Betrieb der Harzer Schmalspurbahnen 2021

  • Liebe Schmalspurbahnfreunde,


    Seit heute bin ich Mitglied in diesem Forum, das ist mein allererster Beitrag.


    Ich bin heute 20 Jahre alt und seit meiner Kindheit glühender Dampflokverehrer, seit einigen Jahren gilt den Harzer Schmalspurbahnen mein größtes Interesse.

    Dieses Forum habe ich seit 2020 stets interessiert verfolgt, nun kann ich mich hoffentlich auch gut mit einbringen.

    Mein besonderes Interesse gilt der Selketalbahn, am liebsten mag ich übrigens die 99 6001 und den NWE T3.

    Habe so einige Fragen und auch Ideen gesammelt... ;)

    Aber nicht mehr heute.. :)

  • Hallo Stefan,


    Von der Herstellung eines Originalzustandes hatte ich allerdings nichts geschrieben, da hast Du mich möglicherweise ein bissel missverstanden. Die von mir verwendete Formulierung war vorbildgerecht, und als Vorbild kann natürlich der Zustand jeder Epoche dienen. Im Gegenteil könnte ich gut damit leben, wenn beide Loks in schwarz mit Epoche-IV- oder -III-Schildern herumführen. Nun gibt es aber schon seit den 1970er-Jahren Bestrebungen, Malletloks in einem historisierenden Erscheinungsbild einzusetzen, und das wird sicher seine Gründe haben. (Damals mutmaßlich auch geprägt von den auf Schmal- und Regelspur noch allerorten in der DDR alltäglichen schwarzen Dampfloks, von denen man sich irgendwie abgrenzen wollte.) Auch in der Gegenwart scheint das ja weiterhin für einen Teil der Zielgruppe attraktiv zu sein. So kann ich auch durchaus nachvollziehen, dass Betreiber versuchen, dies zu bedienen. Und vielleicht als Vergleich - so könnte ich zum Beispiel nicht sagen, welche der beiden Mh auf Rügen mir in ihrem aktuellen Zustand besser gefällt. Beide haben ihren Reiz und veranschaulichen eine bestimmte Epoche ihrer langen Einsatzzeit.

    Entschuldige bitte, meine Bemerkung war gar nicht auf dich gemünzt. Die Versuche der HSB in der Vergangenheit, der einen oder anderen Lok ein möglichst altes "NWE-Aussehen" zu geben, haben schon bei vielen Kritik hervorgerufen. Ich bezog mich eher allgemein darauf, nicht auf dich. Die Loks in grün wurden schon abwertend als Disney-Loks bezeichnet und Fotografen, die es sich auskennen und es möglichst authentisch haben wollen, waren natürlich ebenfalls enttäuscht. Man muss auch zugeben, dass sich die HSB dort mehr Mühe hätte geben können. Zum Beispiel so, wie du es sagst, eine Lok vom Aussehen möglichst nahe an einen alten NWE-Zustand zu bringen. Was wohl gar nicht gut ankam, war die 99 6001, als sie einige Zeit in grün herum fuhr. Diesen Anstrich hatte sie bis dahin nie, aber diese Episode ist mittlerweile auch schon wieder lange Geschichte.

    Zitat

    Was mich am aktuellen Erscheinungsbild der beiden Jung-Mallets verwirrt, ist eben nur die Tatsache, dass man gewisse historisierende Elemente gefühlt gleichmäßig auf beide Loks verteilt und jeweils mit Elementen anderer Epochen kombiniert hat. So repräsentiert letztlich keine der beiden Maschinen konsequent eine bestimmte Epoche, was ein bissel schade ist. Wenn das aber aus Sicht des Betreibers nicht wichtig ist, dann ist das eben so. Nur vergibt man sich damit vermutlich die Chance, mit zumindest einer Maschine in einem halbwegs authentischen Zustand ein paar mehr Eisenbahnfreunde für die Teilnahme an Veranstaltungen zu begeistern.

    Im Zusammenhang mit der Idee, einzelne Loks möglichst nahe an den Zustand einer bestimmten Epoche zu bringen, würde es auch passen, einen Traditionszug angelehnt an die NWE-Zeit zusammenzustellen und einen zweiten aus der DR-Zeit vor Reko und Einführung der EDV-Nummern. Wagen wären genug da.


