Dahme - Uckroer Eisenbahn - Erinnerungen an eine regelspurige Kleinbahn

  • Hallo Jan, Super danke für den Einblick, 52 8174 hätte mich natürlich auch interessiert. Ansonsten bestehe ich auf Führerhaus, auch wenns mit dem ja bergab ging, Fahrerhaus jibbts uffn LKW.

    Hoffen wir auf gute Tage für 52 8120.

    ja ich hatte vermutlich eine Wortfindungsstörung. Ich habe gerade mal auf die Falz HP geschaut, unter Vorbehalt gibt es im Sept.

    Öffnungstage. Ich rechne aber nicht damit, dann wird es halt nächstes Jahr.

    Gruß jan

  • Na mal schauen, ich kenne ja einige Mitstreiter in Fak. Vielleicht muss ich ja nicht so lange warten.

    Na so kange es nur Störungen sind😊


    Auf Rügen musste ich immer wieder hören, einige junge Väter versuchten Kindern die Dampflok zu erklären... Oh je, Physik 6 und alles weitere nur gequirllte Sch... Da steht bestimmt zu wenig auf Instagram oder sonstwo...

    Liebe Grüße von der Havel, Thomas

  • Auf Rügen musste ich immer wieder hören, einige junge Väter versuchten Kindern die Dampflok zu erklären... Oh je, Physik 6 und alles weitere nur gequirllte Sch... Da steht bestimmt zu wenig auf Instagram oder sonstwo...

    Da hilft nur eigenes Engagement jenseits der digitalen Kanäle.

    Es gibt genügend (Eisenbahn-) Vereine - auch in Deiner Nähe - die ganz bestimmt nach Kinder- und Jugendbetreuern suchen. Denn hier in dieses Forum werden sich die wenigstens von diesen potentiellen Mitstreitern verirren.


    Mir fiel bei meinem Kurzbesuch beim Rasenden Roland auf, daß auf den Führerständen der Dampfloks jede Menge junge Gesichter zu sehen waren. Sehr erfreulich.

    Wenn diese Kollegen die Gelegenheit nutzen ihren eigenen Kindern den "Virus Dampf" weiter zu geben ist schon viel erreicht. Ich sehe da nicht ganz so schwarz.


    Gruß von Niels aus dem Norden!

  • Hallo,

    Da hilft nur eigenes Engagement jenseits der digitalen Kanäle.

    oder eben um das Interesse zu wecken genau dort. Quasi der youtube-Kanal von Lukas dem Lokomotivführer. :zwink: Man muss die Leute dort abholen wo sie sind und nicht warten dass Sie von alleine kommen.


    Gruß Michael

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  • ... Vereinsarbeit ist mir ja nicht fremd und ich bin hier sehr engagiert. Leider habe ich in jungen Jahren selbst den Generationskonflikt erlebt und das zieht sich bi6d heute durch. viele alte Hasen lassen nur ungern die Jungen Dinger vor, dass ist aber schlussendlich das Dilemma von heute überalterten Vereinen. Im EK war hierzu ein interessanter Artikel. Also nur Mut, die Jungen staunen gern über die Erfahrung der Älterrn

    Liebe Grüße von der Havel, Thomas

  • Wie ich schon erwähnte, war ich ein knappes Jahr nach der ausfahrt von 52 8120 nochmal in Dahme gewesen. Ich bin die Strecke extra abgelaufen und auf den typisch kleinbahnmäßigen Kiesoberbau, lief es sich ausgezeichnet. Doch da offenbarte die strecke erst einmal, in welchem schlechten Zustand diese sich befand.


    Mit einem Güterzug hatte ich nun gar nicht gerechnet, doch ein Typhon tönte frühzeitig über flache Land.

    In diesem Abschnitt verlief die Schmalspurbahn nach Görsdorf parallel zur Dahme Uckroer Kleinbahn. Einen Bahndamm gab es quasi nicht, alles verlief auf Kies.


    Da die Fuhre nur mit 10 km/h unterwegs war, konnte ich mit einem Sprint die Maschine beim einrollen in Dahme noch erwischen.


    Die Gleisanlagen in Dahme sind für einen Kleinbahnhof schon recht ansprechend und der landhandel sorgte noch 1992 für entsprechenden Wagenladungsverkehr


    Sogar die Reste der Bahnsteigsperre blieb hier erhalten, dass Ensemble war perfekt für Filmaufnahmen der Vorkriegszeit.


    Ob es diese Uhr noch gibt?


    Trotz 20 Jahre ohne Reiseverkehr, der Bahnsteig blieb erhalten und war sogar noch gepflegt.0


    Bahnwandern macht bei diesen strecken echt Spaß, denn Schwelle und Kiesoberkante waren eins geworden.

    Kleinere Verwerfungen, morsche schwellen, fehlende Kleineisen zeugen aber davon, dass hier seit Jahrzehnten nur noch geflickt wurde. Die 52 8120 mit ihren 136 t hat es aber gehalten.


    Hier lag die schwelle fast in der Luft, solche Stellen gab es hier zuhauf, aber es ist gleichsam ein gutes Studium - wie eine Kiesbettung aussah.


    In Uckro Süd kreuzten dann noch zwei Züge der NLE, die es nun auch nicht mehr gibt. Ich wollte aber erst einmal nach Luckau


    Hier gab es noch im Bw eine Kö 1 als Verschub"Gerät", könnte es 100 010 sein?

