Versuch einen kleinen Weyer Personenwagen mit FreeCAD zu modellieren

  • Hallo alle,


    das hier ist wieder ein Beweiß wie im Forum gegenseitig geholfen und beraten wird !

    So lernen wir von- und miteinander - das Ergebniss wird ein super Modell werden.


    LG Alfred

    - Konstruktive Kritik ist immer willkommen ! -

  • Hallo,

    ein sehr schöner Wagen. Welche Spurweite hatte das Original? Der könnte mir auch in Spur1 gefallen.

    Es grüßt aus Thüringen


    Peter Megges (IG-Spur1-Mitteldeutschland)


    Jeden Freitag 13-17 Uhr Info-Nachmittag in 06618 Naumburg/Saale, Kroppentalstr.15

    Besichtigung unserer 700qm großen Ausstellungshalle, Neuaufbau unserer Anlage ab Dezember 2020.


    2. Apoldaer Spur1-Modultreffen verschoben auf den 15. und 16.Mai 2021!


    Dampfbahn am Rennsteig in 1:1, 1:32 und 1:87 http://rennsteigbahn.de/

  • Hallo Matthias,

    warum nicht ein 3D-Druck aus Metall? Die großen 3D-Druck-Dienstleister bieten auch Metall-Druck an. Bei Schapeways z.B. findest Du zu den verschiedensten möglichen Materialien auch gleich die konstruktiven Mindestanforderungen (Materialstärken, Abstände,...) Auch kannst Du die Vorlage vor dem Druck vorher testen ob alle Bedingungen eingehalten wurden. Wie jedoch die Oberflächenqualität ist kann ich nicht sagen. Hier kommt es ganz speziell auf das verwendete Herstellungsverfahren (FDM, Sintern,...) und die Technologieparameter des jeweiligen Anbieters an.

    Viele Grüße René

  • Hallo Peter,


    die Spessartbahn hatte die seltene Spurweite von 900 mm! Allerdings ist das Wagenprofil mit nur 1900 mm Kastenbreite so schmal, dass der Wagen eigentlich auch zur 750 mm Spur gepasst hätte. Er hatte auch nur Längsbänke. Seine nächsten Verwandten sind die 2-achsigen Weyer Wagen der KJI - allerdings Tonnendach, kein Oberlicht - aber ungefähr gleiche Hauptabmessungen und auch der 4-achsige Weyer Wagen auf Rügen. Der Rügenwagen hat auch Oberlicht - ist aber als 4-achser natürlich wiederum etwas länger.


    Die Bauweise des Fahrgestells (Abstand der Rahmenwangen) und die Aufhängung der Achsen hätte es sehr wahrscheinlich zugelassen den Wagen auch auf 1000 mm umzuspuren (anders als bei den KJI Wagen, wo die Radaufhängung ganz anders ausgeführt war).


    Hallo René

    ich hatte schon gehört, dass 3d Druck auch mit Metall gehen soll. Wäre vielleich eine gute Alternative - käme halt auf die Eigenschaften an. Wenn man damit freistehende Teile - wie am Geländer - kleiner als 0,5 mm herstellen könnte (die noch halbwegs stabil wären) wäre das schon Klasse. Ich denke mal so 0,25 mm wären schon toll, wenn es nicht zu klobig wirken soll.

    Ich muss mich in diese ganzen Themen mal einlesen, wenn die Konstruktion fertig ist und alle Fakten auf dem Tisch liegen.


    Noch ändere ich ständig was an meiner Konstruktion, weil immer wieder neue Einzelheiten auftauchen.



    Viele Grüße, Matthias

    5904

  • PS:

    Die Teile des Geländers die im Original aus Rechteckprofil bestehen könnte man ggf auch aus 0,6mm Messingblech CNC fräsen lassen? Dabei wäre aber die gewünschte Stegbreite (ca. 0,2 - 0,25) deutlich dünner als die Blechstärke - ob das geht? Lasern geht leider nur mit nicht Cu haltigen Metallen. Eventuell ginge noch Wasserstrahlschneiden - ich weiß aber nicht, ob das Verfahren überhaupt für Kleinteile geht.

    Ich habe abe noch nichts konkretes gefunden über die ganzen Randbedingungen und was sowas kosten würde.


    Das Modell in 1:22,5 (oder 1:32) zu Bauen wäre dagegen sicher nicht so ein ganz großes Poblem - auch mit Wurstfingern.

    5904

  • Hallo Matthias,

    0,5mm bzw. 0,25mm ist verdammt wenig auf solch eine Länge. Hier solltest Du mit min. 0,6mm besser 0,8mm Mindestmaß rechnen um auch eine gewisse Stabilität und Widerstandsfähigkeit zu erzielen. Das ist dann leider der einzugehen Kompromiss beim Verkleinern. Solche gewünschten Stärken wirst Du auch schwer mittels "normaler" Ätztechnik erzielen. Da heißt es dann herantasten.

    Laß uns weiter an Deinem Projekt teilhaben.

    Grüße René

  • Hallo Matthias,

    0,5mm bzw. 0,25mm ist verdammt wenig auf solch eine Länge. Hier solltest Du mit min. 0,6mm besser 0,8mm Mindestmaß rechnen um auch eine gewisse Stabilität und Widerstandsfähigkeit zu erzielen. Das ist dann leider der einzugehen Kompromiss beim Verkleinern. Solche gewünschten Stärken wirst Du auch schwer mittels "normaler" Ätztechnik erzielen. Da heißt es dann herantasten.

    Laß uns weiter an Deinem Projekt teilhaben.

    Grüße René

    hmm ja ... das hab ich fast schon befürchtet. Sehr schmale Streifen aus dünnem Blech schneiden und entsprechend biegen und verlöten ... Wahrscheinlich ist das aber auch wenig praxistauglich - da einfach zu winzig.

    5904

  • Hallo Matthias,


    ich beug mich mal gaaaanz weit ausm Fenster : kann ich den Wagen bei dir vorbestellen ??

    Einfach :thumbup::thumbup::thumbup:!


    LG Alfred

    - Konstruktive Kritik ist immer willkommen ! -

  • Hallo zusammen,


    oben rum war der Wagen ja noch etwas kahl. Daher habe ich mich heute mal der Anlage und Pflege des "Dachgartens" angenommen.

    Die kleinen Schornsteine sind die Abzüge für die Petroleumbeleuchtung. Die Lampen haben über die kleinen oberen Plattformfenster auch die Bühnen mitbeleuchtet.




    Hallo Alfred,


    ... wenn Minitrains mitzieht, gibt's das Wägelchen vielleicht als Neuheit bei der nächsten Spielwarenmesse :sing: ...


    Im Ernst: ich weiß noch nicht, ob ich es "irgendwie" hinkriege aus einer Datei jemals ein real existierendes Modell hinzubekommen. Das ist ja alles noch offen und es wäre dann auch mein Erstlingswerk.


    Aber klar: wenn das mal in Serie geht, merke ich Dich gleich schon mal vor! :ok:


    Viele Grüße, Matthias

    5904