Link zu DSO: Neues zu SWEG 152 (HF 210 E)

  • Hallo zusammen,


    es ist ja nachgewiesen, dass die Aquarius mit einer Spurweite von 600 mm ausgeliefert wurde und so im Osten zum Einsatz kam. Eine "Umspurbarkeit" war aufgrund der Klien Lindner Achsen nur teilweise gegeben, da zumindest diese Achsen durch solche der jeweils anderen Spurweite ersetzt werden mussten.


    Beste Grüße

    Florian

  • Hallo zusammen,


    Ja da muss ich dem Florian recht geben die Loks wurden auf der Spurweite 600mm ausgeliefert weil sie für kurze zeit für's Heer gefahren ist und dann nach dieser zeit wurden sie auf 750mm bzw. 760mm umgespurt aber sie wurden dafür konzipiert.


    MfG Lucas


    PS: Ich setze mich sehr viel mit dem Typ HF191 / HF210 E auseinander


  • Hallo Lenni ,


    da hast du schon nicht ganz Unrecht. Tatsächlich wurde dem FFM die Lok damals nach Abstellung in Carlsfeld zum Kauf angeboten. Für unsere Heeresfeldbahnsammlung wäre das ganz sicher auch ganz großartig gewesen, aber die Lok ist bei allem Funkeln in den Augen, doch etwas zu groß für unsere Gleisanlage. Vom Gewicht her wäre es wohl möglich gewesen, sowohl die HF 110C sowie HF 160D sind ja schon in Frankfurt gelaufen bzw laufen dort regelmäßig und die Achslasten sind vergleichbar. Kunstbauten auf die man Rücksicht nehmen müsste, gibt es bei uns ja nicht.

    Problematischer sind trotz Klien-Lindner Hohlachsen allerdings unsere engen Gleisbögen und allgemein die Platzproblematik. Unsere E-gekuppelte Luttermöller-Lok 16 knarzt teilweise auch schon in den engeren Bögen. Die HF 210E nimmt mit Tender gut den doppelten Platz ein, wie die anderen Lokomotiven. Dazu der im Vergleich hohe Brennstofbedarf und ein nicht vernünftig verargumentierbaes Einsatzprofil. Aus den Gründen hat das FFM dann von einer Übernahme Abstand genommen.


    Auch bei der 152 hier haben wir nichts zu tun und warten selbst ganz neugierig, wo es die Lok hin verschlägt. Das FFM ist so randvoll mit Loks bzw. Fahrzeugen, dass eine Übernahme weiterer Dampfloks ohne vorherige Abgänge ausgeschlossen ist.

    Die Meldung bei DSO selbst ist ja etwas kryptisch (auch wenn ich eine vage Ahnung habe), und ich verstehe auch die Salamitaktik dahinter nicht so recht. Bleibt zu hoffen, dass die Maschine in gute Hände kommt.


    Gruß,
    Rafael

    2 Mal editiert, zuletzt von Nuke ()

  • Moin Rafael,


    ja, dass es bei Euch mehr als voll zugeht, habe ich ja schon mehrfach bewundern dürfen:klatsch:Und stimmt, das Knarzen in den Radien ist bei manche einer Lok schon nicht zu überhören.

    Mir klang noch so in den Ohren, dass Du mal erwähntest, fass die HF160 schon zu Gast war, da dachte ich, dass der Schritt zur 210 nicht mehr so groß ist, aber wohl doch zu groß.

    Apropos: was machen denn eure schönen Neuzugänge so?


    Viele grüße,

    Lenni

  • Hallo zusammen,


    anbei noch ein paar kleinere Korrekturen der letzten Beiträge:

    - Es gibt keinen Typ HF191, die HF-Nummer 191 gehörte nur der Aquarius, später ging man dann zu HF-Nummern nach Leistungsklassen über und zum Ende des WK2 wurde im allgemeinen Durcheinander teilweise nur noch die Fabriknummer als HF-Nummer verwendet.

    - Die Bezeichnung "HF 210 E" ist meines Wissens keine offizielle Bezeichnung, sondern nur die logische Fortführung der offiziellen HF-Bezeichnungen, ich habe diese Bezeichnung jedenfalls noch nie irgendwo in alten Unterlagen gelesen.

    - Lucas schrieb was von "Die Loks wurden auf 600 mm ausgeliefert", welche Loks er meint, wird hierbei jedoch nicht ersichtlich. Wenn wir mal bei den Dampfern bleiben ergibt sich das folgende Bild:

    -- HF70C: 600 mm

    -- HF110C: 600 und 750 mm

    -- KDL11: 750 mm

    -- En2t+T: 1x 600 mm, Borsig 14806, Aquarius, Henschel-Nachbauen alle in 750 mm

    - Nuke schreibt von einem Angebot nach Abstellung in Carlsfeld, damit ist natürlich die Aquarius C und nicht die Sweg 152 gemeint.


    Beste Grüße

    Florian

    http://www.heeresfeldbahn.de


  • Ja, natürlich meine ich den damaligen Verkauf der Aquarius C. Hätte ich dazu erwähnen sollen. Dass die Henschel 26466 so bald ans Tageslicht kommt, war zu dem Zeitpunkt nicht abzusehen.


    Bist du sicher, dass alle KDL11 750 mm waren? Ich kenne zumindest vom Hörensagen, dass es auch welche mit schmalerem Rahmen gegeben haben soll, geeignet für eine Umspurung auf 600mm. Wie viel da dran ist, entzieht sich aber meiner Kenntnis.


    Gruß,

    Rafael

  • Hallo Rafael, Deine Frage ist berechtigt. Ich habe schnell mal das Buch KDL Kriegsdampflokomotive 11, Herbert Fritz `Club760` durch geblättert. Vom Rahmen her waren sie wohl doch für 600 mm geeignet und wurden dafür auch angeboten. Quelle o.a. Buch Seite 137 "Hauptausschuß Schienenfahrzeuge KDL 11 Blatt 11/1a"

    Die Prototypen und erste Serienfahrzeuge gab es in 750 mm. Franco Belge z.B. hat nach Kriegsende aus Beständen für französische Industriebetriebe verschiedene Spurweiten gefertigt bis hin zur Normalspurversion. Sie war recht wandelbar, die große Kleine...

    mit Gruß aus Gernsheim

    Rainer :wink:

  • Hallo zusammen,


    der BMAG-Prototyp hatte sogar eine Spurweite von 600 mm. Soweit ich weiß, wäre die komplette Franco-Belge Serie in 750 mm Spurweite geliefert worden.

    Aufgrund des Krieges wurden dann die Restexemplare universell an die Abnehmer angepasst, so dass dann auch 600, 1000 und 1435 mm Spurweiten ausgeliefert wurden.

  • Hallo Florian,


    danke für die Info. Der Barrenrahmen der Franco Belge 2822 bei uns in Frankfurt ist definitiv nicht für eine Umspurung auf 600 mm vorgesehen (dafür müsste man ihn auseinanderschneiden und ein Stück heraustrennen) , was deine These stützen dürfte.


    Aber genug jetzt zu den HF 160D, geht ja schließlich hier um was Anderes ;)



    Gruß,
    Rafael