[AT] Bildersammlung zur Pinzgaubahn

  • Servus Franz,


    der Weg ist ein Begleitweg zu den Grundstücken, sodass nicht öffentliche Eisenbahnübergänge aufgelassen konnten. Wurde in den letzten Jahren mehrfach praktiziert.

    Ja, es gab einige Änderungen, welche mit dem neuen, großflächigen P+R Parkplatz (beleuchtet, überdachte Fahrradabstellmöglichkeiten,....) inkl. Buswendeschleife ihre Vollendung finden. Erwähnt sei auch die Eisenbahnkreuzung “Kapruner Landesstraße“, welche von einer Lichtzeichenanlage in eine Vollschrankenanlage mit Lichtzeichen aufgewertet wurde.


    Viele Grüße

    Thomas

  • Hallo Thomas und Andi,


    danke für die weiteren Bilder aus Fürth Kaprun.

    Die Vollschrankenanlage habe ich nicht mit bekommen. Leider sind solche Anlagen immer mehr bei der Bahn notwendig, weil es immer wieder Missachtungen der Kreuzungen durch andere Verkehrsteilnehmer gibt. Bei uns wurde innerhalb von einem halben Jahr zweimal ein LKW an einer Halbschrankenanlage abgeräumt.


    Ich war jetzt nochmals auf meiner Festplatte unterwegs. Im Frühjahr 2006 habe ich einen kurzen Abstecher Pinzgaubahn gemacht, da ich in der Nähe auf einer Feierlichkeit war. Damals habe ich meine ersten Gehversuche mit dem fotografieren gemacht.


    Der 5090.007 ist gerade aus Mittersill in Fürth Kaprun angekommen. Auf dem Bild sieht man noch die Anlagenstruktur zum Schluss bei der ÖBB.


    Als dritte Lok wurde 2005 die 2095.015 gemeinsam mit dem BD4ip/s 5500 zur Pinzgaubahn gebracht. Die beiden Fahrzeuge haben einen Hinweis Aufkleber für den Leiheinsatz erhalten. Im Mai 2006 wurde der 09:48 Zug ab Zell am See als Lokbespannter Zug geführt. Für den Zug wurde die damalige Schülerzuggarnitur verwendet. Damals war der Zug bunt gemischt.

  • Ich habe heute wieder ein paar Bilder heraus geholt.


    Der VTs 15 ist gerade aus Richtung Mittersill angekommen und wartet auf den Gegenzug aus Zell am See. Das Signal in Richtung Mittersill wurde auf Fahrt gestellt. Im Bereich von Zell am See hatte die ÖBB damals den Betrieb Signalisierten Betrieb und nicht im Zugleitbetrieb durchgeführt.


    Der 5090.007 mit einem Beiwagen auf dem Weg nach Zell am See. Die ÖBB hatte damals mehre BD4ip/s für den Betrieb mit der Reihe 5090 umgebaut. Die Wagen konnten trotz der Änderungen weiterhin mit den anderen Wagen in den Personenzügen eingesetzt werden. Bevor die neue Fahrzeuggeneration geliefert worden ist, gab es einen Betreibwechsel. Teilweise wurde noch zur ÖBB Zeit die 5090 für die neuen Personenwagen adaptierter.


    Nachdem Hochwasser 2005 war die Strecke ab Mittersill unterbrochen und die defekten Stellen nicht mehr saniert. Im Bereich von Rettenbach lagen die Gleise noch ohne eine Beschädigung des Oberbaues. Die Natur holte sich damals schon langsam die Strecke zurück.


    in

    Ein Bild vom alten Bahnhof von Neukirchen am Großvenediger in Blickrichtung Krimml. Mit dem Wiederaufbau der Strecke wurde die Strecke aus dem Ort heraus an den Salzachdamm verlegt. Bei dem Neubauabschnitt wurde auch für das damals geplante Gewerbegebiet ein Gleisanschluss eingebaut. Ob die Verlegung der Strecke die bessere Lösung war, kann ich persönlich beurteilen.


    Ein Wendezug aus Krimml erreicht gleich den Haltepunkt Rosenthal.


