Zwischen Lauterbach und Putbus unterwegs... (m8B)

  • Hallo Schmalspurfreunde,


    nachdem am 21.05.2009 auf der Insel der Sommerfahrplan in Kraft getreten ist, wird auch wieder bis auf die Lauterbacher Hafenmole gefahren. Nachdem Dampfachim schon in zwei tollen Beiträgen (Teil 1, Teil 2) über den Bau und die ersten Tage des Dreischienengleis berichtet hat, nun ein paar Eindrücke vom Betrieb zehn Jahre später. Zum Jubiläum darf auch die Aquarius C wieder etwas Hafenluft schnuppern. Allerdings hat sie aktuell etwas mehr zu tun, als vor 10 Jahren. Anstatt sich in Richtung Lauterbach Mole den Berg runter rollen zu lassen, muss sie die Züge die Steigung nach Putbus hochziehen.



    Am Morgen ist die 99 1782 mit dem P104 auf den Weg nach Lauterbach Mole. Hier passiert sie den alten Bahnhof Lauterbach (Rügen). Mit Eröffnung des Haltepunktes Lauterbach Mole wurde dieser Halt aus den Kursbuch gestrichen. Allerdings waren die Lauterbacher etwas "Lauffaul" und vermieden den weiteren Weg zum Haltepunkt auf der Mole. So wurde vor wenigen Jahren der Halt am alten Bahnhof wieder in den Fahrplan aufgenommen. Die Fahrgäste können hier aber nur in die Züge der OLA auf ihren Weg nach Lauterbach Mole bzw. Bergen auf Rügen einsteigen, der Roland rast hier durch. Somit hat Lauterbach auf wenige hundert Meter zwei Haltepunkte. Im Bildvordergrund lagen bis vor kurzem noch die alten, gekappten Bahnhofsgleise, die aber in der Zwischenzeit dem Schrottkreislauf zugeführt wurden. Die Schwellen und Kleineisen hat man liegen gelassen.



    99 1782 ist zusammen mit der Aquarius aus Lauterbach Mole wieder in Putbus angekommen. Nach der Aufarbeitung des RK3 in Wernigerode werden die Bullen wieder ganz typisch für die Insel, mit dem (neuen) Trichter bekohlt.



    Die Richtung stimmt... Mit dem zweiten Zug des Tages, dem P 106, ist der "Panzer" auf den Weg zum Wasser.



    In den Morgenstunden lässt sich die Rückfahrt nur schwer ohne Gegenlicht aufnehmen. Hier ist die Aquarius mit der 99 4011 im Schlepp auf der Rückfahrt mit Zug P 107 nach Putbus. Bei der Fahrt nach Putbus muss die Aquarius zeigen was in ihr steckt. In der Steigung liefert sie ein ohrenbetäubendes Getöse. Was für Ton-Freunde...



    Aquarius wieder in Aktion. Zwei Stunden später mit dem Zug P 109 und der 99 1782 im am anderen Zugende bot sich ein ähnliches Schauspiel. Hier ist der Zug etwa in der Streckenmitte angekommen.



    Am Abend kam dann mit dem letzten Zug des Tages nach Lauterbach Mole noch mal die 99 1782 angerollt. Gleich wird sie den Bahnübergang am Haltepunkt Lauterbach (Rügen) passieren, so wie die 99 4011 im Bild 3.



    Nach fünf Minuten Aufenthalt in Lauterbach Mole geht es für Aquarius für diesen Tag ein letztes mal nach Putbus zurück. Hier nimmt sie Anlauf für die Steigung in Richtung Putbus und passiert den Bahnübergang am Haltepunkt Lauterbach (Rügen). Die untere, linke Lampe hat bereits Feierabend :)



    Zum Schluss noch der Beweis, warum die Rauchkammer, Rauchkammer heißt ;) Hier macht Achim die 99 1782 für die Nachtruhe im Göhrener Lokschuppen fertig. Sie wird am nächsten Tag zwischen Binz und Göhren pendeln.


    Das war es von mir.


    Schöne Grüße
    Tobias





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  • Hallo Tobias,


    da rächt es sich wieder einmal, daß ich es in 10 Jahren nie geschafft habe, das Dreischienengleis mal fotografisch vernünftig zu erkunden. Da habe ich immer sehr selten fotografiert und noch seltener mit der Videokamera gestanden, mal abgesehen von der Bahnhofslage in Lauterbach bzw. Putbus.


    Die Aquarius macht ja auch rückwärts eine gute Figur. Ich seh das immer nur aus der Führerstandsperspektive.


    Da in Göhren hab ich mal wieder 'nen ordentlichen Lungenzug genommen. Das reicht 'ne Weile. :hot:


    Vielen Dank für die Fotos und


    Viele Grüße


    Dampf - Achim Rickelt

  • Hallo Tobias, hallo Achim,


    ist schon gemein, für solch einen Lungenzug muß der Führer rauchloser "Elektritschkas" nicht wenige Euronen im EU-Partnerland Polen lassen.
    Dafür darf er dann Eure herrlichen Fotos vom Dreischienenabschnitt seiner Lieblingsbimmelbahn genießen. Herzlichen Dank dafür!
    Warum Achim diese Strecke so vernachlässigt hat? Durch die Blume hatte ich schon mehrmals auf Putbus-Lauterbach hingewiesen.
    Beteiligt sich die RüBB an der Ausschreibung?


