Geschichte

  • Hallo Eisenbahnfans, hier was zum Lesen! (Mitglied vom FV Wilder Robert)


    Die Geschichte der Schmarlspurbahn Mittelsachsens gestern und heute


    Warum in die Ferne düsen,
    wir gehen unsere Kleinbahn grüßen.


    Hier können wir Landschaften auch genießen
    und vom Zug die Leute grüßen.


    So war es auch in alten Zeiten,
    mit kleiner Bahn durch Sachsens Weiten.


    Als auch Wandersfrau und - mann
    mit ihr durch die Lande kam.


    Und wie konnte es anders sein,
    stieg man dann bei Dresden ein.


    Über Lommatsch, Döbeln, Mügeln,Neichen
    konnte man Leipzig faßt erreichen.


    So fuhr die gute alte Seele
    auch über Oschatz bis nach Strehle.


    Von kleinen Bahnen noch das Höchste,
    europaweit war Mügelns Bahnhof doch der größte.


    Und in vielen ihren Jahren
    ist sie mit Gütren und Personen in einem Zug gefahren.


    Zum Beginn einer jeder Reise
    zock Güterwagen huckepack vom breiten Gleise.


    Wie es nun so eben galt
    machte sie des öfteren halt.


    Zum Rangieren Wagen ab und dran,
    am Ende kam sie trotzdem an.


    Für den Reisenden war es erbaulich
    und irgentwie ja auch beschaulich.


    Zum Ziele ging es ohne Hast,
    dort bekam die große Schwester ihre Last.


    Wie es eben geht in der Welt,
    wurden Personen- Güterfahrten eingestellt.


    Für den Rest ergab sich noch der Sinn,
    zwischen Kemmlitz und Oschatz für Koalin.


    Wenn man heute durch die Lande schaut,
    der größte Teil wurde abgebaut.


    Nun zu unserem großen Glück,
    erhalten blieb ein kleines Stück.


    Hin und her, wie es auch sei,
    mit Güterwagen ist es vorbei.


    Mit Personenwagen fährt sie heut,
    zur Schule, Arbeit oder Freizeit ihre Leute.


    Ihr sei gewünscht, auch noch in hundert Jahren,
    wie heute durch das Land zu fahren.


    Ja es wäre so schön,
    würde es wieder bis nach Wermsdorf gehen.


    Gruß an den Wilden Robert
    :spos: