böser Eisenbahner

  • Hallo Forumleser,


    heute bekam ich über meinen Kumpel und auch Kollegen eine erschütternde Nachricht über einen Berufseisenbahner.


    Man meint doch das die Fachkräfte im Schienenverkehr geschulte Mitarbeiter sind oder?
    Man meint doch das die Fachkräfte im Schienenverkehr das Gleichstellungsgesetz kennen?


    Bericht:


    Ich kann keine Namen oder sonstiges hier nennen, da sich niemand direkt beleidigt fühlen soll. Aber diejenigen die diese Sache kennen wissen worum es geht.
    Es gibt in Deutschland einen Verein mit einer recht ruhigeren Lage = kein mittelbares touristisches Gebiet.
    Was haltet ihr davon das Frauen keine Schienenfahrzeuge bewegen dürfen bzw. historisches Material? Findet Ihr es nicht als abwechslungsreichen Neuzugang? Warum sollten wir nicht neues Personal (sowohl Frau als Mann) für unseres, trationelles, geplegtes Rollmaterial finden damit wir es weiter am leben erhalten? Schreibt euer Meinung!
    Genau ein Eisenbahner in dem oben genannten Verein, meint das Frauen es verbietet werden sollte bzw. sie das nicht dürften! Damit dieses auch eine Wirkung zeigt droht er mit verschiedenen Sachen an Führungskräfte. Sodass es verboten wird eine Frau fahren zu lassen. Welche Frau will sich schon freiwillig schmutzig machen? Sollte man nicht froh sein so eine "Attraktion" auf einer Bahn zu haben?
    So ein Verhalten gegen weibliche Personen als Berufs - und Hobbybahner ist alles andere als böse.


    Noch ein kleiner Tipp diese Person bezieht sich auf den östlichen Teil Deutschlandes.


    ...

  • keine Ahnung was du mit deinem Text erreichen möchtest.


    Sowas sollte man vor Ort klären und sich nicht in einem Forum extra anmelden und die Geschichte breit treten.

  • Hallo,


    ich kann jetzt nicht so richtig was mit dem Beitrag anfangen.


    Aber meiner Meinung nach gibt es überhaupt keinen Grund, Frauen aus der Erhaltung und dem Betrieb von Schienenfahrzeugen auszuschließen.


    Heutzutage gibt es den Girlsday, um Frauen an ungewohnte Tätigkeiten heranzuführen. Auch die DB und Privatbahnen beschäftigen Frauen in "typischen Männerberufen". So gibt es schon etliche Lokführerinnen, sogar einige Dampflokführerinnen bzw. Heizerinnen bei Vereinen.


    Daß das nicht jedem gefällt, werden wir hier nicht ändern können.
    In sofern wird unsere Meinungsbekundung hier nicht die Lösung herbeiführen.


    Ich bin der Meinung, daß jeder und jede seine / ihre Interessen auch ausleben soll. Ich habe in unserer Werkstatt schon eine Frau in der Dampflokinstandhaltung während eines Praktikums erlebt. Die junge Dame hat sich weiß Gott nicht geschont und kräftig mitgeholfen. Da war kein Unterschied zu den Männern zu spüren. Im Anschluß hat Sie, hab ich gehört, eine Ausbildung im DLW-Meiningen in der Dampflokinstandhaltung begonnen.


    Das Geschlecht hat also nichts mit der Fähigkeit der Bedienung von Eisenbahnen zu tun. Allerdings sind die interessierten Damen in der deutlichen Minderheit. Auch ansonsten ist das Eisenbahnhobby nach wie vor eine Männerdomäne, woraus der angesprochene Kollege womöglich einen Alleinanspruch abgeleitet hat.


    Viele Grüße



    Dampf - Achim Rickelt

  • Hallo !
    Ich finde solche Wortmeldungen bringen doch nichts, außer Verhärtung der betroffenenen Fronten.


    Allerdings ist es tatsächlich mittlerweile so, das eine Vielzahl Frauen bei verschiedensten Eisenbahnunternehmen im Führerstand sitzen. Allen voran der rote Riese, und da auch in allen Bereichen.
    Selbst bei uns im Harz bei der HSB ist eine Frau als Triebwagenführerin tätig.


    Vom Bereich der Straßenbahn kennt man das Bild der Frau im Führerstand schon seit Jahrzehnten, oder nicht?


    Also, warum nicht eine Frau im Führerstand?


    Im Bezug auf die Dampflok hat man vielleicht erstmal Bedenken wegen der erschwerten Bedingungen vor allem im Bezug auf die Arbeiten vor und nach der Tour.


    Ich denke mal eine Frauenhand könnte eine Dampflok bei entsprechender Erfahrung genauso gefühlvoll bedienen wie ein erfahrener Lokführer.
    Es gibt nicht wenige männliche Vertreter ihres Berufsstandes, die haben mehr Gefühl im Fortplanzungsorgan als in den Händen... ;-)