt der Bahn. In Vorbereitung des Jubiläums war man bei der DB AG noch etwas spendabel und so ließen sich solche Arbeiten und auch der Kraneinsatz abrechnen. Der Kran war aber für einen anderen Auftrag ohnehin in der Nähe und wurde nicht eigens überführt.

    Ob die Firma Roco hier die Anregung für die vierachsigen Rügen-Zweiachser in ihrem Sortiment erhalten hat? https://www.roco.cc/de/product…0-0-0-003-1/products.html



    Nur noch als Ersatzteilspender zu gebrauchen. Der Gw 97-42-16 war 1992 bei einem Frontalzusammenstoß in Posewald schwer beschädigt worden und nicht mehr aufarbeitungswürdig. Der ADK 125/3 kam gerade recht, ihn noch eben beiseite zu setzen, wo er dann in den folgenden Tagen zerlegt wurde, nicht ohne noch etliche brauchbare Teile dem Gepäckwagen 975-101 zu spenden.


    In diesem Zusammenhang spielt auch der 1992 verunfallte Gw 97-42-16 eine Rolle. Im Anschluss an die Entladung des Gepäckwagenkastens verließ der Güterwagen mit Hilfe des Autokrans für immer die Gleise. Sein Rahmen war bei dem Unfall schwer beschädigt und verbogen worden und so erwies sich der Wagen als nicht mehr aufarbeitungswürdig. Zur Komplettierung des Gepäckwagens dienten aber dann Radsätze, Achslager, Achshalter und zunächst provisorisch auch Federn und Federböcke. Noch brauchbare Kupplungsteile des Güterwagens und Ersatzteile aus der Lagerhaltung wurden ebenfalls für den Gepäckwagen verwendet, der in den Wochen bis zum 100. Jubiläum wieder Achsen, Kupplungen, Bühnengeländer und Trittbretter bekam. Mit einem vorläufigen Anstrich sah er nicht mehr ganz so schäbig aus und konnte im Rahmen der Fahrzeugschau zum Jubiläum besichtigt werden.



    Wieder wie ein Wagen...

    Im Sommer 1995 konnte ich den wieder aufgeachsten und neu gestrichenen Wagen in Putbus fotografieren. Die Federung war allerdings nur provisorisch mit Teilen des Güterwagens eingebaut worden. Die Personen- und Gepäckwagen dieser Bauarten besaßen einst Federn mit 1350 mm Länge, Güterwagen hatten aber nur Federn mit 1000 mm Länge. Erst einmal konnte man den Wagen wieder präsentieren, wenn auch noch immer ohne zweite Stirnwand und mit defekten Fenstern und Fensterrahmen.


    Der Förderverein beschäftigte ab 1998 für mehrere Jahre ABM-Maßnahmem, die 1999 den Neuaufbau des 975-101 in Angriff nahmen. Mit insgesamt 10 ABM-Kräften ging diese Arbeit zügig und in hoher Qualität vonstatten. Zur Schaffung zusätzlicher Sitzplatzkapazitäten entschied sich der Verein damals dazu, eines der ursprünglichen Sitzabteile mit 6 Sitzplätzen 3. Klasse wieder einzubauen. Es entstand ein herrliches Schmuckstück, das im November 1999 fertig lackiert, aber noch unbeschriftet die Werkstatt verließ. Der Wagen war vollständig rollfähig, aber nicht bahnamtlich abgenommen, somit nicht betriebsfähig. Er diente fortan in Putbus als Ausstellungsstück, war aber zeitweise auch in Prora untergestellt. Sein Äußeres wurde mit der Zeit wieder unansehnlicher, der Lack blätterte wieder ab. Das Projekt Nordstreckenzug erlebte etliche Irrungen und Wirren, geriet aber nie ganz in Vergessenheit.




    Nicht für's Foto gestellt. Wenn es die Wetterbedingungen zuließen, schoben die ABM-Arbeiter den im Wiederaufbau befindlichen Wagen ins Freie, um Platz und Luft zu haben. Wie man gut erkennen kann, war der Großteil des Wagenkastens nicht mehr zu retten und wurde durch neue Holzteile und teilweise neu angefertigte Winkel ersetzt. Die fehlende zweite Stirnwandtür konnten wir in Poggenhof vom in sich zusammengefallenen Rest des 971-216 holen. Es konnte keiner wissen, dass der 971-216 heute auch zu unserem Nordstreckenzug gehört und schon seit 2014 betriebsfähig ist.