    Viele Grüße aus Mahlsdorf a. d. Ostbahn,


    Holger

  • Hallo Holger,


    die Lauterbachstrecke ist eigentlich immer fotografisches Stiefkind gewesen. Da wären höchstens noch ein paar Fotos aus der kurzen KEG-Ära mit dem MAN, der Anna oder die letzten Zuckungen der 628. Irgendwo ist auch noch ein 772 gespeichert, oder sogar 771 059, ja der von der Franzburger Südbahn, in Lauterbach und Bergen. Sogar eine 52 oder 91 im Einsatz auf der Lauterbachstrecke gibt es in meiner Bilderkiste. Oder die übliche 110, 112 oder 202, auch eine 232 oder DB-Öl 41.


    Das gehört ja alles hier nicht hin. Ich möchte keine Schelte bekommen.
    Schmalspurbahnen habe ich viel öfter auf der "richtigen" Schmalspur fotografiert.


    Weiß auch nicht, warum das so ist.


    Das mit dem "Lungenzug" vergeht Dir aber auch schnell, wenn Du mal richtig den Rüssel in die Rauchkammer steckst.


    Viele Grüße


    Dampf - Achim Rickelt

  • Hallo Achim,


    ich meinte natürlich in erster Linie die Schmalspurzüge auf dem Dreischienengleis. Wie man sieht,
    gibt auch das (leider mit großen Fenstern verschandelte) Lauterbacher Bahnhofsgebäude eine interressante Kulisse für die Kleinbahnzüge ab.
    Und wie man auf den Fotos von Tobias noch sieht, läßt sich wohl auch auf diesem Abschnitt ein Lieblingsbaum finden. :)


    So, Schluß für heute. Kurz nach drei Uhr rasselt mein Wecker zur letzten Frühschicht, und ab
    zwölf Uhr mittags ist Wochenende. :hot:



    Viele Grüße u. Gute Nacht,


    Holger

  • Hallo Holger, Hallo Achim,


    heute lassen sich entlang nur schwer gute Fotostandpunkte finden. So wie man es von DB-Strecken gewohnt ist, kann sich links und rechts der Gleise die Natur frei ausbreiten. Aber hier und da steht dann doch der eine oder andere potentielle Lieblingsbaumbaum ganz günstig. Und wo ein Wille ist, ist auch ein Busch äh Baum (Oder wie lautete der Spruch genau? )


    Bei der aktuellen Ausschreibung der SPNV-Leistungen hat wohl OLA wieder das rennen gemacht.


    Holger: Gute Nacht. Morgens um drei Uhr - das hört sich ja grausam an!!!!


    Schöne Grüße
    Tobias

  • ich tippe mal auf die Transsibirische,
    u. zum vierten Mal: war die PRESS überhaupt beteiligt?


    Tobias, was ist ein Lieblingsbaumbaum? Ist etwa schon wieder Weihnachten, bim bam, oder was?


    Alkohol ist glücklicherweise ab zehn Uhr erlaubt. Achim ist ja mit Kesselspeisewasser zufrieden, und Robert hat sich gerade bei 12° im Strandkorb am Stiefel seiner Partnerin verschluckt.


    Ist schon nicht so einfach mit den Nordlichtern. Zum Glück habe ich schon Wochenende, bis Sonntag, 18.00.


    Na dann Prost u. schönes Wochenende,


    Holger aus Mahlsdorf a. d. Ostbahn

  • Hallo Holger,

    ich hab Deine Frage schon verstanden, kann Dir darauf aber wirklich keine Antwort geben.


    Das ist jetzt kein Geheimnis, das ich Euch nicht preisgeben will, ich weiß es einfach nicht, wer sich an der Ausschreibung beteiligt hat. So einfach ist das.


    Tobias hat sich seinen Weihnachtsbaum ausgesucht??? Den würde ich aber auch gern sehen.


    :hot:


    Hast ja ein langes Wochenende. Bist wohl ein paar Runden mehr um den Block gebimmelt und hast Dir einen kleinen Vorsprung herausgefahren. ;)


    Viele Grüße


    Dampfachim

  • Hallo Achim,


    das ist bei uns ein ganz normales Wochenende. Heute die letzte Frühschicht, Freitag u. Sonnabend frei, Sonntag beginnt die neue Woche mit Spätschicht. Dann wieder sechs Arbeitstage, zweimal Spät, zwei Übergänge, zwei Frühschichten u. das nächste Frei dadurch um einen Tag versetzt;
    also Sonnabend, Sonntag. Als Ausgleich hat jede vierte Woche nur fünf Arbeitstage, u. drei Tage frei.
    An diesem Rythmus hat sich im Prinzip all die Jahre nichts geändert.
    Während der Woche ist die Freizeit zwar oft sehr knapp, z. B. wenn zwischen Übergang u. Frühschicht gerade mal das Minimum von zehn Stunden liegen, dafür aber eben das Wochenende sehr schön.
    Ich benutze es oft um meinen Vater in Thüringen zu besuchen, oder die Schwiegereltern auf ihrem Gehöft bei Löcknitz.
    Viele Kollegen machen bei schönem Wetter einen Kurztrip an die Ostsee.
    Man gewöhnt sich an diesen Rythmus. Da dieser immer starr bleibt, u. auch auf Feiertage keine Rücksicht nimmt, kann man sich seine Wochenenden im Prinzip auf Jahre hinaus ausrechnen.


    Uns Allen einen schönen Abend,


    Holger