Bahnhof Seifersdorf in H0e

  • Hallo miteinander,


    ich habe mir erlaubt um Hilfe zu bitten da ich manches nicht oder jetzt nicht mehr kann.


    Das Gebäude entstand mithilfe Fotorealistischem Papierausdruckes mit Versteifungen aus Finnpappe.

    Hier nur erstmal Stellprobe noch ohne die Feinheiten wie Dachrinnen, Fallrohre usw. die warscheinlich kaputtgehen bevor alles fertig ist.


    LG Alfred

  • Hallo miteinander,


    vielleicht kennt auch einer das Gefühl wenn man schafft und schafft und und es geht trotz Mühen nicht richtig voran.

    Mein Ziel ist es bis Weihnachten ( ist schneller da als gedacht ! ) etwas vorzeigbares geschaffen zu haben.

    Hab gerade mal etwas Schotter zwischen die Schwellen gebracht und den Untergrund für die Felsen vorbereitet.

    Nun ist als nächstes dafür das Sperrholz anzuzeichnen und dann mit "links" in Form zu sägen -

    das geht bei mir am besten mit einer sogenannten "Japansäge" die keine Schränkung hat und flexibel ist.


    LG Alfred

  • Hallo miteinander,


    das mit dem Sägen ging besser als erwartet, also gleich mit Stützdreiecken verstärkt und festgeleimt.

    Damit habe ich jetzt einen stabilen Hintergrund zum Aufbau meiner Felsen,

    den linken Felsabschluss habe ich gleich gedoppelt um einen sauberen Modulübergang zu erreichen.

    Nun kann ich das zweite Modul angehen.


    LG Alfred

  • Hallo miteinander,


    mein Minisägewerk war fleißig so das ich nun auch das zweite Modul mit der Felsrückwand versehen konnte.

    Durch den gemeinsam gesägten deckungsgleichen Abschluss passt es sogar ohne Lücke wunderbar zusammen.

    Auch der Entwässerungsgraben entlang des Felsens ist nun gefräst.


    LG Alfred

  • Hallo Alfred,

    ich begleite deinen Baufortschritt von Anbeginn. Da du kurz dein Handicap angesprochen hattest, finde ich es umso besser. Mach weiter und folge dem Grundsatz: Wenn man selber damit zufrieden ist, ist es OK, Egal was vielleicht einmal andere sagen, von denen hat niemand bisher etwas bessere gebaut, außer vielleicht Martin Brendel (heute Betreiber von Manufaktur Neustadt) , der bereits vor viele Jahren diesen Bahnhof fast perfekt nachgebaut hatte.

    Lange Rede - kurzer Sinn: Mach bitte im Rahmen deiner Möglichkeiten weiter - ich freue mich.


    PS.: Ich hatte auch schon einen Schlaganfall - aber zum Glück hängt nur noch ab und zu die Zunge leicht, so als hätte ich eine Vogelbeer-Schnaps oder eine Grün Kreuz aus Schlettau zu viel getrunken.


    Viele Grüße Jochen

    Es lebe das vierte Element und alle seine Aggregatzustände!

  • Hallo Jochen,


    Dank für deinen Zuspruch, ja ich mache weiter - weil das ist auch sowas wie Therapie für mich.


    Damit ich meine Module mit nur einer Hand transportieren kann müssen die so leicht wie möglich sein.

    Ich bevorzuge wenn es geht Naturstoffe und so fand ich bei meinen Suchen sogenannte "Wabenpappe".

    Lässt sich bei den Stärken von 1 oder 1,5 cm leicht mit dem Cuttermesser in gewünschte Form schneiden

    und mit Holzkaltleim auch schichtenweise verkleben - plus meine Pappstreifen so ist der Berg entstanden.

    Zum Schluss mit Holzkaltleim getränktes Küchenpapier als Geländehaut darüber und trocknen lassen.


    LG Alfred

  • Hallo Alfred,


    ich nehme für die Geländegestaltung etwas Styropor. Das kann man gut mit dem Cuttermesser bearbeiten und die Bäume lassen sich dann leicht einstecken. Macht nur etwas Sauerei. Dafür gibt es dann den (Hobby) Staubsauger. Geklebt wird mit Holzkaltleim.

    Ich verfolge deinen Modulbau und wünsche dir weiterhin große Erfolge. Nur mit links hätte ich das so nicht hinbekommen. Respekt!


    Gruß Lutz

  • Hallo miteinander,


    auch das zweite Modul wurde mit Leim bekleckert, Wabenpappe gestapelt, Streifen gewoben und Küchenpapier missbraucht.

    Der Weg, der früher die alte Bahntrasse war, wurde mit Sandpapier beklebt - wird später noch farblich nachbehandelt.

    Ich muß zugeben das ich auch sehr viel beim Geländebau hier erstmals ausprobiere - mal sehen was dabei rauskommt.


    @ Lutz : vielen Dank für deinen Ansporn


    LG Alfred

  • Hallo miteinander,


    wieder ein paar Millimeter meinem Ziel näher gekommen - Geländehaut komplettiert und mit etwas Farbe versehen.

    Den Ausschnitt für das Bahnhofsgebäude, welches ja eine Grundplatte hat, ausgeschnitten und angepasst.


    LG Alfred

  • Hallo miteinander,


    auch beim zweiten Modul ging es weiter, etwas Schotter fand den Weg dahin,

    und auf den Bahnsteig wurde Platz für das Toilettenhäuschen geschaffen.


    Ich betreibe, auch aus Kostengründen, wenn es geht Materialrecycling.

    Dazu wird die alte DDR-Geländematte in einem Gemisch von 50% Holzkaltleim und 50% Wasser eingeweicht.

    Dadurch wird diese wieder flexibel und läßt sich dann auch wunderbar über Kanten und Ecken legen.

    Sollte sie dabei zerreisen ist das halb so schlimm - einfach wieder ansetzen oder überlappen lassen,

    nach dem durchtrocknen, dauert bei mir ca. 24 Stunden, sieht man das nicht fast mehr.

    Der Hang links der Brücke besteht aus 7 Teilen, das Gelände hinter den Gleisen sind 3 verschiedene Stücke.

    Frage wo sind die Klebekanten?


    LG Alfred