Finanzierung und Modernisierung der HSB

  • Zitat

    Mit dem Geld sollen Gleise, Weichen, Bahnübergänge, Brücken und Sicherungstechnik erneuert werden

    Mhm ... für Fahrzeuginstandhaltung soll es nicht eingesetzt werden?

    Grüße
    Stefan


  • Mhm ... für Fahrzeuginstandhaltung soll es nicht eingesetzt werden?


    Hallo,


    das finde ich nichts Erwähnenswertes.

    Oft wird öffentliches Geld für den laufenden Betrieb als km-Preis bezahlt. Das ist bekanntlich bei den HSB anders. Insofern kann man doch auch ansetzen, daß die Infrastruktur in großen Teilen mit öffentlichen Mitteln erhalten und gepflegt wird und der Fahrzeugpark und das Personal aus den Fahrgeldeinnahmen finanziert werden. Wichtig ist, daß die Summen insgesamt ausreichen und solche Desaster wie das Abstehen der Fristen ohne Einsätze wegen ungelöster Ersatzteilfragen nicht mehr oder nur noch im absoluten Einzelfall vorkommen.

    Gruuß

    217 055

  • Hier noch ein Beitrag der mitteldeutschen Zeitung zum gleichen Thema:

    https://www.mz-web.de/landkrei…lionen-zuschuss--37362454

    Zitat

    Im Ergebnis der bereits seit längerem laufenden Gespräche und Verhandlungen mit beiden Bundesländern Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie den neun kommunalen Gesellschaftern wurde damit ein weiteres, wichtiges Etappenziel für die zukünftige Finanzierung der Harzer Schmalspurbahnen erreicht. Zu Jahresbeginn hatten bereits alle Gesellschafter ihre jährlichen Zuwendungen verdoppelt.

    Wenn die MZ von einem Etappenziel spricht, scheint da wohl noch mehr gewünscht werden. Aber vielleicht spielen sie mit der Formulierung auch nur auf die in Bau befindliche Werkstatt an. Interessant finde ich die Information, dass die Gesellschafter ihre Zahlungen mittlerweile alle verdoppelt haben. War mir so noch nicht bekannt. Das letzte, was ich zu den Wünschen nach besserer Fianzierung gehört habe, war im Winter (oder war es schon letztes Jahr?) das von der Volksstimme/Mitteldeutschen Zeitung berichtete "Geschimpfe" des Harzgeröder Bürgermeisters, dass die HSB seine Stadt besser anbinden solle. Da auch dazu letztendlich mehr Geld notwendig ist, biss sich da die Katze im Grunde in den Schwanz.


    Edit:

    Die Pressemeldung auf der HSB-Homepage gibt Auskunft über das gemeinte Etappenziel.

    https://www.hsb-wr.de/Aktuelles/News/

    Zitat

    Noch in diesem Jahr wird der Abschluss von Verkehrsverträgen mit Sachsen-Anhalt und Thüringen angestrebt.

    Edit2:

    Mit der (nicht mehr ganz so) neuen Webseite kommen sie bei der HSB aber auch noch nicht so ganz klar: Manche News werden in einer serifenlosen Schrift angezeigt, andere wieder in einer mit Serifen. Da gibts wohl noch Unstimmigkeiten bei der Bedienung des CMS. ^^

    Grüße
    Stefan


    Einmal editiert, zuletzt von Stefan_ ()

  • ...

    Interessant finde ich die Information, dass die Gesellschafter ihre Zahlungen mittlerweile alle verdoppelt haben. War mir so noch nicht bekannt.


    Hallo Stefan,


    davon hatte ich auch noch nichts mitbekommen. Besten Dank fürs Herausbekommen und die Mitteilung hier.



    Grüße

    217 055

    Gruuß

    217 055

  • Leider nur das Intro frei zu lesen, trotzdem danke Bernd.


    Wenn ich lese die Harzer Schmalspurbahnen verfolgen.... und in diesem Verbund kommen dann Wasserstoffdampfloks vor.

    Tatsächlich wäre es doch toll wenn der normale Betrieb funktionieren würde. Alte Exoten wieder fahren und man sich eben mal darum kümmert anstatt sowas anzufangen oder überhaupt darüber ernsthaft nachzudenken.


    Erstmal das Unternehmen wieder flott kriegen und dann alles weitere.


    Tim

  • Ich hab mir mal für 99 Cent ein Monatsabo der Online-Ausgabe gegönnt. Hier die Zusammenfassung des Artikels:

    - 2021 sollen Fördermittel beantragt werden

    - Wenn das gelingt, soll eine Lok ab 2022 umgerüstet werden

    - und bis 2024 eine Wasserstofftankstelle entstehen, dafür ist der Nordhäuser Bahnhof vorgesehen

    - der Wasserstoff soll von den Stadtwerken Nordhausen kommen

    - Wasser soll im Kessel durch Wasserstoff statt Steinkohle erhitzt werden

    - eine Machbarkeitsstudie soll konkrete Kosten ermitteln, auch wieviel Wasserstoff benötigt wird (Größe des Tenders)

    - der entstehende geruch- und farblose Abdampf könnte durch geeignete Zusatzstoffe den bisherigen Dampf imitieren

    - der Nordhäuser Landrat Jendricke möchte am liebsten auch noch über die Wasserstoffförderung des Bundes alle Triebwagen erneuern



    Naja ...



    Das ist quasi so ähnlich wie eine Öl-Lok, nur Wasserstoff statt Öl.

    Grüße
    Stefan