    Liebe Grüße von der Havel, Thomas

  • Da habe ich doch noch ein paar Fotos gefunden, als im November 1991 52 8120 in Dahme war und wir dann über Herzberg die Heimreise antraten.


    In Ukro Süd setzte 52 8120 die wenigen Güterwagen ab, die Heimfahrt ging nur mit dem Pwg im Schlepp


    In Herzberg Elster wurde dem Fahrdienstleiter in Falkenberg der Wunsch offeriert, über die strategische Verbindungskurve von der NLE Strecke zur Strecke Jüterbog - Falkenberg zu wechseln und in Fak einzufahren.

    Der Fahrdienstleiter war ja gar nicht amüsiert und meinte auch, er wüsste nicht, dass hier überhaupt mal was gefahren sei, aber er war gnädig mit uns.



    Und so rauschten wir auf neuen Strecken, dabei versuchte die 52 8120 noch die Brücke der Landstraße nach Herzberg mit Dampfdruck.. anzuheben, was nicht gelang....


    Kurz vor Falkenberg noch ein Foto, dann ging es in den unteren Rangierbahnhof

    Liebe Grüße von der Havel, Thomas

    2 Mal editiert, zuletzt von BRBler ()

  • Wie ich schon erwähnte, war ich ein knappes Jahr nach der ausfahrt von 52 8120 nochmal in Dahme gewesen. Ich bin die Strecke extra abgelaufen und auf den typisch kleinbahnmäßigen Kiesoberbau, lief es sich ausgezeichnet. Doch da offenbarte die strecke erst einmal, in welchem schlechten Zustand diese sich befand.


    Mit einem Güterzug hatte ich nun gar nicht gerechnet, doch ein Typhon tönte frühzeitig über flache Land.

    In diesem Abschnitt verlief die Schmalspurbahn nach Görsdorf parallel zur Dahme Uckroer Kleinbahn. Einen Bahndamm gab es quasi nicht, alles verlief auf Kies.

    Hallo Thomas,


    erinnert mich sehr an die Franzburger Südbahn. Kiesbettung, Güterzüge mit V 100, alles wie im Raum Semlow.

    Und diese V 100 ist noch heute aktiv. Sie gehört heute der PRESS und hat sich als 110 722-6 "getarnt".

    Sogar die Reste der Bahnsteigsperre blieb hier erhalten, dass Ensemble war perfekt für Filmaufnahmen der Vorkriegszeit.


    Ob es diese Uhr noch gibt?

    Ach wie ist das schön!!! Wirklich, eine perfekte Kulisse. Davor eine ELNA und die Szenerie wäre perfekt. Fotos mit ELNA an dieser Stelle gibt es aber tatsächlich. Wirklich erstaunlich, dass sich dieses Ensemble auch nach Einstellung des Personenverkehrs so erhalten hatte. Wo fuhr denn früher die Schmalspur ab? Auf dem Bahnhofsvorplatz?

    Was war denn in dem Lokschuppen hinten links stationiert? War dort früher die Schmalspur drin?

    Hier lag die schwelle fast in der Luft, solche Stellen gab es hier zuhauf, aber es ist gleichsam ein gutes Studium - wie eine Kiesbettung aussah.

    Sehr schön dokumentiert! So idyllisch solche Gleise auch erscheinen. Der Instandhaltungsaufwand ist im Kiesbett das absolute Ko-Kriterium. Hier war offenbar Wasser im Spiel und hat die Bettung regelrecht absacken lassen. Bei uns halfen dann auch die Wildschweine, die im Kiesbett nach Wurzeln und Käfern suchten und im Kies hielt sich die Feuchtigkeit ziemlich lange, so dass die Haltbarkeit der Holzschwellen begrenzt war.

    Aber man konnte prima drauf laufen. Das stimmt!!!

    Hier gab es noch im Bw eine Kö 1 als Verschub"Gerät", könnte es 100 010 sein?

    Besonders schön der Ersatzpuffer! Ein Stangenpuffer war im Bestand der Einsatzstelle bestimmt anderswo nicht mehr zu finden. Aber ich glaube auch nicht, dass man die Puffer so häufig wechseln musste, so dass man für den Fall der Fälle immer einen griffbereit haben musste.


    Viele Grüße


    Dampfachim

  • Hallo Achim,

    die Kö I hatte statt der Puffer hinten große Holzplanken angebracht bekommen.

    Vermutlich musste sie Fahrzeuge rangieren, wo der Platz + Puffer zu knapp gewesen sein könnte (z.B. Drehscheibe). In dem herrlichen Lokschuppen war ja zum Schluss die WAS.


    Die Schmalspuranlagen in Dahme waren parallel hinter dem DUE Bahnhofsgebäude, auf der anderen Seite des Bahnhofs Vorplatzes. Es gab Nebengebäude und auch die beiden Lokschuppen waren vorhanden und ich habe sogar noch Gleise innerhalb der Ortslage gesehen. Fotografiert leider nicht...


    Allein die Tatsache, dass Uckro drei extra Bahnhöfe besaß finde ich hochinteressant


    Die Dahmer Seite des Bahnhof Uckro


    Blick zum Uckroer Staatsbahnhof


    Und der Bahnhof Uckro Süd der NLE

    Liebe Grüße von der Havel, Thomas