    Grüße

    Franz

  • Zitat

    Ob die Verlegung der Strecke die bessere Lösung war, kann ich persönlich beurteilen.

    Hallo Franz,


    durch die Umlegung wurde die Bahn und der Ortsteil Hochwassersicher gemacht, einige Eisenbahnkreuzungen (teils zwischen den Häusern der Siedlung) konnten aufgelassen und die Höchstgeschwindigkeit um fast das Doppelte (80 km/h) angehoben werden.

    Der Fußweg ist nicht wesentlich länger.


    VG

    Thomas

  • Hallo Thomas,


    also ich weiß ja nicht, wie bei euch Hochwasser aussieht? Aber wenn ich mir das letzte Foto von Franz anschaue, dann sieht das für mich alles andere als hochwassersicher aus.


    Viele Grüße

    Toralf

  • Servus Toralf,


    ich habe auch von Neukirchen geschrieben - diesen Streckenabschnitt hat Franz angesprochen. Zufällig habe ich heute im Zuge von Probefahrten im Bf. Neukirchen ein Bild gemacht. Weiters gibt´s noch ein Bild aus dem Archiv, wo man es noch deutlicher sieht.


    Das letzte Bild von Franz aus Rosental ist natürlich niedriger, wobei ohne der zahlreichen Zuläufe von Nebenflüssen dieser Abschnitt auch nicht so stark gefährdet ist. Hier konnte man einerseits nicht höher anheben, weil sich am Standort des Franz eine Brücke samt darauffolgender Eisenbahnkreuzung befindet, anderseits hat die Bahn auch ein paar bewusste Stellen, wo bei einer gewissen Hochwasserhöhe die Salzach in definierten Bereichen die Felder als Überlaufbecken benutzen kann. Die markanteste Stelle ist bei Rettenbach, wo bewusst ein Gefälle mit anschließender Steigung trassiert wurde. Im Volksmund auch "Badewanne" genannt.


    Neukirchen von heute, in erhöhter Position:


    Hier ist der aufgeschüttete Hochwasserdamm mit darauf befindlichem Bahnhof Neukirchen am Großvenediger noch besser ersichtlich. (Sichtungs-)Bild vom 01.06.2013:

  • Servus Thomas und Toralf,


    Toralf750 : In Neukirchen wurde ein neuer Hochwasserdamm damals gebaut und die Strecke wurde auf den Damm verlegt. Ich habe dazu noch zwei Bilder heraus gesucht, die die Situation dort ganz gut verdeutlichen. Auf den Bildern vom Thomas kann man den Damm schon ganz gut erkennen.


    Auf dem Bild sieht man gut den neuen Damm für den Ort Neukirchen. Im Bahnhof kreuzen sich gerade der Planzug nach Krimml mit dem Sonderzug in Richtung Mittersill im Rahmen den Schmalspurexpo. Der Zug war damals entsprechend überlaufen und eine Horde an Fotographen ist dem Zug hinterher gejagt. Das Schauspiel konnte ich dann kurz vor Mühlbach erleben, als kurz bevor der Zug kam, jagte eine größere Anzahl an Autos über die Nebenstraße und bauten sich dann um mich herum auf.


    Ein Blick vom Haltepunkt Vorstadl auf den Ort Neukirchen. Links erkennt man die neue Trasse der Pinzgaubahn. Rechts sieht man noch die alte Trasse. Die war damals schon abgetragen und renaturieret.


    2095 007-7 : In Betrieblicher Hinsicht war die Trassenverlegung im Bereich Neukirchen definitiv ein Gewinn für die Bahn. Nur kann ich den Nutzen für die Fahrgäste persönlich nicht bewerten.


    Grüße

    Franz

  • Danke für Deine Bildergänzungen, Franz!


    Zu den Fahrgästen - wie gesagt, der Fußweg ist ein wenig länger (aber nicht wesentlich), Fahrradabstellplätze gab es da und dort (jetzt auch überdacht), Parkplätze gibt es jetzt dafür jede Menge am angrenzenden Gemeindegrund.


    Viele Grüße
    Thomas