    Im November 1999 stand ein Schmuckstück wieder auf den Gleisen des Bf. Putbus. Wie neu präsentierte sich der Wagen dem Fotografen. Der Förderverein hatte in einer Sonderanfertigung passende Blattfedern in der richtigen Länge und Art und originalgetreue Federböcke anfertigen lassen. Erst jetzt präsentierte sich der Anblick des filigranen Fahrwerks dieser Zweiachser.

    Der Wagen war natürlich nicht bahnamtlich abgenommen und sollte zunächst nur als Ausstellungsstück dienen. Aber wir waren dem Ziel des Nordstreckenzuges ein großes Stück näher gekommen.


    Rügensche BäderBahn und Förderverein arbeiteten ab etwa 2010 schrittweise an dem alten Ziel des Vereins und ließen nach und nach einige zweiachsige Personenwagen wieder aufarbeiten. 2017 ergab sich dann die Möglichkeit, den Gepäckwagen 975-101 einer Untersuchung nach § 32 ESBO zuzuführen. Die Firma BMS in Ostritz übernahm den Auftrag, untersuchte den Gepäckwagen, baute eine Druckluftbremse ein, arbeitete aber auch die durch den Förderverein komplettierte Görlitzer Gewichtsbremse auf und installierte eine neu angefertigte Bremshaspel nach altem Vorbild, so dass der Wagen heute neben einer KE-Druckluftbremse auch eine funktionsfähige und abgenommene Gewichtsbremse besitzt.


    Am 5. März 2019 wurde der frisch hauptuntersuchte Wagen in Putbus angeliefert und am 16. März 2019 erstmals in einem öffentlichen Zug eingesetzt.

    So stellt dieser Wagen zugleich 1995 den Start und 2019 die Vollendung des Traums vom Nordstreckenzug dar. Seitdem war der Zug in seiner Gesamtheit mit 4 Personen- und dem Gepäckwagen schon mehrmals im Sonderzugdienst zu bewundern, gezogen von 99 4652, also ganz im Stil der Rügener Nordstrecke der 60er Jahre.



    Ankunft auf dem gelben PRESS-Tieflader. Die Firma BMS in Ostritz hat den Wagen wieder in ein Schmuckstück verwandelt. Noch fehlt die Beschriftung. Das Seil auf dem Dach ist nun nicht mehr Attrappe. Der Wagen verfügt über die vollständige Gewichtsbremsausrüstung.



    Dafür wurde in Wagenmitte eine originalgetreue und funktionsfähige Bremshaspel installiert. Daneben ist gerade noch die Sitzbank für den Bremser erkennbar. Die Tür im Hintergrund führt in das zusätzliche kleine Sitzabteil mit 6 Plätzen in der Holzklasse.



    Das originale Pult für die Schreibarbeiten des Zugführers ist natürlich erhalten geblieben und wird auch im 125 jährigen Wagen noch (wieder) genutzt.



    Am Zugschluss steht er bereit für den ersten richtigen Zugeinsatz anlässlich der Jahreshauptversammlung des Fördervereins am 16. März 2019. Der komplette Nordstecken-Personenzug ist damit Wirklichkeit geworden. Nach 24 oder noch weit mehr Jahren (zu DDR-Zeiten gab es erste Ansätze) hat sich der Traum erfüllt.


    Alle Fotos: Achim Rickelt


    Ich danke Euch für Eure Aufmerksamkeit und würde mich über Eure Kommentare freuen.


    Euer Dampf - Achim Rickelt

  • Hallo Achim,


    das ist mal wieder ein Beitrag erster Sahne von dir!


    Solche Geschichten lese ich immer gern, auch weil offenbar wird mit wie viel Geduld und Spucke nötig ist, um Ziele zu erreichen, auch welche die größer sind, oder unerreichbar scheinen. Angesichts der Projekte die ich/wir vor uns haben, gibt das doch Auftrieb Dinge anzupacken, auch wenn es lange dauert bis man Erfolge sieht.

