Wie alles begann

  • Hallo zusammen

    Wir hatten letztes Jahr Ferien in England gemacht und waren in Manchester. Dort, wo alles begann. Wart ihr schon einmal im Museum of Science and Industry in Manchester? Hier meine Eindrücke:

  • Hallo Stefanie,


    bisher habe ich es nur bis ans andere Ende der Strecke geschafft, nach Liverpool. Eine sehr beeindruckende Stadt, der Flair des Industriezeitalters ist noch da, trotz aller Neubauten.


    Aber es ist auch etwas bedrückend. Strukturwandel ist nicht nur ein deutsches Problem, in Liverpool zeigen sich teilweise recht deutlich die Wunden, die die Zeit aufgerissen hat.


    Auch die Landschaft außerhalb der Ballungszentren ist beeindruckend, vor allem hinsichtlich ihrer Nutzung seit der industriellen Revolution. Wenn man etwas abseits der Hauptstrstraßen wandert gibt es einiges zu entdecken. Es gibt Orte an denen man die “alte Zeit“ noch förmlich riechen kann.


    MfG Ronny

  • Hallo Stefani,

    hab Dank für Deine bildlichen Eindrücke,

    wenn ich von meiner Person ausgehe, ich war noch nie dort und werde wohl auch nie dorthin je kommen.

    Umso schöner ist es - wenn man hier im Forum durch Freunde, wie Dich und andere über solche Orte unterrichet wird.

    Du darfst uns gern noch mehr davon zeigen,

    meint .....

    ... mit besten Grüßen

    von Hans-G.

  • Hallo Ronny

    Nach Liverpool gingen wir dann auch noch, jedoch mit dem Auto. Da wir nur zwei Tage in Liverpool waren, hatte ich leider die Möglichkeit nicht gehabt, den Turispots zu entfliehen.

    Manchester jedoch, empfehle ich vor allen Dingen wegen der Vielseitigkeit der Stadt. Konnte die Strassen und Gassen Manchesters richtig erleben. Verlässt man das hektische Stadtleben in die Dörfchen ist von wunderschönen Pärken bis Spa Orten fast alles zu haben.


    Grüsse

    Stefi.

  • Du darfst uns gern noch mehr davon zeigen

    Hallo Hans
    Neben dem alten Bahnhof und der original Lock sind Maschinen aus damaliger Zeit ausgestellt. Fabriknähmaschinen beispielsweise. Hier weitere Eindrücke. Im letzen Bild das "Büro" in dem über den Warentransfer Ausschau gehalten wurde.



  • Danke für die Bilder aus dem Museum. Scheint wirklich eine Reise Wert zu sein. Mal sehen ob ich einmal hin komme.


    Das beste Eisenbahnmuseum welches ich bisher besucht habe war das Spoorwege Museum in Utrecht. Absolut zu empfehlen, auch für die ganze Familie und nicht Vollblut Eisenbahner.


    Gruß Florian

  • Guten Abend,


    ich war vor einigen Jahren auch schon einmal dort. Das ist in der Tat ein sehr interessantes Museum, nicht nur für Eisenbahnfans. Ich finde auch immer interessant, wie unterschiedlich Blicke und Fotos auf ein gleiches Museum oder eine gleiche Veranstaltung sein können. Ich habe mich damals intensiv mit der Geschichte der Garratt-Gelenklokomotiven der South African Railways (SAR) beschäftigt und war wegen ihr dort:


    No. 2352, eine Garratt der SAR-Klasse GL mit der Spurweite von 1.067 mm, steht im Sommer 2015 im Museum of Science and Industrie in Man­chester. Die Loks der Klasse GL hatten die Bauart (2'D1')(1'D2') h4 bzw. (4-8-2+2-8-4), eine Länge von 27.632 mm, ein Dienstgewicht von 214,5 t und eine Achslast von 19,0 t. Beim Bau bis 1930 waren sie die größten Schmalspurloks der Welt, bevor die Garratt-Klasse 59 der East African Railways ihr diesen Titel streitig machte. Dennoch blieben sie die leistungsstärksten Maschinen der SAR. Zudem setzten sie grundlegende technischen Standards für die folgenden Garratts der Klassen GM, GMA/M und GO. Bestimmt waren sie für die Hauptstrecke von Durban nach Cato Ridge (bzw. weiter nach Pietermaritzburg). Die No. 2352 gelangte nach ihrer Abstellung 1971 nach Germiston wo sie in den 1980er-Jahren von Verantwortlichen des Museum of Science and Industrie in Manchester entdeckt wurde. Am 06.12.1983 konnte sie Germiston verlassen, wurde in Richards Bay am 13.12.1983 auf ein Schiff verladen und kehrte zerlegt am 31.01.1984 nach Manchester zurück. Bis Anfang Februar 1984 war sie wieder zusammengebaut und erinnert seitdem in Manchester als Ausstellungsstück an die Firma Beyer&Peacock. Diese hatte als erstes das Patent der Garratt angewendet und auch den größten Teil aller jemals gebauten Garratts hergestellt.


    Viele Grüße und einen schönen Abend


    Christian

  • Hallo, vielen Dank für die tollen Eindrücke!

    Ich wollte dieses Jahr auch zu einer Bekannten in Manchester fahren. Dort hätten wir es auch angesehen aber leider wird es, angesichts der aktuellen Situation schwierig :(

    Dann wahrscheinlich und hoffentlich nächstes Jahr wieder.