    Für einen "NWE-Zug" wären das zum Beispiel:

    • 900-458 von 1899 mit altem Wagenkasten und original Fensteraufteilung
    • 900-456 alles gleich
    • 900-461 von 1900 mit von der IG HSB wieder neu aufgebautem Wagenkasten in originaler Form samt Oberlichtern etc.
    • 900-457 alles genauso, dies ist der neue, im Auftrag der IG HSB nachgebaute Salonwagen
    • Dazu noch einen der beiden erhaltenen alten Postwagen 905-152 oder 905-153
    • Und/oder ein Gepäckwagen, da ist der 904-153 der IG HSB erhalten/restauriert

    Alles Wagen von Herbrand oder HAWA, Baujahre zwischen 1898 und 1900. Die bräuchten natürlich als Beschriftung ihre alten NWE-Wagennummern. Davor eine optisch so gut es geht einem alten NWE-Zustand entsprechende Mallet. Fertig wäre ein NWE-Zug, der zum Beispiel jedes Wochenende auf der Selketalbahn fahren könnte.


    Für einen DR-Zug dann folgende Wagen:

    • 900-455 von 1897 mit neuem Wagenkasten 1925 und neuen Wismar-Drehgestellen von 1938
    • 900-460 neu aufgebaut 1960 durch Raw Karl-Marx-Stadt
    • 900-458
    • 902-303
    • dann hätte man noch den Behelfs-Oldie 900-501, 1978 Reko ohne Modernisierung und mit historisierenden Holzfensterrahmen

    Davor die 99 236 spannen, die hat immerhin alte DR-Schilder und man hätte einen DR-Oldiezug, der zum Beispiel jedes Wochenende zum Brocken hoch fahren könnte. Ein paar mehr Wagen wären noch gut. Es gibt ja immerhin noch den Behelfs-Oldie-Wagen 900-479, der zwar Reko ist, aber wieder grün lackiert wurde und 2001 historisierende Holzfensterrahmen erhielt. In alle Wagen wieder Linoleum-Fußboden rein, die Sitze mit grünen Kunstleder beziehen und die Lautsprecher raus, dann hat man wieder den alten DR-Charme in Reinform. ^^


    Das sind doch tolle Träume, oder? 8o

  • Also nein Reinhard, so etwas gibt es nirgendwo. Was vorwärts geht muß immer auch Rückwärts gehen. Auch auf der Harzquerbahn geht es immer muter Bergauf und Bergab. Wichtig ist nur das der Sichtbare Wasserstand immer an der Marke des niedrichsten Wasserstands gehalten wird und diesen nicht unterschreitet. Bei Vorwärtsfahrt am Berg ist der Wasserstand im oberen Bereich des Glases zu finden und bei Rückwärtsfahrt eben umgekehrt am unteren Bereich. Wenn der Kessel in der Waagerechten steht dann eben in der Mitte. Was hätten die sonst auf der Rübelandbahn mit ihrer Spitzkehre und das sogar im Steilstreckenbetrieb machen sollen? Gutes Personal sollte beides bestens können. Dafür sind sie schließlich Ausgebildet.


    PS. das einzige wo man vorwärts Bergab aufpassen muß, das wenn die Feuertür offen ist, keiner hinein fällt ins Feuer. 8o :)

    Na ja, damit bin ich nicht einverstanden. Auf der Furka-Bergstrecke kann meines Wissens mit der HG 2/3 wie auch mit der HG 4/4 nicht Rauchkammer voraus talwärts gefahren werden, diese werden auf der Station Furka gedreht.

    Ebenso war es aufgrund der Kesselbauart, dies weiss ich aus eigener Erfahrung, nicht möglich mit der ex. RhB G 3/4 14 rückwärts die Steigungen im Appenzellerland zu befahren.


    Gruss

  • Na ja, damit bin ich nicht einverstanden. Auf der Furka-Bergstrecke kann meines Wissens mit der HG 2/3 wie auch mit der HG 4/4 nicht Rauchkammer voraus talwärts gefahren werden, diese werden auf der Station Furka gedreht.

    Ebenso war es aufgrund der Kesselbauart, dies weiss ich aus eigener Erfahrung, nicht möglich mit der ex. RhB G 3/4 14 rückwärts die Steigungen im Appenzellerland zu befahren.


    Gruss

    Hallo Waldbahner!

