Wer kennt diesen Viadukt? (4 Rätselbilder)

  • Das ist doch hinter den 7 Bergen bei dem 7 Zwergen und in den weißen Haus dort, da wohnt Schneewittchen mit den Zwergen - oder etwa nicht? :drink: :confused:


    Also, da war eine Seilrolle zu sehen evtl für ein einst vorhandenes Einfahrsignal auf der anderen Seite der Brücke. Dann könnnte dieses weiße Gebäude ein Bahnhof gewesen sein, der ein mechanisches Stellwerk hatte... Warum nicht auch eine Drehscheibe und ein Ölbunker (für die Heizung)?


    Ich weiß nicht, irgendwie habe ich sowas ähnliches schon mal gesehen, so halb verwachsen in der Natur stehend, aber da geht es gaaaanz weit weg ------> nach Ostpreußen...
    Wo das war, das weiß nur meine Schwiegermutter... :rp:


    Gute Nacht sagt der Werksspion

  • Hallo Bückenbaumeister,
    das ist aber ein sehr schönes Viadukt.
    Diese Art von Geländer habe ich schon mal gesehen, aber ich bin beim Überlegen.Mit den sieben Bergen bei den sieben Zwergen was angebracht wurde, ist gar nicht mal so schlecht.
    Aber Berge sind es glaubig einige mehr.
    Zu 1000 Prozent ist es aber in Ostdeutschland, da bin ich mir ganz sicher.


    Gruß Paddelbootheizer

  • Hallo allerseits!
    Da tippe ich mal auf den "Flume-Viadukt" bei der Mansfelder Berkwerksbahn (nicht die derzeitige
    Museumsstrecke) an der Strecke von Eisleben zum Ernst-Schacht, Spurweite 750 mm.
    MfG Thomas

  • Hallo,,,
    da biste aber gewaltig auf den Holzdampfer der im sinken ist. Im Mansfeldischen gibt es zwar eine ähnliche Brücke aber da geht die Bundestraße 80 durch.


    Ich meine das ist eine vergessene Brücke aus der Braunkohlenzeit irgendwo in Mitteldeutschland.


    Paddelbootheizer

  • Vielleicht gibt es auch eine Brücke über die B 80- aber ich denke, dass ich auf dieser hier
    vor einigen Jahren mit unserem Vereinsvorsitzenden gestanden habe mit dem Gedanken, die
    schonen Pfostenköpfe für die Museumsbahn zu bergen.
    In Erwartung der Auflösung... Thomas

  • Da must Du Dich Irren, ich kenne auf dieser Strecke keinerlei solcher Brücken.

  • Hallo Schmalspurfreunde,


    ich weiß nicht, ob ich überhaupt noch Hinweise geben darf, aber ich tu's trotzdem.


    Guido, Deine Frage nach der Spurweite von 600 mm will ich mal so beantworten: Die Rollfahrzeuge, die früher über diese Brücke fuhren, hatten vier Achsen. Die Ladung der aufgerollten Normalspurwagen bestand hauptsächlich aus Kohle und Holz.


    In den Bildern "links" von der Brücke schloss sich eine nicht sehr lange, aber merkliche Steigung an, welche bei den stärksten Loks die Höchstlast der Züge auf 150 t beschränkte. Kleinere und schwächere Loks zogen natürlich weniger Last bergauf. Wollt Ihr übrigens wissen, ob es Nass- oder Heißdampfloks waren?


    Der Paddelbootheizer liegt mit seiner allgemeinen geografischen Einordnung durchaus richtig. Ich frage mich nur, woher er die 1000 prozentige Sicherheit nimmt. Sieht der "Osten" wirklich anders aus? Macht's die seltsame "Freizeitsiedlung" auf der Trasse am Rande der Brücke?


    Das gleiche Gewässer, welches übrigens nicht Flume heißt, wird in nur etwa zwei Kilometer Luftlinie entfernt von einer weiteren Brücke dieser Bahn überbrückt. Diese ist aber wesentlich kleiner, eigentlich nur ein größerer Durchlass (man kann aufrecht hindurchgehen). Wegen möglicherweise verräterischer Details bringe ich das Bild aber erst morgen. Außerdem graust es dem Brückenmeister wegen des Zustands der kleinen Brücke.
    In "einem Rutsch" (zugegeben, ein blöder Ausdruck bei einer Eisenbahn, jedem Lokführer müsste es dabei gruseln), also ohne Rangieren oder auch nur Halten, konnte man jedoch über die beiden Brücken nacheinander nur während der ersten drei Jahrzehnte des Viadukts fahren.


    Also, Rätselfreunde, wälzt nochmal Eure Eisenbahnbücher, Atlanten oder Landkarten, sucht in Euren Datenbanken, und lasst die grauen Zellen mal richtig arbeiten.


    Gibt es evtl. schon Interessenten für eine Kommission zur Überprüfung der tatsächlichen Existenz des Viadukts?


    Euer Brückenmeister

  • Hallo allesamt,
    ein wenig Senf will ich auch noch auf die Mühle geben.
    In der Nähe gab es einen nicht unbedeutenden Rollbahnhof wo man vierachsige Rollwagen beladen hat.
    Die jährliche Menge der gerollten Fahrzeuge dürfte nach meinen Erkenntnisstand mindestens 500 000 erreicht haben.
    Also denkt mal ganz scharf nach wo es wirklich sein könnte.


    Gruß Paddelbootheizer

  • Ohne, dass ich einen konkreten Ortsnamen nennen kann, versuche ich´s mal mit den Westpreußischen Kleinbahnen(?)


    Viele Grüße Guido