Schmalspurbahn Zittau - Oybin - Jonsdorf am 21.7.1978 im HiFo

  • Hallo,


    interessant ist die Verwendung zweier unterschiedlicher Rollwagenbauarten (Fahrbühnenhöhe) und die Befestigung der Drehgestelle des Regelspurwagens. Das hintere ist beweglich, also müssten die Rollwagen untereinander gekuppelt sein (auf dem Bild nicht erkennbar) und auch der hintere Rollwagen sowie der Packwagen gebremst werden.
    Bei der Zillertalbahn wird diese Befestigungsvariante heute noch angewendet.
    In Schönheide stellte der Regelspurwagen die Verbindung her, so das die Saugluftleitung nicht bis zum Zugschluss durchging.
    Wie war es in den 90er Jahren in Hainsberg?


    Gruß

  • Hallo,


    die Höhe der Fahrbühne müsste ja bei dem Neubaurollwagen (vorn) und bei dem Altbaufahrzeug (hinten) gleich sein. Sonst funktioniert ja das Auf- und bzw Abrollen in der Grube nicht. Nur der Träger der Neubaufahrzeuge ist an der Seite deutlich höher.


    Viele Grüße!


    A.

  • Hallo,


    kann mir vielleicht jemand sagen, welcher Güterkunde an der Zittauer Strecke damals 4achsige regelspurige Güterwagen zugestellt bekam?


    Gruß von der Ostsee


    Robert Dröse

  • Hallo Fan`s,
    dieses Thema interressiert mich auch. In deutschen Veröffentlichungen habe ich gelesen, daß im Güterverkehr auf Schmalspurbahnen bei Verwendung von Rollfahrzeugen nur zweiachsige Wagen befördert werden können. Von polnischen Schmalspurbahnen ist mir schon länger die Beförderung 4x Wagen auf zwei Rollwagen bekannt. Wie war das in Deutschland geregelt?


    Gruß, Holger

  • Bild 22 ist die Lösung !
    In der Regel wurden mit den Rgs-Wagen Telgrafenmasten transportiert.
    Grüsse von der Modellbahnsparte der ZOJE


    http://www.zimec.de

  • In Zittau war es normal,auch die Vierachser auf Rollagen zu befördern. In der Regel gingen sie zu Katz&Klump (VEB Imprägnierwerk Olbersdorf) nach Olbersdorf.

  • Hallo


    Die Fahrbühnenhöhe liegt, meines Wissens nach, immer bei 400mm.


    Gruß Roger

  • Hallo Leute


    Der Transport von 4achsern wurde wohl bei vielen Schmalspurbahnen in Deutschland und auch in Sachsen praktiziert. So ist auf einem Buch vom EK-Verlag über die Strecke Wilkau-Haßlau – Carlsfeld (Band2) ein Zug, mit einem mit Holz beladenen 4achs Rungenwagen, als Titelbild zu sehen.
    Auch bei der Weißeritztalbahn soll es Transporte von 4achsern öfter gegeben haben. Es wird aber auch erzählt dass bei uns, beim Wilder Robert, solche Transporte stattgefunden hatten, mir sind davon aber keine Bilder bekannt.
    Laut Aussagen von ehemaligen Personalen war das umrollen von 4achsern sehr unbeliebt da man beim Einhängen der Kuppelstangen unter dem Wagen sehr ungünstig, halb gebückt, stand und sich so die schweren Stangen nur sehr schlecht einhängen ließen.
    Es muss auf 750mm Bahnen wohl nur erlaubt gewesen sein 2 solche Gespanne mitzuführen aber mehr weiß ich über die Gesetzgebungen nicht.
    Auf Meterspurbahnen kam das dann doch wohl öfter vor und wird, zumindest im Harz, heute noch praktiziert, dort stehen die 4achser aber auf 4 Rollböcken.


    Gruß Roger

  • Hallo,


    ja logisch, die Fahrbühnenhöhe muss gleich gewesen sein...


    Das Einhängen der Stange unter dem Wagen habe ich in Jenbach bei der Zillertalbahn beobachtet. Das ist natürlich mühsam. Und die fahren fast ausschließlich Drehgestellwagen (mit Stammholz) auf die Rollwagen. Im Zug sind dort meist 4-5 solche Wagen, mit denen man etwa 60 km/h erreicht.
    Ich meine in den 90er Jahren über die Transporte auf der HK (Schrotthändler in Schmiedeberg) gelesen zu haben, das dort nur ein 4-Achser im Zug sein durfte. War wohl auch ein ziemlicher Hickhack, bis es überhaupt genehmigt wurde.
    Ich hatte gehofft ein Mitleser besitzt noch eine alte Vorschrift aus Sachsen.


    Danke für die Antworten!