    Eine Zahnradbahn wie die Furka-Bergstrecke kannst du auch nicht mit einer normalen Gebirgsstrecke im Reibungsbetrieb vergleichen. Die Neigungsverhältnisse der Strecke und somit auch im Kessel der Lok sind bei einer Zahnradbahn ja auch viel extremer.

    Gruß Uwe.

  • Hallo Uwe


    Ja klar, da hast Du natürlich recht. Wobei eben, mit den HG 3/4 funktioniert es talwärts RK voran, nur mit den HG 2/3 und HG 4/4 nicht. Will heissen, es ist zu einem grossen Teil auch von der Bauart des Kessels abhängig.

    Die G 3/4 ex. RhB wiederum ist eine reine Adhäsionsmaschine, die im Appenzellerland vorkommenden 37 Promille verdaute sie in Rückwärtsfahrt aber nicht. Um die notwendige Überdeckung der Feuerbüchse mit Wasser zu gewährleisten, musste mit derart hohem Wasserstand gefahren werden, dass in der Folge der Dampfdom durch den Wasserspiegel abgetrennt wurde. Ich habe dies dann auch mal in der technischen Skizze eingezeichnet, tatsächlich. Es wurde beim Neubau des Kessels überlegt, ein Verbindungsrohr zwischen Dampfdom und dem Raum über der Feuerbüchse einzubauen. Schlussendlich aber löste man es ganz konventionell mit Drehscheiben an den Endstationen.


    Gruss und schönen Sonntag

    Andreas

  • Auch bei wechselnden Streckenverhältnissen kann man die Lok so stellen, das sie mehr mit dem Rauchkammer bergauf steht.


    Gernrode-Ramberg, Drahtzug-Alexisbad-Harzgerode/Stiege und Eisfelder TM-Stiege ist deutlich länger als Ramberg-Drahtzug und Stiege-Hasselfelde. Auch in anderen Netzen wurde das so gehandhabt.


    Von einem dezentralen Museum an der Selketalbahn halte ich wenig, das bindet nur unnötig viel teures Personal. Lieber einmal und dafür mit Führungen und Einbindung in den Fahrplan. Und Langfinger und Schmutzfinken haben es auch schwieriger. Ein dezentrales Museum ist praktisch nicht per Bahn "erfahrbar". Da braucht man entweder einen Tag Zeit oder ein Auto.

  • Von einem dezentralen Museum an der Selketalbahn halte ich wenig, das bindet nur unnötig viel teures Personal. Lieber einmal und dafür mit Führungen und Einbindung in den Fahrplan. Und Langfinger und Schmutzfinken haben es auch schwieriger. Ein dezentrales Museum ist praktisch nicht per Bahn "erfahrbar". Da braucht man entweder einen Tag Zeit oder ein Auto.

    Hallo, ein dezentrales Eisenbahnmuseum wie ich es meinte, sollte natürlich auf die Strecke der Selketalbahn verteilt werden um diese insgesamt weiter in ihrer Attraktivität zu steigern. Dies könnte mit passenden Themenzügen z.B. Anschlussbedienung oder als PmG noch verdeutlicht werden.


    Und die Gedanken, Epochen bezogene Züge zusammenzustellen finde ich auch gar nicht so schlecht :thumbup:


    Wenn man nur einen Teil der Ideen nimmt, wären viele mit verhältnismäßig wenig Aufwand umsetzbar, und es würde ein sehr interessantes Angebot geschaffen welches sich in das bestehende einfügt, noch dazu in Verbindung mit den beiden Vereinen... :/

  • Hallo liebe Schmalspurbahnfreunde,

    Hier meine Ideen zu verschiedenen Themen, die bislang angesprochen worden sind:


    1. zu den Malletloks

    Ich gehe davon aus, dass die beiden Mallets die ersten Loks sein werden, die in der neuen Dampflokwerkstatt eine HU erhalten. Was wäre für die HSB prestigeträchtiger, als mit ihren Vorzeigemaschinen den Betrieb zu eröffnen?


    Was den derzeitigen Zustand der Malletloks anbetrifft: beide sind ein buntes Konglomerat aus verschiedenen Epochen. Da sie sehr oft umgebaut und verändert wurden, ist ein stilreiner Zustand sehr schwierig.


    Bei der 5902 wäre nur Epoche IV wirklich authentisch. Von dieser Epoche gibt es aber bereits genug andere Maschinen und man sähe dieser Lok nicht mehr an, dass sie etwas ganz besonderes ist.

