Erhöhung der Zugkraft Tillig Neubaulok BR 99.72xx

  • Hallo Lutz und alle Interessierten,


    ich bin nicht der beste Fotograph, denke aber, man kann das Nötige gut erkennen.



    Bild 1 zeigt die in Ineren des Führerhauses eingeklebten 3mm großen Bleikugeln. Hier bitte auf den Freiraum für den Kessel achten (unten sind keine Kugeln), denn sonst passt der Führerstand nicht auf die Lok.


     


    Bilder 2 und 3 zeigen die durchsichtige Abdeckung für Schwungmasse, Kardan und Schnecke zu Schutz gegen vagabundierende Bleikugeln




    Bild 4 zeigt die Rest der Pattex-Verpackung, aus der die Abdeckung für Bilder 2 und 3 heraus geschnitten wurde. Das geht ganz leicht und bedarf keiner großen Anpassungsarbeiten!



    Bild 5 zeigt dann schon den vollen Kessel, ca. 10mm habe ich Platz für die Platine und die Rauchkammertür gelassen.


    Im Bild 6 erkennt man nicht viel. Man kann unter der Abdeckung im Führerhaus die Kugeln nur erahnen. BItte auf die Isolierung der Platine achten! ICh habe die Kugeln doch nicht verklebt, weil mir zu riskant und nicht rückbaubar.


    Rückbaubar ist das Thema, denn die 2 über die Treibstangen angetriebenen Radsätze machen auch mir Sorgen. Ob diese die Belastungen aushalten, kann ich noch nicht sagen. Ich hoffe mal. Wenn nicht, kann ich genau deshalb alles schnell wieder rückgängig machen und den Kessel einfach wieder leeren.


    Ich hoffe, ich konnte alles verständlich rüber bringen! Ich denke für den Antrieb und die Belastung ist auch entscheidend, die Lok immer "richtig" herum zu fahren, d.h. mit Tender am Waggon. Das bringt Druck auf die 3 über das Getriebe angetriebenen Achsen und deswegen auch so viel Kugeln im Führerhaus. Auch wenn die Loks auf der HSB von Nordhausen meist mit Tender voran in den Harz fahren, ist das bei mir halt mal nicht so oder nur ganz selten.


    Der Antrieb von Tillig für die Neubaulok ist kritisch zu sehen, nicht nur was nur die 3 Treibradsätze betrifft, sondern auch die extrem filigranen Stromabnehmer, die sich bei der kleinsten Kleinigkeit verbiegen. Pfiffi und Fiffi sind da eine bessere Lösung und ich hoffe mal, dass die Mallets hier wieder mehr Metall anstelle Kunststoff besitzen. Aber alles ist nicht einfach, der Preis muss passen und der Druck ist groß. Schließlich wird man hier auf keinen anderen Antrieb zurückgreifen können und die Entwicklungskosten legen sich voll auf den Verkauf der Mallet-Varianten. Einfach ist das nicht und deswegen zolle ich Tillig gehörigen Respekt!


    Viele Grüße aus dem Südharz und allen einen schönen Abend,


    Volker, der Urbacher

  • Hallo Volker,


    danke für deine Mühe. Ich hoffe das du nun deine Züge ohne Probleme über deine Anlage fahren lassen kannst.

    Ich habe mir bisher 2 Neubauloks und die 222 gegönnt. Als Alternative stehen noch 2 Kannen in Reserve. Meine Hoffnung liegt auch auf den Mallets. Vielleicht ersetzen die, im Gegensatz zum Vorbild, die Neubauloks.


    Gruß Lutz