    An der Vorstellung weiterer Wagen wäre ich interessiert!



    Nur einen sehr mäßigen Streifschuss aus einfahrendem P110 (Zuglok 99 1781-6) auf den Nordstreckenzug im letzten Abendlicht vom 25.09.2018 habe ich finden können. Warum ich die Wagen damals früher am Tag nicht fotografiert hatte, weiß ich nicht mehr. Ich meine mich aber zu erinnern, dass wir recht knapp vor Abfahrt des P107 aber erst in Putbus ankamen und so die Zeit für einen besseren Schnappschuss bzw.begutachtung der abgestellten Fahrzeuge zu knapp war.


    preview?fileId=373414&x=1707&y=960&a=true



    Grüße aus dem Süden,

    Rafael

  • Moinsen,


    hier ein Bild von seinem 1. regulären Einsatz... Wie schon unser " Bigboss " zur MV am 14.03.2020 sagte, es gibt noch viel zu tun.



    Euer Saarsachse

    IV K - Fan

  • Hallo Achim, ein toller Bericht. Der Wagon sieht echt toll aus. Ich hoffe, den Zug mal auf der Strecke zu sehen. Bis bald und bleibe Gesund. LG. Martin

    Hallo Martin,


    unter normalen Bedingungen würde ich sagen, komm zum Bahnhofsfest im Juni und schau Dir die abendlichen Fotofahrten nach Seelvitz an. Heute kann man nur hoffen, dass sie auch stattfinden.



    Das Foto könntest Du kennen. Das entstand 2018 auf einer der abendlichen Fotofahrten, noch ohne Gepäckwagen. Aber Du kannst Dir bestimmt auch in den nächsten Jahren noch ein Bild von diesem Zug machen, der auch gut und gern mal mit 99 4632 oder einer IV K eingesetzt werden könnte.


    Solche Geschichten lese ich immer gern, auch weil offenbar wird mit wie viel Geduld und Spucke nötig ist, um Ziele zu erreichen, auch welche die größer sind, oder unerreichbar scheinen. Angesichts der Projekte die ich/wir vor uns haben, gibt das doch Auftrieb Dinge anzupacken, auch wenn es lange dauert bis man Erfolge sieht.

    An der Vorstellung weiterer Wagen wäre ich interessiert!

    Hallo Rafael,


    Geduld war notwendig und auf dem Weg zum Ziel gab es manche Höhen und Tiefen.

    Ich könnte bei Interesse tatsächlich weitere Berichte vorbereiten. Nicht unbedingt so umfangreich, wie für den Gepäckwagen, aber vielleicht auch interessant.


    @ Saarsachse: Richtig, packen wir es an!


    Vielen Dank für Euer Interesse und bleibt schön neugierig.

    Vor allem, bleibt gesund!!!


    Viele Grüße


    Euer Dampfachim

  • Hallo Achim,


    vielen Dank für Deinen Bericht. Hier noch ein Bild des Wagens aus Bergen im P845 nach Wittower Fähre aus dem Jahr 1962.

    Grüße Max

  • Hallo Max,


    sehr gut getroffen, der Packwagen. Ein wunderbares Foto. Vom 975-101 gibt es übrigens seltsamerweise deutlich weniger alte Fotos, als vom Schwesterwagen 975-102. Aber für die Kleinbahnreise haben wir dann doch welche gefunden und ein Farbfoto ausgewählt.


    Das Foto zeigt übrigens noch nicht den Endzustand des Wagens zu DR-Zeiten. In den letzten Jahren besaß der Wagen nämlich zwischen Bühnengeländern und den Vordächern zusätzliche Stützen. Diese Verstärkung ließ die DR dann beim gesamten Wagenpark anbringen und sie ist auch heute vorhanden.


    Viele Grüße


    Dampfachim

  • Hallo Achim, hier noch ein Bild, 1964 bei Lüttkevitz.




    Admin: Bilder zugeschnitten, bitte zukünftig selbst machen! Gehört das zweite Bild nicht eher in den anderen Beitrag?