    Sollte es wirklich original sein, müsste die Lok schmutzig-verdreckt aussehen und aufgemalte EDV-Schilder tragen. Ob das dem historischen Wert dieser Maschine gerecht wird, sei mal dahingestellt.


    Bei der 5901 wäre nichtmal Epoche IV wirklich authentisch, weil sie in diesem Zeitraum als grüne NWE 11, aber mit IV K-Esse und geschweißten Wasserkästen herumfuhr.

    Ich bin der (persönlichen) Meinung, dass durch die „Historisierungen“ beiden Loks anzusehen ist, dass sie einfach Schmuckstücke und keine „Alltags-Gebrauchsloks“ sind. Die großen Laternen geben der 5901 irgendwie den letzten Schliff und die 5902 sah in der dunkelgrünen Lackierung, die sie bis 2014 hatte, sehr elegant aus.

    Auch wenn der Zustand nicht original ist, irgendwie wird er den beiden Loks auch gerecht.


    Wenn man eine relativ authentische NWE-Lok aufbauen wollte, würde sich die 5903 anbieten. Von ihr gibt es auch ein Foto aus den 30er Jahren, als sie bereits geschweißte Wasserkästen und den höhergelegten Kessel hatte.


    Was die 5906 anbetrifft: bei der Lok ist der Epoche IV Zustand wirklich authentisch, allerdings wurden da in den letzten Jahren seit 2013 einige Details verändert: ich würde mir wünschen, dass die Lok wieder normale weiße Reichsbahnlaternen, ein einfaches Spitzenlicht (wie die 6001 oder auch einige Neubauloks) sowie die typischen Aufkleber auf den Wasserkästen zurückerhält und auch das Nummernschild wieder ohne weißen Rand.


    b) zur Selketalbahn


    Hier sehe ich das Hauptproblem in den schlechten Anschlussverbindungen und der geringen Werbung.


    Wenn man sich den Fahrplan einmal ansieht, fällt auf dass die meisten Züge nach wie vor in Gernrode und nicht in Quedlinburg starten. Zudem fährt auf diesem Streckenstück nur sehr unregelmäßig ein Zug, sodass kein sinnvoll getaktetes Angebot für den Schülerverkehr und Berufspendler und auch nicht für Touristen besteht.


    Hier würde ein zusätzlicher Triebwagenumlauf Abhilfe schaffen: er hätte vier Aufgaben:

    1. eine vernünftig getaktete Verbindung zu Stoßzeiten zwischen QLB und Gernrode für Pendlerverkehr und Schüler (ÖPNV)
    2. Anschluss schaffen zu den (touristischen) Zugumläufen im Selketal
    3. Lückenschluss im Nahverkehr, zwischen QLB und Gernrode (ähnlich wie Nordhausen-Ilfeld)
    4. Füllen der zeitlichen Lücken, in denen kein Zug auf dieser Relation fährt


    Für einen solchen, gut auf die Züge von und nach Magdeburg sowie auf die Umläufe im Selketal abgestimmten Triebwagenumlauf bräuchte es einen schnellen, modernen Triebwagen: 187 015 wäre dafür bestens geeignet. Er ist wesentlich schneller als die Halberstädter, relativ komfortabel und hat breite (relativ behindertengerechte) Türen sowie kurze Wendezeiten.


    Wie könnte man die touristischen Umläufe attraktiver machen?


    -Indem man die Attraktionen besser bewirbt (Eisenhütte Mägdesprung, Selkewasserfall, Stiftskirche Gernrode, Grube Glasebach, Schloss und Rathaus Harzgerode, Stabkirche Stiege usw)

    -Indem man einen zweiten Damzugumlauf wieder einführt (am besten mit 99 5906)

    -Indem man besondere Angebote verwirklicht: 2019 war der Planzug im Selketal ein Wochenende aus Traditionswagen gebildet. Wie wäre es mit einer Wiederholung oder z.B einem Planeinsatz der 99 5902 an einem Wochenende oder einem PmG?


    Zudem ließe sich im zweiten Damplokumlauf ein historischer Triebwagen einsetzen: der NWE T3. Er ist gut kurvenläufig, erreicht hohe Geschwindigkeiten und man könnte den angehängten Wagenpark je nach Bedarf variieren, oder sogar das Cabrio mitnehmen. Damit wäre er doch für das Selketal gut geeignet! 1995 war er schon einmal im Planeinsatz.

