Breuninger wird neuer Chef des Deutschen Technik Museum in Berlin - Dr. Michael Vogt folgt in Dresden

  • ..und damit ist das Verkehrsmuseum Dresden diesen Menschen los.


    Wir hatten ja auch hier eine muntere Diskussion, ob Breuninger dem VMD gut getan hat oder nicht.

    Ich war kein Anhänger seiner Philosophier und in einer Podiumsdiskussion reduzierte er Kritiken von

    vor allem Eisenbahnfans als engstirnig und ewig gestrig.


    Das Deutsche Technikmuseum in Berlin bekommt einen neuen Direktor: Am 1. August tritt Joachim Breuninger seine Funktion in dem 1983 eröffneten Museum an, das zu den größten technikhistorischen Museen der Welt und den bestbesuchten Museen in Berlin zählt.


    Joachim Breuninger hat zukunftsweisende Pläne im Gepäck

    Der Historiker hat das Verkehrsmuseum Dresden in seiner Amtszeit strategisch neu ausgerichtet und weite Teile der Dauerausstellungen erneuert und modernisiert. Für den Start in Berlin hat Breuninger frische Ideen und zukunfts-weisende Pläne im Gepäck:
    "Das Deutsche Technikmuseum war und ist für mich die Messlatte für die Vermittlung von Technikgeschichte in Deutschland. Daher ist es mir eine große Ehre, nun den Staffelstab von Dirk Böndel übernehmen zu dürfen. In Zukunft wird das Deutsche Technikmuseum noch viel stärker die großen Themen unserer Zeit aufgreifen Klimawandel, Verstädterung, Mobilitätswende und Migration , und so zu einem Debattenort in der Mitte der Gesellschaft werden. Besonders freue ich mich, dass wir ab 4. August endlich wieder das ganze Museum für unsere Besucherinnen und Besucher öffnen können! Damit endet die lange Zeit der Corona-bedingten Schließung, für unsere Gäste ebenso wie für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter."


    Beerben wird ihn Dr. Michael Vogt, ein Physiker und promovierter Philosoph.


    Dr. Michael Vogt konnte dabei mit seiner Konzeption für das renommierte Haus und die Weiterentwicklung des Museums hinsichtlich der Sammlungspolitik, der Vermittlungsarbeit sowie der der Kooperation mit Wissenschaft und Wirtschaft überzeugen. Er verfügt nach mehreren beruflichen Stationen in Kultur, Wissenschaft und Verwaltung über die notwendigen Erfahrungen für die Leitung des Verkehrsmuseums. Unter anderem war er von 2007 bis 2011 als Bereichsleiter Science Center am Ausbau der Technischen Sammlungen Dresden beteiligt.

    Seine Maxime lautet:

    Museen sind keine Sachen von gestern, sondern Orte, an denen Zukunft gestalten werden kann. Er will die Sammlung zu einem Diskussionsforum für Mobilität entwickeln.


    Für mich stellt sich da nur die Frage, ist ein Museum wie das VMD oder auch das VMN wirklich der richtige Ort über Mobilität und Klimaschutz zu diskutieren oder soll in diesen Hallen eher vermittelt werden, wie sich Mobilität entwickelt hat.

    Für Berlin und Dresden scheint man mehr auf Zukunftsschau als auf Rückschau zu setzen.

    Aber vielleicht bin ich ja auch im ewigen gestern hängen geblieben....



    Liebe Grüße von der Havel, Thomas

    3 Mal editiert, zuletzt von BRBler () aus folgendem Grund: Text Ergänzung zum Nachfolger

  • Oh, dann heißts nochmal schnell das Museum f. Verkehr und Technik zu besuchen, das steht schon länger mal auf dem Plan. Wenn ich Bedarf an einem Debattenort für Verstädterung, Mobilitätswende und Migration habe, kann ich mich auch die Parkbank vor dem Bahnhof setzen...

  • BRBler

    Hat den Titel des Themas von „Breuninger wird neuer Chef des Museum f. Verkehr und Technik in Berlin“ zu „Breuninger wird neuer Chef des Museum f. Verkehr und Technik in Berlin - Dr. Michael Vogt folgt in Dresden“ geändert.
  • Das Technikmuseum ist auf alle Fälle eine Reise, vor allem, wenn man im Sonderzug anreist. Für mich war es wichtig

    eine alte Leipzigerin wieder zu sehen, die 244 131. Sie hat sich damals noch mit eigener Kraft aus Leipzig verabschiedet.


    Hier noch ein Bild von unserem Zugpferd im schönen Ambiente.


    Grüße jan h.


  • Das Ambiente ist wirklich gut und ich gebe zu, mir liegt der alte Name immer noch näher.- Ist eigentlich öfters mal was draußen los? Ich bin zwar immer mal wieder da, aber habe im Außengelände noch nie etwas gesehen. Dabei böte es sich ja mal an, hier mal was zu veranstalten.

    Liebe Grüße von der Havel, Thomas

  • @Thomas

    als ich dort war hatten sie bloß die 118er 2 m aus dem Schuppen mit der 132 rausgezogen, sonst war nichts weiter.

    Die 132 wurde dann mehrfach gedreht.

    Es müsste ja drin jeweils die Absperrungen und Beschilderung an den Fahrzeugen abgebaut werden. Das ist ziemlich aufwändig.

    So was müsste dann wahrscheinlich vor angemeldet werden, sollte aber möglich sein, mal ein paar Fahrzeuge ins Licht zustellen.

    Hatte auch gehofft, dass mehr draußen steht. Es war sehr wenig Personal zu sehen.


    Grüße Jan

  • Die Lokschuppen beherbergen bei die die Eisenbahnabteilung und es ist eine gute Auswahl an Fahrzeugen zu sehen. Raus kommt man auch, da geht es u.a. zur Schmiede. Ich müsste da echt schauen, ob ich da ein paar Bilder digital vorlegen habe. Interessant ist auch das Depot, wo Busse, Tram und U Bahnfahrzeuge stehen, dass war aber nicht immer zugänglich.

    Liebe Grüße von der Havel, Thomas