    Jedenfalls wäre das attraktiver als ein rumpeliges Fischstäbchen...


    Was haltet ihr davon? Wäre das verwirklichbar (Voraussetzung: 187 015, die Malletloks und auch der T3 fahren wieder) und würde das die Selketalbahn aufwerten?


    Liebe Grüße

    Jan


    PS: Weitere Ideen folgen!

  • Entschuldige bitte, meine Bemerkung war gar nicht auf dich gemünzt. Die Versuche der HSB in der Vergangenheit, der einen oder anderen Lok ein möglichst altes "NWE-Aussehen" zu geben, haben schon bei vielen Kritik hervorgerufen. Ich bezog mich eher allgemein darauf, nicht auf dich.

    Moin Stefan,


    alles gut, keine Sorge, ich wähnte nur ein Mistverständnis. 😜


    So in etwa, wie Du das skizzierst, könnte ich mir das auch sehr gut vorstellen und habe solche Träume auch schon selbst das eine ums andere Mal geträumt. 😉 Wobei ich mir Deinen DR-Tradizug auch sehr gut mit einer passenden Mallet im Selketal vorstellen könnte und den NWE-Tradizug einschließlich Lok wiederum auf der Brockenstrecke oder Harzquerbahn sehr passend fände. Nur gegen die 7236 mit Spitzziffern wehre ich mich 😉, die Maschine ist erst 1973 in den Harz gekommen. Aber wenn ich mich nicht täusche, ist inzwischen auch die 234 mit Epoche-III-Schildern unterwegs.

    Insofern: Ja, schöne Träume 😃😉 - aber dass so etwas mit hinreichend langem Atem nicht unrealistisch sein muss und entsprechend stilechte Züge mit passendem Einsatzkonzept auch gut und erfolgreich vermarktet werden können, zeigen ja Beispiele anderer Schmalspurbahnen.



    Hallo Jan,


    herzlich willkommen hier im Forum. Es sieht so aus, als ob wir mit Dir einen sehr wohlüberlegten Beitragsschreiber hinzu gewonnen haben. 😃

    Ja, die Brechung vieler Züge in Gernrode ist auch aus meiner Sicht nicht so glücklich für die Attraktivität, aber letztlich wohl den in Quedlinburg fehlenden Versorgungsmöglichkeiten, vor allem für Dampfloks, geschuldet. Vielleicht wäre das durch Schaffung einer Bekohlungsmöglichkeit in Quedlinburg lösbar?

    Ob es zwischen Quedlinburg und Gernrode ausreichend Potential für einen verdichteten SPNV gibt, da habe ich meine Zweifel. Der Hp Bad Suderode und der Bf Gernrode liegen nicht gerade günstig zur Bebauung, und der Streckenverlauf bietet auch keine Möglichkeit für die sinnvolle Einrichtung weiterer Haltepunkte, das ist zwischen Nordhausen und Ilfeld doch etwas anderes.

    Bei der 5901 irrst Du allerdings - sie wäre im Epoche-IV-Zustand durchaus authentisch, denn bevor sie 1979 „ergrünte“, dürfte sie neun Jahre lang in schwarz mit EDV-Nummern durch das Selketal gefahren sein. Davon gibt es nur lange nicht so viele Fotos wie aus ihrer „grünen Phase“, deshalb ist uns das nicht so präsent. (Man könnte ja auch die grüne 1980er-Phase als Vorbild wählen. 😛🙈)


    Eckhard, Erik und Michael, vielleicht wäre es doch sinnvoll, die diversen teils sehr ausführlichen Beiträge mit Gedanken zur Weiterentwicklung der HSB in einem separaten Beitragsbaum „Ideen zur Zukunft der HSB“ o.ä. abzutrennen, damit hier die aktuellen Neuigkeiten nicht so untergehen? Der Gedankenaustausch scheint ja noch nicht zu Ende zu sein. Allerdings ahne ich, dass es keine dankbare Aufgabe ist, das alles auseinanderzufummeln… 😬


    Schönen Rest-Sonntag allseits!

    Stefan

    Die „dienstälteren“ Forumsnutzer erinnern sich möglicherweise noch dunkel an mich, seit einigen Jahren vor allem stummer Leser hier... ;)